DE2856732C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung und Regelung eines Luft- Brennstoff-Gemisches - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung und Regelung eines Luft- Brennstoff-GemischesInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Aufbereitung und Regelung eines Brennstoff-Luft-Gemisches durch einen vom Motor angesaugten Luftstrom und einen durch eine vom Motor angetriebene Pumpe verdichteten Gasstrom, wobei der verdichtete Gasstrom entsprechend der Motordrehzahl und durch die Höhe des Unterdrucks in der Saugleitung geregelt wird und den einem Zerstäuber zugeführten Brennstoff in der Achse der Saugleitung vor der Drosselklappe zerstäubt, daß das Gas in einer Menge von einigen Prozenten bis zu mehreren 10% der vom Motor angesaugten Fülladung verdichtet wird und der Druck im verdichteten Gasstrom und der Gesamtdurchsatz entsprechend der Motordrehzahl geregelt wird, wobei entsprechend der jeweiligen Motorbelastung vom Start bis zur vollen Öffnung der Drosselklappe der Durchfluß des verdichteten Gases zum Zerstäuber durch den Unterdruck stromab der Drosselklappe sowie der Drosselklappenstellung gesteuert wird, wobei beim Motorbremsen der verdichtete Gasstrom durch die Unterdruckerhöhung stromab der Drosselklappe abgesperrt wird, daß mittels des derart geregelten verdichteten Gasstroms auf den Brennstoffspiegel im Schwimmerschacht eingewirkt und gleichzeitig die Primäraufbereitung des Gemisches in einem mehrstufigen Zerstäuber vorgenommen wird, wobei das Zerstäuben mehrmals durch gegeneinander gerichtete Strahlen des vorzerstäubten Gemisches sowie mit aus den Düsen nachfolgender Stufen austretenden verdichteten Gasströmen wiederholt wird, wonach das so aufbereitete reiche Gemisch als Gemischkegel in die Saugleitung ausgestoßen und sekundär aufbereitet wird, und daß bei Leerlauf bei geschlossener Drosselklappe das vom Zerstäuber ausgestoßene Gemisch durch eine in der Drosselklappe angeordnete Düseneinrichtung in gegeneinander gerichtete Ströme zerlegt und nochmals aufbereitet wird und eine Vorrichtung zur Aufbereitung und Regelung eines Brennstoff-Luft-Gemisches nach Anspruch 1, enthaltend eine vom Motor angetriebe Verdrängerpumpe zum Verdichten eines Gases, vom Unterdruck in der Saugleitung gesteuerte Drosselelemente und eine Saugleitung mit Drosselklappe, einen in der Achse der Saugleitung angeordneten rotationskörperförmig gestalteten Zerstäuber, der mit der Leitung des verdichteten Gases und der Leitung von einem Schwimmerschacht verbunden und mit einem in die Richtung der Drosselklappe geöffneten Diffusor versehen ist, wobei die Verdrängerpumpe über die die Drosselelemente aufweisende Leitung für das verdichtete Gas an den Zerstäuber angeschlossen ist, daß die Leitung für das verdichtete Gas durch einen Kanal mit dem Raum oberhalb des Brennstoffspiegels des Schwimmerschachts verbunden ist, daß der Zerstäuber mehrstufig in Form von mindestens zwei hintereinander angeordneter unterschiedlicher Düsen ausgestaltet ist, daß die Drosselklappe eine Leerlaufzerstäuberdüse aufweist, daß die Drosselelemente mechanisch mit einem Kraftzylinder gekuppelt sind, der in Abhängigkeit vom Druck in der Saugleitung stromab der Drosselklappe sowie der Stellung des Gaspedals und der Drosselklappe die Drosselelemente steuert, wie sie aus dem Hauptpatent 27 38 -428 bekannt sind.
- Aus der FR-PS 6 30 593 ist ein Vergaser mit einer Venturidüse in der Saugleitung bekannt, bei dem Druckluft teilweise in die angesaugte Luft und teilweise am Ausgang der Brennstoffdüse zugeführt wird. Aus diesem Vergaser ist die Anordnung einer Förderdrosselklappe bekannt. Die Regulierung der Druckluft- und Brennstoffzufuhr erfolgt getrennt oder gemeinsam über manuell einstellbare Ventile und auch mittels des Saugdrucks, des Motordrucks oder anderer Regler.
