DE2811793C2 - Angelspinnrolle - Google Patents
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Description
3 4
zeigt (d. h. nach rechts in F i g. 1).
Fig. 1 teilweise im Längsschnitt eine Ansicht einer Die andere aus Fig.4 ersichtliche Zugwiderstands-
Angelspinnrolle, die eine akustische Signalvorrichtung einrichtung besitzt eine Steuereinrichtung 14, die auf
aufweist, der Spulenspindel 5 für eine Beschränkung der axial
F ig. 2 eine Draufsicht, aus der eine Ausführungsform 5 nach hinten erfolgenden Bewegung (nach rechts in
der akustischen Signalvorrichtung nach Fig. 1 ersieht- Fig.4) der Spule 6 befestigt ist, eine Bremsplatte 81,
Hch ist, weiche elastisch verformbar ist und auf der Steuerein-
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht, aus der nur der richtung 14 nicht drehbar, sondern nur gegenüber der
für die akustische Signalvorrichtung verwendete Ge- Spulenspindel 5 axial verschiebbar gelagert ist, und ei-
räuscherzeuger ersichtlich ist, to nen Einstellknopf 10, der auf dem einen axialen Ende der
F i g. 4 teilweise im Längsschnitt eine Seitenansicht Spulenspindel 5 aufgeschraubt ist, so daß durch ein Dreeiner
Angelspinnrolle, bei welcher die akustische Signal- hen des Knopfes 10 die Bremsplatte 81 in Richtung auf
vorrichtung an einer gegenüber der in F i g. 1 anderen die Spule 6 gedrückt wird, so daß auf dieselbe ein gestelle
angeordnet ist, wünschter Reibungswiderstand ausgeübt wird.
Fig.5 eine teilweise im Schnitt dargestellte Drauf- I5 Ausführlicher beschrieben, weist die Steuereinrichsicht
der aus F i g. 4 ersichtlichen Ausführungsform der tung einen röhrenförmigen Teil 14a, der auf der Spulenakustischen Signalvorrichtung, spindel 5 in Form einer Hülse sitzt, und eine Scheibe 146
F i g. 6 eine teilweise im Schnitt dargestellte Drauf- auf, die mit der hinteren Wand 6c der Spule 6 in Berüh-
sicht einer modifizierten Ausführungsform der akusti- rung stehi. Die Steuereinrichtung 14 ist auf der Spulen-
schen Signalvorrichtung und 20 spindel 5 durch einen Stift 15 festgelegt, der den röhren-
F i g. 7 eine vergrößerte Seitenansicht, in welcher nur förmigen Teil 14a und die Spulenspindci 5 radial durch-
der in der akustischen Signalvorrichtung nach Fig.6 dringt
verwendete Geräuscherzeuger dargestellt ist Die Bremsplatte 81 ist in einer einer Scheibe ähneln
Bevor die akustische Signalvorrichtung im einzelnen den Form ausgebildet und besitzt in ihrem Zentrum eine
beschrieben wird, wird eine Angelspinnrolie, die eine 25 nabenartige Verdickung 81a, die auf den röhrenförmi-
derartige Signalvorrichtung aufweist, insgesamt im Zu- gen Teil 14a der Steuereinrichtung 14 aufgepaßt ist, und
sammenhang mit den F i g. 1 und 4 beschrieben. an ihrem äußeren Umfang einen Kontaktkörper 81 6,
Aus den F i g. 1 und 4 ist eine Spinnrolle ersichtlich, der mit der nach außen weisenden Fläche der Vorderderen
Rollenkörper 1 eine Handkurbel 4 und einen Fuß wand 66 in Kontakt steht. Ein Verbindungsteil 81 ς der
2 aufweist, mit dem die Rolle an einer Angelrute (nicht 30 rund und elastisch verformbar ist, verbindet den Kongezeigt)
angebracht ist An dem Rollenkörper 1 ist ein taktkörper 81 b mit der nabenartigen Verdickung 812.
