DE285232C - - Google Patents

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DE285232C
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rail
butt
butt joint
joint
sleepers
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00—Rail joints
    • E01B11/02—Dismountable rail joints
    • E01B11/08—Angle fishplates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 285232 KLASSE 19«. GRUPPE
Schienenstoßverbindung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Schienenstoßverbindungen, bei denen Laschen verwendet werden, die mit einem erheblichen Teil ihrer Länge über ihre Auflager auf den Stoßschwellen hinausragen. Man ist in neuerer Zeit zu derartigen Schienenstoß verbindungen übergegangen, weil sie den Vorteil bieten, daß die Stetigkeit der Fahrbahn erhöht und durch gesteigerte Übertragung der am Schienenstoße wirkenden Belastung auf die den Stoßschwellen benachbarten Schwellen der ganze Oberbau möglichst gleichmäßig beansprucht wird. Bei den bisher gebräuchlichen Schienenstoß verbindungen dieser Art sind die Schienenfüße auf allen Schwellen unmittelbar unterstützt. Diese Anordnung ergibt aber bei den üblichen Überständen der Laschenenden über deren Auflager auf den Stoßschwellen den Mißstand, daß kurz vor dem Übergang der Last von der auf der einen Seite der Stoßfuge liegenden Schiene auf die auf der anderen Seite der Stoßfuge liegende Schiene die letztere Schiene an der Stoßfuge angehoben ist. Dieses Anheben verschwindet erst bei der unmittelbaren Belastung des angehobenen Schienenendes. Dies führt beim Übergange der Last über die Stoßfuge zu Stößen und Schwingungen an der Stoßverbindung, die einen Verschleiß der Schiene hervorrufen und einen schädlichen Einfluß auf die Bettung ausüben.
Der erwähnte Ubelstand soll der Erfindung gemäß dadurch beseitigt werden, daß bei den Stoßschwellen die Schienen nicht unmittelbar, sondern mittelbar durch Laschen gestützt werden, die den Schienenfuß nach unten frei lassen, so daß der Gegendruck der Stoßschwellen nicht an den Schienen, sondern an den Laschen angreift.
Hierzu ist zu bemerken, daß Laschen, die die Schienen stützen und den Schienenfuß nach unten frei lassen, an sich bekannt sind, aber nur in Ausführungen mit gar keinem oder nur sehr geringem Laschenüberstand, bei denen also von den neuerdings erkannten Vorteilen der längeren Laschenüberstände kein Gebrauch gemacht ist, und bei denen auch der diesen neueren Ausführungen immerhin noch anhaftende Übelstand, um dessen Beseitigung es sich bei der vorliegenden Erfindung handelt, gar nicht auftritt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht einer Stoßverbindung mit zwei Stoßschwellen,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Stoßverbindung mit nur einer Stoßschwelle, . 60'
Fig. 4 den dazugehörigen, durch die Stoßfuge gelegten Schnitt.
In den Figuren sind «und b die Schienenenden, c und d die Stoßlaschen, die durch Schrauben e miteinander verbunden sind und mit Flanschen f und g bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2 auf den Stoßschwellen h und i auf ruhen. k, k sind hier das Widerstandsmoment der Laschen erhöhende Profilverstärkungen zwischen den Stoßschwellen. Die Flanschen f und g der Stoßlaschen können zweckmäßig den gleichen Abschrägungs-
winkel erhalten wie der Schienenfuß, um bei beiden die gleichen Befestigungsmittelformen (z. B. Unterlagsplatte und Klemmplatten) verwenden zu können.
Die Anordnung nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen lediglich dadurch, daß statt zweier Stoßschwellen nur eine Stoßschwelle I vorgesehen ist, und daß demgemäß die Profilverstärkungen k, k in
ίο Wegfall gekommen sind.
Die Schienenfüße ruhen auf den Stoßschwellen h und i oder / nicht auf, und es werden somit die von den Stoßschwellen h und * oder I ausgeübten Gegendrücke nicht unmittelbar, sondern mit Hilfe der Laschen c und d auf die Schienen übertragen. Hierdurch wird unter allen Umständen vermieden, daß durch die Belastung des einen an der Stoßfuge liegenden Schienenendes ein Anheben des anderen an der Stoßfuge liegenden unbelasteten Schienenendes bewirkt werden kann. Die beschriebene Anordnung bietet somit alle diejenigen Vorteile, die den eingangs erwähnten bekannten Schienenstoßverbindungen
eigen sind, ohne jedoch den ihnen anhaften- : den Übelstand aufzuweisen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    j Schienenstoßverbindung, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß die zusammenstoßenden f Schienenenden mit freischwebenden Füßen auf der Stoßschwelle oder den Stoßschwellen durch Vermittlung von den Schienenj fuß nicht stützenden Laschen gelagert sind, deren Enden die Außenkanten der Laschenauflager um ein solches Maß überragen, daß bei unmittelbarer Unterstützung der Schienenfüße auf der Stoßschwelle oder den Stoßschwellen eine bei der Stoßfuge auf dem einen Schienenende wirkende Belastung ein Anheben des auf der anderen Seite der Stoßfuge liegenden unbelasteten Schienenendes bewirken würde.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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