- Aus der FR-PS 11 92 439 ist eine Vergaservorrichtung bekannt, bei der neben Druckluft auch atmosphärische Luft, deren Menge nicht steuerbar ist, wirkt. Eine Regelung der Brennstoffzufuhr beim Bremsen mit dem Motor ist nicht möglich. Hier werden aus einer Quelle eine Düse mit vervielfachten Kanälen gespeist.
- Aus der US-PS 19 74 585 ist eine Verbindung zwischen der Druckluftleitung und der Schwimmerkammer bekannt.
- In der DE-OS 22 19 666 ist eine Gemischaufbereitungseinrichtung für Otto-Brennkraftmaschinen mit einer mehrstufig ausgebildeten Düse beschrieben.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren und die Vorrichtung gemäß Hauptpatent zu verbessern, insbesondere hinsichtlich des Regelungssystems sowie aller praktischen mit der ökonomischen Versorgung von Motoren verbundenen betriebstechnischen Anforderungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Leistung- und Lebensdauer unter Absenkung des Gehaltes an toxischen Verbindungen in den Verbrennungsgasen bis auf Spurenmengen.
- Die gestellte Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen wiedergegebenen Merkmale gelöst.
- Das Wesen des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Aufbereitung und Regelung eines Brennstoff-Luft-Gemisches besteht darin, daß durch automatisches Öffnen eines zusätzlichen Durchganges die Druckposition in der verdichteten Luft ausgeglichen wird und der Gesamtdurchsatz der verdichteten Luft bis zu einem konstanten, von der Motordrehzahl unabhängigen Verhältnis zu der durch den Motor frei angesaugten Luft korrigiert wird.
- Diese Druckluft wird der Vorrichtung zugeführt, wo der ganze Durchsatz mindestens in zwei Ströme in einem bestimmten regelbaren Verhältnis aufgeteilt wird, welche getrennt wirken und unterschiedliche Funktionen ausüben, jedoch voneinander abhängig eng zur Erreichung einer optimalen Aufbereitung des Gemisches zusammenwirken.
- Einer dieser Ströme, ausgestattet mit einem bekannten durch Unterdruck unter der Drosselklappe und/oder über das Zugband vom Fußgashebel gesteuerten Druckregelungssystem, dient zur Aufgabe und zum Ansaugen der aufgrund der Motorbelastung, der atmosphärischen Bedingungen und des Fahrerwunsches bestimmten Kraftstoff- bzw. Mehrkraftstoffgemischmengen und zu deren Vorvernebelung.
- Der zweite Strom hingegen, der auch mit einem Druckänderungssystem versehen ist, das durch zeitweise Änderung oder kurzzeitige Verminderung des Wirkungsquerschnittes der Zentraldüse wirkt, dient zu weiteren Vernebelungen und zur Homogenisierung des Gemisches infolge der Einwirkung der Druckluftströme aus den nachfolgenden Düsen, zur günstigen Ejektionskorrektur, welche durch Rückkopplung wirkt, je nach der Wahl des Stromdurchsatzes, der Richtung und des Querschnittes der einzelnen Düsen des Systems, wie auch der Druckverhältnisse infolge der in dem einen der Ströme eingesetzten Regelungen und der in dem anderen eingesetzten Druckkorrekturen, wie auch zur Vorbeugung der sekundären Gerinnung durch günstige Mischungsströmeumlenkungen.
- Dabei ermöglicht das eingesetzte Druckkorrektursystem eine Ausgleichung der Herstellungstoleranzen oder des Abnutzungsgrades der Vorrichtung, wie auch eine kurzzeitige Druckerhöhung, was den Anlauf eines kalten Motors erleichtert.
- Außerdem wird die Pulsation der durch die Quelle zugeführten Preßluft durch automatisches Öffnen eines zusätzlichen, den Druckausgleich erleichternden Durchgangs, und die Pulsation des den Kraftzylinder steuernden Druckes durch entsprechende Durchsatzdrosselung aufgehoben, und die Druckluft wird vorzugsweise der Schwimmerkammer vor der Verengung der Leitung zugeführt.
- Das Wesen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Aufbereitung und Regelung des Luft-Brennstoff-Gemisches besteht darin, daß eine Druckluftquelle mit entsprechend ausgewähltem Durchsatz, vorzugsweise eine bekannte, von der Kurbelwelle des Motors angetriebene und mit Pulsationsausgleichsmitteln ausgerüstete als Verdichter arbeitende Rotationspumpe direkt durch eine Leitung mit der Vorrichtung verbunden ist, in welcher sie mindestens in zwei Leitungen verzweigt.