Drehkörper 3 drehbar abgestützt, welcher durch Betäti- Der Einstellknopf 10 umfaßt einen ersten Stoßteil iCa, gen der Handkurbel 4 drehbar ist. Ferner ist an dem der die nabenartige Verdickung 81a berührt, damit diese Rollenkörper 1 nicht drehbar, sondern nur axial ver- nach rechts in F i g. 4 gedrückt wird, und einen zweiten schiebbar eine Spulenspindel 5 abgestützt, welche das 35 Stoßteil Wb, der mit dem Kontaktkörper 81 b in Beriih-Zentrum des Drehkörpers 3 durchdringt, so daß sie über rung steht, damit dieser gegen die nach außen weisende diesen hinaus nach außen vorsteht, wobei auf dem vor- Fläche der vorderen Wand 6b gedrückt wird. Durch ein stehenden Teil eine Angelleinenspule 6 drehbar gela- Verdrehen des Einstellknopfes 10 wird die nabenartige gert ist. Die Spule 6 besitzt eine zylindrische Nabe 6a, Verdickung 81a durch den ersten Stoßteil 10a verschoauf welche die Angelschnur aufgewickelt ist, eine vorde- 40 brn und der Verbindungsteil 81c ausgelenkt, so daß der re (auf der linken Seite der F i g. 1 und 4) Wand 6b und Kontaktkörper 81/) mit entsprechender Kraft gegen die eine hintere (in den F i g. 1 und 4 rechts von der vorde- nach außen weisende Fläche der vorderen Wand 66 ren Wand) Wand 6c, welche an den beiden axialen En- gedrückt wird, wodurch die Spule 6 einem gewünschten den der Nabe 6a vorgesehen sind, und eine zylindrische Reibungswiderstand ausgesetzt wird. Durch ein weite-Wand 64 v/elche sich von der hinderen Wand 6c nach 45 res Drehen des Einstellknopfes 10 wird der zweite Stoßaußen von dieser weg erstreckt. teil 106 unmittelbar gegen den Kontaktkörper 816 ge-
Drehkörper 3 drehbar abgestützt, welcher durch Betäti- Der Einstellknopf 10 umfaßt einen ersten Stoßteil iCa, gen der Handkurbel 4 drehbar ist. Ferner ist an dem der die nabenartige Verdickung 81a berührt, damit diese Rollenkörper 1 nicht drehbar, sondern nur axial ver- nach rechts in F i g. 4 gedrückt wird, und einen zweiten schiebbar eine Spulenspindel 5 abgestützt, welche das 35 Stoßteil Wb, der mit dem Kontaktkörper 81 b in Beriih-Zentrum des Drehkörpers 3 durchdringt, so daß sie über rung steht, damit dieser gegen die nach außen weisende diesen hinaus nach außen vorsteht, wobei auf dem vor- Fläche der vorderen Wand 6b gedrückt wird. Durch ein stehenden Teil eine Angelleinenspule 6 drehbar gela- Verdrehen des Einstellknopfes 10 wird die nabenartige gert ist. Die Spule 6 besitzt eine zylindrische Nabe 6a, Verdickung 81a durch den ersten Stoßteil 10a verschoauf welche die Angelschnur aufgewickelt ist, eine vorde- 40 brn und der Verbindungsteil 81c ausgelenkt, so daß der re (auf der linken Seite der F i g. 1 und 4) Wand 6b und Kontaktkörper 81/) mit entsprechender Kraft gegen die eine hintere (in den F i g. 1 und 4 rechts von der vorde- nach außen weisende Fläche der vorderen Wand 66 ren Wand) Wand 6c, welche an den beiden axialen En- gedrückt wird, wodurch die Spule 6 einem gewünschten den der Nabe 6a vorgesehen sind, und eine zylindrische Reibungswiderstand ausgesetzt wird. Durch ein weite-Wand 64 v/elche sich von der hinderen Wand 6c nach 45 res Drehen des Einstellknopfes 10 wird der zweite Stoßaußen von dieser weg erstreckt. teil 106 unmittelbar gegen den Kontaktkörper 816 ge-
An der Spule 6 ist zum Erzeugen eines gegen die drückt, wodurch die Spule 6 einem größeren Reibungs-Drehung
der Spule 6 gerichteten Widerstandes eine widerstand als dem oben beschriebenen Widerstand
Zugwiderstandseinrichiiing vorgesehen. Aus den F i g. 1 ausgesetzt ist.
