DE285169C - - Google Patents

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DE285169C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N5/00Starting apparatus having mechanical power storage
    • F02N5/04Starting apparatus having mechanical power storage of inertia type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ285169 -KLASSE 46 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. September 1913 ab. Längste Dauer: 26. April 1928.
Die Erfindung betrifft eine Ausführungsform der Anlaßvorrichtung nach dem Hauptpatent 284010, bei welcher die zeitliche Aufeinanderfolge der erforderlichen Schaltverrichtungen durch eine entsprechende mechanische Ausbildung des Schalters erreicht wird, der die Verbindung des Elektromotors mit der Batterie und nach dem Anspringen der Maschine dessen Abschaltung vermittelt.
ίο In der Zeichnung ist Fig. 1 ein Schema einer und Fig 2 einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
Nach Fig. 1 ist der Anker I, welcher einen beweglichen Kontakt m mit einem feststehenden Kontakt η vereinigt oder beide trennt, durch eine Bügelfeder k belastet. Der Anker I trägt an seinem unteren Ende einen Zapfen 12. Der Anlaßhebel 13 greift an einer Schiene 14 an und kann, wie durch punktierte Linien angedeutet ist, in der Nullstellung und in der Endstellung I an einem Bock 15 arretiert werden. Die Schiene 14 ist durch einen Lenker 16 mit einem Doppelhebel 17 verbunden, welcher durch Vermittlung einer Stange 18 und eines Armes 19 den Kupplungskegel 5 verschiebt. Das Schwungrad ν ist in diesem Falle auf der Welle des Elektromotors d festgekeilt. An der Schiene 14 ist mittels einer Feder 20 ein Nocken 21 und außerdem ein Anschlag 22 befestigt. Getrennt von der Schiene ist eine feste Bahn 23 mit schrägen und geraden Flächen angeordnet. Ein Sperrstück 24 ist an einem Arm 25 drehbar gelagert und wird durch eine Feder 26 gegen einen Anschlag gedrückt. Das Sperrstück 24 liegt im Bereich des Elektromagnetankers I. Die Einrichtung wirkt folgendermaßen.
Bewegt man den Anlaßhebel 13, um den Explosionsmotor anzulassen, aus der Nullstellung nach links, so wird die Schiene 14 von links nach rechts verschoben. Der Nocken 21 gleitet an der Fläche 27 empor und hebt den Zapfen 12 des Ankers I, wodurch die Kontakte m, η geschlossen werden und der Batteriestrom eingeschaltet wird, so daß der Elektromagnet nunmehr den Anker I angezogen hält. Wird der ·45 Hebel weiterbewegt, so gelangt der Nocken 21 unter dem Vorsprung 12 hindurch, während der Anschlag 22 der Schiene 14 am Sperrstück 24 anstößt. In dieser Stellung, in welcher also der Stromkreis geschlossen ist,. der Elektromotor anläuft und die Schwungmasse ν beschleunigt,, ist die Schiene 14 zunächst festgehalten, so daß die Kupplung 5 nicht eingerückt werden kann. Hat nun der Elektromotor d die vorgeschriebene Tourenzahl erreicht, so drückt die Feder k des Abschalters c den Anker I infolge der schwächeren Erregung der Wicklung b nach unten, und dieser nimmt das Sperrstück 24 mit, so daß der Anschlag 22 freigegeben wird. Der Anlaßhebel 13, auf welchen andauernd von Hand gedrückt wird, kann nunmehr in die Anlaßendstellung I bewegt werden, so daß der Hebel 17 die Kupplung 5 einrückt und der Explosionsmotor anspringt. Bei dieser Weiterbewegung ist der
Nocken 21 durch die Keilfläche 28 so weit gehoben worden, daß er unter die Führungsschiene 23 schnappt. Nachdem nunmehr der Explosionsmotor seine Betriebsgeschwindigkeit angenommen hat und sein Freilauf 11 die Kupplung v, 5 und den Elektromotor abgeschaltet hat, wird die Schiene 14 zurückbewegt, indem der Anlaßhebel 13 . von der Stellung I in die Nullstellung zurückgeführt wird. Dabei gleitet der Nocken 21 unter der Führungsschiene 23 hinweg und schnappt in der Nullage wieder nach oben, so daß er am linken Ende der Keilfläche 27 steht und von neuem angehoben werden kann. Der Anker I hält das Sperrstück 24 nach unten gedrückt, und erst bei erneutem Anhub des Ankers I gelangt das Sperrstück 24 durch die Wirkung der Feder 26 wieder nach oben. ■