- Eine dieser Leitungen ist mit einem in bekannter Weise mit dem Kraftzylinder und mit dem Zugband des Fußgashebels verbundenen Regelventil ausgerüstet, weist hinter dem Regelventil eine Verengung auf, und ist auch mit den Vorvernebelungsseitendüsen verbunden; vor der Verengung ist ein die Leitung mit der Schwimmerkammer verbindender Kanal abgezweigt, wobei die Kammer in bekannter Weise mit den Vorvernebelungsseitendüsen verbunden ist.
- Die zweite Leitung ist direkt mit der Zentraldüse des mehrstufigen Düseneinsatzes verbunden.
- Der mehrstufige Düseneinsatz ist, dem bekannten Stand der Technik gemäß, in der Achse der Saugleitung des Motors vor der Drosselklappe angeordnet und besteht aus einem in der Konsole der Vorrichtung ausgeführten Sitz, dem darin eingesetzten Düsensatz, einem System von Elementen und Dichtungen zur Abtrennung der Druckluftzufuhr zu den Vorvernebelungsseitendüsen von der Druckluftzufuhr zu der Zentraldüse, die zugleich den Düsensatz an den Sitzboden andrücken, wie auch aus einem Kopf, in welchem nachgiebig und in einem Gewinde eine Nadel eingesetzt ist, die zur Änderung - durch Drehen, oder zur Verminderung - durch Absenken mittels eines aus dem Fahrerhaus gesteuerten Bowdenzugs - des Wirkungsquerschnittes der Zentraldüse bestimmt ist.
- Dabei ist die nach der Anpressung an den Boden des Sitzes in der Konsole eine bekannte Ringspaltdüsenkammer bildende Aussparung in dem Düsensatz durch kleine Öffnungen mit den Vorvernebelungsseitendüsen in der Nähe ihres Auslaufes verbunden, und das die Saugleitung des Motors unter der Drosselklappe mit dem Kraftzylinder verbindende Rohr weist eine entsprechend ausgewählte Verengung auf, und in der Gleitfläche des Pumpenkörpers sind Rillen des Auslaufkanals in der Trennschieberanlaufrichtung auf einem entsprechend ausgewählten Winkelbereich ausgeführt.
- Außerdem ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung nach der Verwendung der aus dem Stand der Technik bekannten Mittel, d. h. einer vervielfachten Anzahl von Schwimmerkammern mit Druckluftzuleitungen und mit Brennstoffzuleitungen zu den getrennten Vorvernebelungsseitendüsen, die Versorgung der Verbrennungsmotoren mit Mehrbrennstoffgemischen, darunter auch mit solchen, die Wasserlösungen bilden.
- Zu den Vorteilen des erfindungsgemäß verbesserten Verfahrens und der Vorrichtung zählen: Ihre Brauchbarkeit zum herstellungs- und betriebstechnischen Einsatz; die richtige und vollständige Verbrennung von sehr armen Gemischen, bis λ = 1,5 und höher, wobei nur Spurenanteile von toxischen Verbindungen in den Verbrennungsgasen verbleiben; die Möglichkeit der tatsächlichen Erfüllung der Erfordernisse der Kalifornia-Verbrennungsgaseinheitsprüfung; die richtige, detonationsfreie Verbrennung bei sehr hohen Verdichtungsverhältnissen ε = 10 und mehr, bei gleichzeitig mehr gleichmäßigerem Lauf und niedrigeren thermischen Belastungen; die einfache, von dem Wunsch des Fahrers abhängige, automatisch unter Berücksichtigung der veränderlichen atmosphärischen Bedingungen wirkende Regelung der Zusammensetzung des Gemisches und der Versorgung des Motors; wie auch die technologisch einfache, billige und betriebsdauerhafte Vorrichtung, welche durch richtige Aufbereitung des Luft-Brennstoff-Gemisches bei wesentlich niedrigerem Brennstoffverbrauch eine wesentliche Erhöhung der Leistung und des Moments des Motors verursacht - sogar in Zusammenarbeit mit einem nicht umkonstruierten Serienmotor.
- Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 einen schematischen Schnitt durch die Vorrichtung,
- Fig. 2 einen Schnitt durch einen mehrstufigen Düseneinsatz und
- Fig. 3 einen Düseneinsatz.
