DE219112C - - Google Patents

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DE219112C
DE219112C DE1908219112D DE219112DA DE219112C DE 219112 C DE219112 C DE 219112C DE 1908219112 D DE1908219112 D DE 1908219112D DE 219112D A DE219112D A DE 219112DA DE 219112 C DE219112 C DE 219112C
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Germany
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dynamo
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drive
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electric motor
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DE1908219112D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/06Control effected upon clutch or other mechanical power transmission means and dependent upon electric output value of the generator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219112 KLASSE 63 c. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Juli 1908 ab.
Zur Erläuterung der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Einrichtung soll das Beispiel eines mittels Dynamokupplung angetriebenen Automobils herangezogen wer-
5. den, obwohl sich vorliegende Erfindung ganz allgemein für mit Dynamokupplung ι zu betreibende Fahrzeuge, Schiffe oder sonstige Maschinen anwenden läßt.
Es sind Antriebsvorrichtungen bekannt, bei
ίο denen der Antrieb von einer Wärmekraftmaschine aus erfolgt, welche durch ein Differentialgetriebe sowohl mit einem der Treibräder als auch mit einer Dynamomaschine gekuppelt ist, während ein das andere Treibrad antreibender Elektromotor aus der Dynamomaschine gespeist werden kann. Die Erfindung besteht
. darin, daß die drehbaren Teile der Dynamo^ maschine und des Elektromotors mittels einer cinrückbaren Kupplung zwecks Ausschaltung
der elektrischen Übertragungsvorrichtung miteinander gekuppelt werden können.
In der Zeichnung, in der der Einfachheit halber sowohl die Feldmagnete der elektrischen Maschinen wie die Kollektoren usw. wegge-..
lassen sind, ist ein Ausführungsbeispiel für den Fall der Verwendung einer Dynamokupplung mit feststehendem Magnetsystem und rotierendem Anker und eines Elektromotors dargestellt. Der Benzinmotor treibt ein Differential D an, dessen Rad 1 mittels der Welle W1 und eines Kegelrädergetricbes das Kettenrad R2 in Bewegung setzt, während das zweite Kettenrad R1 ebenfalls mittels Kegelrädergetriebes von dem Elektromotor M angetrieben wird. Das Rad 2 des Differentials ist mit dem Anker G der Dynamokupplung . verbunden. Zwischen Anker G und Anker M ist eine Kupplung H vorgesehen, die diese beiden Maschinenteile miteinander zu kuppeln gestattet.
Die Wirkungsweise des Antriebes ist folgende:
Wenn der Wagen und somit die Kettenräder stillstehen, treibt der Benzinmotor durch das Differentialrad-2 den Anker G an. Erregt ' man' die Dynamokupplung und schickt deren Strom in den Motoranker M, so erzeugt sowohl die Dynamo wie der Motor ein Drehmoment. Durch das Drehmoment der ersteren wird das Rad 2 gewissermaßen gebremst und dadurch das Rad 1 und somit das Kettenrad R2 in Bewegung gesetzt. Andererseits überträgt sich das von dem Motor M erzeugte Drehmoment auf das Kettenrad R1.' Die beiden Räder R1 und R., können sich gegeneinander verdrehen, da sie nicht mechanisch, sondern ■ nur elektrisch gekuppelt sind, und es ist dadurch die für Automobile notwendige Differentialwirkung gewährleistet.
Sind die Umlaufzahlen der Dynamo und des Motors gleich, was man sowohl durch ge-
eignete Regelung der Benzinmotor-Umlaufzahl, wie auch durch entsprechende Regelung der elektrischen Größen erreichen kann, so kann die Kupplung H ohne weiteres eingerückt und der Stromkreis unterbrochen werdeif. Alsdann arbeitet der Benzinmotor durch das Differential D einerseits unter Vermittlung des Rades ι und der Welle W1 auf das Kettenrad R2 und andererseits unter Vermittlung des Rades 2, Ankerwelle G, Kupplung H und Motorwelle M auf das Rad A1. Auch in diesem Falle ist die Differentialwirkung zwischen den Rädern R1 und R2 vorhanden, und zwar jetzt bedingt durch das Differential D.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung, insbesondere für Motorfahrzeuge, mit einer durch ein Differentialgetriebe sowohl mit einer Wärmekraftmaschine als auch mit einem der beiden Treibräder gekuppelten Dynamoma- ao schine und einem von dieser zu speisenden, das andere Treibrad antreibenden Elektromotor, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den drehbaren Teilen der Dynamomaschine und des Elektromotors eine behufs Ausschaltung der elektrischen Übertragungsvorrichtung einrückbare Kupplung eingeschaltet ist. "
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908219112D 1908-07-01 1908-07-01 Expired - Lifetime DE219112C (de)

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AT47666D AT47666B (de) 1908-07-01 1909-03-31 Antriebsvorrichtung, insbesondere für Motorwagen mit als Kupplung zwischen treibender und getriebener Welle dienender Dynamomaschine und von dieser gespeistem Elektromotor.

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