DE2811540C2 - - Google Patents

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DE2811540C2 DE19782811540 DE2811540A DE2811540C2 DE 2811540 C2 DE2811540 C2 DE 2811540C2 DE 19782811540 DE19782811540 DE 19782811540 DE 2811540 A DE2811540 A DE 2811540A DE 2811540 C2 DE2811540 C2 DE 2811540C2
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Sanofi Aventis France
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 3,20-Dioxo-9α -fluor-11β- hydroxy-16α-methyl-21-acetoxy-pregna-1,4-dien und ist dadurch ge­ kennzeichnet, daß man 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β-hydroxy-21-acetoxy- pregna-1,4,16-trien mit 1,8 bis 3,2 Mol Methylmagnesiumbromid pro Mol Steroid in Anwesenheit einer katalytischen Menge Cuprochlorid bei einer Temperatur zwischen -60°C und -20°C umsetzt, das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur von -35 ± 10°C mit Methanol und danach mit einer wäßrigen Mineral­ salzlösung behandelt, das Rohprodukt isoliert, mit Essigsäure­ anhydrid acetyliert, das reacetylierte Rohprodukt durch Anteigen oder Kristallisation in einem organischen Lösungsmittel reinigt, anschließend in Lösung mit Perphthalsäure behandelt und erneut durch Anteigen oder Kristallisation in einem organischen Lösungs­ mittel reinigt.
Man kann die Kondensation der Magnesiumverbindung mit dem Steroid bei Temperaturen bewirken, die von den vorstehend angegebenen verschieden sind, jedoch ist dann die Reaktions­ ausbeute eindeutig geringer.
Die vorteilhafteste Reaktionstemperatur beträgt -45±3°C. Bei dieser Temperatur reagiert das Ausgangs-Steroid voll­ ständig, und die Nebenreaktionen sind maximal begrenzt.
Die für die Durchführung der Reaktion verwendete Methylmagne­ siumbromid-Menge beträgt vorzugsweise zwischen 1,8 und 3,2 Mol je Mol Ausgangs-Steroid, wobei die theoretische Methylmagne­ siumbromid-Menge auf Grund der Anwesenheit einer Ketogruppe in 20-Stellung 2 Mol je 1 Mol Steroid beträgt.
Die vorteilhafteste zu verwendende Methylmagnesiumbromid-Menge beträgt 2,5 Mol je 1 Mol Ausgangs-Steroid.
Bei einer derartigen Menge an Magnesiumverbindung reagiert das Ausgangs-Steroid praktisch vollständig, und die Neben­ reaktionen bleiben begrenzt.
Die für die Durchführung der Reaktion verwendete Cupro­ chloridmenge kann zwischen 1 und 5%, bezogen auf das Gewicht des Ausgangs-Steroids, betragen. Die Umsetzung wird bevorzugt mit einer Cuprochlorid-Menge von 2%, bezogen auf das Gewicht des Ausgangs-Steroids, durchgeführt.
Protoniert man die Magnesiumverbindung (an dem Kohlenstoff­ atom in 20-Stellung) unter klassischen Bedingungen, beispielsweise, indem man das Reaktionsgemisch in eine wäßrige Ammoniumchloridlösung gießt, so sind die Ausbeuten unregelmäßig.
Die Untersuchungen der Anmelderin haben gezeigt, daß die Pro­ tonierung des Magnesium-Derivats in vorteilhafter Weise durch Zugabe von Methanol durchgeführt werden kann, wobei man bei einer Temperatur von -35 ± 10°C arbeitet. Unter diesen Bedin­ gungen sind die Ausbeuten konstant und höher als bei Verwen­ dung der klassischen Protonierungsmethoden.
Die Acetylierung des Rohprodukts kann durch Einwirken von klassischen Acetylierungsreaktanten herbeigeführt werden. Die Verwendung von Essigsäureanhydrid in Anwesenheit von Pyridin ist besonders bequem, um diese Reaktion durchzuführen.
