DE395336C - Dynamoelektrische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Dynamoelektrische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE395336C
DE395336C DEJ23401D DEJ0023401D DE395336C DE 395336 C DE395336 C DE 395336C DE J23401 D DEJ23401 D DE J23401D DE J0023401 D DEJ0023401 D DE J0023401D DE 395336 C DE395336 C DE 395336C
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shaft
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/06Control effected upon clutch or other mechanical power transmission means and dependent upon electric output value of the generator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Dynamoelektrische Antriebsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Bei dynamoelektrischen Antriebsvorrichtungen, die insbesondere für Kraftfahrzeuge dienen, ist es bekannt, zwei Dynamomaschinen, die auch als Motoren betriebsfähig sind, durch ein zwischengeschaltetes Umlaufrädergetriebe mit der treibenden und getriebenen Welle zu verbinden.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in dem Umlaufgetriebe eins der drei Glieder mit der treibenden Welle, ein anderes mit einer zur getriebenen Welle gleichachsigen und die beiden Dynamoanker tragenden Hohlwelle und das . dritte mit der getriebenen Welle verbunden ist. Durch diese Anordnung läßt sich wertvolle Kleinhaltung des Gewichts der gesamten Vorrichtung erreichen, und außerdem wird der Wirkungsgrad hoch, da in der Hauptbetriebsart, die dem sogenannten direkten Gang der mechanischen Kraftfahrzeuggetriebe entspricht, nur die eine Maschine die halbe Kraft zu übertragen braucht, während in der zweiten dann überhaupt kein elektrischer Strom fließt. Es ist so eine magnetische Kupplung gegeben, die die bei ähnlichen Getrieben erforderliche mechanische Kupplung in zwei Beziehungen mit Überlegenheit ersetzt, nämlich erstens hinsichtlich der bedeutenden Gewichtsersparnis und zweitens hinsichtlich ihrer weit höheren Anpassungsfähigkeit.
  • Besonders vorteilhaft baut sich das Getriebe ferner, wenn der Feldmagnet der einen elektrischen Maschine mit der Motorwelle und der der anderen elektrischen Maschine mit einem feststehenden Gehäuse verbunden ist. Diese Anordnung ergibt ohne Überschreitung der mechanisch zulässigen Ankerdrehgeschwindigkeit eine hohe relative Geschwindigkeit der ersten Maschine und entsprechend hohe elektrische Leistung, so daß die Abmessungen der ersten elektrischen Maschine besonders klein gehalten werden können. Zugleich wirkt auch die Räderübertragung gegenüber der getriebenen Welle auf Kleinhaltung des ganzen Getriebes.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, der in der erwähnten Art sowie auch für andere Planetenbewegungen Anwendung finden kann, und zwar in Gestalt eines Längsschnittes einer Ausführung mit Stirnräder-Planetengetriebe.
  • Die Motorwelle i ist durch ein Kopfstück 2 mit dem Feldmagnet 4 einer elektrischen Maschine A (Dynamomotor einer Reihentype) fest verbunden, deren Anker mit ix bezeichnet ist.
  • B ist eine zweite elektrische Maschine (gleichfalls ein Dynamomotor einer Reihentype), deren Anker mit 12 und deren Feldmagnet mit 13 bezeichnet ist.
  • Das Kopfstück 2 trägt eine oder mehrere Achsen 3, auf deren jeder zwei ' einstückig zusammenhängende Zahnräder 7 und 8 frei drehbar laufen.
  • Die Zahnräder 7 können mit den Zahnrädern 6, die auf der Antriebswelle 5 verkeilt sind, und die Zahnräder 8 mit Zahnrad 9, das auf einer die Anker ii und 12 festgekeilt tragenden Hohlwelle io verkeilt ist.
  • Der Feldmagnet 4 der Maschine A ist beweglich. Die Nebenschlußerregerspulen und die Bürsten sind mit Ringen 14 in Verbindung, und auf diesen schleifen weitere Bürsten, die alle zum Betrieb des Systems erforderlichen Verbindungen herzustellen erlauben.
