DE282972C - - Google Patents

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DE282972C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C13/00Auxiliary devices incorporated in embroidering machines, not otherwise provided for; Ancillary apparatus for use with embroidering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 282972 KLASSE 526. GRUPPE
Vorrichtung für Stickmaschinen zum Färben der Stickerei.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16, Dezember 1913 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die bekannten, als Fadenleiter dienenden Vorrichtungen zum Färben der Ränder der Sticklöcher, bei welchen die Nadeln durch bewegliehe Farbkissen hindurchstechen. Durch die neue Vorrichtung soll dadurch eine einfache Bauart und Platzersparnis erzielt werden, daß die Farbkissen keine große Schwingung ausführen, sondern eine Verschiebung und eine kleine Schwingung. Zu diesem Zwecke sind die Farbkissen an den kurbelartigen Enden von verschiebbaren und drehbaren Gleitstangen angebracht. Die Gleitstangen verschieben sich rechtwinklig zum Stoff und sind um 1S ihre Achse drehbar.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Es ist
Fig. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht zu Fig. ι von A aus gesehen,
Fig. 3 ein Grundriß zu Fig. 2, und
Fig. 4 und 5 zeigen einzelne Teile in verschiedenen Arbeitsstellungen.
Auf dem Träger 1 der Nadelkluppen 2, welcher .auf den am Wagen 3 befestigten Trägern 4 angeordnet ist, sind die Führungen 5 befestigt, in welchen die Gleitstangen 6 in ihrer Längsrichtung verschiebbar und drehbar angeordnet sind. Die Gleitstangen 6 sind an ihrem einen Ende zu Armen 7 ausgebildet, welche die Zapfen 8 parallel zu den Gleitstangen 6 tragen. Die Zapfen 8 sind in den Lagern 9 drehbar, in ihrer Längsrichtung jedoch unverschwingbar gelagert. Die Lager 9 45
sind an Schienen io befestigt, welche einen Längsschlitz aufweisen, der mit einem mit Farbe zu tränkenden Stoffe ii ausgefüllt ist. Die gegen die in den Kluppen 2 befindliehen Nadeln 12 gerichtete Seite der Schiene 10 weist Öffnungen 13 auf. Auf den Gleitstangen 6 sind Mitnehmerstücke 14 lose drehbar angeordnet, deren Mitnehmerzapfen 15 in Schlitzen der Gabelhebel 16 eingreifen. Die Gabelhebel 16 sind mit der Welle 17 fest verbunden. Auf den Gleitstangen 6 sind auch die Hebel 18 befestigt, an deren freien Enden die Stifte 19 parallel zu den Gleitstangen 6 angeordnet sind. Die Stifte 19 gleiten in Schlitzen 20, welche in dem Rahmen 21 angeordnet sind (Fig. 2). Der Rahmen 21 ist mit einer seitlichen Verlängerung 22 versehen, welche in einer am Wagen 3 angeordneten Führung 23 geführt ist und an ihrem freien Ende eine Rolle 24 trägt. Eine Feder 35 liegt einerseits gegen die Führung 23, andererseits gegen das die Rolle 24 tragende Ende der Verlängerung 22 an. An dem äußersten Ende der Welle 17 ist der Hebel 25 angeordnet (Fig. 3).
An dem vertikalen Teile 26 des Maschinenrahmens ist ein Träger 27 angeordnet, welcher an seinem freien Ende einen in Richtung des Pfeiles a (Fig. 1) beweglichen Anschlag 28 trägt und einen weiteren, jedoch festen Anschlag 29.
Der Anschlag 28' ist derart angeordnet, daß er in entgegengesetzter Richtung zu dem eingezeichneten Pfeil nicht weiter gedreht werden kann, als in die in Fig. 1 gezeichnete Lage.
Der Träger 30, welcher ebenfalls an dem
vertikalen Teil 26 des Maschinenrahmens angeordnet ist, weist eine Kurve 31 auf. Es ist vorgesehen, daß auf dem auf der Zeichnung ebenfalls nicht dargestellten Hebel und Zugorgan die Bewegung der Welle 17 auf die entsprechende Welle im unteren, nicht dargestellten Teile übertragen wird, während die untere Längsseite des Rahmens mit der oberen durch die Seitenteile verbunden ist. Eine Feder 32 ist einerends an dem auf der Welle ■ 17 angeordneten Federhaken 33, anderends an an dem Träger 4 angeordneten Haken 34 eingehakt. S ist der zu bestickende Stoff.