Diese Acetylierung ist unerläßlich, da das Einwirken der Ma­ gnesiumverbindung dazu führt, daß das Hydroxyl in 21-Stellung teilweise deacetyliert wird.
Nach der Reacetylierung des Rohprodukts bewirkt man eine er­ ste Reinigung durch Anteigen oder Kristallisation in einem Lösungsmittel, ausgewählt aus der Gruppe aus Dichloräthan, Methylenchlorid, Chlorbenzol, den Alkanolen mit 1 bis 4 Koh­ lenstoffatomen, Äthylacetat, Benzol und Toluol.
Diese erste Reinigung wird vorteilhafterweise durch Anteigen mit Dichloräthan durchgeführt.
Der Perphthalsäure-Behandlung, die nach der ersten Reinigung mit dem Lösungsmittel stattfindet, wird vorzugsweise durchge­ führt, indem man das gereinigte reacylierte Rohprodukt in Chloroform löst und eine ätherische Perphthalsäurelösung zugibt.
Man kann auch andere Lösungsmittel verwenden, die es ermöglichen, in Lösung zu arbeiten.
Das Ziel der Behandlung mit Perphthalsäure beruht darauf, selektiv die Methylengruppe in 3-Stellung von 3-Methylen- 9α-fluor-11β-hydroxy-20-keto-21-acetoxy-16a-methyl-pregna- 1,4-dien, einer trotz der speziell angepaßten Verfahrensbe­ dingungen des erfindungsgemäßen Verfahrens in geringer Menge gebildeten Verunreinigung, zu epoxydieren. Es hat sich ge­ zeigt, daß diese Verunreinigung sehr schwierig durch Antei­ gen oder Kristallisation in einem Lösungsmittel zu beseitigen ist.
Im Gegensatz hierzu ist das durch die Perphthalsäure-Behand­ lung erhaltene Epoxyd leicht durch eine spätere Reinigung mit Hilfe eines in geeigneter Weise gewählten Lösungsmittels ent­ fernbar.
Nach der Perphthalsäure-Behandlung kann das Produkt wirksam durch Anteigen oder Kristallisation in einem Alkanol mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen gereinigt werden.
Die Kristallisation in Methanol ist besonders vorteilhaft, um diese Reinigung herbeizuführen.
Man kannte bereits Reaktionen, die darin bestanden, eine Me­ thylgruppe in 16α-Stellung an dem Steroid-Derivat durch Um­ setzung mit Methylmagnesiumbromid in Anwesenheit einer kata­ lytischen Cuprohalogenid-Menge einzuführen.
Beispielsweise beschreibt die FR-PS 22 44 530 die Herstellung von 3,20-Dioxo-16α -methyl-21-acetoxy-pregna-1,4,9(11)-trien ausgehend von 3,20-Dioxo-21-acetyloxy-pregna-1,4,9(11)16-tetra­ en. Die erhaltene Reaktionsausbeute ist sehr mäßig.
In der Tat können die komplexen Steroidmoleküle, die zahlrei­ che Funktionen enthalten, die mit der reaktiven Magnesiumver­ bindung reagieren können, zu zahlreichen schädlichen Reaktio­ nen führen.
Aus diesem Grunde wurde die Methylierungsreaktion in 16α-Stel­ lung von 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β-hydroxy-21-acetoxy-pregna- 1,4,16-trien zur Erzielung von 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β-hy­ droxy-16α -methyl-21-acetoxy-pregna-1,4-dien bis heute nicht versucht. In der Tat besitzt das Trienausgangsmolekül zahl­ reiche Funktionen, die mit der Magnesiumverbindung (Keton in 3-Stellung, Doppelbindungen in 1,4-Stellung, Keton in 20-Stel­ lung, Acetat in 21-Stellung) außer an der Doppelbindung in 16-Stellung reagieren können. Man konnte somit a priori die Bildung einer großen Anzahl an Nebenreaktionen und die Er­ zielung einer sehr niedrigen Ausbeute an gewünschtem Produkt erwarten.