  • Der Feldmagnet der Maschine B ist in dem stillstehenden Gehäuse 15 befestigt. Diese Maschine besitzt Anschlußklemmen wie jede gewöhnliche Dynamo oder jeder Motor.
  • Die Wirkungsweise des Systems ist folgende Die Zahnräder 6, 7, 8 und 9 können jede geeignete Übersetzung für einen bestimmten Gebrauchszweck haben. Angenommen sie haben für das eingangs angeführte Anwendungsbeispiel folgende Übersetzung: Zahnrad 6 - 30 Zähne 7-30 v 8=4o n 9 = 20 g Ferner angenommen, die Maschinen A und B erfüllen die Bedingung, den gleichen Strom zu erzeugen, A mit 4 500 und B mit 2 5oo Umdrehungen. Möge sich ferner die Motorwelle mit der konstanten Geschwindigkeit von 2 ooo Umdrehungen drehen, so ergibt sich i. Stillstand Die beiden Maschinen A und B haben geöffneten Stromkreis, leisten somit keine Arbeit und keinen Widerstand.
  • Die Welle 5 mit Zahnrad 6 steht still; die Zahnräder 7 sind gezwungen, sich um Zahnrad 6 zu wälzen. Die Zahnräder 8, verbunden mit 7, werden mit derselben Geschwindigkeit um ihre Achse gedreht wie die letzteren, d. h. sie vollziehen eine vollständige Umdrehung bei jeder Umdrehung der Motorwelle infolge der Übersetzung i : i zwischen den Zahnrädern 6 und 7.
  • Wenn die Übersetzung zwischen den Zahnrädern 8 und 9 ebenfalls i : i wäre, so würden das Zahnrad 9 und die Hohlwelle io, auf der es befestigt ist, unbeweglich bleiben wie das Zahnrad 6 und die Antriebswelle 5. Da indessen diese Übersetzung 2 : 1 ist, so verleiht das Zahnrad 8 dem Zahnrad 9 und der Welle io eine der Motorwelle i entgegengesetzte Drehbewegung, aber von gleicher Geschwindigkeit.
  • 2. Rücklauf der Antriebswelle Der Anker m läuft, wie noch erläutert wird, mit 2 ooo Umdrehungen rückwärts und sein Feldmagnet 4 mit 2 ooo Umdrehungen vorwärts; was eine Relativgeschwindigkeit von 4000 Umdrehungen ergibt. Der Anker 12 läuft ferner mit 2 ooo Umdrehungen rückwärts und sein Feldmagnet bleibt unbeweglich, so daß die Relativgeschwindigkeit auf 2 ooo Umdrehungen bleibt. Kuppelt man diese beiden Maschinen hintereinander, A als Dynamo, B als Motor, so ergibt sich: Die elektromotorische Kraft von A verhält sich zur gegenelektromotorischen Kraft von B wie 4 000 bzw. 2000 4500 2500. Da erstere größer ist als die zweite, so beschleunigen die Anker ihre Bewegung bis zu dem Augenblick, wo diese beiden Kräfte gleich sind, sei es nach den gegebenen Annahmen 2 ooo Umdrehungen bei Rückwärtslauf, was 2 500 -I- 2 000 = 4 500 Umdrehungen für A und 2 5oo für B ergeben wird. Die Beschleunigung ist dadurch möglich gemacht, daß mit demselben Strom die Kraft von B größer ist als die von A.
  • Sobald die Rücklaufgeschwindigkeit der Anker die Geschwindigkeit des Vorwärtslaufmotors überschritten hat, werden sich das Zahnrad 6 und die Welle 5 rückläufig bewegen müssen mit x. Geschwindigkeit, Das Fahrzeug befindet sich in seiner Stillstandstellung. Verbindet man aufs neue die Maschine B mit A in Reihe, aber indem man nun B als Dynamo und A als Motor mit seiner verminderten Erregung so laufen läßt, daß die elektromotorische Kraft von B mit 2 ooo Umdrehungen größer ist als die gegenelektromotorische Kraft von A mit q. 000 Umdrehungen, so wird die Rücklaufgeschwindigkeit der beiden Anker bis zu dem Moment vermindert, wo zwischen diesen beiden Kräften Gleichgewicht herrscht.
