DE2834802C2 - Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen

Info

Publication number
DE2834802C2
DE2834802C2 DE19782834802 DE2834802A DE2834802C2 DE 2834802 C2 DE2834802 C2 DE 2834802C2 DE 19782834802 DE19782834802 DE 19782834802 DE 2834802 A DE2834802 A DE 2834802A DE 2834802 C2 DE2834802 C2 DE 2834802C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
hook
intermediate piece
transition
horizontal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19782834802
Other languages
English (en)
Other versions
DE2834802A1 (de
Inventor
Gerhard 3320 Salzgitter Steckel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter 3320 Salzgitter De GmbH
Original Assignee
Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter 3320 Salzgitter De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter 3320 Salzgitter De GmbH filed Critical Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter 3320 Salzgitter De GmbH
Priority to DE19782834802 priority Critical patent/DE2834802C2/de
Publication of DE2834802A1 publication Critical patent/DE2834802A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2834802C2 publication Critical patent/DE2834802C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/04Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Obergangskupplung kurz vor Vollendung des Kuppelvorganges in Draufsieht und F i g. 2 die Obergangskupplung in Seitenansicht.
Die dargestellte Obergangskupplung weist ein in sich starres Zwischenstück 1 auf, das mit seinem einen Ende 3 in einen Zughaken 4 eines Schienenfahrzeuges eingehängt ist und an dem anderen Ende 2 einen dem Kuppelprofil einer nach dem Willison-Prinzip gestalteten Mittelpufferkupplung 15 angepaßten Kuppelkörper aufweist. F i g. 1 zeigt den Zustand, in dem der Kuppelkörper des Zwischenstücks 1 in den Kupplungskopf 10 der automatischen Mittelpufferkupplung 15 bereits eingefahren, jedoch noch nicht verriegelt ist. Die Verriegelung erfolgt durch eine Riegeleinrichtung 16, die erst wirksam ist, wenn der Kuppelkörper vollständig in das Kuppelprofil des Kupplungskopfs 10 eingreift.
Das als in sich starre Schweißkonstruktion ausgcbildete Zwischenstück 1 weist im Bereich seines Endes 3 in gabelartiger Anordnung zwei Stützarme 8 au'. Zwischen den Stützarmen 8 ist ein Querbolzen 9 derart angeordnet, daß zwischen zwei Bunden desselben und dem Zughaken 4 beidseitig nur ein geringes Spiel b verbleibt. Damit hat das Zwischenstück 1 in dem Zughaken 4 eine gewisse horizontale Winkelbeweglichkeit. Damit die Stützarme 8 beim Schubbetrieb bzw. unter Stoßbeanspruchung als Druckstützen dienen können, ist zwischen ihnen und dem Schienenfahrzeug stirnseitig nur ein geringer Abstand a vorhanden, und zwar zwischen den Stirnflächen der Stützarme 8 und Verstärkungen 7 der Stirnseite des Rahmens 6 des den Zughaken 4 aufweisenden Schienenfahrzeugs.
Während die Übergangskupplung in dem Zughaken 4 hängt, wird sie durch an den Verstärkungen 7 angebrachte Anschläge 5, gegen die sich die freien Enden der Stützarme 8 vertikal von unten abstützen können, in horizontaler Kuppelbereitschaftsstcllung gehalten.
Das Zwischenstück 1 weist eine Trageösc 12 auf, an der ein Seilzug 17 angreift. Der Seilzug 17 hebt das Zwischenstück 1 aus dem Zughaken 4 und hai1 es freihängend so, daß es mit dem Ende 3 um etwa 60" gegenüber der Horizontalen nach unten geneigt ist. In dieser Position kann es in eine Aufnahmetasche 14 eingeführl werden, die oberhalb des Zughakens 4 angeordnet ist und mit ihrem offenen Ende 13 nach oben zeigt. Das Zwischenstück 1 kann aber auch ohne Seilzug aus dem Zughaken 4 gehoben werden. Dazu dienen Griffe 11, die seitlich an den Stützarmen 8 koaxial zu dem Querbolzen 9 angeordnet sind.
Wie F i g. 1 und 2 zeigen, wird die Ruhestellung der herkömmlichen Schraubenkupplung 18, die am Zughaken 4 hängt, durch die Betriebsstellung der Übergangskupplung nicht beeinträchtigt. Die Schraubenkupplung 18 steht daher für einen herkömmlichen Kuppelvorgang zur Verfügung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen, von denen das eine mit automat!- sehen Mittelpufferkupplungen, deren Kupplungsköpfe nach dem Willison-Prinzip gestaltet sind, und das andere mit Zughaken und Schraubenkupplunge.n ausgerüstet ist, bestehend aus einem stangenartigen Zwischenstück, das an seinem einen Ende einen dem Kuppclprofil der Mittelpufferkupplung angepaßten Kuppelkörpcr und an seinem anderen Ende mit horizontalem Querabstand zueinander zwei Laschen sowie einen diese Laschen verbindenden horizontalen Querbolzen aufweist, wobei das Zwi- \r, schenstück mittels des Querbolzcns in das Hakcnmaul des Zughakens einhängbar und der in das Kuppelprofil der Mittelpufferkupplung einführbare Kuppelkörper durch die Riegeleinrichtung der Mittelpufferkupplung in dieser verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in sich starre Zwischenstück (1) im Bereich seines in den Zughaken (4) einhängbaren Endes (3) mit horizontalem Querabstand zueinander zwei symmetrisch zur Längsachse des Zwischenstücks (1) verlaufende Stützarme (8) aufweist, deren freie Enden die Enden der durch den Querbolzen (9) verbundenen Laschen überragen und einen größeren gegenseitigen Abstand haben als diese Laschen, und daß an der Stirnseite des Rahmens (6) des den Zughaken (4) aufweisenden Schienenfahrzeuges mit horizontalem Querabstand zueinander j.wei At-»ehläge (5) angebracht sind, gegen die sich die freien Enden der Slützarme (8) vertikal von unten absiütz.· ν können, wobei die Anschläge (5) das in den Zughaken (4) eingehängte « Zwischenstück (1) in horizontaler Lage halten und sich die Slützarme (8) mit ihren freien Enden, die im unbelasteten Zustand bzw. unter Zugbeanspruchung einen Abstand (a) von Verstärkungen (7) der Stirnseite des Rahmens (6) aufweisen, unter Stoßbeanspruchung zum Übertragen der Stoßkräfte an diesen Verstärkungen (7) abstützen.
2. Übergangskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbolzen (9) die beiden Stützarme (8) durchgreift und in seinem mittleren Bereich zwei Bunde aufweist, die den Zughaken (4) mit einem beiderseitigen Spiel ^i)J zwischen sich einschließen.
3. Übergangskupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Stützarm (8) koaxial zu dem Querbolzen (9) ein nach außen abstehender Griff (11) vorgesehen ist.
4. Übergangskupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (1) eine Trageöse (12) an einer solchen Stelle auf- v> weist, daß es freihängend mit seinem in den Zughaken (4) cinhängbaren Ende (3) um etwa 60" gegenüber der Horizontalen nach unten geneigt ist.
5. Übergangskupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Zughaken (4) auf- bo weisenden Schienenfahrzeug oberhalb des Zughakens (4) eine mit ihrem offenen Ende (13) nach oben weisende Aufnahmetasche (14) für das Zwischenstück (1) angeordnet ist, die die gleiche Neigung wie das freihängende Zwischenstück (1) aufweist.
Die Erfindung betrifft eine Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen, von denen das eine mit automatischen Mittelpufferkupplungen, deren Kupplungsköpfe nach dem Willison-Prinzip gestaltet sind, und das andere mit Zughaken und Schraubenkupplungen ausgerüstet ist, bestehend aus einem stangenartigen Zwischenstück, das an seinem einen Ende einen dem Kuppelprofil der Mittelpufferkupplung rngepaßten Kuppelkörper und an seinem anderen Ende mit horixontalem Querabstand zueinander zwei Laschen sowie einen diese Laschen verbindenden horizontalen Qucrbolzcn aufweist, wobei das Zwischenstück mittels des Querbolzcns in das Hakenmaul des Zughakens cinhängbar und der in das Kuppelprofil der Mittelpuffcrkupplung cinführbarc Kuppelkörpcr durch die Riegeleinrichlung der Mittelpufferkupplung in dieser verriegelbar ist.
Bei einer derartigen bekannten Übergangskupplung nach der DE-OS 22 10 585 kann das Zwischenstück nur in der Mittelpufferkupplung, nicht jedoch in dem Zughaken in einer etwa horizontalen Kuppelbereitschaftsstellung gehalten werden. Ein gefahrloses Kuppeln im Rangierbetrieb ohne zusätzliches Bedienungspersonal ist daher nur möglich, wenn sich die Übergangskupplung vor dem Kuppeln an dem die Mittelpufferkupplung aufweisenden Schienenfahrzeug befindet. In der Praxis, beispielsweise im Einsatz einer Rangierlok mit Zughaken und Schraubenkupplung, kann es indessen erforderlich bzw. wünschenswert sein, daß sich die Übergangskupplung vor dem Kuppeln an dem den Zughaken aufweisenden Schienenfahrzeug befindet.
Ferner ist die bekannte Übergangskupplung zum Übertragen von Schubkräften ungeeignet, da diese den horizontalen Qucrbolzcn des Zwischenstücks aus dem Hakenmaul des Zughakens hinausdrücken würde. Schubkräfte können somit bei Anwendung dieser Übergangskupplung nur durch Seitenpuffer übertragen werden.
Aufgabe der Erfindung isi es, eine Übergangskupplung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß die Übergangskupplung zum Gewährleisten eines einfachen und gefahrlosen Kuppeins in dem Zughaken in Kuppelbereitschaftsstellung gehalten werden kann und im mit einer Mittelpufferkupplung gekuppelten Zustand, auch Stoßkräfte zu übertragen vermag.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß das in sich starre Zwischenstück im Bereich seines in den Zughaken einhängbaren Endes mit horizontalem Querabstand zueinander zwei symmetrisch zur Längsachse des Zwischenstücks verlaufende Stützarme aufweist, deren freie Enden die Enden der durch den Querboizen verbundenen Laschen überragen und einen größeren gegenseitigen Abstand haben als diese Laschen, und daß an der Stirnseite des Rahmens des den Zughaken aufweisenden Schienenfahrzeugs mit horizontalem Querabstand zueinander zwei Anschläge angebracht sind, gegen die sich die freien Enden der Slützarmc vertikal von unten abstützen können, wobei die Anschläge das in den Zughaken eingehängte Zwischenstück in horizontaler Lage halten und sich die Stützarme mit ihren freien Enden, die im unbelasteten Zustand bzw. unter Zugbeanspruchung einen Abstand von den Verstärkungen der Stirnseile des Rahmens aufweisen, unter Stoßbeanspruchung zum Übertragen der Stoßkräfte an diesen Verstärkungen abstützen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 5.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
DE19782834802 1978-08-09 1978-08-09 Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen Expired DE2834802C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782834802 DE2834802C2 (de) 1978-08-09 1978-08-09 Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19782834802 DE2834802C2 (de) 1978-08-09 1978-08-09 Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2834802A1 DE2834802A1 (de) 1980-02-14
DE2834802C2 true DE2834802C2 (de) 1984-08-16

