DE285336C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE285336C DE285336C DENDAT285336D DE285336DA DE285336C DE 285336 C DE285336 C DE 285336C DE NDAT285336 D DENDAT285336 D DE NDAT285336D DE 285336D A DE285336D A DE 285336DA DE 285336 C DE285336 C DE 285336C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spring
- ring
- detonator
- attached
- tooth
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
- F42C9/04—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE'72«. GRUPPE
CARL PUFF in SPANDAU.
Mechanischer Zeitzünder mit Federantrieb.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf mechanische Zeitzünder mit Federantrieb. Ihr Gegenstand
ermöglicht es, die Feder von außen mit Hand am ladefertigen Zünder unabhängig von dem
Zünderorgan zu entspannen und zu spannen, so daß man ihn hierzu nicht mehr auseinanderzunehmen
braucht. Man kann also die Feder nach Regelung des Lauf- oder Uhrwerks entspannen und dann beliebig lange
ίο in ungespanntem Zustande belassen.
Mechanische Zeitzünder mit Federantrieb, bei denen die Feder für gewöhnlich ungespannt
bleibt und erst im Augenblick des Stellens oder Abfeuerns gespannt wird, sind übrigens bekannt. Im Gegensatz zum Erfindungsgegenstand
findet bei den bekannten Zündern aber das Spannen der Feder nicht unabhängig von den Zünderorganen statt. Vorrichtungen
zum Entspannen der Feder am Zünder sind bisher überhaupt noch nicht bekannt geworden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen
dargestellt.,
Nach Fig. 1 und 2 erfolgt das Spannen der Feder e durch eine Schnecke a, die in
ein Schneckenrad b eingreift, das an einem drehbar im Zündergehäuse c gelagerten Ringe d
sitzt, an welchem die Feder β befestigt ist.
Schneckenrad b und Ring d können auch ein Stück bilden. Die Schnecke α trägt einen
Zapfen Oi1, auf den zum Drehen ein Schlüssel
gesetzt wird. Die Drehung der Schnecke a bewirkt ein Drehen des Schneckenrades, b,
welches den Ring d und die Feder e mitnimmt und dadurch spannt und aufzieht.
Nach Fig. 3 und 4 sitzt anstatt eines Schnekkenrades ein Zahnkranz f am Ringe d, in
welchen ein Trieb g eingreift, der durch einen ebenfalls drehbar im Zündergehäuse c gelagerten
Ring h gedreht werden kann. Der Ring h hat ein Loch A1, in das ein Schlüsselzapfen
eingeschoben und der Ring h gedreht werden kann. Der Ring h dreht den Trieb g, dieser
den Ring d, der die an ihm befestigte Feder e mitnimmt und spannt.
Nach Fig. 5 und 6 sitzt ein mittels Zapfen ix drehbarer Trieb i im Zündergehäuse c,
der in den Zahnkranz k des Ringes d eingreift, an dem die Feder e befestigt ist. Beim
Drehen des Triebes * wird der Ring d mitgedreht und die an ihm befestigte Feder e
aufgezogen und gespannt. Damit die Feder e den Ring d und den Trieb i nach dem Aufziehen
nicht zurückdrehen und sich wieder entspannen kann, sitzt am Ringe d eine
Schleiffeder n, eine Sperrklinke oder ein anderes gleichwertiges Sperrorgan, das den Ring d
bzw. den Trieb i festhält.
Nach Fig. 7 und 8 ist die Feder β an einem drehbaren Ringe d befestigt, der nach hinten
eine hülsenförmige Verlängerung m besitzt. Mit dieser Verlängerung m kann der Ring d
gedreht und damit die Feder e gespannt werden. '
Liegt bei besonderen Zünderkonstruktionen die Feder mehr an der Spitze des Zünders,
so kann die Einrichtung zum Spannen der
Feder ebenfalls vorn, z. B. an der Stellkappe selbst liegen. Die Stellkappe kann dann aus
zwei Teilen bestehen; der Oberteil dient zum Spannen der Feder, der Unterteil zum Ein-
stellen der Zündzeit. Um ein Überspannen oder gänzliches Entspannen der Feder zu verhindern,
wird eine bekannte Sicherung x, wie in Fig. ι und 2 angedeutet, angebracht.
