DE2829666A1 - Maschine zur handhabung von strumpfwaren sowie handhabungsmethode - Google Patents

Maschine zur handhabung von strumpfwaren sowie handhabungsmethode

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    • D04BKNITTING
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
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    • D04B9/42Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
    • D04B9/46Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration stockings, or portions thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Maschine zur Handhabung von Strumpfwaren sowie Handhabungsmethode
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum direkt auf dem Wirkstuhl stattfindenden Wenden, ^rennen ., Stapeln und Zählen von Strumpfwaren sowie die entsprechende Handhabungsmethode. Eine Ausrichtrönre für die Strumpfwaren wird unter dem Wirkzylinder der Maschine aufgehängt, und der Strang wird um die Röhre gewirkt. Die Röhre wird an einer Haltestange aufgehängt, die sich durch die hohle Sternstange der Maschine erstreckt. Diskontinuierlich angetriebene Zuführungsrollen befinden sich an den gegenüberliegenden Seiten der Röhre und führen den Strumpfstrang schrittweise hinunter in die Röhre. An einem Schwenkhebel direkt unterhalb des Röhrenendes befestigte Greiffinger trennen jeden Strumpf im Turnus. Eine am inneren Pinger im Auslauf des Rohres befindliche Luftdüse bläst den letzten Strumpf des Stranges in die Röhre nach oben, um eine Stülpwirkung zu erzielen. Wenn sich das Ende des gewendeten Strumpfes der Auslassöffnung der Röhre nähert, wo ein Ring von Trenngarn gewirkt wird, werden die diskontinuierlichen Luftstösse unterbrochen, und ein kontinuierlicher Luftstrom aus einer dem äusseren Greiffinger benachbarten Düse bläst das Ende des Strumpfes nach innen und unten, um das Ende des Strumpfes sicher in den Griff der Finger zu bringen. Die Finger schliessen sich, und der Hebel zieht den gewendeten Strumpf, um ihn von dem Strang zu trennen und ihn mit Hilfe eines weiteren Luftstroms über den Rand eines Stapelbrettes zu befördern. Ein Abstreifer/Schieber bewegt sich an der Kante des Stapelbrettes entlang, um den Strumpf einem Stapel zuzuführen, während ein weiterer stossartiger Luftstrom das Ende des Strumpfes von den Fingern abbläst. Eine Zählvorrichtung zum Zählen der Strümpfe kann ebenfalls vorgesehen sein, und zwar mit umschaltbaren Brettvorrichtungen zur Schaffung von zwei Sammelstellen, von denen jede eine Rille zur Anbringung eines Fadens aufweist, mit dem ein Dutzend Paar Strümpfe zusammengebündelt werden können.
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Aufgabengebiet der Erfindung
Die gegenwärtige Erfindung betrifft eine Maschine zur Handhabung von Strumpfwaren sowie ihre Handhabungsmethode, insbesondere eine Anlage zum direkt auf einem Strangwirkstuhl stattfindenden Stülpen, Trennen, Stapeln, Zählen und in Bündelstellungbringen von Strumpfwaren.
Seit vielen Jahren werden Strumpfwaren strangweise auf von der Firma Scott & Williams, Inc., in New York City hergestellten Komet-Stühlen hergestellt. In der einschlägigen Branche sind diese Stühle jetzt Norm, was die Herstellung vieler Arten von Strumpfwaren für Männer, Frauen und Kinder anbelangt. Die Strümpfe sind durch einen Trenngarnring verbunden, der eine trennbare Verbindung zwischen den Strümpfen darstellt. Durch, diese Entwicklung wurde die Leistungsfähigkeit des Wirkvorganges von Strumpfwaren wesentlich erhöht.
Zur weiteren Bearbeitung der Strumpfwaren entfernt ein "Wirker" den Strumpfstrang in regelmässigen Abständen von dem Ablagebehälter auf dem Stuhl, zieht den Strumpfstrang auf den Unterarm, ergreift den letzten-Strumpf des Stranges -und wendet den Strumpf. Beim Wendevorgang trennt der "Wirker" den Strumpf ab, indem er den Trenngarnring zerreisst. Dieser Vorgang versetzt den einzelnen Strumpf in einen umgestülpten Zustand, so dass die Zehennaht angelegt werden kann. Durchgeführte Bewegungs- und Zeitforschungen ergaben, dass dieser mit der Hand durchgeführte Vorgang ungefähr 60fo der Zeit des "Wirkers" einnimmt.
Im Laufe der Jahre sind verschiedene Versuche gemacht worden, eine grössere Leistungsfähigkeit bei der Handhabung des vom Kometwirkstuhl kommenden Strumpfes zu erzielen. Die beste, direkt auf dem Stuhl statt findende Handhabung wurde mit einem einfachen Trennvorgang erzielt, bei dem der erste Strumpf der Reihe vom Strang abgerissen und dadurch der Trenngarnring durchgerissen wird.
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Obwohl diese Einrichtungen f linkt ionsfähig sind, sind sie im allgemeinen nicht mit Erfolg in Textilwerken angewandt worden, da die erzielten Vorteile nicht die Anbaukosten rechtfertigten. Ausserdem hat die Instandhaltung von Anlagen dieser Art im allgemeinen Schwierigkeiten bereitet.
Anstelle einer besseren Lösung sind einige Textilwerke in der Vergangenheit dazu übergegangen, den Wendevorgang durch den Wirker einfach auszuschalten und auf der Nähstation den sogenannten "Wende-Näh- V/ende vor gang" durchzuführen. Auf diese V/eise kann der V/irker einige zusätzliche Maschinen bedienen, was zu einer gewissen Erhöhung der Produktivität führt. Der Näher führt den anfänglichen Wendevorgang auf einer besonderen Wende-Mh-V/endemaschine durch, wodurch etwas Zeit und Arbeit erspart wird.
Die neueste Entwicklung war das auf einer aveiten Maschine stattfindende Wenden, Trennen, Stapeln und Bündeln der Strümpfe. Beschrieben wurde diese Entwicklung in meinem früheren U.S.-amerikanischen Patent "Methode und Maschine zur Handhabung von Strumpfwaren", Nr. 3,887,120, erteilt am 3. Juni 1975. Verbesserungen meines Grundkonzeptes sind in dem U.S.-amerikanischen Patent 3,949,913 enthalten, das am 13. April 1976 unter dem Titel "Methode und Maschine zur Handhabung von Strumpfwaren" erteilt wurde, sowie in der ebenfalls schwebenden Anmeldung mit dem Titel "Maschine zur Handhabung von Strumpfwaren", Seriennummer 656,901, eingereicht am 10. Mai 1976, die beide auf den Namen des derzeitigen Anmelders ausgestellt sind.
Bis zu dem Zeitpunkt der gegenwärtigen Erfindung handelte es sich in diesem Falle um die leistungsfähigste Maschine sowie Methode, die zu den grössten Ersparnissen führte. Diese eine Maschine führt die Operationen des Wendens, Trennens, Stapeins und der Ausrichtung zum Bündeln alle in einem einzigen sehr zweckdienlichen Vorgang aus.
