DE285146C - - Google Patents
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- DE285146C DE285146C DENDAT285146D DE285146DA DE285146C DE 285146 C DE285146 C DE 285146C DE NDAT285146 D DENDAT285146 D DE NDAT285146D DE 285146D A DE285146D A DE 285146DA DE 285146 C DE285146 C DE 285146C
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D02—YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G3/00—Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
- D02G3/22—Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
- D02G3/36—Cored or coated yarns or threads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
285146 KLASSE 25 c. GRUPPE
JACQUES NATHANSOHN in BERLIN.
umgekehrten Sinne mit einem Bespinnfaden umwickelt ist.
Gegenstand ■ der Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung eines Zierfadens, bei dem
ein mittlerer schraubenförmig gewundener Faden im gleichen Sinne mit einem besonderen Wickelfaden
und im umgekehrten Sinne mit einem Bespinnfaden umwickeltest. Der Zweck der Erfindung
ist, eine Maschine dieser Art von großer Leistungsfähigkeit zu schaffen, welche ein gleichförmiges
Produkt von dauerhafter Beschaffenheit liefert.
Erreicht wird dieser Zweck im wesentlichen dadurch, daß die Antriebsscheibe einer in bekannter
Weise hohl ausgebildeten Welle eine Rolle bei ihrer Drehung mitnimmt und den davon
abgezogenen mittleren Faden dem Wickeldorn zuführt, wo er sich mit dem Bespinnfaden
vereinigt, der von einer zweiten Rolle abgezogen wird, welche sich im umgekehrten Sinne wie der
Wickeldorn gemeinsam mit einer Scheibe dreht, während ein besonderer Wickelfaden von einer
dritten Rolle abgezogen wird, die sich im gleichen Sinne wie der mittlere Faden um den
Wickeldorn dreht.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen dar^
gestellt. Es bedeutet:
Fig. ι eine Vorderansicht der zur Verwendung kommenden Maschine,
Fig. 2 eine Oberansicht von Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die wesentlichen Organe zur Bildung des Fadens, während .
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die wesentlichen Organe zur Bildung des Fadens, während .
Fig. 4 einen in der Bildung befindlichen Faden mit einigen fertiggestellten Windungen be-1
sonders veranschaulicht.
Die Hauptwelle 1, welche von einem Schnurantrieb 2 ο. dgl. in beständige Drehung gesetzt
wird, treibt unter Vermittlung von Stufenscheiben 2 die verschiedenen Vorrichtungen an.
Eine Spindel 7 erhält durch Stufenscheibe 3 ihren Antrieb in Pfeilrichtung der Fig. 1. Die
Spindel 7 ist hohl ausgebildet und dient zur Aufnahme des mittleren Fadens 11, der sogenannten
Seele, die durch den hohlen Kopf ηα in der aus
Fig. 3 ersichtlichen Weise geführt ist und sich auf den Wickeldorn 14 aufwickelt. Der mittlere
Faden 11 wird von einer Rolle 8 abgezogen, die mit den Stufenscheiben 3 und der hohlen Spindel
7 gemeinsam umläuft. Mit Hilfe der Stufenscheiben 4 wird eine Scheibe 9 im umgekehrten
Sinne wie die hohle Spindel 7 in Umdrehung gesetzt. Diese Scheibe 9 trägt eine Rolle 10,
von der die Bespinnfaden 15 aus besserem Material, z. B. Wolle, Seide, Ramie o. dgl., abgezogen
werden. Der Bespinnfaden kann durch einen einzigen Faden oder, wie bei der dargestellten
Ausführungsform angenommen, aus einer Anzahl lose zusammenhängender Einzelfäden
zusammengesetzt sein. ·
Auf einer besonderen, in derselben Achse wie die Spindel 7 liegenden Welle sitzt eine weitere
Stufenscheibe 5, welche im selben Sinne wie die Stufenscheibe 3 und die Spindel 7 angetrieben
wird und noch eine Rolle 12 trägt. Von dieser Rolle 12 wird ein Wickelfaden 13 abgezogen.