Es kann aber auch eine in den Fig. 7, 9,10 dargestellte Vorrichtung mit der Zahlenscheibe 0 angebracht werden, an der man, wie aus Fig. 10 ersichtlich, den Grad der Federspannung von außen jederzeit ablesen kann. Diese Zahlenscheibe 0 ist durch einen Zapfen O1 mit dem Stellrade p verbunden, welches nach Fig. 7, 9 mit seinen Zähnen P1 nach jedesmaliger Umdrehung des Ringes d in Eingriff mit dem daran sitzenden Stellstift oder Zahn dx gelangt und um einen Zahn gedreht wird. Hierbei dreht sich auch die äußere Zahlenscheibe 0 mit, so daß eine andere Zahl mit der festen Stellmarke q am Zündergehäuse c übereinstimmt. Diese Zahl gibt jedesmal an, wie oft der Ring d gedreht und die Feder e aufgezogen worden ist.
Es kann aber auch eine in den Fig. 7, 9,10 dargestellte Vorrichtung mit der Zahlenscheibe 0 angebracht werden, an der man, wie aus Fig. 10 ersichtlich, den Grad der Federspannung von außen jederzeit ablesen kann. Diese Zahlenscheibe 0 ist durch einen Zapfen O1 mit dem Stellrade p verbunden, welches nach Fig. 7, 9 mit seinen Zähnen P1 nach jedesmaliger Umdrehung des Ringes d in Eingriff mit dem daran sitzenden Stellstift oder Zahn dx gelangt und um einen Zahn gedreht wird. Hierbei dreht sich auch die äußere Zahlenscheibe 0 mit, so daß eine andere Zahl mit der festen Stellmarke q am Zündergehäuse c übereinstimmt. Diese Zahl gibt jedesmal an, wie oft der Ring d gedreht und die Feder e aufgezogen worden ist.
Claims (2)
1. Mechanischer Zeitzünder mit Federantrieb, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung,
z. B. ein Schnecken- oder Zahngetriebe, mittels welcher die Feder am ladefertigen Zünder unabhängig von dem
Zünderstellorgan entspannt und gespannt werden kann. <
2. Zeitzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (e)
an einem Federringe (d) o. dgl. befestigt ist, welcher einen Zahn (^1) trägt, der bei
jedesmaliger oder teilweiser Umdrehung des Federringes (d) das Stellrad (p) um
einen Zahn verdreht und dabei in bekannter Weise eine außen sichtbare Zahlenscheibe
(0) mitdreht, die den Grad der Federspannung anzeigt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285336C true DE285336C (de) |
Family
ID=540731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285336D Active DE285336C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285336C (de) |
-
0
- DE DENDAT285336D patent/DE285336C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE285336C (de) | ||
| DE3817519C2 (de) | Steuerungs- oder Korrekturvorrichtung der Tages- oder Datumsanzeige für eine Uhr, besonders eine Armbanduhr | |
| DE721872C (de) | Photographischer Objektivverschluss mit Kontakteinrichtung fuer Blitzlichtausloesung | |
| DE2141014C3 (de) | Schaltanordnung für ein Kalenderuhrwerk mit Anzeigeeinrichtungen für die Tagesdaten und die Wochentage | |
| DE565455C (de) | Selbsttaetige Uhrwerkaufziehvorrichtung | |
| DE42856C (de) | Chronometerhemmung mit konstanter Kraft | |
| DE225450C (de) | ||
| DE719320C (de) | Anwerfvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE266554C (de) | ||
| DE192739C (de) | ||
| DE196815C (de) | ||
| DE116741C (de) | ||
| DE10663C (de) | Kalenderwerk | |
| DE475651C (de) | Vorrichtung an Zeitkontrollapparaten zum Anzeigen einer betruegerischen Beeinflussung der Unruhe | |
| DE614911C (de) | Kalenderwerk | |
| DE270817C (de) | ||
| DE102954C (de) | ||
| DE384048C (de) | Selbsttaetige Sicherheitsvorrichtung gegen uebermaessiges Anspannen oder Zerreissen der Feder von Federantriebswerken an Sprechmaschinen, Uhren o. dgl. | |
| DE229256C (de) | ||
| DE453875C (de) | Kalenderwerk | |
| DE224000C (de) | ||
| DE240028C (de) | ||
| DE396750C (de) | Andrehvorrichtung fuer Automobilmotoren | |
| DE554033C (de) | Vorrichtung zur Erzielung genauer periodischer Aufzugbewegungen der Hilfsfeder an Laufwerken und Uhrwerken | |
| AT28748B (de) | Geschwindigkeitsmesser. |