Family

ID=6046540

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782834802 Expired DE2834802C2 (de) 1978-08-09 1978-08-09 Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2834802C2 (de)

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD98424A3 (de) * 1971-05-21 1973-06-20

Also Published As

Publication number Publication date
DE2834802A1 (de) 1980-02-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2638432C2 (de) Dreipunktanhängevorrichtung
DE2834802C2 (de) Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen
DE2951686C2 (de)
DE2260465B2 (de) Zerlegbare Stange
DE2719103C2 (de) Anordnung zur gleichmäßigen Belastungsverteilung innerhalb von Dreifach-Isolatorketten
DE1455249C3 (de) Zugkupplung für Schienenfahrzeuge, insbesondere für Förderwagen
DE102019114913A1 (de) Montageadapter, Sicherheitsgeländer, Bausatz für ein Baugerüst sowie Baugerüst und Verfahren hierfür
DE647780C (de) Kupplung fuer Kleinbahnfahrzeuge, insbesondere Foerderwagen
DE910209C (de) Mit Kreuzgelenk ausgeruestetes Zwischengeschirr fuer Foerderkoerbe
DE7695C (de) Spannvorrichtung für Seitenkuppelungen an Eisenbahnwagen
DE584779C (de) Kupplungsvorrichtung fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE254766C (de)
DE3422251C2 (de)
DE2312380C3 (de) Dreipunktanbauvorrichtung, insbesondere für einen Schlepper
DE4006812A1 (de) Automatische mittelkupplung mit wahlweiser benutzung eines kuppelkopfs oder zughakens
DE319507C (de) Eisenbahnwagenkupplung
DE3126905C2 (de) Kupplung für schienengebundene Wagen in Untertagebetrieben
DE144045C (de)
DE560223C (de) UEbergangskupplung fuer Eisenbahnfahrzeuge
DE2052865C3 (de) Zusammenklappbares Bohrlafettentraggerüst
AT239840B (de) Übergangskupplung für Schienenfahrzeuge
DE977570C (de) Eimerkettenbagger, Schaufelradbagger od. dgl.
DE554011C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Mittelpufferkupplung
DE1859353U (de) Einseilgreifer.
DE1202952B (de) Greifer zum Aufrichten und Foerdern von liegendem ringfoermigem Gut, insbesondere von Metallbunden

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8339 Ceased/non-payment of the annual fee