DE284060C - - Google Patents

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DE284060C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
    • B61C9/38Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion
    • B61C9/40Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with electric motor propulsion with cranked axles and coupling rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 284060 -KLASSE 20/. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Blindwelle arbeiten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Fahrzeuge, die durch zwei hochgelegene Motoren unter Vermittlung von Kurbeln, Triebstangen und Blindwellen in der Weise angetrieben werden, daß jeder Motor auf eine in Höhe der Triebachsen liegende Blindwelle arbeitet. Die Erfindung besteht darin, daß von jeder Blindwelle durch Kuppelstangen einerseits ein oder zwei vollständige Radsätze und
ίο anderseits ein Rad eines weiteren Radsatzes angetrieben werden, und daß den Rädern und Kurbeln dieses Radsatzes eine Beweglichkeit gegeneinander gegeben werden kann.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein solcher Antrieb schematisch für ein Fahrzeug mit drei Radsätzen dargestellt.
a, b sind die Motorwellen, die mittels Triebstangen die Blindwellen c, d antreiben. Die linke Blindwelle c ist mittels der Stangen e, f mit dem linken Radsatz und mittels der Stange g mit dem einen Rade h des mittleren Radsatzes gekuppelt. Ebenso ist die rechte Blindwelle d mittels der Stangen i, k mit dem rechten Radsatz und mittels der Stange m mit dem anderen Rade η des mittleren Radsatzes gekuppelt. Die Achse der Räder η und h ist geteilt, und die Motorkurbeln sind durch die Stangen 0 und φ miteinander gekuppelt.
Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß die Triebstangen jedes Motors nur auf einen Teil (die Hälfte) der Triebräder der Maschine arbeiten, der von dem anderen Teil 35
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der Triebräder der Maschine bis auf die Kupplung durch die Fahrschienen vollkommen unabhängig ist. Es werden infolgedessen die elastischen Veränderungen und sich hieraus ergebenden Zwängungen, die in dem einen Teil des Triebwerks eintreten können, sich nicht auf den anderen Teil übertragen, und es werden infolgedessen Überlastungen des Triebwerks vermieden werden.
Gemeinsam mit der Kupplung der Motorkurbeln durch besondere Stangen ο, φ oder auch für sich allein.können die beiden zu den Rädern η und h gehörigen Achsstümpfe durch die Teile einer federnden oder einer Reibungskupplung miteinander verbunden werden. Diese wird dann zweckmäßig so eingestellt, daß eine Verschiebung der Räder η und h sowie der zugehörigen Kurbeln erst eintritt, wenn die darauf hinwirkenden Kräfte ein gewisses Maß überschreiten. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß beim Anfahren,' wo sich bisher Zwängungen nicht als schädlich erwiesen haben und Stangenbrüche nicht eingetreten sind, die Reibungskupplung derart eingestellt werden kann, daß eine Verschiebung der Kurbeln und Räder gegeneinander verhindert wird. Dasselbe kann ferner in allen Fällen durch eine beim Anfahren einzurückende Klauenkupplung geschehen. Das Ausrücken der Kupplungen oder die teilweise Lösung der Reibungskupplung muß dann erfolgen, ehe das Fahrzeug in seine je nach seiner Bauart
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bei verschieden' hoher Fahrgeschwindigkeit liegende Rüttelperiode gelangt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
  2. i. Einrichtung zum Antrieb eines Fahrzeugs durch zwei hochgelegene Motoren, die durch Kurbeln und Triebstangen auf je eine in Höhe der Triebachsen liegende Blindwelle arbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß jede Blindwelle (c, d) durch Kuppelstangen einerseits einen oder zwei vollständige Radsätze und anderseits ein Rad (h bzw. n) eines weiteren Radsatzes antreibt, wobei die Räder (A, n) und Kurbeln des letzteren Radsatzes eine Beweglichkeit gegeneinander haben können, z. B. dadurch, daß sie auf einer geteilten Achse sitzen. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden aus je einem Motor, einer Blindwelle und den damit gekuppelten Triebrädern bestehenden, mehr oder weniger voneinander un abhängigen Systeme dadurch in Abhängigkeit gebracht werden, daß die Motorkurbeln in an sich bekannter Weise durch eine wagerechte Kuppelstange miteinander verbunden werden. -
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beweglichkeit der beiden Kurbeln und Räder eines geteilten Radsatzes gegeneinander durch eine Reibungskupplung, eine federnde Kupplung 0. dgl. derart beschränkt ist, daß die Verschiebung gegeneinander erst eintritt, wenn die darauf hinwirkenden Kräfte ein gewisses Maß überschreiten.
  4. 4. Verfahren zum Betriebe eines Fahrzeugs nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einrücken einer Klauenkupplung oder durch Feststellen der im Anspruch 3 angegebenen Reibungskupplung beim Anfahren eine Verschiebung der Räder gegeneinander verhindert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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