und 4 sind voneinander verschiedene Typen der Zugwi- 50 Bei der Spinnroile der oben beschriebenen Art sind
derstancLeinrichtung ersichtlich. Die aus F i g. 1 ersieht- ein Klickgeräusch auslösende Ratschenzähne lla geliche
Zugwiderstandseinrichtung weist eine in der Nabe genüber der Spulenspindel 5 stationär angeordnet vor-6a
der Spule 6 ausgebildete Basis 7, eine Blattfeder 9 gesehen. Um das Klickgeräusch zu erzeugen, steht ein
sowie eine Mehrzahl von Hemmplatten 8 auf, welche in Geräuscherzeuger 12 mit den Zähnen 11a in Eingriff.
Schichten in der Nabe 6a angeordnet sind, wobei nahe- 55 Wie aus den F i g. 2, 3, 5 und 7 ersichtlich, ist der Gezu
die Hälfte der Hemmplatten gegenüber der Spulen- raucherzeuger aus einem Streifen aus elastischem Maspindel
5 nicht drehbar und der verbleibende Teil der terial gebildet, beispielsweise aus einer Blattfeder oder
Hemrnplatten gegenüber der Spule 6 nicht drehbar sind, aus einem Klav'.-rsaitendraht Der Geräuscherzeuger
sowie einen Einstellknopf 10, der auf dem einen axialen 12 besteht aus einer Ringschleppfeder 12a, die rund geEnde
der Spulenspindel S aufgeschraubt ist. Der Ein- &o bogen und elastisch gegen die innere Umfangsfläche der
stellknopf 10 ist drehbar, so daß die Hemmplatten 8 und Spule 6 abgestützt ist, d. h. entweder gfcgen die innere
die Plattfeder 9 in Richtung zu der Basis 7 aufeinander- Umfangsfläche der Nabe 6a oder der zylindrischen
gedrückt werden, so daß die Spule 6 einem gegen ihre Wand 6d, einem Schenkel 126, der sich von dem stirnsei-Drehung
gegenüber der Spulenspindei 5 gerichteten tigen Ende der Ringschleppfeder 12a radial nach innen
Reibungswiderstand ausgesetzt ist. Außerdem ist, wie 65 erstreckt, und einem freien Ende 12c. Die Ringschleppaus
F i g. 1 ersichtlich, .*uf der Spulenspindel 5 ein An- feder i2a, der Schenkel 126 und das freie Ende 12c sind
schlag 13 fest angebracht, damit die Spule 6 in ihrer axial in dieser Reihenfolge miteinander verbunden. Dabei ist
nach hinten gerichteten Bewegung eingeschränkt ist der Gerätischerzeuger 12 an der inneren Umfangsfläche
5
der Spule 6 derart angebracht, daß der Schenkel i2b,
durch der Angler auf ein Ablaufen der Angelschnur auf-
wie aus den F i g. 2, 5 und 6 ersichtlich, gesehen in der merksam gemacht wird.
der Abzugsrichtung der Angelschnur entsprechenden Wenn der Angler unüberlegt die Spule 6 in der der
Drehrichtung der Spule (in der Zeichnung durch den Abzugsrichtung der Angelschnur (durch den Pfeil A gePfeil A gekennzeichnet) hinter der Ringschleppfeder s kennzeichnet) entgegengesetzten Richtung dreht, wird
12a liegt, so daß das freie Ende 12c in die Ratschenzähne der Geräuscherzeuger 12 diametral zusammengezogen,
schenzähne 11a an dem äußeren Umfang einer Scheibe Ringschleppfeder 12a freiläuft. Dadurch wird erreicht,
II vorgesehen. Die Scheibe 11 ist hinter der hinteren io daß nicht zu befürchten ist, daß das freie Ende 12c unter
Wand 6a der Spule 6 angeordnet und auf der Spulen- Kraft unzweckmäßig mit den Zähnen 11a in Eingriff
spindel S drehfest befestigt Der Geräuscherzeuger 12 gerät, was zu einer Verformung oder Zerstörung des
ist aus einem Blattfedermaterial hergestellt, wobei die Geräuscherzeugers 12 führen könnte.