Diese frühere Entwicklung erfordert offensichtlich eine zusätzliche Person zur Handhabung der Maschine. Aber in Anbetracht aller dieser Paktoren war der^Eingewinn, verglichen mit allen vorherigen Methoden, beträchtlich, da eine geschickte Handhabung es dem
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Bediener erlaubt, die Erzeugnisse einer relativ hohen Anzahl von Wirkstühlen zu bewältigen, wodurch .es den "V/irkern" ermöglicht wird, mindestens doppelt so viele Maschinen zu handhaben. Dadurch wird die Beschäftigung mehrerer Wirker in einem Werk unnötig. Im Falle unserer früheren Maschine wird ausser einer Bedienungsperson für die Maschine auch noch zusätzlicher Raum im Werk benötigt«
Seit langem waren Experten der Meinung, dass eine Höchstleistung dadurch erreicht werden könnte, dass man das Wenden, Trennen, Zählen, Stapeln und in Bündelstellungbringen direkt auf dem Wirkstuhl durchführt. Die Gründe dafür sind offensichtlich, da bei einer Handhabung dieser Art der Wirker einfach das Bündel zusammenschnürt und es direkt vom Wirkstuhl entfernt. Nach vorhandenen statistischen Angaben könnte die Leistungsfähigkeit der Wirker dadurch 2-bis 3-fach erhöht werden, so dass der Wirker daher über 60 Maschinen bedienen könnte. Nach der alten, mit der Hand durchgeführten Methode konnte der Bediener des Stuhles ein Maximum von 20 Maschinen handhaben. Sogar im Vergleich mit den im Laufe der Zeit verbesserten Methoden, einschliesslich meiner eigenen früheren Maschine und Methode, wurde die Leistungsfähigkeit beträchtlich verbessert, und der Raumbedarf für eine zusätzliche Maschine fällt natürlich aus. Es ist seit langem von vielen Experten, einschliesslich dem Anmelder, versucht worden, das Ziel des auf der Maschine stattfindenden Wendens, Trennens, Stapeins und Zählens zu erreichen, aber immer ohne Erfolg und, soweit wir informiert sind, wird dieses Ziel zum ersten Mal mit der gegenwärtigen Erfindung erreicht.
Es ist;" daher eine der Aufgaben der gegenwärtigen Erfindung, eine Anlage sowie eine Methode zur Handhabung von Strumpfwaren zu schaffen, bei denen alle Vorgänge, vom Wirken bis zum Zunähen der Zehenstücke, direkt auf dem Wirkstuhl durchgeführt werden.
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Eine weitere Aufgabe der gegenwärtigen Erfindung ist es, eine Maschine sowie eine Methode zu schaffen, bei denen ein Strumpfstrang von einem Wirkstuhl vom Typ Komet sofort umgestülpt, from Strang entfernt, in genauer Ausrichtung gestapelt, in die Bündelstellung gebracht und, falls gewünscht, gezählt wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Handhabungssystem für Strumpfwaren zu schaffen, das die in der obigen Aufgabenstellung beschriebenen Schritte durchführt und das ausserdem automatisch auf eine Hilfssammelanlage umschaltet, sobald die Zahl 24 jeweils erreicht ist.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zusatzvorrichtung für einen Wirkstuhl vom Typ Komet vorzusehen, wobei der Stuhl leicht und ohne grossen Umbau darauf umgestellt werden kann, diese zusätzlichen notwendigen Handhabungsschritte durchzuführen, und zwar ohne zusätzlichen Platzbedarf und ohne den Zugang zu den Maschinenteilen zum Zwecke der Instandhaltung einzuschränken.
Die gegenwärtige Erfindung enthält das Konzept des direkt auf dem Wirkstuhl stattfindenden Wendens des gev/irkten Materials. Bei einem Rundstuhl mit einem Rundwirkkopf zum Wirken eines zusammenhängenden Stranges röhrenförmigen Materials umfasst die Erfindung das Konzept einer in den Stuhl unter dem Rundwirkkopf hängenden Ausrichtrönre, um die das Material gewirkt wird, sowie eine Vorrichtung zum V/enden des Materials in das untere Ende der Röhre im Laufe des ununterbrochenen Wirkvorganges. V/as die Methode anbelangt, so umfassen die grundlegenden wichtigen Schritte das Ausrichten eines zusammenhängenden Stranges gewirkter Strümpfe auf einer Röhre, die unterhalb des Rundwirkkopfes in den Stuhl hängt, um die das Material gewirkt wird und das Wenden des Materials in das untere Ende der Röhre im Laufe des ununterbrochenen Wirkvorganges.
Ein Wirkstuhl, wie zum Beispiel ein von der Firma Scott & Williams in New York City hergestellter Stuhl vom Typ Komet, wird erfindun/:rgemäss mit einer Vorrichtung ausgerüstet, die: (1) einen Strang von Strumpfwaren abwärts um eine Ausrichtröhre leitet, die von oben aufgehängt ist; (2) mit Hilfe von Luftstössen den jeweils ersten Strumpf des Stranges in den unteren Teil der
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Röhre stülpt; (3) den Strumpf mit einem zweiten, anhaltenden Luftstrom mit dem gefalteten Zehenteil von dem Ende der Röhre fortbewegt; (4) das freie Ende mit Hilfe eines Pingerpaares greift;(5) den Strumpf vom Strang abzieht und trennt; (6) den Strumpf über ein Stapelbrett befördert, und zwar in einer genau ausgerichteten Stellung, was mit Hilfe eines dritten Luftstosses erreicht wird; (7) den Strumpf zu einer Sammelstelle befördert, während die Pinger mit Hilfe eines vierten Luftstosses freigegeben werden; (8) gleichzeitig den Strumpf zählt; und (9) den Stapel der gesammelten Stümpfe so plaziert, dass er leicht gebündelt v/erden kann. Diese Handhabung des Strumpfstranges und des getrennten Strumpfes beseitigt die manuelle Handhabung des Strumpfes und erhöht daher die Produktivität beträchtlich.
Die Ausrichtröhre wird auf einzigartige Weise von einer Tragstange gehalten, die sich durch die ausgehöhlte Sternstange erstreckt. Das auf diese Weise durchgeführte Aufhängen der Ausrichtröhre ermöglicht es, dass der Strumpfstrang mit dem Ziel des Wendens gesteuert und gehandhabt wird. Ein rotierender Zylinder umgibt die Röhre und trägt gegenüberliegende Rollen, die den Strang nach unten indie Röhre befördern und ihn unter dauernder und angemessener Spannung halten. Diese Einführungsrollen v/erden durch Nockenwirkung weiterbewegt, wenn der Zylinder in der Maschine rotiert.
Wenn sich der einzelne Strumpf des Stranges der öffnung der Röhre nähert, werden am Ende der Röhre periodische Luftstösse vorgesehen, die durch einen "Stosseffekt" das Pussteil in die Röhre ziehen und so den Strumpf über sich selbst wenden. Die Röhre ist, über ihre gesamte Länge, mit Luftablassoffnung versehen, um ein Steckenbleiben der Luft in der Röhre und ein Ausblasen des Strumpfes aus der Röhre zu vermeiden. Durch Reibung wird der Strumpf in gewendetem Zustand in der Röhre gehalten, und wenn die Zehe des Strumpfes sich dem Röhrenende nähert, kann der Strumpf abgetrennt werden.
Die Düsenöffnung zum Wenden des Strumpfes ist an dem inneren Pinger beiden Pinger angebracht, die die Greifeinrichtung zum Trennen der Strümpfe darstellen, d.h., die Düse ist nach oben in das
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Innere der Röhre gerichtet. Neben dem äusseren Finger ist die zweite Düse angeordnet, die dazu dient, einen zeitlich gesteuerten, Lerntinuierlichen Luftstrom nach innen und unten zu richten, um das Kantenstück des Strumpfes fest in die Greii'finger zu bringen, bevor der Trennvorgang oegonnen wird.