Vorstehend beschriebene Vorrichtung befindet sich sowohl auf dem hinteren als auch auf dem vorderen Wagen der Handstickmaschine. Der Arbeitsvorgang gestaltet sich folgendermaßen: Der hintere Wagen werde gegen den Vorderwagen gezogen. Dabei gelangt er in die in Fig. 1 dargestellte Lage. Wird nun der Wagen noch weiter in Richtung des Pfeiles B gezogen, so stößt der Anschlag 28 an den Hebel 25. Hierdurch wird bewirkt, daß mittels des auf der Welle 17 befestigten Gabelhebeis 16 die Gleitstangen 6 in Richtung des Pfeiles b (Fig. 1) gezogen werden, so daß bei Erreichung der Stellung gemäß Fig. 4 die Nadeln 12 in den abfärbenden Stoff 11 einstoßen können.· Gleichzeitig wird auch die Feder 32 gespannt. Nachdem nun der Hebel 25 über den Anschlag 28 hinweggezogen worden ist, wird mittels dieser Feder die Welle 17 in ihre ursprüngliche Lage zurückgedreht, wobei die Gleitstangen 6 wieder in die in Fig. 1 dargestellte Lage zurückkehren. Hierauf stößt der Hebel 25 an den Anschlag 29, und es werden die Gleitstangen 6 mittels der Gabelhebel 16 wieder in Richtung des Pfeiles b verschoben. Gleichzeitig wird jedoch mittels der Kurve 31 der Rahmen 21' in Richtung des Pfeiles c (Fig. 3). gestoßen, wodurch mittels Hebels 18 die Gleitstangen 6 gedreht werden und mittels der Arme 7 die Schiene 10 derart angehoben wird, daß sie über die Nadeln 12 zu liegen kommt, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist. Beim Weiterführen des Wagens-in Richtung B (Fig. 1) durchstoßen die Nadeln 12 den zu bestickenden Stoff 5, wobei die an den Nadeln befindliche Farbe an die Ränder der durch die Nadein gebildeten Löcher abgegeben wird. Die Nadeln werden hierauf von den Nadelkluppen des vorderen Wagens abgenommen und der Faden durchgezogen. Beim Ausfahren des Wagens in entgegengesetzter Pfeilrichtung des Pfeiles B in Fig. 1, also nachdem die Nadeln vom vorderen Wagen wieder an den hinteren Wagen abgegeben worden sind, wird mittels der Feder 32 die Welle 17 wieder gedreht, und zwar derart, daß die Schiene 10 in entgegengesetzter Richtung zu dem eingezeichne-Pfeil δ verschoben wird. Gleichzeitig wird auch mittels der Feder 35 der Rahmen 21 in entgegengesetzter Richtung zur Pfeilrichtung c verschoben, so daß sich die Schiene 10 auf die Stickfäden auflegt und damit beim Anziehen der Stickfäden am Ende des Auszuges des Wagens als Fadenleiter wirkt. Beim Ausfahren des Wagens wird der Anschlag 28 in Richtung des Pfeiles α gedreht, so daß dieser den Hebel 25 und damit auch die Welle nicht bewegt.
Soll ein Färben der Nadeln nicht erfolgen, so kann durch entsprechendes Festhalten des Anschlages 28 dieser außer Tätigkeit gebracht werden, so daß der Hebel 25 nur an den Anschlag 29 anschlägt, wodurch die Schiene 10 nur als Fadenleiter wirkt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung für Stickmaschinen zum Färben der Stickerei, bei der die Stick-
. nadeln durch ein als Fadenführer dienendes, bewegliches Farbkissen hindurchstechen, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbkissen (11) an kurbelartigen Enden (7, 8) von rechtwinklig zum Stoff verschiebbaren und um ihre Längsachse drehbaren Gleitstangen (6) angeordnet ist, so daß durch Verschieben der Gleitstangen das Farbkissen durch die Nadeln (12) dringt und durch Drehen der Gleitstange das Farbkissen aus dem Bereiche der Nadeln gebracht wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem senkrechten Teil des Maschinenrahmens ein beweglicher (28) und ein fester (29) Anschlag vorgesehen ist, mittels deren die Gleitstangen (6) unter Benutzung von Hebeln (25, 15) verschoben werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem senkrechten Teil des Maschinenrahmens eine Kurvenführung (31) vorgesehen ist, welche einen Rahmen (21) verschiebt, wodurch unter Benutzung von Hebeln (18, 19) die Gleitstangen (6) um ihre Achse gedreht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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