- Eine bekannte Quelle 1 erzeugt mit einem beispielsweise durch Durchsatzdrosselung mittels einer Drosselblende 2 an die Erfordernisse der Motorfüllungsgrad-Charakteristik angepaßten Durchsatz, vorzugsweise eine von der Kurbelwelle des Motors angetriebene Rotationspumpe, deren Körper auf seiner Gleitfläche Rillen vom Auslaufkanal in der Richtung des Trennschieberanlaufes in einem einem ungefähr 10prozentigen Verdichtungsgrad entsprechenden Winkelbereich aufweist, je nach den atmosphärischen Bedingungen und der Drehzahl der Kurbelwelle des Motors druckpulsationsfreie Druckluft.
- Diese Druckluft wird durch die Leitung 3 direkt der Vorrichtung 4 zugeführt, wo sie in zwei Ströme aufgeteilt wird. Einer dieser Ströme wird durch die Leitung 5 einem Regelventil 6 zugeführt, welches vorzugsweise die Form eines zylindrischen in einer zylindrischen Öffnung befindlichen Formschiebers aufweist und in bekannter Weise von einem durch das eine entsprechend ausgewählte Verengung aufweisende Rohr 8 mit der Saugleitung 9des Motors unterhalb der Drosselklappe 10 verbundenen Kraftzylinders 7 und über das Zugband 11 vom Fußgashebel mit der Drosselklappe 10 in Abhängigkeit von der Motorbelastung, von den atmosphärischen Bedingungen und dem Wunsch des Fahrers entsprechend tandemgesteuert wird.
- Die Druckluft mit derart durch das Regelventil 6 geregeltem Druck wird durch die verengte Leitung 5 den Vorvernebelungsseitendüsen 12 des mehrstufigen Düseneinsatzes und durch den vorzugsweise vor der Verengung der Leitung 5 abgezweigten und mit der Schwimmerkammer 14 verbundenen Kanal 13 dieser Kammer 14 zugeführt.
- Der Brennstoff strömt aus der Schwimmerkammer 14 durch den Kanal 15 in die Kammer 16 des mehrstufigen Düseneinsatzes hinein, wo er durch die Kanäle 17 den Seitendüsen 12 zugeführt und in durch den Druck eng geregelten Mengen durch die Druckluft angesaugt wird, wobei er einer Vorvernebelung unterliegt.
- Der zweite, zur weiteren Vernebelung des Gemisches zu einer optimalen Ejektionskorrektur und zur Vorbeugung der Sekundärgerinnung dienende Strom führt die Druckluft durch die mit dem mehrstufigen Düseneinsatz verbundene Leitung 18 oberhalb in die Zentraldüse 19 zu, von wo sie weiter durch bekannte Durchgangsöffnungen 20 der Kammer 21 der bekannten Ringspaltdüse 22 und durch die die Kammer 21 mit den Vorvernebelungsseitendüsen 12 gleich in der Nähe deren Auslaufes verbindende Öffnungen 23aus der Zentraldüse 19 den Vernebelungsseitendüsen 12 zugeführt wird, wodurch eine vorzügliche Gemischströmeumlenkung erzielt wird.
- Der in bekannter Weise in der Achse der Saugleitung 9 des Motors vor der eine fast axiale Strömung des Gemisches ermöglichenden und mit der Leerlaufdüse des Motors versehenen Drosselklappe 10 angeordnete mehrstufige Düseneinsatz besteht aus dem Sitz der Konsole der Vorrichtung 4 und aus dem mit dem Sitzboden oder mit einer Unterlage die bekannte Ringspaltdüse 22 bildenden Düsensatz 24, der auf einer Abdichtung an den Konsolensitzboden mittels einer die Druckluftströme und den Brennstoff mittels Ringdichtungen, eines Aufsatzes 26 und eines Einschraubkopfes 27 verteilenden Einlage 25 angepreßt ist, wobei der Kopf 27 das Ganze abdichtet und anpreßt und in ihm nachgiebig und auf einem Gewinde in Führungen eine mit einer Abdichtung versehene Nadel 28 eingesetzt ist.
