DE281185C - - Google Patents

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DE281185C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/20Chairs or stools with vertically-adjustable seats
    • A47C3/26Chairs or stools with vertically-adjustable seats with vertical, or inclined toothed rack; with peg-and-notch mechanism

Landscapes

  • Chairs Characterized By Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 281185-KLASSE 34#. GRUPPE
AUGUST KRIEGER in MÜHLHAUSEN i.Th.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen in der Höhenrichtung verstellbaren Stuhl, Sessel o. dgl., bei welchem eine doppelarmige, um einen Drehpunkt schwingbare Klinke An-Wendung findet, welche durch Ansätze der Tragstange in ihre beiden Lagen (Sperrlage und Freigabelage) gebracht werden kann.
Das Wesen der Erfindung- besteht darin, daß an der Tragstange eine Längsaussparung ίο ausgebildet ist, iri welche der eine Hebelarm der Klinke hineingreift. Das Umwerfen erfolgt durch die Begrenzungsenden dieser Längsaussparung. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß an der Tragstange jeder herausragende Ansatz vermieden ist, so daß Klemmgefahren nicht entstehen.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch einen Sessel mit hohler Tragstange,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt durch die Tragstange. Fig. 4 zeigt eine zweite ■ Ausführungsform in teilweisem Schnitt,
Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie A'-B' der Fig. 4 und
Fig. 6 einen Schnitt durch die Tragstange. Fig. 7 stellt einen Querschnitt durch eine volle, runde Tragstange dar, und
Fig. 8 die Aufhängung der Sperrklinke.
s ist ein hohles Führungsrohr, in welchem die hohle Tragstange gleiten kann. Diese ist in üblicher Weise mit Zähnen versehen und besitzt eine Längsnut r. In diese Nut ragt der Ansatz t der um den Drehpunkt g schwingbaren Klinke f hinein. Die Ausbildung dieser an dem Flansch 0 aufgehängten Klinke ist in Fig. 8 gezeigt. 4c
Zieht man die Stange α mit dem Sitz b ganz nach oben, so stößt das untere Ende q der Aussparung r gegen den Teil t der Klinke f und schwingt diese nach außen, so daß man den Sesselsitz herunterlassen kann. Die Klinke f ist hier also aus dem Bereich der Zähne gebracht. Bewegt man den Sesselsitz b nach unten, so stößt das obere Ende ft der Nut r an den Teil t der Klinke f und wirft die Klinke nach innen, so daß sie in Eingriff mit den Zähnen der Tragstange kommt. Die Tragstange α kann beliebige Formen haben und findet ihre Führung in den Teilen d und c des Stuhlgestelles.
Will man in der Normalstellung eine Ver-Schiebung zwischen dem äußeren Rohr s und der Tragstange α vermeiden, so kann man dies in einfacher Weise durch Anordnung eines Schlitzes in dem einen Rohr und Anordnung eines Stiftes in dem anderen Rohr erreichen.
Bei der Ausführungsform der Fig. 4 kann man natürlich auch die Führung der Tragstange α durch ein äußeres Rohr bewirken.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stuhl mit in der Höhe verstellbarem Sitz, der durch eine in Aussparungen der Tragstange eingreifende, schwingbare Sperrklinke feststellbar ist, dadurch gekenn zeichnet, daß der eine Hebelarm (t) der Klinke (f, g, t) in eine Längsaussparung (r) der Tragstange hineinragt, und daß das Ein- und Auslösen der Klinke durch die Enden dieser Aussparung (p und q) erfolgt.
    Hierzu ι Blatt ZeichnungMi.
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