DE2834802C2 - Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen - Google Patents
Übergangskupplung zum Kuppeln von SchienenfahrzeugenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G5/00—Couplings for special purposes not otherwise provided for
- B61G5/04—Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
- Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)
Description
Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Obergangskupplung kurz vor Vollendung des Kuppelvorganges in Draufsieht
und F i g. 2 die Obergangskupplung in Seitenansicht.
Die dargestellte Obergangskupplung weist ein in sich
starres Zwischenstück 1 auf, das mit seinem einen Ende 3 in einen Zughaken 4 eines Schienenfahrzeuges eingehängt
ist und an dem anderen Ende 2 einen dem Kuppelprofil einer nach dem Willison-Prinzip gestalteten Mittelpufferkupplung
15 angepaßten Kuppelkörper aufweist. F i g. 1 zeigt den Zustand, in dem der Kuppelkörper
des Zwischenstücks 1 in den Kupplungskopf 10 der automatischen Mittelpufferkupplung 15 bereits eingefahren,
jedoch noch nicht verriegelt ist. Die Verriegelung erfolgt durch eine Riegeleinrichtung 16, die erst
wirksam ist, wenn der Kuppelkörper vollständig in das Kuppelprofil des Kupplungskopfs 10 eingreift.
Das als in sich starre Schweißkonstruktion ausgcbildete
Zwischenstück 1 weist im Bereich seines Endes 3 in gabelartiger Anordnung zwei Stützarme 8 au'. Zwischen
den Stützarmen 8 ist ein Querbolzen 9 derart angeordnet, daß zwischen zwei Bunden desselben und
dem Zughaken 4 beidseitig nur ein geringes Spiel b verbleibt. Damit hat das Zwischenstück 1 in dem Zughaken
4 eine gewisse horizontale Winkelbeweglichkeit. Damit die Stützarme 8 beim Schubbetrieb bzw. unter
Stoßbeanspruchung als Druckstützen dienen können, ist zwischen ihnen und dem Schienenfahrzeug stirnseitig
nur ein geringer Abstand a vorhanden, und zwar zwischen den Stirnflächen der Stützarme 8 und Verstärkungen
7 der Stirnseite des Rahmens 6 des den Zughaken 4 aufweisenden Schienenfahrzeugs.
Während die Übergangskupplung in dem Zughaken 4 hängt, wird sie durch an den Verstärkungen 7 angebrachte
Anschläge 5, gegen die sich die freien Enden der Stützarme 8 vertikal von unten abstützen können, in
horizontaler Kuppelbereitschaftsstcllung gehalten.
Das Zwischenstück 1 weist eine Trageösc 12 auf, an der ein Seilzug 17 angreift. Der Seilzug 17 hebt das
Zwischenstück 1 aus dem Zughaken 4 und hai1 es freihängend
so, daß es mit dem Ende 3 um etwa 60" gegenüber der Horizontalen nach unten geneigt ist. In dieser
Position kann es in eine Aufnahmetasche 14 eingeführl werden, die oberhalb des Zughakens 4 angeordnet ist
und mit ihrem offenen Ende 13 nach oben zeigt. Das Zwischenstück 1 kann aber auch ohne Seilzug aus dem
Zughaken 4 gehoben werden. Dazu dienen Griffe 11, die
seitlich an den Stützarmen 8 koaxial zu dem Querbolzen 9 angeordnet sind.
Wie F i g. 1 und 2 zeigen, wird die Ruhestellung der herkömmlichen Schraubenkupplung 18, die am Zughaken
4 hängt, durch die Betriebsstellung der Übergangskupplung nicht beeinträchtigt. Die Schraubenkupplung
18 steht daher für einen herkömmlichen Kuppelvorgang zur Verfügung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen, von denen das eine mit automat!-
sehen Mittelpufferkupplungen, deren Kupplungsköpfe nach dem Willison-Prinzip gestaltet sind, und
das andere mit Zughaken und Schraubenkupplunge.n ausgerüstet ist, bestehend aus einem stangenartigen
Zwischenstück, das an seinem einen Ende einen dem Kuppclprofil der Mittelpufferkupplung angepaßten
Kuppelkörpcr und an seinem anderen Ende mit horizontalem Querabstand zueinander zwei
Laschen sowie einen diese Laschen verbindenden horizontalen Querbolzen aufweist, wobei das Zwi- \r,
schenstück mittels des Querbolzcns in das Hakcnmaul des Zughakens einhängbar und der in das Kuppelprofil
der Mittelpufferkupplung einführbare Kuppelkörper durch die Riegeleinrichtung der Mittelpufferkupplung
in dieser verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das in sich starre
Zwischenstück (1) im Bereich seines in den Zughaken (4) einhängbaren Endes (3) mit horizontalem
Querabstand zueinander zwei symmetrisch zur Längsachse des Zwischenstücks (1) verlaufende
Stützarme (8) aufweist, deren freie Enden die Enden der durch den Querbolzen (9) verbundenen Laschen
überragen und einen größeren gegenseitigen Abstand haben als diese Laschen, und daß an der Stirnseite
des Rahmens (6) des den Zughaken (4) aufweisenden Schienenfahrzeuges mit horizontalem Querabstand
zueinander j.wei At-»ehläge (5) angebracht
sind, gegen die sich die freien Enden der Slützarme (8) vertikal von unten absiütz.· ν können, wobei die
Anschläge (5) das in den Zughaken (4) eingehängte « Zwischenstück (1) in horizontaler Lage halten und
sich die Slützarme (8) mit ihren freien Enden, die im unbelasteten Zustand bzw. unter Zugbeanspruchung
einen Abstand (a) von Verstärkungen (7) der Stirnseite des Rahmens (6) aufweisen, unter Stoßbeanspruchung
zum Übertragen der Stoßkräfte an diesen Verstärkungen (7) abstützen.
2. Übergangskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querbolzen (9) die beiden
Stützarme (8) durchgreift und in seinem mittleren Bereich zwei Bunde aufweist, die den Zughaken (4)
mit einem beiderseitigen Spiel ^i)J zwischen sich einschließen.
3. Übergangskupplung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Stützarm
(8) koaxial zu dem Querbolzen (9) ein nach außen abstehender Griff (11) vorgesehen ist.
4. Übergangskupplung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück
(1) eine Trageöse (12) an einer solchen Stelle auf- v> weist, daß es freihängend mit seinem in den Zughaken
(4) cinhängbaren Ende (3) um etwa 60" gegenüber der Horizontalen nach unten geneigt ist.
5. Übergangskupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem den Zughaken (4) auf- bo
weisenden Schienenfahrzeug oberhalb des Zughakens (4) eine mit ihrem offenen Ende (13) nach oben
weisende Aufnahmetasche (14) für das Zwischenstück (1) angeordnet ist, die die gleiche Neigung wie
das freihängende Zwischenstück (1) aufweist.
Die Erfindung betrifft eine Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen, von denen das eine
mit automatischen Mittelpufferkupplungen, deren Kupplungsköpfe nach dem Willison-Prinzip gestaltet
sind, und das andere mit Zughaken und Schraubenkupplungen ausgerüstet ist, bestehend aus einem stangenartigen
Zwischenstück, das an seinem einen Ende einen dem Kuppelprofil der Mittelpufferkupplung rngepaßten
Kuppelkörper und an seinem anderen Ende mit horixontalem Querabstand zueinander zwei Laschen sowie
einen diese Laschen verbindenden horizontalen Qucrbolzcn aufweist, wobei das Zwischenstück mittels
des Querbolzcns in das Hakenmaul des Zughakens cinhängbar und der in das Kuppelprofil der Mittelpuffcrkupplung
cinführbarc Kuppelkörpcr durch die Riegeleinrichlung der Mittelpufferkupplung in dieser verriegelbar
ist.
Bei einer derartigen bekannten Übergangskupplung nach der DE-OS 22 10 585 kann das Zwischenstück nur
in der Mittelpufferkupplung, nicht jedoch in dem Zughaken in einer etwa horizontalen Kuppelbereitschaftsstellung
gehalten werden. Ein gefahrloses Kuppeln im Rangierbetrieb ohne zusätzliches Bedienungspersonal
ist daher nur möglich, wenn sich die Übergangskupplung vor dem Kuppeln an dem die Mittelpufferkupplung
aufweisenden Schienenfahrzeug befindet. In der Praxis,
beispielsweise im Einsatz einer Rangierlok mit Zughaken und Schraubenkupplung, kann es indessen erforderlich
bzw. wünschenswert sein, daß sich die Übergangskupplung vor dem Kuppeln an dem den Zughaken aufweisenden
Schienenfahrzeug befindet.
Ferner ist die bekannte Übergangskupplung zum Übertragen von Schubkräften ungeeignet, da diese den
horizontalen Qucrbolzcn des Zwischenstücks aus dem Hakenmaul des Zughakens hinausdrücken würde.
Schubkräfte können somit bei Anwendung dieser Übergangskupplung nur durch Seitenpuffer übertragen werden.
Aufgabe der Erfindung isi es, eine Übergangskupplung
der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß die Übergangskupplung zum Gewährleisten eines einfachen
und gefahrlosen Kuppeins in dem Zughaken in Kuppelbereitschaftsstellung gehalten werden kann und
im mit einer Mittelpufferkupplung gekuppelten Zustand, auch Stoßkräfte zu übertragen vermag.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß das in sich starre Zwischenstück im
Bereich seines in den Zughaken einhängbaren Endes mit horizontalem Querabstand zueinander zwei symmetrisch
zur Längsachse des Zwischenstücks verlaufende Stützarme aufweist, deren freie Enden die Enden der
durch den Querboizen verbundenen Laschen überragen und einen größeren gegenseitigen Abstand haben als
diese Laschen, und daß an der Stirnseite des Rahmens des den Zughaken aufweisenden Schienenfahrzeugs mit
horizontalem Querabstand zueinander zwei Anschläge angebracht sind, gegen die sich die freien Enden der
Slützarmc vertikal von unten abstützen können, wobei die Anschläge das in den Zughaken eingehängte Zwischenstück
in horizontaler Lage halten und sich die Stützarme mit ihren freien Enden, die im unbelasteten
Zustand bzw. unter Zugbeanspruchung einen Abstand von den Verstärkungen der Stirnseile des Rahmens aufweisen,
unter Stoßbeanspruchung zum Übertragen der Stoßkräfte an diesen Verstärkungen abstützen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 5.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782834802 DE2834802C2 (de) | 1978-08-09 | 1978-08-09 | Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782834802 DE2834802C2 (de) | 1978-08-09 | 1978-08-09 | Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2834802A1 DE2834802A1 (de) | 1980-02-14 |
| DE2834802C2 true DE2834802C2 (de) | 1984-08-16 |
Family
ID=6046540
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782834802 Expired DE2834802C2 (de) | 1978-08-09 | 1978-08-09 | Übergangskupplung zum Kuppeln von Schienenfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2834802C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD98424A3 (de) * | 1971-05-21 | 1973-06-20 |
-
1978
- 1978-08-09 DE DE19782834802 patent/DE2834802C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2834802A1 (de) | 1980-02-14 |
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