- Die Nadel 28 dient zur zeitweisen Regelung des Wirkungsquerschnittes der Zentraldüse 19 zwecks der Ausgleichung der Herstellungstoleranzen oder des Abnutzungsgrades der Vorrichtung durch Drehen, und zur vorläufigen Verminderung des Wirkungsquerschnittes der Zentraldüse 19 durch den mittels eines Bowdenzugs von dem Fahrerhaus gesteuerten Druck auf die Nadel 28 zwecks Erleichterung des Anlaufes des kalten Motors.
Claims (4)
1. Verfahren zur Aufbereitung und Regelung des Brennstoff-Luft-Gemisches durch einen vom Motor angesaugten Luftstrom und einen durch eine vom Motor angetriebene Pumpe verdichteten Gasstrom, wobei der verdichtete Gasstrom entsprechend der Motordrehzahl und durch die Höhe des Unterdrucks in der Saugleitung geregelt wird und den einem Zerstäuber zugeführten Brennstoff in der Achse der Saugleitung vor der Drosselklappe zerstäubt, daß das Gas in einer Menge von einigen Prozenten bis zu mehreren 10% der vom Motor angesaugten Fülladung verdichtet wird und der Druck im verdichteten Gasstrom und der Gesamtdurchsatz entsprechend der Motordrehzahl geregelt wird, wobei entsprechend der jeweiligen Motorbelastung vom Start bis zur vollen Öffnung der Drosselklappe der Durchfluß des verdichteten Gases zum Zerstäuber durch den Unterdruck stromab der Drosselklappe sowie der Drosselklappenstellung gesteuert wird, wobei beim Motorbremsen der verdichtete Gasstrom durch die Unterdruckerhöhung stromab der Drosselklappe abgesperrt wird, daß mittels des derart geregelten verdichteten Gasstroms auf den Brennstoffspiegel im Schwimmerschacht eingewirkt und gleichzeitig die Primäraufbereitung des Gemisches in einem mehrstufigen Zerstäuber vorgenommen wird, wobei das Zerstäuben mehrmals durch gegeneinander gerichtete Strahlen des vorzerstäubten Gemisches sowie mit aus den Düsen nachfolgender Stufen austretenden verdichteten Gasströmen wiederholt wird, wonach das so aufbereitete reiche Gemisch als Gemischkegel in die Saugleitung ausgestoßen und sekundär aufbereitet wird, und daß bei Leerlauf bei geschlossener Drosselklappe das vom Zerstäuber ausgestoßene Gemisch durch eine in der Drosselklappe angeordnete Düseneinrichtung in gegeneinander gerichtete Ströme zerlegt und nochmals aufbereitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch automatisches Öffnen eines zusätzlichen Durchganges die Druckpulsation in der verdichteten Luft ausgeglichen wird, und der Gesamtdurchsatz der verdichteten Luft bis zu einem konstanten, von der Motordrehzahl unabhängigen Verhältnis zu der durch den Motor frei angesaugten Luft korrigiert wird, wonach der gesamte Durchsatz der Pumpe in die Nähe des mehrstufigen Zerstäubers zugeführt und davor in mindestens zwei Ströme mit bestimmtem einstellbarem Verhältnis geteilt wird, wobei der erste Strom aufgrund der Motorbelastung, der atmosphärischen Bedingungen und dem Fahrerwunsch geregelt wird und mit dem derart geregelten Strom auf den Brennstoffspiegel im Schwimmerschacht und auf die Seitendüsen des mehrstufigen Zerstäubers derart eingewirkt wird, daß in enger Abhängigkeit vom Druck des Stromes dosierte Mengen an Brennstoff dem Zerstäuber zugeführt und vorzerstäubt werden, wonach alle aus den Seitendüsen austretenden Stromteile gegeneinander gerichtet aufeinandertreffen und wobei der zweite auf die übrigen Düsen des mehrstufigen Zerstäubers einwirkende Strom zur Korrektur der Herstellungstoleranzen und des Abnutzungsgrades der Vorrichtung oder zur zeitweisen Anreicherung des Gemisches durch Änderung des Zentraldüsenwirkungsquerschnittes geregelt wird, und daß der derart geregelte aus der Zentraldüse, aus der Spaltdüse und aus den Durchgangsöffnungen austretende Strom das durch den ersten verdichteten Strom aufbereitete Gemisch unter Stromumlenkung zerstäubt, homogenisiert, verarmt und unter Verhinderung der sekundären Gerinnung verwirbelt wird, wonach das derart aufbereitete Gemisch in die Saugleitung vor der Drosselklappe ausgestoßen und mit frei durch den Motor angesaugter Luft bis zur quantitativ und qualitativ dem momentanen Motorbedarf entsprechenden Zusammensetzung des Gemisches vermischt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eingesetzten vervielfachten Druckluftströme zur Regelung der Zusammensetzung des Gemisches während der Regelung eine automatische Einführung von Korrekturen bei veränderten atmosphärischen Bedingungen bewirken.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Durchsatzverteilungsverhältnis in den freien Strömen in den Grenzen von 10 : 90 bis 30 : 70 gewählt wird.
