DE227467C - - Google Patents

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DE227467C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/06Control effected upon clutch or other mechanical power transmission means and dependent upon electric output value of the generator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
  • Arrangement Of Transmissions (AREA)

Description

KAISERLICHES /i
«ν PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JV* 227467 KLASSE 63 c. GRUPPE
in FRANKFURT a. M.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Juli 1909 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Fahrzeuge, die z. B. von einem Benzinmotor angetrieben werden und. bei denen die Regelung der Geschwindigkeit, durch elektrische Kraftübertragung bewerkstelligt ' wird. In diesem Falle verwendet man häufig einen von dem Benzinmotor angetriebenen Generator, der seinen Strom an zwei Motoren abgibt, die ihrerseits je ein Rad, sei es durch Kette,
ίο Zahnrad oder direkt, antreiben.
Eine derartige Anordnung genügt der Bedingung, daß jedes Antriebsrad eine gewisse Beweglichkeit gegenüber dem anderen besitzt. Dagegen ist es bisher nicht möglich gewesen, bei derartigen Fahrzeugen unter Ausschaltung der elektrischen Kraftübertragung die Arbeit rein mechanisch vom Benzinmotor auf die Räder abzugeben. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung, welche · dies ermöglicht.
Die Erfindung läuft im wesentlichen darauf hinaus, daß jede der Antriebsmaschinen mit dem Seitenrad eines Differentialgetriebes in Verbindung steht und zwischen dessen Planetenradträger und der Welle des Wärmemotors eine ein- und ausrückbare Übertragungsvorrichtung vorgeselien ist. Ist diese Vorrichtung (Kupplung) eingerückt und die elektrische Kraftübertragung ausgeschaltet, sd arbeitet der Antrieb nach Art gewöhnlicher Getriebewagen. ■
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch veranschaulicht. Dort arbeitet die von dem Benzinmotor angetriebene Dynamo G elektrisch auf die beiden Motoren M1 M2, wobei die 'Kupplung K ausgeschaltet ist und die Motoren direkt oder indirekt auf die Räder einwirken. Um den elektrischen Antrieb auszuschalten und die Arbeit des Benzinmotors direkt übertragen zu können, ist zwischen dem drehbaren Anker G und dem Differentialgetriebe D die Kupplung K eingeschaltet, welche in der Schlußstellung das Differentialgetriebe D mittels eines Kegelrädergetriebes in Bewegung setzt, wodurch der mechanische Antrieb zwischen dem Benzinmotor und den Rädern hergestellt ist.
Wesentlich für den neuen Antrieb ist es, · daß jedes der beiden Antriebsräder von einer besonderen elektrischen Maschine angetrieben wird und jede der elektrischen Maschinen mit ■ je einem Seitenrad des Differentialgetriebes verbunden ist, dessen drittes Element mit der Welle der Wärmekraftmaschine gekuppelt werden kann. Diese Anordnung gewährleistet nämlich ein viel kräftigeres und sichereres Anfahren des Wagens, als wenn etwa der Elektromotor über das Differentialgetriebe hinweg beide Triebräder antreiben würde. Während es in letzterem Fall beim Anlaufen vorkommen kann, daß das eine Rad stillsteht und das andere, welches vielleicht nicht die genügende Adhäsion besitzt, sich mit der doppelten Ge-
schwindigkeit dreht, ist dies beim Antrieb jedes Rades durch eine elektrische Maschine, wie ersichtlich, ausgeschlossen. Wenn der Wagen einmal seine normale Geschwindigkeit erreicht hat, 'kommt es viel weniger auf die gleichmäßige Kräfteverteilung an den beiden Radumfängen an als wie beim Anlaufen, und dann kann der elektrische Antrieb ausgeschaltet werden und durch Einlegen der
ίο Kupplung eine rein mechanische Kraftübertragung unter Aufrechterhalung der Differen-
■·. tial wirkung Platz greifen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Motorfahrzeuge mit einer von einer Wärmekraftmaschine anzutreibenden Dynamomaschine und zwei zum Antrieb je eines Wagenrades dienenden Elektromotoren, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Elektromotor mit dem Seitenrad eines Differentialgetriebes in Ver- so bindung steht und zwischen dessen Planetenradträger und der Welle der Wärmekraftmaschine· eine ein- und ausrückbare Übertragungsvorrichtung vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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