DE284891C - - Google Patents
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- DE284891C DE284891C DENDAT284891D DE284891DA DE284891C DE 284891 C DE284891 C DE 284891C DE NDAT284891 D DENDAT284891 D DE NDAT284891D DE 284891D A DE284891D A DE 284891DA DE 284891 C DE284891 C DE 284891C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/12—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation
- H02K27/18—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having multi-phase operation in shunt connection with rotor feeding
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Drehstrom-Nebenschlußmotoren, denen die Gesamtenergie im Rotor zugeführt wird
und deren Drehzahl durch Verschieben der an den Stator geschlossenen Kollekterbürsten
geregelt wird, besteht die Schwierigkeit, daß für ein bestimmtes Übersetzungsverhältnis
zwischen Stator und Rotorwindungen bei maximaler Bürstenstellung eine gewisse Leerlaufsgeschwindigkeit
nicht unterschritten werden kann. Man kann zwar eine kleinere Geschwindigkeit erhalten, wenn man von vornherein
den Motor mit kleinerem Übersetzungsverhältnis ausführt. Man erhält jedoch in diesem Falle größere, dem Stator durch die
Bürsten zuzuführende Ströme, somit einen größeren Kollektor.
Der Erfindung gemäß kann man den Regelbereich eines solchen Motors erheblich erweitern,
wenn man die wirksame Windungszahl des Stators durch Umschalten von Wicklungsteilen
veränderlich macht. Bei großem Drehmoment arbeitet man demnach mit vielen wirksamen Statorwindungen und erhält
dementsprechend kleinere Bürstenströme, während man bei kleinem Drehmoment, wo die
Bürstenströme an sich klein sind, die wirksame Windungszahl des Stators verkleinert
und somit den Regelbereich erheblich erweitern kann, ohne eine unzulässige Zunahme
der Bürstenströme befürchten zu müssen. Insbesondere ist diese Regelungsmethode bei
solchen Antrieben zweckmäßig, bei denen das Drehmoment mit der Drehzahl zunimmt.
Zur Änderung der wirksamen Windungszahl des Stators kann man Windungen abschalten;
man erhält jedoch eine bessere Ausnutzung des Motors, wenn man Wicklungsgruppen des
Stators zur Erzielung einer großen Zahl von wirksamen Windungen in Reihe und zur Erzielung
einer keineren Zahl von wirksamen Windungen parallel schaltet.
In den Fig. ia und ib ist diese Schaltung
des Drehstrom-Nebenschlußmotors dargestellt. Der Einfachheit halber ist nur eine Phase
gezeichnet. Die Energie wird dem Rotor über Schleifringe s zugeführt. Die Regelung der
Drehzahl erfolgt durch Verschiebung der an die Statorwicklung w angeschlossenen Bürsten.
Die Wicklungsgruppen W1 w2, werden für Betriebsbereiche
mit großem Drehmoment in Reihe für solche mit kleinem Drehmoment parallel geschaltet, wie aus der Zeichnung ersichtlich
ist.
Zur Klärung der Verhältnisse ist in bekannter Weise in Fig. 2 die Abhängigkeit der
Statorspannung es von dem Verhältnis — der
Drehzahl zur synchronen Drehzahl dargestellt. Trägt man in dieses Diagramm die Rotorspannung
e,- für die maximale Bürstenstellung ein, so ergibt sich als Regelbereich des Motors,
der durch Bürstenverschiebung beherrscht
werden kann, das Gebiet zwischen dem Schnittpunkte der konstanten Rotorspannung mit der
Geraden der Statorspannung und dem Punkte
— = 11 für Synchronismus bzw. das gleiche
Gebiet oberhalb dieses Punktes.
Verkleinert man durch Parallelschaltung die Windungszahl beispielsweise um die Hälfte und
trägt die jetzt entsprechend kleinere Statorspannung ß.,i in das Diagramm der Fig. 2 ein,
so ist es ohne weiteres ersichtlich, daß das Regelgebiet zwischen a' und dem Punkte für
Synchronismus gegenüber der ursprünglichen Schaltung verdoppelt ist.
Aus der Darstellung der Fig. 2 ist aber auch weiter ersichtlich, daß das neue Verfahren
auch zum Anlassen der Drehstrom-Nebenschlußmotoren vorteilhaft verwendet wer-
= 0 ent-
den kann. Im Stillstandspunkte
spricht der auftretende Stromstoß der Differenz der Statorspannung und der Rotorspannung.
Wird nun die Statorspannung durch Umschalten von Statorwindungen verringert, so ist aus dem Diagramm ohne weiteres ersichtlich,
daß damit auch der beim Einschalten des Motors auftretende Stromstoß erheblich
verringert wird. Man kann die Tourenzahl des Motors in dieser Schaltung bis zum Synchronismus
steigern und während des Kurz-Schlusses des Stators in diesem Betriebspunkte in einfacher Weise die Umschaltung der Statorwicklung
vornehmen. Es besteht auch keine Schwierigkeit, die Umschaltung in einem anderen ' Betriebspunkte auszuführen, wobei
man durch geeignete Bürstenverschiebung das Auftreten eines unzulässigen Stromstoßes verhindern
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Anlaß- und Betriebsverfahren von Drehstrom-Nebenschlußmotoren, bei denen die Gesamtenergie dem Rotor zugeführt wird und die Drehzahl durch Verschieben der an den Stator geschlossenen Kollektorbürsten geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Windungszahl des Stators beim Arbeiten mit kleinem Drehmomente durch Umschalten von Wicklungsteilen verkleinert, beim Arbeiten mit großem Drehmomente vergrößert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284891C true DE284891C (de) |
Family
ID=540317
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284891D Active DE284891C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284891C (de) |
-
0
- DE DENDAT284891D patent/DE284891C/de active Active
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