4. Vorrichtung zur Aufbereitung und Regelung eines Brennstoff- Luft-Gemisches nach Anspruch 1, enthaltend eine vom Motor angetriebene Verdrängerpumpe zum Verdichten eines Gases, vom Unterdruck in der Saugleitung gesteuerte Drosselelemente und eine Saugleitung mit Drosselklappe, einen in der Achse der Saugleitung angeordneten rotationskörperförmig gestalteten Zerstäuber, der mit der Leitung des verdichteten Gases und der Leitung von einem Schwimmerschacht verbunden und mit einem in die Richtung der Drosselklappe geöffneten Diffusor versehen ist, wobei die Verdrängerpumpe über die die Drosselelemente aufweisende Leitung für das verdichtete Gas an den Zerstäuber angeschlossen ist, daß die Leitung für das verdichtete Gas durch einen Kanal mit dem Raum oberhalb des Brennstoffspiegels des Schwimmerschachts verbunden ist, daß der Zerstäuber mehrstufig in Form von mindestens zwei hintereinander angeordneter unterschiedlicher Düsen ausgestaltet ist, daß die Drosselklappe eine Leerlaufzerstäuberdüse aufweist, daß die Drosselelemente mechanisch mit einem Kraftzylinder gekuppelt sind, der in Abhängigkeit vom Druck in der Saugleitung stromab der Drosselklappe sowie der Stellung des Gaspedales und der Drosselklappe die Drosselelemente steuert, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluftquelle (1) mit entsprechend ausgewähltem Durchsatz eine von der Kurbelwelle des Motors angetriebene und mit Pulsationsausgleichsmitteln versehene als Verdichter arbeitende Rotationspumpe ist, die direkt über eine Leitung (3) mit einer Vorrichtung (4) verbunden ist, in der die Leitung (3) in mindestens eine erste Leitung (5), die mit einem in bekannter Weise gesteuerten Regelventil (6) ausgerüstet ist, hinter dem die Leitung (5) eine Verengung aufweist und mit den Vorvernebelungsseitendüsen (12) verbunden ist und vor der Verengung ein die Leitung (5) mit der Schwimmerkammer (14) verbindender Kanal (13) abgeleitet ist, wobei die Kammer 14 in bekannter Weise durch einen Kanal 15 und kleine Kanäle 17 mit den Vorvernebelungsseitendüsen 12 verbunden ist und in eine zweite Leitung (18) verzweigt ist, die direkt mit der Zentraldüse (19) des mehrstufigen Düseneinsatzes verbunden ist, wobei der in bekannter Weise in der Achse der Saugleitung (9) vor der Drosselklappe (10) angeordnete mehrstufige Düseneinsatz aus einem Sitz der Konsole der Vorrichtung (4), einem darin eingesetzten Düsensatz (24) und einem System von Elementen (22, 25, 26) und Abdichtungen besteht, welche die Wirkungszonen der Druckluftströme voneinander trennen und den Andruck des Düsensatzes (24) an den Boden des Sitzes in der Konsole durch einen Einschraubkopf (27) sichern, wobei im Einschraubkopf (27) auf einem Gewinde und nachgiebig angeordnet eine zur Änderung durch Drehen oder zur kurzzeitigen Verminderung des Wirkungsquerschnittes der Zentraldüse (19) verschiebbare Nadel (28) eingesetzt ist, und die die Kammer (21) des Düsensatzes (24) bildende Aussparung durch Öffnungen (23) mit den Vorvernebelungsseitendüsen (12) verbunden ist und daß das die Saugleitung (9) des Motors unter der Drosselklappe (10 ) mit dem Kraftzylinder (7) verbindende Rohr (8) eine Verengung aufweist, und in der Gleitfläche des Körpers der Rotationspumpe (1) Rillen vom Auslaufkanal in der Anlaufrichtung der Trennschieber in einem entsprechend ausgewählten Winkelbereich ausgeführt sind.
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