Die Untersuchungen der Anmelderin haben gezeigt, daß im allgemeinen, wenn man die Umsetzung unter nicht spe­ ziell untersuchten Verfahrensbedingungen durchführt, in der Tat verschiedene Nebenreaktionen stattfinden. Man beobachtet die Bildung einer beträchtlichen Menge an 3-Methylen-9α- fluor-11β-hydroxy-20-keto-16α-methyl-21-acetoxy-pregna-1,4- dien durch Angriff des Ketons in 3-Stellung und an 3,20-Di­ oxo-9α-fluor-11β,21-dihydroxy-16α-methyl-pregna-1,4-dien durch Verseifung des Acetats in 21-Stellung. Man stellt auch in einem geringeren Prozentanteil die Bildung von 1α-Methyl- 3,20-dioxo-9α-fluor-11β-hydroxy-16α-methyl-21-acetoxy-pregna- 1-en durch Angriff der 1,2-Doppelbindung und die Bildung von 3,20-Dioxo-9α-fluor-11b-hydroxy-pregna-1,4,16-trien durch Re­ duktion der Hydroxylgruppe in 21-Stellung fest.
Der originelle Charakter des erfindungsgemäßen Verfahrens be­ steht darin, daß man Verfahrensbedingungen einführt, unter denen die Reaktion der Magnesiumverbindung mit der 16,17-Dop­ pelbindung überwiegt, wobei die nicht gewünschten Reaktionen weitestgehend eingeschränkt sind. Da es, trotzdem nicht möglich ist, bestimmte unerwünschte Reaktionen voll­ ständig zu unterdrücken, hat das erfindungsgemäße Verfahren wirksam das Problem der Entfernung von gebildeten Verunrei­ nigungen, nämlich der in 21-Stellung deacetylierten Verbin­ dung, durch einfache Reacetylierung mit Essigsäureanhydrid und der in 3-Stellung eine Methylengruppe enthaltenden Ver­ bindung durch Umwandlung in eine entsprechende epoxydierte Verbindung mit Hilfe einer Perphthalsäure-Behandlung gelöst, wobei diese epoxydierte Verbindung im Gegensatz zu der eine Methylengruppe in 3-Stellung enthaltenden Verbindung leicht zu entfernen ist, indem man eine Reinigung mit einem geeigne­ ten Lösungsmittel verwendet.
Schließlich hat es im Gegensatz zu dem, was der Fachmann hätte vorhersehen können, das erfindungsgemäße Verfahren trotz sämt­ licher vorhersehbarer Nebenreaktionen gestattet, das 3,20-Di­ oxo-9α-fluor-11β-hydroxy-16α-methyl-21-acetoxy-pregna-1,4-dien mit einer zufriedenstellenden Ausbeute zu erhalten.
Diese Verbindung ist ein Zwischenprodukt, das bei der Herstel­ lung von 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β,17α-dihydroxy-16α-methyl-21- acetoxy-pregna-1,4-dien, einer in der Humantherapie häufig verwendeten Verbindung, nützlich ist.
Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung.
Beispiel 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β-hydroxy-16α-methyl-21-acetoxy-pregna- 1,4-dien Stufe A: Herstellung der Magnesiumverbindung
Man bringt in 200 cm3 Äthyläther 16 g Magnesium und danach un­ ter Stickstoffatmosphäre bei +10°C während etwa einer Stunde unter Rühren 70 g Methylbromid ein und rührt noch 30 Minuten. Man erwärmt allmählich, wobei man ständig den Äther abdestilliert, bringt auf eine Temperatur von 40°C, bringt während 30 Minuten bei 40°C 500 cm³ Tetrahydrofuran ein, bringt auf eine Temperatur von 60°C, beendet die Entfernung des Äthers durch Destillation und erhält eine leicht trübe Lösung mit einem Titer von ca. 1 Mol je l Methylmagnesium­ bromid.