Das Trennen wird dadurch erreicht, dass der Hebel vom Röhrenende fortbewegt wird, sobald die Finger sich zum Ergreifen des Strumpfes geschlossen haben. Wenn der Strumpf vom Röhrenende fortgezogen wird, wird der Trenngarnring auseinandergerissen, genau wie bei unseren früheren Maschinen und wie es in unseren früheren Patenten angegeben ist. Der Schwenkhebel schleudert den Strumpf über ein Stapelbrett. Dieser Schleudervorgang wird durch einen dritten Luftstoss unterstützt, wodurch der Strumpf auch richtig über dem Brett ausgerichtet wird.
Ein Schieber befördert den Strumpf über das Stapelbrett hinauf zu einer Sammelstelle. Während der anfänglichen .Bewegung greifen die Finger immer noch das Ende des Strumpfes. Die naheliegende Seite des Strumpfes steht unter Spannung und die richtig eingestellte Endstellung des ganzen Strumpfes wird dadurch sichergestellt, dass die Finger loslassen. Da die erfindungsgemässe Anlage zur Handhabung von Strumpfwaren, einschliesslich gewirkter Strumpfhosen, und anderer röhrenförmiger Wirkwaren jeder Grosse ois zu 80 inches geeignet ist, ist der an den Seiten des Brettes hängende Teil unterschiedlich. Bei Herrenstrümpfen normaler Grosse, wie sie in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel dargestellt sind, hängt der Strumpf ungefähr zu einer Hälfte auf einer Seite und zur anderen Hälfte auf der anderen Seite herunter.
Zum gleichen Zeitpunkt, an dem sich die Finger öffnen, bläst ein vierter Luftstoss das Zehenstück des Strumpfes aus dem Griff der Finger, wodurch die Kante, wie gewünscht, frei hinunterfallen kann. Der Schieber bewegt sich weiter am Brett entlang und befördert den Strumpf zur Sammelstelle. Der Schieber wird von ' einem pneumatischen Zylinder angetrieben.
'//ahlweise kann eine Zählschaltung dazu benutzt werden, die Anzahl der an einer Sammelstelle plazierten Strümpfe automatisch zu begrenzen. Eine HilfsSammelstelle in Form eines umschaltbaren
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Brettes kann vorgesehen werden, um den Wirker von der Ausführung dieses Vorganges zu befreien.
Die Sammelstellen werden durch getrennte Sammelbretter markiert, die auf einer zentralen Stütze drehbar gelagert sind. Ein pneumatischer Zylinder wird durch den Zähler dazu veranlasst, auf ein freies Brett umzuschalten, sobald die vorgeschriebene Anzahl von Strümpfen aufgestapelt ist.
Vorteilhafterweise ist auf den Sammelbrettern eine Rille vorgesehen, in der eine Schnur gelagert ist, so dass die Strümpfe auf dieser Schnur aufgestapelt werden und fertig zum Bündeln sind, wenn der Wirker den fertiggestellten Stoss aufnimmt. Das Sammelbrett ist gebogen, um dem Stoss die gewünschte Form zu geben.
Alle Vorgänge werden direkt vom V/irkstuhl gesteuert. Die verschiedenen Handhabungsvorgänge werden vorteilhafterweise entweder mit Hilfe von Luftstössen oder Luftzylindern durchgeführt. Dadurch entsteht der Vorteil, dass eine einfache Digital-Druckluftschaltung dazu benutzt werden kann, die verschiedenen Vorgänge zum richtigen Zeitpunkt zu steuern. Bei dem bevorzugten Ausfüiirungsbeispiel wird der zeitliche Ablauf durch die schrittweise Drehung einer Steuertrommel mit Nocken, die pneumatische Mikroventile betätigen, reguliert. TJm eine einfache Wartbarkeit zu gewährleisten, können diese Mikroventile in Kassettenbauweise vorgesehen sein.
Experten auf diesem Gebiet werden leicht noch weitere Möglichkeiten und Vorteile der gegenwärtigen Erfindung in der folgenden ausführlichen .Beschreibung erkennen, in der nur das bevorzugte Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben ist. Die Erfindung kann offensichtlich auch in anderen und unterschiedlichen Ausführungsbeispielen angewandt werden und ihre einzelnen Teile können verschiedene offensichtliche Änderungen erfahren, ohne dass man dabei von der Erfindung abweichen muss. Demgemäss können die Abbildungen und die Beschreibung als erläuternd und nicht als massgebend angesehen werden.
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Fig. 1 zeigt eine perspektivische Gesamtansicht eines Wirkstuhles vom. Typ Komet mit darauf angebrachter Handhabungsvorrichtung für Strumpfwaren nach der gegenwärtigen Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine schematische Ansicht der wesentlichen Bestandteile der Handhabungsvorrichtung für Strumpfwaren sowie die Druckluftschaltung zum Betrieb des Systems, wobei der Umstülpvorgang des Strumpf stranges an der Ausrichtröhre vor sich geht.
Fig. 3 zeigt eine Detailansicht der nächsten Stufe dieser Methode: Das gewendete Zehenteil des jeweilig ersten Strumpfes wird zum Greifen inStellung gebracht.
Fig. 4 ist eine Detailansicht der Finger beim Greifen des Strumpfes und Einleiten des Trennvorganges.
Fig. 5 zeigt eine Detailansicht der nächsten Stufe, in der der erste Strumpf der Reihe bereits abgetrennt ist und über das Stapelbrett gelenkt wird.
Fig. 6 zeigt eine Detailansicht, in der die Abstreifplatte sich an dem Stapelbrett hochzubewegen beginnt, und der Strumpf von den Greiffingern losgeblasen wird.
Fig. 7 zeigt eine Draufsicht der Stapel- und Zählvorrichtung.
Fig. 8 ist ein an der Linie 8-8 der Fig. 2 durchgeführter Querschnitt
Fig. 9 ist eine Stirnansicht des Abnahmezylinders und
Fig. 10 zeigt eine Ansicht von unten hinauf in den Abnahmezylinder, wo die Abnahmerollen mit den Strumpfwaren auf der Ausrichtröhre in Eingriff stehen.
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Ein·Wirkstuhl vom Typ Komet in Normalausführung in Fig. 1 enthält eine Abfertigungseinriehtung für Strumpfwaren 10, die nach, erfindungsgemässen Grundsätzen gebaut ist. Grundsätzlich wird dieses bevorzugte AusführungsDeispiel auf dem Trägertisch 11 des Wirkstuhls angebracht. Der Stuhl enthält ausserdem einen Hauptantriebsmotor 12, eine Nockenantriebseinheit, die allgemein die Bezugsnummer 13 trägt, einen runden Wirkkopf, der allgemein die Bezugsnummer 14 trägt und einen Halteteil für das Garn, der allgemein mit der Bezugsnummer 15 bezeichnet wird. Über dem Wirkkopf 14 befindet sich eine Haltevorrichtung 16, die in der Standardmaachine dazu dient, die eine Sternscheibe tragende Sternstange- zu stützen und zu führen, um das Fersenteil und das Zehenteil der Strümpfe beim Wirken auszubreiten. Obwohl es offensichtlich sein wird, da* die in dem in Fig. 1 dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel gezeigte Abfertigungseinriehtung sowie Methode Eigenschaften hat, die ihre einzigartige Eignung auf dem Gebiet der Strumpfwarenherstellung sicherstellen, so wird man ausserdem erkennen, dass die Erfindung auch fü"r die Herstellung anderer gewirkter Artikel angewandt werden kann, die.an einem von Ringen von Trenngarn verbundenen Strang auf einem Rundstuhl gewirkt werden.
