DE236346C - - Google Patents

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DE236346C
DE236346C DENDAT236346D DE236346DA DE236346C DE 236346 C DE236346 C DE 236346C DE NDAT236346 D DENDAT236346 D DE NDAT236346D DE 236346D A DE236346D A DE 236346DA DE 236346 C DE236346 C DE 236346C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
    • H02K27/06AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection with a single or multiple short-circuited commutator, e.g. repulsion motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 236346 KLASSE 21 d. GRUPPE
Der Repulsionsmotor entwickelt bei hohen Bürstenverschiebungswinkeln im Stillstand ein Drehmoment, welches das Drei- und Mehrfache seines bei synchroner Tourenzahl in gleichen Verschiebungswinkeln herrschenden Momentes beträgt. Nur in den seltensten Fällen ist man auf die Ausnutzung dieses hohen Anzugsmomentes angewiesen. In der Regel genügt ein Moment, wie man es bei verhältnismäßig
ίο geringer'Bürstenverschiebung erreicht. Dabei ist aber der Voltampereverbrauch pro Meterkilogramm größer als bei großen Winkeln, hauptsächlich, weil nur ein Teil der Leiter im Rotor nützlich stromführend ist. In solchen Fällen ist es angezeigt, das Hauptfeld des Motors zu schwächen, um die verlangten Anzugsmomente bei hohen Verschiebungswinkeln zu erreichen. Ähnliche Verhältnisse können auch beim Lauf des Motors auftreten, wenn die Erreichung günstiger Bürstenstellung (sei es mit Rücksicht auf Ausnutzung der Rotorwicklung, oder wegen Kommutierung, oder wegen günstiger Feldformen) nur durch Schwächung des Hauptfeldes ermöglicht wird. Wird . ein solcher Motor im übrigen nur durch Bürstenverschiebung geregelt, so bildet die Einführung einer Spannungsregelung am Stator zur Änderung des Feldes eine unangenehme Zutat, weil sie zur sonst allmählichen Drehmomentsänderung eine stoßweise Änderung hinzufügt.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile in folgender Weise. Die Statorwicklung besteht in an sich bekannter Weise aus zwei zueinander versetzten und in Serie geschalteten Teilen W1 und W2 (Fig. 1). Es sei z. B. W1 gegen W2 um V2 Polteilung versetzt und die Windungszahl von PF1 ein Mehrfaches der Windungszahl von W2. Soll nun Anlauf mit geschwächtem Hauptfeld und großer Bürstenverschiebung erfolgen, so wird die Spannung an die Klemmen I, III gelegt, wobei die Wicklungen W1, W2 so geschaltet sind, daß die resultierende Hauptfeldachse X1-^1 der Bürsten achse y-y näher gerückt ist, als wenn nur der Wicklungsteil W1 (Achse X-X) eingeschaltet wäre. Soll nun auf volles Hauptfeld umgeschaltet werden, so legt man die Netzspannung von I, III nach II, III. Gleichzeitig mit dem Anwachsen des Hauptfeldes dreht sich dessen Achse von X1-J5T1 nach X-X. Es ist ersichtlich, daß die Verhältnisse so gewählt werden können, daß die vom Anwachsen des Hauptfeldes herrührende Drehmomentserhöhung ebenso groß ist, wie die durch die scheinbare Rückwärtsverschiebung der Bürsten erreichte Drehmomentsverminderung. Die Schaltung läßt sich sinngemäß auch auf Repulsionsmotoren mit doppeltem Bürstensatz anwenden.
Bei Änderung der Drehrichtung kann die gleiche Hilfswicklung PF2 benutzt werden; sie ist dann nur im entgegengesetzten Sinne zu schalten.
Das Eintreten der Umschaltung kann von der Erreichung einer bestimmten Tourenzahl
und eines bestimmten Bürstenverschiebungswinkels abhängig gemacht und die Umschaltung selbst auch selbsttätig durchgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Anlassen und Regeln von Repulsionsmotoren, bei dem gleichzeitig mit der Größenänderung des Statorfeldes eine Verdrehung der Achse des Statorfeldes bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Änderungen so, vorgenommen werden, daß sie sich in ihrer Wirkung auf das Drehmoment oder die Stromaufnahme des Motors entgegenwirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT236346D Active DE236346C (de)

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DE (1) DE236346C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5252464A (en) * 1989-03-14 1993-10-12 Carlsberg Biotechnology Ltd. A/S Process for producing pentapeptides and intermediates for use in the synthesis

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5252464A (en) * 1989-03-14 1993-10-12 Carlsberg Biotechnology Ltd. A/S Process for producing pentapeptides and intermediates for use in the synthesis

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