  • Da das Zahnrad g nicht mehr mit der gleichen Geschwindigkeit rückwärts läuft wie die Welle x vorwärts, wird sich die Welle 5 in dem gleichen Sinne wie der Primärmotor mit einer Geschwindigkeit drehen, die gemäß der Verminderung der Erregung stets zwischen Null und der halben Geschwindigkeit des Motors liegt.
  • 2. Geschwindigkeit.
  • Bringt man die Maschine B mit sich selbst in Kurzschluß, so bleibt Zahnrad g unbeweglich, so daß diese Maschine B als magnetische Kupplung wirkt. Das Zahnrad 6 und die Welle 5 drehen sich mit halb so großer Geschwindigkeit wie die derWelle =, also r ooo Umdrehungen bei der angenommenen Geschwindigkeit.
  • 3. Geschwindigkeit.
  • Verbindet man Maschine A in Reihe mit B, so daß A als Dynamo und B als Motor wirkt, so sucht der Anker von B sich im Sinne der Motorwelle zu drehen.
  • Die beiden Maschinen werden sich im Gleichgewicht befinden, wenn die durch A hervorgerufene elektromotorische Kraft gleich der gegenelektromotorischen Kraft von B sein wird. und da diese beiden Kräfte infolge der Bauart der beiden Maschinen gleich sein werden, wenn sich die Geschwindigkeiten in dem Verhältnis q.500 : 2 50o befinden werden, so wird diese Bedingung erfüllt sein, wenn die 2 ooo Umdrehungen des Unterschiedes zwischen den Feldmagneten q. und 13 in dem Verhältnis hergestellt ist ergibt z 285 bzw. 715 Umdrehungen. Der Anker zi wird also mit 1285 Umdrehungen rückwärts umlaufen mit Bezug auf seinen Feldmagnet q. und der Anker =2 mit 715 Umdrehungen vorwärts mit Bezug auf seinen Feldmagnet 13.
  • Diese 715 Umdrehungen stellen die wirkliche Geschwindigkeit des mit diesen Ankern verbundenen Zahnrades g dar.
  • Die Geschwindigkeit der Welle 5 wird in diesem Moment sein Geschwindigkeit. Die Verbindungen bleiben dieselben, aber man vermindert die Erregung des Feldmagneten von B derart, daß nach den voraufgegangenen Schlußfolgerungen sich eine Geschwindigkeit der Welle 5 von z 7oo Umdrehungen ergibt.
  • 5. Geschwindigkeit.
  • Wird Maschine A in Kurzschluß mit sich selbst gebracht, so wird Zahnrad g in bezug auf Zahnrad 8 unbeweglich; Zahnrad 7 kann sich nicht drehen; Zahnrad 6 und Welle 5 werden eine mit Motorwelle r gleiche Geschwindigkeit annehmen, entsprechend der unmittelbaren Mitnahme in der gewöhnlichen mechanischen Kraftübertragung.
  • Die vorstehenden Angaben sind aufgestellt ohne den Reibungen Rechnung zu tragen, die bei Vollast eine etwas unterhalb der auf diese Weise erlangten Resultate liegende Geschwindigkeit ergeben.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCFIE: _. Dynamoelektrische Antriebsvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit einem zwischen der treibenden und getriebenen Welle sowie zwei elektrischen Maschinen eingeschaltetenUmlaufrädergetriebe, dadurch gekennzeichnet; daß eins der drei das Umlaufrädergetriebe bildenden Glieder mit der treibenden Welle, ein anderes mit einer zur getriebenen Welle gleichachsigen, die beiden Anker der elektrischen Maschinen tragenden Hohlwelle und das dritte mit der getriebenen Welle verbunden ist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Feldmagnet (¢) der einen elektrischen Maschine (A) mit der Motorwelle (x) verbunden und der Feldmagnet (x3) der anderen elektrischen Maschine (B) in einem feststehenden Gehäuse (r5) befestigt ist.
DEJ23401D 1923-01-30 1923-01-30 Dynamoelektrische Antriebsvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE395336C (de)

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