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Die Abfertigungseinriehtung für Strumpfwaren kann leicht direkt auf dem Wirkstuhl angebracht werden, ohne nennenswerten Umbau des Stuhles und ohne zusätzlichen Raumbedarf. Der grösste Teil der Apparatur befindet sich unter dem und unmittelbar auf der linken Seite des Trägertisches 11 der Komet-V/irkmaschine. Wo sich die einzelnen Teile der Apparatur an dem V/irkstuhl befinden, ist allerdings nicht von entscheidender Bedeutung. Das Hauptziel ist in diesem Falle, dass sich die Teile neben dem oder am Rahmen des Stuhles befinden und so weit wie möglich innerhalb der Grenzen der eigentlichen Maschine. Unterschiede in der Lage sind daher möglich, ohne von den Grundsätzen der gegenwärtigen Erfindung abzuweichen.
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Das in Pig. 2 dargestellte Blockschaltbild der erfindungsgemäss bevorzugen Anlage und Methode zeigt eine Ausriehteinheit der V/irkwarenabfertigungsvorrichtung 10. Ein Strang S gewirkter Strumpfwaren kommt von der Maschine unter dem Tisch 11 (Fig. 1). Die einzelnen Strümpfe S-^, S2«..Sn sind durch einen Trenngarnring M miteinander verbunden, wie in meinen früheren,oben erwähnten Patenten beschrieben wurde.
Die Ausriehteinheit 20 hat eine senkrecht verlaufende Ausrichtröhre 21 mit sich weitgehend über ihre gesamte Länge erstreckenden Luftaustrittsöffnungen 22. Die Ausrichtröhre wird von oben an einer Haltestange 23 aufgehängt. Neben dem oberen Ende der Röhre 21 kann ein Spannring vorgesehen sein, der die Röhre beim Verlassen des Wirkkopfes systematisch streckt.
Die Haltestange 23 ist auf einzigartige Weise in einer hohlen Sternstange 30 angeordnet, die an ihrem unteren Ende eine Sternscheibe 31 trägt, die dazu dient, die Fersen- und Zehenteile der Strümpfe beim Y/irkprozess zu strecken. Ein Hebearm 32, beim V/irkstuhl vom Typ Komet handelt es sich um eine Standardausführung - hebt die hohle Haltestange 20 in regelmässigen Abständen durch Eingriff in die Ringeinheit 33. Dadurch gleitet die Sternstange 30 an der inneren Haltestange 23 entlang und hebt und senkt die Sternscheibe 31» je nach Bedarf. Eine Gegengewichtsvorrichtung 34 ist ebenfalls zur Erleichterung des Betriebes an der hohlen Sternstange 30 angebracht.
Ein fester Haltearm 35, der an dem Mast 16 angebracht ist, hält die Haltestange 23 der Ausrichtröhre durch eine Ringeinheit 36 über dem erwähnten Arm.
Beim Wirken des Stranges S durch den Wirkkopf 14 wird es klar, dass dieser auf diese V/eise vorteilhaft um die Ausrichtröhre 21 gelagert ist. Erfindungsgemäss kann der Strang S nun hergestellt und anschliessend auf gesteuerte Weise gehandhabt werden.
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Um den Strang S auf seiner ganzen Länge in weitgehend gespanntem Zustand zu halten, ist in der Maschine ein Abnahmezylinder vorgesehen (40), und zwar an der Stelle, an der bei Standardmaschinen gewöhnlich der Sammelbehälter vorgesehen ist. Die Drehung dieses Zylinders ist auf den Wirkvorgang abgestimmt, genau wie früher die Drehung des Sammelbehälters. Die Abnahmerollen der Standardmaschine sind durch die gegenüberliegenden Abnahmerollen 41, 42 (Pig. 2) auf den gegenüberliegenden Seiten der Röhre 21 ersetzt worden. Wie später in allen Einzelheiten dargelegt wird, sind die Rollen 41, 42 konkav und rücken den Strang S vor und spannen ihn, indem sie die gegenüberliegenden Seiten des Stranges durch Friktion erfassen.
Direkt unter den Abnahmerollen 41, 42 ended die hohfe Ausrichtröhre 21 und an dieser Stelle findet eine wichtige Phase der erfindungsgemässen Abfertigungsmethode statt: Die Strümpfe werden gewendet oder umgestülpt und dann vom Strang S getrennt. Dazu werden ein Paar Greiffinger 45, 46 neben diesem unteren Ende angeordnet, die darauf eingestellt sind, eine Seite des am Strang jeweils ersten Strumpfes S-^ zu ergreifen (siehe Fig. 4), Einer der Finger, nämlich Finger 45, wird so eingestellt, so dass er gerade nach oben in das Innere der Ausrichtröhre 21 reicht. Dieser Finger wird daher als der innere Finger 45 des Paares bezeichnet. Der Finger 46 ist neben der Aussenseite der Röhre angeordnet und wird deshalb als der äussere Finger bezeichnet.
Eine erste Luftdüse 47 ist am oberen Ende des inneren Fingers 45 angeordnet , die stossweise einen Luftstrom auf das Innere der Röhre richtet, wie durch die Strömungspfeile in Fig. 2 dargestellt ist. Die auf diese Weise in das untere Teil der Röhre eintretende Luft kann sich durch das Innere der Röhre bewegen und durch die öffnungen 22 austreten (siehe ebenfalls die Strömungspfeile der Fig. 2). Das Austreten der Luft verhindert einen Druckaufbau innerhalb der Röhre und sorgt für das Entstehen einer "Luftstosswirkung" neben dem unteren
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Röhrenrand 21. Diese Luftstosswirkung saugt den ersten Strumpf S1 in die Röhre und führt so den Wende-oder Stülpvorgang der Strumpfwaren durch. Die Luftstosswirkung wird auf einfache Weise durch einen Kreis von Niederdruck hervorgerufen, der den aus der Düsenöffnung 47 kommenden stossweisen Strahl umgibt. Der Niederdruck wird dadurch erzeugt, dass Umgebungsluft in die Hochgeschwindigkeitsgrenzschicht des stossweisen Stromes gesaugt wird, wie aus der Aerodynamik weitgehend bekannt ist.
Bevor wir zur Beschreibung der übrigen Apparatur und der Phasen des bevorzugten Ausführungsbeispiels übergehen, ist es nützlich, zuerst einmal das pneumatische Digitalsteuersystem, das die durch die Düsenöffnung 47 pulsierende Luft steuert, zu betrachten, sowie die v/eiteren Funktionen und Schritte. Das Steuersystem umfasst eine sich drehende Einstelltrommel 50 mit einer Vielzahl von auf ihrer Oberfläche angebrachten erhabenen Rocken und eine pneumatische Mikroventilmoduleinheit 51, die von diesen Nocken angetrieben wird. Durch eine Druckluftquelle 52 werden die Ventile mit Hochdruckluft versorgt. Die unter Druck gesetzte Luft wird den betätigten Düsenöffnungen, wie zum Beispiel der Stülpdüse 47 und anderen im folgenden beschriebenen öffnungen zugeleitet, und zwar üoer eine Anzahl von Versorgungsrohren oder -leitungen, die zusammen in ^'ig. 2 mit dem Bezugszeichen T bezeichnet werden.
Diese Trommel wird stufenweise von einem gegenwirkenden Kraftglied 53 gedreht, das unmittelbar von einer Nocke in der Antriebsgruppe 13 der Maschine betrieben wird. Das Glied 53 ist antriebsmässig durch eine geeignete Vorrichtung, wie zum Beispiel eine einfache Sperrklinkenvorrichtung 54 mit der Einstelltrommel 50 gekuppelt. Man kann also erkennen, dass durch diesen Direktantrieb durch den Kometstuhl alle von den Mikroventilen der Einheit 51 gesteuerten kritischen Vorgänge hervorragend auf den ^irkvorgang abgestimmt sind. Deshalb besteht zu keinem Zeitpunkt des Abfertigungsvorganges der gegenwärtigen Erfindung die Notwendigkeit, die Lage des Strumpfstranges S-j oder eines bestimmten Strangteiles
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abzutasten. Ausserdem wird nur eine ausserhalb der Maschine liegende Energiequelle benötigt, und zwar der von der Druck— quelle 52 gelieferte Luftdruck, der in Textilwerken leicht erhältlich ist. Die Ausschaltung elektronischer Abtastvorrichtungen und Steuergeräte sichert die Verringerung der Anfangskosten und der späteren Wartung.