Ringschleppfeder 12a einen Außendurchmesser auf- Die aus F i g. 4 ersichtliche akustische Signalvorrichweist, der knapp größer ist als der Innendurchmesser is tung, die an der Angelspinnrolle angebracht ist, kann,
der zylindrischen Wand 6t/, so daß die Ringschleppfeder wie aus F i g. 6 ersichtlich, die Ratschenzähne lla, wel-12d in elastischer Abstützung gegen die innere Um- ehe an der hinteren Seite (rechts in Fig.4) der Bremsfangsfläche der Wand 6c/gehalten ist platte 81 vorgesehen sind, und den Geräuscherzeuger
Bei dieser Ausführungsform können der Schenkel 12/>
12 aufweisen, der in einer elastischen Abstutzung gegen und das freie Ende 12c dieselbe Breite wie die Ring- 20 die innere Umfangsfläche der Nabe 6a der Spule 6 liegt,
schleppfeder 12a haben. Bevorzugt sind aber der Sehen- so daß das freie Ende 12c mit den Fiatschenzähnen 11a
kel i2b und das freie Ende 12c, wie aus F i g. 3 ersieht- in Eingriff gelangen kann. Bei dieser Ausführungsform
lieh, so schmal wie möglich ausgebildet ist der Geräuscherzeuger 12 aus Klaviersaitendraht aus-
Der aus F i g. 4 und 5 ersichtliche Geräuscherzeuger gebildet, der in. Form einer Spirale, wie aus den F i g.
12 weist ein Klickgeräusch auslösende Ratschenzähne 25 und 7 ersichtlich, gebogen ist.
1 la auf, die unmittelbar auf der äußeren Umfangsfläche
des röhrenförmigen Teils 14a der Steuereinrichtung 14 Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
ausgebildet sind. Die Ringschleppfeder 12a ist dabei ela
stisch gegen die Innenumfangsfläche der Nabe 6a der
durchmesser der Ringschleppfeder 12a ebenfalls knapp
größer als die Innendurchmesser der Nabe 6a.
Im folgenden wird die Wirkungsweise der Angelspinnrolle mit der oben beschriebenen akustischen Signalvorrichtung ausführlich beschrieben:
Der Angler bedient die Handkurbel 4, so daß der Drehkörper 3 gedreht wird, wodurch die Angelschnur
auf die Spule 6 aufgewickelt wird, um so einen geangelten Fisch in Reichweite zu bringen. Wenn der geangelte
Fisch klein ist, so daß die Angelschnur nicht stark ge- *o
spannt ist, übertrifft der Reibungswiderstand, welcher der Spule 6 aufgegeben ist, den Zug des Fisches, so daß
die Angelschnur auf der Spule 6 aufgewickelt wird, die dabei relativ zu der Spulenspindel 5 in nicht drehbaren
Zustand gehalten wird
Wenn andererseits ein großer geangelter Fisch an der Angelschnur zieht, so daß der Reibungswiderstand
überwunden ist, rutschen die Hemmplatten 8 oder die Bremsplatte 81 durch, so daß die Spule in der durch den
Pfeil A in den F i g. 2 oder 5 gekennzeichneten Richtung umläuft, wobei die auf die Spule 6 aufgewickelte Angelschnur abgezogen wird. Somit kann die Angelschnur
ohne Unterbrechung ausgegeben werden, damit der Fisch sich bewegen kann, bis er ermüdet ist Durch die
Drehung der Spule 6 wird die Ringschleppfeder 12a des Geräuscherzeugers 12 diametral auseinandergespreizt
Im einzelnen wird die Ringschleppfeder 12a, die spiralförmig aus der Drehrichtung A der Spule 6 zurückgebogen ist durch die Drehung der Spule 6 diametral auseinandergedrückt wodurch die elastische Berührung der ω
Ringschleppfeder 12a mit der inneren Umfangsfläche der Spule 6 verstärkt wird. Dieses führt dazu, daß der
Geräuscherzeuger 12 mit der Spule 6 derart verriegelt ist daß er zusammen mit dieser umläuft als wäre er ein
einstöckiger Teil derselben.