Die drei Fadengruppen, nämlich der mittlere Faden 11, der Bespinnfaden 15 und der Wickelfaden
13 werden auf den Wickeldorn 14 gemeinsam aufgewunden, und zwar derart, daß ein
Claims (1)
- Zwirn entsteht, der im Bespinnfaden den Draht in einem Sinne und in den beiden anderen Fäden den Draht im entgegengesetzten Sinne aufweist. Der mittlere Faden ii legt sich zwischen die einzelnen Lagen des Bespinnfadens 15 ein, während der Wickelfaden 13 schraubenförmig die einzelnen schraubengangartigen Lagen des Bespinnfadens festwickelt, wie dies die Fig. 4 am besten erkennen läßt.Von der Hauptwelle 1 wird mit Hilfe eines Wirteis 16 und einer Schnur 17 0. dgl. noch eine besonders gelagerte Stufenscheibe 18 angetrieben, welche unter Vermittlung einer Schnur eine Stufenscheibe 6 in der Pfeilrichtung der Fig. 1 in beständige Drehung setzt. Diese Stufenscheibe 6 treibt mit Hilfe der Kegelräder 19 und 20 (Fig. 2) eine Förderwalze 22 an, welche mit einer oberen Förderwalze 21 in Eingriff steht. Für die Fördermittel, welche bei der dargestellten Ausführungsform die Gestallt von ineinandergreifenden Riffelwalzen besitzen, können auch andere Elemente benutzt werden, wenn sie nur den angestrebten Zweck erfüllen, den fertiggebildeten Zierfaden zwischen sich festzuhalten und fortlaufend nach außen zu befördern.Die Riffelwalzen 22 und 21 können in ihrem Abstand durch eine Schraube 23 geregelt werden. Sie werden am besten in ihrem Abstand so eingestellt, daß sie den Zierfaden nur mit dem nötigen Druck ergreifen, der eine sichere Förderung gewährleistet, ohne das Fadenmaterial schädlich zu beanspruchen.Der fertige Zierfaden 25 verläßt in Pfeilrichtung der Fig. 1 die Förderwalzen und wird auf eine Haspel 24, die in einer geeigneten, nicht dargestellten Weise angetrieben wird, aufgewickelt. Statt des einen Wickeldornes kann die Maschine natürlich auch mit einer größeren Anzahl derselben nebst den zugehörigen Antriebsorganen ausgerüstet sein, so daß man mit der Maschine gleichzeitig eine größere Anzahl Zierfäden fortlaufend erzeugen kann.Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, ist es wesentlich, daß der in der Bildung begriffene Faden an der Stelle der Förderwalzen 21 und 22 festgeklemmt wird. Hierdurch wird nämlich die ordnungsmäßige Verzwirnung der drei Fadengruppen in der gewünschten Weise erzielt, denn da die drei Fadengruppen an der Stelle, an der sie von den Förderwalzen festgehalten werden, an einer Drehung gehindert sind, so werden sie sich von dieser Stelle bis zum Wickeldorn schraubenförmig auf diesen aufwinden, und zwar erfolgt diese schraubenförmige Wicklung der Fäden in der Weise, daß die Fadengruppen nach dem Verlassen der Förderwalzen wie ein fertiger Zwirn in ihrer Lage fest zusammengehalten werden.Die drei Rollen 8, 10 und 12, von denen die Fadengruppen abgezogen werden, drehen sich beim Abziehen der Fäden nicht nur um ihre eigene Achse, sondern sie wandern auch noch um die Achse, welche man sich durch die hohle Spindel 7 gelegt denken kann. Wie erwähnt, ist es aber dabei wichtig, daß die Wanderung des oder der Bespinnfaden um die Spindelachse im umgekehrten Sinnesverläuft wie die Wanderung der Spulen 8 und 12.. Einen besonders schönen Faden erzielt man, wenn man den Bespinnfaden aus einer Anzahl farbiger Seidenfäden zusammensetzt. Durch Verwendung der Zierfäden als Kette eines Gewebes kann man Stoffe mit neuartigen Effekten erlangen. Die Zierfäden lassen sich aber auch als Häkel- oder Strickgarn gewünschten Falles verwenden und in den verschiedensten Textilmaschinen verarbeiten.Pa TK nt-Anspruch:Maschine zur Herstellung eines Zierfadens, bei dem ein mittlerer schraubenförmig gewundener Faden im gleichen Sinne mit einem besonderen Wickelfaden und im umgekehrten Sinne mit einem Bespinnfaden umwickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe (3) einer in bekannter Weise hohl ausgeführten Welle (7) eine Rolle (8) bei ihrer Drehung mitnimmt und den davon abgezogenen mittleren Faden (11) dem Wikkeldorn (14) zuführt, wo er sich mit dem Bespinnfaden (15) vereinigt, der von einer zweiten Rolle (10) abgezogen wird, welche sich im umgekehrten Sinne wie der Wickeldorn gemeinsam mit einer Scheibe (9) dreht, während ein besonderer Wickelfaden (13) von einer dritten Rolle (12) abgezogen wird, die sich im gleichen Sinne wie der mittlere Faden um den Wickeldorn dreht.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285146C true DE285146C (de) |
Family
ID=540551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285146D Active DE285146C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285146C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3217482A (en) * | 1963-08-30 | 1965-11-16 | Monsanto Co | Apparatus for texturizing yarn |
| CN104328538A (zh) * | 2014-10-27 | 2015-02-04 | 东华大学 | 一种包捻纱的可控制备装置及方法 |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3217482A (en) * | 1963-08-30 | 1965-11-16 | Monsanto Co | Apparatus for texturizing yarn |
| CN104328538A (zh) * | 2014-10-27 | 2015-02-04 | 东华大学 | 一种包捻纱的可控制备装置及方法 |
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