Der Wende-oder Stülpvorgang wird vom Druckluft ventil T-, der Vorrichtung 51 gesteuert. Wie man sich erinnert, wird der Wendevorgang durch einen pulsierenden Luftstoss erreicht und während fast des gesamten Wirkvorganges fortgesetzt. Die Pulsierung wendet den jeweilig ersten Strumpf S-,, während der Wirkstuhl das Wirken der Strumpfe S fortsetzt.
Der stoss entsteht dadurch, dass eine Betriebsnocke 60 oben auf dem Abnahmezylinder 40 angebracht ist (Siehe Pig. 9). Auf diese Weise liefert das Ventil V1 einen Luftstoss, wenn der Wirkkopf 14 und der Abnahmezylinder 40 eine Drehung durchführen. Durch das in Pig. 2 dargestellte Rphr oder die Leitung
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T wird die Luft von der Druckquelle zur Düsenöffnung'befördert.
Mit dem Drehventil V1 arbeitet auf hintereinandergeschaltete Weise ein Aussperrdrehventil V2 zusammen. Dieses Ventil ist normalerweise geöffnet, so dass das Ventil V1 in der Lage ist, während des grössten Teils des Wirkvorganges der Maschine Luftstösse zuzuführen. Beim Trennen und Stapeln eines jeden Strumpfes S1 unterbricht aber eine auf der Steuertrommel angebrachte Absperr drehnocke 62 den Luftstrom, indem sie das Ventil V2 in Betrieb setzt. Die Unterbrechung findet statt, kurz bevor das Zehenteil des jeweils ersten Strumpfes S1 (und das Kantenstück des nächsten Strumpfes S2) dasuntere Ende der Ausrichtröhre 21 erreicht. Der Zweck dieser Unterbrechung ist es, das Zehenstück so einzuführen, dass es aus dem Ende der Röhre 21 hervortritt, damit es von den Fingern 45, 46 ergriffen werden kann, wie im folgenden beschrieben wird.
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63 Daher wird eine zweite Düsenöffnung so angebracht, dass sie sich neben dem äusseren Finger 46 befindet, um einen zeitlich abgestimmten Luftstrom nach innen und unten zu lenken, wie in Pig. 3 dargestellt ist. Dieser Luftstrom wird durch die Nocke 64 über das normalerweise geschlossene Iuikro-Druckluftventil V-j gesteuert. Y/ie I1Ig. 2 zeigt, beginnt die Nocke auf der Drehtrommel 50 zum gleichen Zeitpunkt,das Ventil V^ in Gang zu setzen, zu dem die Abnperrdrehnoeke 62 das Pulsieren durch die Öffnung 47 beendet.
In anderen Worten, sobald der Wendevorgang beendet ist, setzt der in Abbildung 3 dargestellte anhaltende Luftstrom ein. Während die Maschine ihre Wirktätigkeit fortsetzt, bildet sich ein sohle if enförmiger Ring L, um einen Teil des Trumpfes S-. zwischen die Finger 45, 46 zu führen. Die Zuführröhre T2 liefert den Luftdruck von der Quelle 52, wie durch die Darstellung der Gesamt strömung in Fig. 3 gezeigt wird. Der von der Düsenöffnung 63 kommende anhaltende Luftstrom dauert so lange an, wie die Nocke 64 (Fig. 2) in das Ventil V ^ eingreift. Am Ende diesesVorganges beginnt oei jedem Zyklus bereits der nächste Vorgang, nämlich das Schliessen der Finger 45,46.
Das Schliessen der Finger 45,46 findet statt, wenn die nächste, sich auf der Trommel befindende Nocke 63 mit dem Steuerventil Y, in Eingriff gelangt.
Die Finger befinden sich auf einem Schwenkhebel 70, der um eine. hintere Drehachse gelagert ist (71). Der Hebel weist einen ersten Druckluftzylinder 72 mit einer Kolbenstange auf, die einen Schieber 73 an einer geschlitzten Öffnung 74 entlang bewegt.· Die Schiebevorrichtung 73 hält den inneren Finger an ihrem vorderen Ende. Durch zwei Vorschubverlegungsleitungen To, Ta wird das Mehrfachventil V^ mit dem Druckluftzylinder auf dem Hebel 70 zur Betätigung der Schiebevorrichtung 73 verbunden. Die Nocke 65 öffnet das Ventil V^, wodurch der Zylinder zum Schliessen der Greiffinger 45, 46 verlagert wird. Dadurch wird der schleifenförmige Ring L des Strumpfes S1 ergriffen, wie in Fig. 4 dargestellt ist.
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Zum Schliessen der Finger wird die Leitung T ^ durch Verbindung mit der Druckquelle 52 unter Druck gesetzt, und gleichzeitig wird die Leitung T4 durch die Austrittsöffnung 75 entleert.
Wie ein Vergleich der Nocken 64, 65 und das Nichtvorhandensein der Strömung in der Leitung T 4 in Fig. 4 zeigt, wurde der Luftstrom aus der Düsenöffnung 63, der den Strumpf aus der Ausrichtröhre 21 zur Bildung des schleifenförmigen Ringes L herauszieht, im gleichen Moment beendet, in dem sich die Greiffinger schliessen.
Über dem Schwenkhebel ist ein zweiter pneumatischer Betriebszylinder 80 angebracht. Dieser Zylinder wird durch das nächste, auf die Nocke 66 auf der Vorderseite der Trommel reagierende Ventil V5 gesteuert. Wie Pig. 2 zeigt, ist das Mehrfachventil V5 so eingestellt, dass es sich kurz nach dem durch die Nocke 65 bewirkte Schliessen der Finger 45, 46 betätigt. Die Ubergangsluftleitungen T5, T6 verbinden den Zylinder 80 mit der Druckquelle 52 und der Austrittsöffnung 75, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Wenn der Zylinder 80 durch die Druckbelüftung der Leitung T4 und die gleichzeitige Entlüftung der Leitung T5 in Betrieb gesetzt wird, schwingt der Arm 70, wie in Fig. 5 dargestellt, über einen Bogen in Abwärtsrichtung. Da der Schleifenring L fest im Griff der Finger 45, 46 ist, wird der Verbindungsring R-, neben dem unteren Teil der Röhre durchbrochen, und der gewendete jeweilig erste Strumpf^ eier Reihe wird aus dem Inneren der Ausrichtröhre 21 herausgezogen. Der nächste Strumpf S2 der Strangreihe wird durch den Eingriff der Abnahmerollen 41, 42 in Stellung gehalten.
Damit ist der Trenn- und Wendevorgang der Methode vollständig beendet. Der Vorgang findet auf dem Wirkstuhl selbst statt, im Gegensatz zum bisherigen Stand der Technik, bei dem die Vorgänge mit der Hand oder auf einer sw exten Maschine durchgeführt wurden. Ausserdem findet der Trenn- und Wendevorgang gleichzeitig mit dem ununterbrochenen Wirken der Maschine statt; d.h., es ist zur Durcliführung meiner Methode nicht notwendig, den
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kontinuierlichen Wirkvorgang zu irgendeinem Zeitpunkt zu unterbrechen. Ausserdem bedarf es keiner grösseren Abänderung des Komet-Stuhls.