Demgemäß überstreicht das stirnseitige freie Ende 12ceinen jeden der Ratschenzähne lla der Reihe nach,
so daß ein sogenanntes Klickgeräusch erzeugt ist wo-
Claims (5)
1. Angelspinnrolle mit einer umlaufend antreibba- Angler über das Abziehen der Angelschnur unterrichtet
ren Spultrommel, mit einer entgegen der Haltekraft 5 wird.
einer Bremse gegenüber einer undrehbar gehalte- Die Signalvorrichtung weist einen Geräuschgeber
nen Achse drehbaren Angelleinenspule, die einen auf, der aus einer Ringfeder und einem Ratschenzahnhohlzylindrischen Abschnitt aufweist, und mit einem rad gebildet ist, wobei die Ringfeder innerhalb einer
eine Drehung der Angclleinenspule anzeigenden Ringnut jenes hohlzylindrischen Teiles angeordnet ist.
Geräuscherzeuger, der eine aufgeschnittene Ringfe- io innerhalb dessen auch das Ratschenzahnrad liegt
der mit einem freien, einwärtsgerichteten Schenkel Die Ringfeder ist aber in diesen Ringschlitz derart
aufweist, welcher mit seinem Ende in Ratschenzähne eingebettet, daß sie ortsfest angeordnet ist und somit
eines auf der Achse drehfest gehaltenen Ratschenra- drehrichtungsunabhängig wirksam ist Wenn nun der
des eingreift und bei der Drehung der Angelleinen- Angler durch Drehen der Kurbel der Angelspinnrolle
spule in Drehrichtung zum Ausgeben der Angelleine 15 die Angelleinespule in einer Richtung zum Ausgeben
durch Oberspringen der Ratschenzähne ein Ge- der Angelleine dreht, was im Prinzip möglich ist dann
rausch erzeugt, wobei das Ratschenrad im Bereich greift ebenfalls der Geräuscherzeuger ein. Er kann hierdes hohlzylindrischen Abschnitts und die Ringfeder durch aber Schaden nehmen; außerdem wird der Angler
dem Ratscherrad gegenüber an der Innenmantelflä- durch das Geräusch zur Unzeit alarmiert
ehe des hoKbyiindrischen Abschnitts angeordnet ist 20 Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringfe- Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte Angelder als Ringschleppfeder (t2a) ausgebildet ist und spinnrolle dahingehend weiterzubilden, daß der Geunter radialer Federvorspaiinung lose in Umfangs- raucherzeuger nur dann wirksam wird, wenn die
richtung bewegbar an der Innenmantelfläche des Angelleinenspule durch die abgezogene Angelleine in
hohlzylindrischen Abschnitts (6a; Sd) federnd derart 2s die Drehrichtung zum Ausgeben dieser Angelleine veranliegt, daß bei Drehung der Angelleinenspule (6) in setzt wird.