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist nur eine Bewegung des Anlaßhebels 13 von der Nullstellung in die Endstellung I, nicht aber ein Zurückführen von der Endstellung I in die Nullstellung erforderlich. Auf die Elektromotorwelle ist das Schwungrad ν fest aufgekeilt, während die Kuppelhälfte 5 lose auf derselben gelagert ist. Die Schiene 14 trägt wie bei der ersten Ausführungsform einen federnden Nocken 21, welcher mit einer außerhalb der Schiene angebrachten Führungsbahn 23 zusammenarbeitet. Auch der Sperrschalter 24, 25, 26 ist unverändert beibehalten. An der Schiene 14 ist eine Stange 29 längsverschiebbar gelagert. Sie trägt einen Anschlag 22, ist durch eine Druckfeder 30 gegen die Schiene 14 verspannt und trägt eine Spurplatte 31, die der Nabe der Kuppelscheibe 5 gegenübersteht. Eine Zugfeder 32 greift an einem festen Punkt der Schiene 14 an und strebt, die Schiene nach links, somit den Anlaßhebel 13 in die Nullstellung zu ziehen. Die Anordnung wirkt folgendermaßen. Bewegt man den Anlaßhebel 13 aus der NuIl-• stellung nach links, so wird die Schiene 14 von links nach rechts und die Stange 29 durch Vermittlung der Feder 30 gleichfalls von links nach rechts geschoben, bis die Knagge 22 am Sperrstück 24 anschlägt. Nunmehr ist die Stange 29 gesperrt, und bei der Weiterbewegung der Schiene 14 wird die Druckfeder 30 zusammengedrückt, also gespannt. Dies dauert so lange, bis der Elektromotor die vorgeschriebene Tourenzahl erreicht hat und infolgedessen der Anker I niederfällt und das Sperrstück 24 unter den Anschlag 22 schlägt. Nunmehr wird die Feder 30 ausgelöst. Sie bringt durch Vermittlung der Stange 29 die Kupplung 5 zum Eingriff mit der Schwungmasse v. Durch Vermittlung der Übersetzung 6 wird nun der Explosionsmotor angeworfen; und man braucht aus der Endstellung I den Anlaßhebel nur, loszulassen, da er von der Zugfeder 32 in die Nullstellung zurückgezogen wird, in der er durch einen Anschlag festgestellt wird. Dabei führt sich der Nocken an der Unterseite der Schiene 23. Da bei dem Zurückziehen der Schiene 14 auch die Stange 29 wieder zurückgezogen wird, so kann eine Feder 33 nunmehr die Kupplungshälfte 5 wieder von der Schwungmasse υ trennen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Anlassen von Explosionsmotoren nach Anspruch 5 des Hauptpatents 284010, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Anlaßhebel (13) eine Schiene (14) längsverschoben wird und dabei den Betriebsstrom des Elektromotors (d) dadurch schließt, daß er die Kontakte (n, m) eines von dem Betriebsstrom gespeisten Minimalausschalters zur Berührung bringt, wobei er gegen Weiterbewegung durch einen Anschlag (24) gesperrt wird, der vom Elektromagneten (c) des Schalters eingerückt gehalten wird, bis der Schalter den Betriebsstrom unterbricht, worauf durch Weiterbewegung des Anlaßhebels (13) das Schwungrad (v) mit dem Explosionsmotor (5) gekuppelt und nach dem Anspringen des Motors durch Zurückziehen des Handhebels in die Nullstellung wieder alle Teile in die Ruhestellung zurückgeführt werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene in zwei gegeneinander abgefederte Teile (14 und 29) zerlegt Wird, von denen der eine, die Kupplung vollziehende (29), durch den Schaltelektromagneten gesperrt und der andere, den elektromagnetischen Schalter schließende, durch eine Zugfeder beständig in die Nullstellung zurückgezogen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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