Die nächste durchzuführende Phase ist das Stapeln. Dieses wird dadurch erreicht, dass man nach der Reihe jeden Strumpf S1, S2 nimmt, sobald er gewendet und getrennt ist und IbTi über ein Stapelbrett 85 (siehe Fig. 2 und 5) zieht. Das Brett hat einen schrägen oberen Rand 86, an dem jeder der Strümpfe so eingepasst wird, dass er gehalten wird. Bei Herrenstrümpfen normaler Länge hängt ungefähr die Hälfte des Strumpfes auf jeder Seite herunter (Fig. 5), wie in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Bei kürzeren Längen, wie bei Kinderstrumpfen, wäre der längere Teil des Strumpfes auf der Seite neben den Fingern 45, 46 und bei längeren Grossen würde ein längerer Teil auf der anderen Seite herunterfallen. Bei ganz grossen Längen hängt ein Teil des Strumpfes sogar bis auf den Boden unter dem Stuhl hinunter.
70
Um den Schwenkarm beim Werfen des getrennten Strumpfes S-j_ über das Stapelbrett 85 zu unterstützen, ist eine dritte Düsenöffnung fest an einem Teil des Maschinenrahmens unter der Ausrichtröhre angebracht. Zur Versorgung dieser Düse ist eine Leitung T7 in die Leitung T5 eingedreht. So wird, zusammen mit der Abwärtsbewegung des Hebels 70, ein Luftstrom seitlich gegen den Strumpf gerichtet. Der Luftstrom sorgi; dafür, dass das nicht ergriffene Ende (Kantenende) des Strumpfes auf bestimmbare Weise über das Brett geworfen wird, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Da der Luftstrom nur dann benötigt wird, wenn der Hebel sich an seinem Abwärtsbogen entlangbewegt, wird ein einfacher EinTaktgeber 89 in die Leitung eingeschaltet. So stösst jedes Mal, wenn der Hebel 70 nach unten schwingt, die öffnung einen stossweisen Luftstrom aus und zwar für einen Zeitraum, der ungefähr der Schwingungszeit des Hebels 70 entspricht. Der Taktgeber 89 stellt sich dann auf die nächste Phase des Apparates ein. -22-
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Sobald der Strumpf S-, über dem Brett 85 liegt, muss der Str3mipf den schrägem Hand $6 des Stapelbrettes 85 hochgeschoben werdein. Eine Äbstreif-ZSehiebeplatte 91 spreizt sich
Brett 85 «und wird (durch eimern über die Leitungen versorgtem pneumatischem Zylinder bewegt. Das pneumatische Melhrfaehvemtil ¥6 versorgt diese leitungen mit IßraeMiaft und entlüftet sie wieder, und zwar -durch die mädhste locke -auf dem Zylinder 50, Uoeke 93. Wie durch ©imem Vergleich der lockern €5 "und 93 in 3?ig, 2 festgestellt werden kamm, geht die zeitliehe Äbstäanmumg so vor isieh, dass sieh die Platte am Rand 86 {Strichlinie) zur Sammelstelle IhinLanJtfibeweigt, isahrend die JFinger 45, 46 immer das Zeheiitteil d«es ,'Strumpfes greifen·
Eine kurze, begrenzte Zeit,, nachdem die Atistreif-/Schie"beplatte 91 ibegann, sieh die schräge Zante 86 hinauf zubewegen, öffnen isidh die Finger konstraktionsgemäss. Zu diesem Zeitpunkt ihaifc die Abst]reif-/iSehi©ibeplatte sichergestellt», dass der S©©lkenteil Sl jricktig iuber der Eante 86 liegt9 was auf Pig. der Zeichnungen ,geneigt wird» In diesem Momeni: betätigt die ij®©lce 94 auf der trommel 5© das Yentil FYs^ie Leitung TlO MiEiIter JDruek zsx setzen und diureh die 'öffnung 95 zu "blasen, was sicher zu dem Auswerfen des ergriffernem Endes aus den fimgeicn 45, 46 fiaihrt. Die Iffisenoffnung 95 ist vorteilhafterweise diasekt nebem der 'Offnung 47 am dem (©ibeirem Ende des !Fingers
!Die Schieberplatte 91 bewegt ©i©k weitsa? am den? ifente 86 entlang, uqe federn Sta^iMcpf S zu eimer iSammelstejüLe am Ende des Brettes 2233. befSrderm. Wie lan sidh eirimnert, wia^i. <die EL-airfce 91 von deir ffOclke 93 gesteuert, iiamd wenn das JBnd© dieser Jij3iCke erreicht Just ((siehe I1Ig, 2)9 kehrt die Platte 91 einfaeih zu ihrer
zurück Tand -wartet anaf den Jeweils mächst en iStnampf, Danach beendet «üLe IEToeike SS den Tsrödurela die Luft in den UbergaiisleilbHngen 3)5, T6 zur HAeShraaiiag des Zylinders ;80 verlagert wird, niBcrä der Hebel im seime jtaasgaiiiigsjpositiom jzurückgebracht wird {siehe 3\igc. 2).
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Sobald der Hebel 70 zurückgekehrt ist, beendet die IJocke die Ausserbetriebsetzung des Dreh-/Aosperrsehalters S2, wodurch, die Luftstösse von der Düsenöffnung 47 wiederaufgenommen v/erden können und das V/enden des nächsten Strumpfes beginnen kann. So wird der oben beschriebene Zyklus wiederholt.
Bei der Sammelstelle kann es sich um eine einfache Verlängerung des Stapelbrettes 85 handeln, wo eine Anzahl von Strümpfen zur Aufnahme durch den Wirker gelagert werden können. Dieses Sammelbrett kann eine konkave obere Kante haben, um dem Bündel Form zu geben, während jeder der Strümpfe dort aufgestapelt wird.
Im Falle der bevorzugten Ausführungsform der gegenwärtigen Erfindung ist die Sammelstelle allerdings so ausgebildet, dass sie noch eine zusätzliche Zählfunktion ausüben kann, die Strümpfe richtig zählt und dadurch den V/irker von einer weiteren Arbeit befreit, die hisher mit der Hand durchgeführt wurde.
Die bevorzugte Sammel- und Zählapparatur, die am besten durch das Zusammensetzen der Fig. 2, 7 und 8 gezeigt wird, v/eist ein erstes Sammelbrett 100 auf, das drehbar auf einem geeigneten Rahmengerüst gelagert ist (101). Das Erett hat einen Streifen 102 zur Ausrichtung mit dem Stapelbrett 85. Wenn die Schiebeplatte 91 das obere Teil der Rampe an der Kante 86 erreicht (Siehe Fig. 2), bewegt sie sich weiter über einen kleinen Zwischenraum und dann auf das Brett 100, um die Strümpfe, nacheinander, in einem Stapel an der konkaven oberen Kante 103 abzulegen.
Wie abgebildet, kann das Stapelbrett gerade oder geoogen sein (85). Die Bewegung der Platte 91 folgt der Biegung durch das drehbare Anbringen der Rückseite des Zylinders 92 und des Verbindungspunktes des Endes der Kolbenstange und der Platte. Wie in Fig. 7 dargestellt ist, macht es die Biegung möglich, dasStapelbrett 85 und die Sammelapparatur innerhalb der Grenzen des Wirkstuhles anzubringen und plaziert die aufgestapelten Strümpfe an der Vorderseite, so dass sie bequem von dem V/irker erreicht werden können.
