DE282363C - - Google Patents

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DE282363C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/02Screening processes; Screens therefor by projection methods
    • G03F5/06Screening processes; Screens therefor by projection methods changing the diaphragm effect

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei autotypischen Rasteraufnahmen müssen bekanntlich, um die Abstufungen von Licht und Schatten gut zu erhalten, Blenden verschieden weiter Öffnung nacheinander beim gleichen Objekt benutzt werden. Zu diesem Zwecke hat man bereits sich mechanisch verstellende Irisblenden verwendet. Diese trugen aber nicht dem Umstände Rechnung, daß eine Blende mit großer Öffnung eine kürzere Belichtungsdauer verlangt als eine Blende mit kleiner Öffnung. Aus diesem Grunde bestimmte man die Belichtungszeit für die kleinen Blenden von Hand und ließ die Irisblenden sich nur für die übrigen größeren Blenden mechanisch verstellen, wobei die Verstellungsbewegung für große und kleine Öffnungen gleich lang und für mittlere unwesentlich kürzer war. Gegenstand der Erfindung ist nun ein Verfahren zur Herstellung autotypischer Rasteraufnahmen mittels sich selbsttätig verstellender Irisblenden, bei welchem die Veränderung der Belichtungszeit für die verschiedenen Öffnungen der Blende von der größten bis zur kleinsten fortlaufend mechanisch erfolgt. Dies kann durch eine Vorrichtung erzielt werden, bei welcher der sich regelmäßig bewegende Mechanismus zur Verstellung der Blende mit einem zweiten Mechanismus in Verbindung steht, der die gleichmäßige Bewegung in eine ungleichmäßige umwandelt. Dabei können die Verstellung der Blende bewirkende Teile an einer unregelmäßigen, berechneten Kurve entlang geführt werden, welche die regelmäßige Bewegung erhält.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens beispielsweise dargestellt. Ein Hebel B sitzt fest auf einer Achse O, die einen Hebel W trägt. Letzterer greift an einem Gestänge an, das zur Bewegung der Blendenlamellen dient. Infolge der Wirkung der Feder H haben die Hebel W und B das Bestreben, sich nach links zu drehen, in die Stellung, in welcher sie durch punktierte Linien dargestellt sind. Der Hebelarm B liegt gegen eine Kurvenfläche D eines Zahnsegmentes C an, das um einen Zapfen F drehbar ist. Die Gestaltung der Kurve D ist berechnet. Das Segment C wird durch ein Stirnrädchen M gleichmäßig um den Zapfen F gedreht, bis in die Stellung, in welcher es in der Zeichnung punktiert angegeben ist. Sobald sich also das Segment C nach aufwärts dreht, bekommt der Hebel B, der das Bestreben hat, sich nach der Führungskurve D hin zu drehen, eine fortwährend andere Winkelstellung. Es ist ersichtlich, daß, wenn das Segment C gleichmäßig um den Zapfen F gedreht wird, die Winkelgeschwindigkeit des Hebelärmes W keine gleichmäßige sein wird, sondern sich nach der Gestaltung der Kurve D ändern wird. Infolgedessen ist auch die Bewegung der Blende, die von der Bewegung
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des Hebels W abhängt, keine gleichmäßige, sondern sie richtet sich nach der berechneten Kurve D. Durch verschieden große Flügel des Triebwerkes, welches das Rädchen M in Bewegung versetzt, wird auf die Gesamtbelichtungszeit eingestellt. Die Zeiteinstellung (Verteilung) auf die verschiedenen Blendengrößen erfolgt dann, wie oben erklärt ist, von selbst.
ίο Die Vorrichtung kann als selbständiger Apparat ausgebaut sein, die Übertragung mit Schnurtrieb u. dgl. erreicht werden. Die Vorrichtung könnte aber auch direkt mit dem Objektiv vereinigt werden, in der Weise, daß der Hebel B ein fest verbundenes Teilstück des Irisblendendrehringes ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung autotypischer Rasteraufnahmen mittels sich mechanisch verstellender Irisblende, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer der Wirkungsweise der einzelnen verschieden großen Blendenöffnungen entsprechend der jeweiligen Öffnung der Blende selbsttätig verändert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich gleichmäßig bewegende Mechanismus (M, C) zur Verstellung der Blende mit einem zweiten Mechanismus (D, B) in Verbindung steht, der die gleichmäßige Bewegung in eine ungleichmäßige umwandelt.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Teile (W, B), welche die Verstellung der Blende bewirken, an einer unregelmäßigen Kurve (D) entlang geführt werden, welche eine regelmäßige Bewegung (M) erhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT282363D 1914-01-08 Active DE282363C (de)

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CH482006X 1914-01-08

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FR (1) FR482006A (de)

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FR482006A (fr) 1917-02-13

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