der Drehrichtung (A) zum Ausgebender Angelleine Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden
die Ringschleppfeder (\2a) aufgrund der Reibung an Merkmale des Anspruchs 1 gelöst Hierbei ist die Ringder Innenmantelfläche des hohlzylindrischen Ab- schleppfeder derart angebracht daß sie — in Abhängigschnitts (6a; (*/>
aufgedrückt wird und somit in festen 30 keit von der Antriebsrichtung — in oder außer Eingriff
Reibschluß mit dem hohlzylindrischen Abschnitt (6a; mit der Angelleinenspule tritt Hierbei ist die Ring-6d) gelangt, wobei das freie Enüe (i2c) des in Dreh- schleppfeder derart angeordnet, daß sie dann in Eingriff
richtung (A) zum Ausgeben der Angelleine am vor- tritt und somit den Geräuscherzeuger aktiviert, wenn
liegenden Ende der RingschIeppftJer(12a,) angeord- die Angelleine von der Angelleinenspule abgezogen
neten Schenkels (i2b) die Ratschenzähne (UaJ ge- 35 wird, während sie dann, wenn die Angelleinenspule über
räuschcrzeugend überspringt während bei Drehung die Kurbel angetrieben wird, nicht in Eingriff tritt,
der Angelleinenspule (6) entgegen dieser Drehrich- Zwar ist neben der eingangs genannten, bekannten
tung (A) die Ringschleppfeder (\2a) aufgrund der Angelspinnrolle auch eine weitere Anjelspinnrolle mit
Reibung an der Innenmantelfläche des hohlzylindri- einer Ringschleppfeder bekannt (DE-AS 10 73 794),
sehen Abschnitts (6a; %d) zusammengezogen wird 40 doch ist auch diese drehrichtungsurabhängig angeord-
und sie somit gegenüber dem hohlzylindrischen Ab- net
schnitt (6a; 6d) aufgrund des verringerten Reib- Die erfindungsgemäße Angelspinnrolle macht somit
Schlusses durchrutscht, wobei das freie Ende (i2c)
mit ihrer Signalvorrichtung den Angler auf ein Abzie-
des Schenkels (126,) im ruhenden Eingriff mit den hen der Angelleine in der Weise aufmerksam, daß die
Ratschenzähnen (Ua)verbleibt 45 Angelleinenspule durch den Abzug der Angelleine, an
2. Angelspinnrolle nach Anspruch 1, dadurch ge- der durch einen geangelten Fisch gezogen wird, gedreht
kennzeichnet daß die Ringschleppfeder (12a,) von wird, so daß der Geräuscherzeuger diametral auseinaneinem aus einer Platte aus elastischem Material aus- dergespreizt wird, wodurch sein Stützteil mit der innegeschnittenen Streifen gebildet ist. ren Umfangsfläche der Spule verriegelt wird. Das freie
3. Angelspinnrolle nach Anspruch 2, dadurch ge- so Ende des Schenkels der Ringschleppfeder, welches mit
kennzeichnet, daß der einwärts gerichtete Schenkel den Ratschenzähnen in Eingriff treten kann, über-(\2b) der Ringschleppfeder [Ma) schmaler als deren streicht diese der Reihe nach, so daß ein aufeinander-Ringteil ist folgendes Klickgeräusch erzeugt wird. Dagegen gleitet,
4. Angelspinnrolle nach Anspruch 1, dadurch ge- wenn der Angler unbedachterweise seinerseits die Spukcnnzeichnet daß die Ringschleppfeder (12a,) aus ei- 55 Ie in Abwickelrichtung dreht, der Geräuschgeber genem Draht hergestellt ist. genüber der Spule, so daß er von dieser losgelöst ist, was
5. Angelspinnrolle nach Anspruch 4, dadurch ge- dazu führt, daß sich die Spule alleine dreht, so daß der
kennzeichnet daß die Ringschleppfeder (12a,) in Geräuscherzeuger an einem unter Kraft und unzweck-Form einer Spirale gebogen ist. mäßigerweise erfolgenden Eingriff mit den Ratschen-
60 zähnen gehindert ist. Demzufolge erzeugt der Ge-
raucherzeuger immer ein klar deutliches Klicken zum
rechten Zeitpunkt, und es muß nicht befürchtet werden, daß der Geräuscherzeuger oder dessen Ratschenzähne
Die Erfindung betrifft eine Angelspinnrolle gemäß verformt oder zerstört werden.
dem Oberbegriff des Anspruchs 1. 65 Der Gegenstand der Erfindung ist anhand der nach-
Eine solche bekannte Angelspinnrolle (US-PS folgenden Beschreibung noch näher erläutert, in der mit
43 207) ist zur Anbringung an einer Angelrute be- Bezug auf die Zeichnung bevorzugte Ausführungsfor
stimmt und weist eine akustische Signalvorrichtung auf, men der Erfindung beschrieben sind. In der Zeichnung
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