Der Querschnitt in Fig. 8 zeigt die Art und Weise, in der die Schnur 105 in einer längs verlaufenden Ausnehmung 106 in der Oberkante 103 des Sammelbrettes angeordnet werden kann. Die Schnur wird durch den Wirker fest in der Ausnehmung angeordnet, nachdem das vorherige Bündel entfernt worden ist. Wenn das Bündel aufgenommen wird, ist die Schnur in der richtigen Stellung, um ein bequemes Zusammenschnüren zu ermöglichen.
Die Sammelapparatur weist eine Zählvorrichtung 110 auf. Nachdem Jeder vollständige Abfertigungszyklus beendet ist, muss die Zählvorrichtung geschaltet werden. Da das Heben des Hebels 70 die letzte Funktion darstellt, wird in der leitung T6 (Fig. 6) eine Abzweigung vorgenommen, so dass, wenn der Zylinder 80 unter Druck ist, ein Zählimpuls durch die Leitung TIl empfangen wird. Wenn die erforderliche Zählung eingetragen ist, betätigt der Druck von der Druckquelle 52 einen Druckluftzylinder 111, der an dem Hebel angeordnet ist, um die Sammelplatte 100 um ihre drehbare Lagerung auf der Stütze zu schwingen. Das Schwingen des Sammelbrettes 100 zu der Stellung (punktiert) in Fig. 7 lagert das Bündel oder "Dutzend" Strümpfe in der Aufnahmestellung für den Wirker. Der Y/irker bindet die Schnur 105 einfach um die Strümpfe und sendet sie sofort an den Näher zum Schliessen der Zehe, ohne dass irgendeine weitere Handhabung benötigt wird.
Um dem Wirkstuhl die Möglichkeit zu geben, sofort mit der Abfertigung des nächsten Bündels oder "Dutzend" zu beginnen, stellen wir ein zweites Sammelbrett 115 zur Verfugung, das an die Betriebsfläche 112 und das Brett 100 bewegt werden kann. Das Brett 115 ist mit dem Ende des Stapelbrettes 85 ausgerichtet, wenn sich das Brett 100 in der durch die punktierte Linie angegebenen Stellung befindet. Dadurch entsteht eine zweite Sammelstelle.
Zwischen den Zählbrettern 110 und 115 befindet sich ein Teiler lic der dazu dient, die beiden Bündel auseinanderzuhalten, so dass sie sich nicht verfangen. -25-
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Wenn das zweite Sammelbrett 115 voll ist,und man annimmt, dass der Wirker vorher das "Dutzend" von dem Brett 100 entfernt hat und die Schnur 105 in die Rille 106 gelegt hat, schaltet das Brett 100 zurück zur Paarungsstellung mit dem Stapelbrett 85 und der Betrieb geht ohne Unterbrechung weiter.
Der Aufbau des Abnahmezylinders 40 wird in den Pig. 9 und 10 dargestellt. Eine fest angeordnete Nooke 120 ist an einem geeigneten Arm 121 angebracht, der sich an dem Rahmen des wirkstuhles befindet. Der Zylinder 40 dreht sich synchronisch mit dem Wirkkopf 14. Der Antrieb des Zylinders erfolgt über Getriebe 119 (Fig. 9) durch die Antriebseinheit 13 des Stuhles (siehe Fig. 1). Ein Foekenstössel 122, der zum Zwecke einer senkrechten Schiebbewegung auf dem Schieber 122 an der Seite des Zylinders 40 angebracht ist, greift während jeder Drehung in die obere Betriebskante der liocke 120 ein. Schieber 122a ist mit einer Biiidungseinheit-'verbunden«
Die Einheit 123 kann ein Kreuzgelenk 124 aufweisen, dass mit dem senkrechten Schieber 122a verbunden ist sowie mit dem Oberteil zweier senkrecht angeordneter Betätigungsanschläge 125. Eine mit Kurzgliedern verbundene Spannfeder 126 hält die Anschläge 125 in Eingriff mit dem äussereri Umfang der entsprechenden KLia kr ad er 127.. Die Klinkräder . 127 werden von den jeweiligen Wellen 128, 128a der Abnahmerollen 41, 42 getragen. Sperranschläge 129 verhindern eine Rückwärtsbewegung der Klinken 127. Die Anschläge werden durch Spannfedern 130 mit den Klinken 127 in Eingriff gehalten. Diese Federn I30 tragen auch zur Stabilisierung des unteren Endes der Anschläge 125 bei. Springfedern 131, 132 drücken auf wirksame Weise den Schieber 122a nach unten, um eine Gegenkraft zur Hebekraft der Nooke 121 darzustellen und bei jeder Umdrehung den Schieber 122a in die untere Stellung zurückzubringen. Die Rollen 41, 42 werden in federnden Eingriff mit der Aussenfläche des gewirkten Stranges S durch die Feder 133 auf beiden Seiten des Zylinders 40 gebracht. (Fig. 10)
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Zur Verbesserung der Antriebsreibung kann die Oberfläche der konkaven Rollen 41, 42 Kreisringe 135 aufweisen, die dem Umfang der Rollen angepasst sind. Auf diese Weise wird der Strang S in geeigneter Spannung gehalten und wird richtig in die Ausrichtröhre 21 eingeführt.
Um noch einmal zusammenzufassen: Die Apparatur und die Methode meiner gegenwärtigen Erfindung ermöglichen es zum ersten Mal, röhrenförmig gewirktes Material, wie zum Beispiel Strumpfwaren, direkt auf dem Y/irkstuhl zu wenden. Die Strumpfwaren können nicht nur gewendet werden, sondern werden während des selben Torgangs getrennt. Das V/enden ist vorteilhafterweise durch Luftstösse ausgeführt, die durch die Düsenöffnung 47 im inneren Greiffinger 45 kommen (siehe 3?ig. 2). Die Trennung wird dadurch erreicht, dass die finger 45, 46 geschlossen werden, nachdem das Zehenende des Strumpfes das Unterteil des Rohres erreicht und durch die Düse 63 in den freien Schleifenring L zwischen den fingern geblasen wurde. Wenn er einmal' ergriffen ist, wird der Strumpf durch eine schwingende Abwärtsbewegung des Hebels 70 getrennt. Ein seitlicher Luftstoss von der Düse 88 sorgt dafür, dass der Strumpf über ein Stapelbrett 85 geworfen wird. Ein Abstreifer/ Schieber 91 stapelt die Strümpfe auf umschaltbaren Brettern 100, 115 mit Hilfe einer Zählvorrichtung, um die Abfertigung vollständig zu machen.
Diese Beschreibung behandelt nur das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung, aber, wie bereits oben erwähnt, kann die Erfindung selbstverständlich auch in anderen Zusammenstellungc und unter anderen Verhältnissen angewandt werden und kann im Rahmen des hier ausgedrückten erfinderischen Konzeptes Abänderungen und Abwandlungen erfahren.
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Claims (24)

Dipl.-lng. Manfred Bonsmann Besthovenstraße 15 Patentanwalt ' D-4050 Mönchengladbach 1 2829666 «(02161)12114 MARVEL SPECIALTY COMPANY, INC. Akte: 78 160 Ansprüche
1. Rundstuhl mit einem Rundkopf zum Wirken eines abhängigen Stranges eines röhrenförmigen Materials, dadurch gekennzeichnet, dass er eine in dem Stuhl unter dem Rundkopf aufgehängte Ausrichtröhre aufweist, um welche das Material gewirkt wird, sowie eine Vorrichtung zum während des kontinuierlichen Wirkvorganges stattfindenden Wenden des Materials, so dass dieses in das untere Ende der Röhre eintritt.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Vorrichtung zum Aufhängen der besagten Ausrichtröhre aufweist, wobei sich die besagte Haltevorrichtung über dem Wirkkopf befindet.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine hohle Sternstange aufweist, und dass die besagte Haltevorrichtung eine Stange auf v/eist, die sich durch die Mitte der Hohlstange erstreckt und mit der Ausrichtröhre verbunden ist.
4. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Vorrichtung zum Wenden des Erzeugnisses eine Luftdüse aufweist, die so angeordnet ist, dass sie einen
stossartigen Luftstrom hinauf in die Röhre sendet, dass sie ausserdem eine Luftdruckquelle für die besagte Luftiüse aufweist, sowie eine Einrichtung zum Luftdruckablass aus dem Inneren der besagten Röhre, wodurch eine Luftstosswirkung zum Wenden des besagten röhrenförmigen Wirkstranges in dem offenen Ende der Röhre stattfindet.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Vorrichtung zur Erzeugung des stossartigen Luftstroms ein pulsierendes System zur Erzeugung aufeinanderfolgender Luftstromstösse aufweist.
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6. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem trennbare Verbindungsringe am besagten röhrenförmig gewirkten Strang der in einer Reihe gewirkten Artikel aufweist, sowie ein Paar Greiffinger, die neben dem offenen Ende der besagten Ausrichtröhre angeordnet sind, sowie eine Fingerschliessvorrichtung zum Greifen des Endes des ersten Artikels der gewirkten Reihe und ausserdem eine Vorrichtung zum Fortbewegen der Pinger von der besagten Röhre, um den Artikel von dem röhrenförmigen Strang zu trennen.
7. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Luftdüsenvorrichtung neben einem inneren Pinger des besagten Paares angeordnet ist, und zwar in Aufwärtsrichtung in gerader Linie mit dem offenen Ende der Ausrichtröhre.
8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine zweite Luftdüsenvorrichtung aufweist, die neben einem äusseren Pinger des besagten Paares angeordnet ist, wobei die besagte zweite Düsenvorrichtung nach unten und innen gerichtet ist, um das Ende des besagten Artikels aus der besagten Ausrichtröhre heraus und in den Bereich zwischen den Greiffingern zu ziehen.
9. Anlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass unter der besagten Ausrichtröhre ein Stapelbrett angeordnet ist, das dazu dient, den von den besagten Fingern entfernten, abgetrennten Artikel aufzufangen und den besagten Artikel zum Aufstapeln an eine Sammelstelle weiterzugeben, sowie eine dritte Düseneinrichtung, die den Artikel über das besagte Brett bläst.
10. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine vierte Luftdüseneinrichtung aufweist, die neben dem besagten inneren Pinger in gerader Linie mit der besagten Röhre angeordnet ist, wobei diese vierte Luftdüseneinrichtung dazu dient, das ergriffene Ende des Artikels von den besagten Fingern wegzublasen, sobald die besagten Finger geöffnet sind.
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11. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem einen drehbaren Abnahmezylinder aufweist, der um die besagte Röhre angeordnet ist, sowie Abnahmerollen, die an entgegengesetzten Seiten der besagten Röhre angeordnet sind und mit dem röhrenförmigen Wirkstrang in antriebsmässigem Eingriff stehen, sowie eine Antriebsvorrichtung für die besagten Abnahmerollen zur Herstellung von gleichmässiger Spannung am besagten röhrenförmigen Wirkstrang.
12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem am "besagten Abnahmezylinder eine Vorrichtung zur Betätigung der besagten Rollen zum Spannen des besagten röhrenförmigen Stranges aufweist, sowie eine Nockenvorrichtung zum bei jeder Drehung des besagten Zylinders stattfindenden Antrieb der besagten Betätigungselemente.
13. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte "Vorrichtung zum Wenden des Artikels Luftdüsenvorrichtungen enthält, die so angeordnet sind, dass sie einen stossartigen Luftstrom in die Röhre hinaufsenden, dass sie ausserdem eine,Luftdruckquelle für die besagte Luftdüsenvorrichtung aufweist, sowie eine Einrichtung zum Luftdruckablass aus dem Inneren der besagten Röhre, wodurch eine Luftstosswirkung zum Wenden des besagten röhrenförmigen Wirkstranges in dem offenen Ende der Röhre stattfindet, und dass sich auf dem besagten Abnahme zylinder eine Nockenvorrichtung befindet zum periodischen Betrieb der besagten Druckquelle für die Erzeugung von Luftstromstössen, um das besagte röhrenförmige Material stufenweise umzustülpen.
14. Anlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die besagten Abnahmerollen eine konkave Mitnehmerfläche aufweisen, die mit der Seite der besagten Ausrichtröhre in Eingriff steht, sowie Rundringe, die sich um den Umfang der besagten Rollen zum Greifen des besagten röhrenförmigen Stranges erstrecken.
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¥
15. Anlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das besagte Stapelbrett eine schräge Kante und eine Schiebevorrichtung aufweist, die die Aufgabe haben, jeden Artikel zu erfassen und ihn zur Sammelstelle zu befördern.
16. Anlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Schiebevorrichtung eine Platte aufweist, die sich um das Stapelbrett spreizt, wobei die besagte Platte sich an dem besagten Brett entlangbewegt, um den Artikel von der über das Brett geworfenen Stellung abzustreifen und ihn der Sammelstelle zuzuführen.
17. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Sammelstelle ein Sammelbrett aufweist, das in gerader Linie mit dem Stapelbrett angeordnet ist und die an der besagten Kante entlangbewegten Artikel aufnimmt.
18. Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das besagte Sammelbrett konkav ist, so dass die Artikel aufgestapelt werden können, wobei die Kante des besagten Brettes eine Ausnehmung zur Aufnahme des Fadens aufweist, der dazu benutzt wird, die besagten Artikel zur weiteren Handhabung zu einem Bündelkusammenzuschnüren.
19. Anlage nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein zusätzliches Sammelbrett aufweist, sowie eine vorrichtung zur Befestigung der Sammelbretter, so dass sie auf das Stapelbrett eingestellt werden können, um zwei Sammelstellen zu beschaffen.
20. Anlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Zählvorrichtung zum Zählen der auf einem der Sammelbretter angeordneten Artikel auf v/eist, sowie eine Schaltvorrichtung, die auf die besagte Zählvorrichtung anspricht, so dass automatisch auf das freie: Sammelbrett umgeschaltet werden kann, wenn das erste Sammelbrett voll ist.
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21. Handhabungsmethode für Strumpf waren auf einem V/irkstuhl, dadurch gekennzeichnet, dass sie die folgenden Schritte einschliesst: Das Ausrichten eines abhängigen Stranges gewirkter Strumpfwaren auf einer in den V/irkstuhl unter den Rundwirkkopf gehängten Röhre, um die das Material gewirkt wird; das Wenden des Materials während des ununterbrochenen Wirkvorganges in den unteren Teil der Röhre.
22. Handhabungsmethode für Strumpfwaren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass diese . den Schritt einschliesst, den ersten Strumpf der Reihe auf dem besagten Strang zu ergreifen und den Strumpf von dem Strang in umgestülptem Zustand zu trennen.
23. Handhabungsmethode für Strumpfwaren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Strumpfes von der Röhre vor dem Ergreifen des Strumpfes zur Abtrennung getrennt wird.
24. Handhabungsmethode für Strumpfwaren nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass diese den weiteren Schritt einschliesst, jeden Strumpf durch einen stossartigen Luftstrom über die Kante eines Brettes zu werfen, und jeden Strumpf zur Aufstapelung an der Eante entlangzubewegen.
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