DE284543C - - Google Patents

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DE284543C
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DE1914284543D
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/003Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

Landscapes

  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- ΛΙ 284543 KLASSE 21/. GRUPPE
Regelwerk für Bogenlampen, insbesondere für Scheinwerfer.
Zusatz zum Patent 277269.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. August 1914 ab. Längste Dauer: 9. November 1927.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausführungsform des Regelwerkes für Scheinwerfer-Bogenlampen nach Patent 277269, die sich durch besonders eleganten übersichtlichen Aufbau auszeichnet. Nach dem Hauptpatent besteht das Regelwerk der Scheinwerfer-Bogenlampe aus einem ständig in gleichbleibender Richtung umlaufenden Motor und einem elektrisch kuppelbaren Wendegetriebe, wobei zur zeitweiligen Kupplung der Getriebe im einen oder anderen Sinne zwei elektrische Vorrichtungen, z. B. Elektromagnete, verwendet werden, die in besonderer Schaltung von einem von den elektrischen Verhältnissen des Scheinwerfer-Lichtbogens gesteuerten Relais ein- und ausgeschaltet werden.
Die vorliegende Zusatzerfindung gibt eine besonders glückliche konstruktive Anordnung dieses Regelwerkes in der Weise, daß neben dem ständig im gleichen Sinne umlaufenden Motor ein zweckmäßig eingekapseltes Getriebe angeordnet ist, das die Bewegung der Motorwelle auf zwei parallel nebeneinander liegende gegenläufige Wellen überträgt, in die die elekirischen Vorrichtungen (z. B. Elektromagnetkupplungen oder elektromagnetisch gekuppelte Differentialgetriebe) eingebaut sind, welche die Bewegung der Motorwelle zeitweilig im einen oder anderen Sinne auf die Spindelwelle übertragen, durch welche die Scheinwerferelektroden hin und her bewegt werden. Bei dieser Anordnung nehmen die genannten Teile nur die eine Hälfte des im Lampenkasten verfügbaren Raumes ein. Die andere Hälfte bleibt für den Einbau des Relais frei. Dabei liegen alle Teile übersichtlich nebeneinander, und die Stirn- und Seitenwände des Lampenkastens können abgenommen werden, ohne daß dadurch das Lampenwerk beeinflußt wird. Das Werk ist also übersichtlich und leicht zugänglich.
Zweckmäßig bildet man das neben dem Motor liegende Getriebe, das die Motorbewegung auf eine rechtslaufende und eine linkslaufende Welle überträgt, als Reduktionsgetriebe aus, so daß also die hohe Geschwindigkeit der Motorwelle in dem Getriebekasten sogleich auf niedrige Umdrehungszahl gebracht wird, bei der die Wellen besser aus- und eingekuppelt werden können.
Die Zeichnung gibt ein Bild der Anordnung im Grundriß. Am einen Ende des ganzen Triebwerkes steht der Motor 1, daneben der Getriebekasten 2 mit der Schnecke a, dem Schneckenrad b und den Kegelräderpaaren c, d und C1, A1; aus dem Getriebekasten ragen die beiden sich gegenläufig drehenden Wellen 3 und 4 heraus, die beispielsweise durch Elektromagnetkupplungen 5 und 6 zeitweilig mit den Wellen 7 und 8 gekuppelt werden, die mittels der Zahnräder 9 und 10 das Zahnrad 11 antreiben, das seinerseits das Zahnrad 12 antreibt, das auf der nicht gezeichneten Spindel sitzt, die die Scheinwerferelektroden hin und
her bewegt. In der freien rechten Hälfte des Lampenkastens ist das Relais 13 untergebracht, das die Elektromagnetkupplungen ein- und ausschaltet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Regelwerk für Bogenlampen, insbesondere für Scheinwerfer, nach Patent 277269, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Motor ein Getriebe angeordnet ist, das die Bewegung der Motorwelle auf zwei parallel zueinander liegende gegenläufige Wellen überträgt, in die die elektrischen Vorrichtungen eingebaut sind, durch die zeitweilig die die Elektroden bewegende Spindel in Drehung versetzt wird.
  2. 2. Regelwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das neben dem Motor angeordnete Getriebe als Reduktionsgetriebe ausgebildet ist, um die hohe Umdrehungszahl des Motors sogleich auf niedrige Umdrehungszahl zu übersetzen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1914284543D 1912-11-10 1914-08-28 Expired DE284543C (de)

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DE277269T 1912-11-10
DE284543T 1914-08-28

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DE284543C true DE284543C (de) 1915-06-03

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