DE166485C - - Google Patents

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DE166485C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Die Erfindung betrifft die Verstellung der Ständerfeldachse bei Kommutatormaschinen für Einphasenwechselstrom und ermöglicht, bei Umkehrbarkeit der Drehrichtung und bei großem Anlaufmoment des Motors dessen Umdrehungszahl beliebig zu verändern. Zum Zwecke der Umkehrbarkeit der Drehrichtung hat man bekanntlich schon bei einer dreiteiligen Ständerwicklung vorgeschlagen, die Teile
ίο der Wicklung so zu schalten, daß der eine Wicklungsteil, und zwar.immer der gleiche, zusammen mit dem einen oder anderen der beiden übrigen Teile benutzt wird, so daß die magnetische Achse der Feldwicklung um einen bestimmten Winkel nach rechts oder nach links verschoben werden kann. Von dieser bekannten dreiteiligen Wicklungsanordnung, bei der also je nach der Drehrichtung zwei Phasen in Reihe geschaltet werden, oder von der geschlossenen Gleichstromwicklung, bei der an verschiedenen Punkten des Umfangs der Strom zugeführt wird, unterscheidet sich die vorliegende Ständerwicklung dadurch, daß die Wicklung vielteilig ist, wobei die Einzelteile oder Spulen voneinander unabhängig bezw. getrennt angeordnet sind und beliebig, unter abwechselnder Auslassung eines oder mehrerer Teile, in Reihe geschaltet werden, um beliebige schrittweise Einstellungen der Feldachse zu erhalten, während bei der erwähnten Dreiphasenschaltung nur die Umkehrung der Drehrichtung möglich ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine für einen zweipoligen Motor bestimmte mehrteilige Ständerwicklung mit 20 Nuten und fünf voneinander unabhängigen Spulen bezw. Wicklungsteilen a1 e1, a2· e2, a3 e3, a4 ei und α5 e5 schematisch dargestellt. Jeder Wicklungsteil ist pro Spulenseite auf zwei Nuten verteilt, wobei er durch seine Verbindungsoder Schaltklemmen α1 e1, a2e2 . . . mit einem anderen zusammengeschaltet werden kann. Je nachdem man nun bei der Zusammenschaltung der Wicklung einen Wicklungsteil a'e1, a2e2 ... a5e5 abwechselnd ausläßt, die übrigen aber in Reihe schaltet, kann man die Ständerfeldachse zur fest gedachten Bürstenachse unter zehn verschiedenen Winkeln einstellen.
Anderseits kann man aber auch bei der Zusammenschaltung zwei Wicklungsteile auslassen und die übrigen drei Teile zusammenschließen, z. B. unter Ausschaltung von aV, α2 e2 nur die Teuere3, a* ei und α5 e5 anschließen. Dadurch kann auch die Feldstärke (in diesem Fall um Y5) erhöht werden.
Begreiflicherweise können auch die Bürsten derart angeordnet werden, daß sich neben der oben beschriebenen Verstellung der Feldachse noch die Bürstenachse verstellen läßt, so daß durch gleichzeitige Verstellung der Bürstenachse der Winkelunterschied zwischen dieser
und der Feldachse beliebig verringert werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Mehrteilige Ständerwicklung zur Verstellung der Feldachse von Einphasenwechselstromkommutatormaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennten Spulen einer vielteiligen Wicklung unter abwechselnder Auslassung eines oder mehrerer Teile in Reihe geschaltet werden, um beliebige schrittweise Einstellungen der Feldachse zu erhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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