Stufe B: Kondensation
Man bringt in 470 cm3 der in der vorstehenden Stufe A erhal­ tenen Methylmagnesiumbromidlösung die erforderliche Tetrahy­ drofuran-Menge ein, um den Magnesiumtiter der Lösung auf 0,5 Mol/l zu bringen, entsprechend 470 cm3 Tetrahydrofuran, bringt 1,5 g Cuprochlorid ein, rührt 15 Minuten bei 20°C, bringt die Temperatur des Reaktionsgemischs auf -45°C, fügt während etwa einer Stunde bei -45°C eine Lösung von 75 g 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β-hydroxy-21-acetoxy-pregna-1,4,16- trien in 675 cm3 Tetrahydrofuran zu, bringt die Temperatur allmählich während etwa 30 Minuten auf -27°C, rührt 4 Stun­ den bei dieser Temperatur, bringt die Temperatur des Reakti­ onsgemischs auf -35°C, fügt während ca. 15 Minuten bei dieser Temperatur 150 cm3 Methanol zu, rührt 15 Minuten bei -35°C, gießt das Reaktionsgemisch bei +5°C rasch unter Rühren in eine Lösung von 450 g Ammoniumchlorid in 1500 cm3 Wasser, rührt 15 Minuten bei +5°C, bringt die Temperatur des Reak­ tionsgemischs auf 20°C, trennt durch Dekantieren die organi­ sche Phase ab, extrahiert die wäßrige Phase mit Tetrahydro­ furan, wäscht die vereinigten organischen Phasen mit einer 30%igen wäßrigen Ammoniumchloridlösung, extrahiert die wäß­ rigen Waschlösungen mit Tetrahydrofuran, wäscht diese Extrakte mit einer 30%igen wäßrigen Ammoniumchloridlösung, vereinigt die organischen Phasen, trocknet sie über Magnesiumsulfat, für Aktivkohle zu, rührt, filtriert und engt durch Destilla­ tion auf ein Volumen von 150 cm3 ein.
Stufe C: Reacetylierung und Reinigung mit Dichloräthan
Man fügt zu 150 cm3 des in Stufe B erhaltenen Reaktionsgemischs 300 cm3 Pyridin, engt durch Destillation zur Entfernung von verbliebenem Wasser auf 150 cm3 ein, kühlt auf 20°C ab, fügt 75 cm3 Essigsäureanhydrid zu, rührt 4 Stunden bei 20°C unter Stickstoffatmosphäre, gießt das Reaktionsgemisch in eine Mi­ schung von Wasser, Eis und einer 35,4proz. wäßrigen Chlor­ wasserstoffsäurelösung (22°B´, 187,5 cm3), rührt, isoliert durch Absaugen den gebildeten Niederschlag, wäscht ihn mit Was­ ser, trocknet ihn und erhält 75,1 g Rohprodukt.
Man reinigt die 75,1 g Rohprodukt durch Anteigen unter Rück­ fluß während 15 Minuten in 3 Volumina Dichloräthan, rührt 3 Stunden bei 0°C und erhält nach Absaugen und Trocknen 44,6 g 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β-hydroxy-16a-methyl-21-acetoxy-pregna- 1,4-dien in roher Form. F = 245°C, [α]20 D = +127°(c = 1%, Dimethylformamid).
Stufe D: Perphthalsäure-Behandlung und Reinigung mit Methanol
Man löst die 44,6 g des in Stufe C erhaltenen Rohprodukts in 1560 cm3 Chloroform, fügt 14,9 cm3 ätherische Perphthalsäure­ lösung mit einem Titer von 0,13 g je cm3 zu, rührt 17 Stunden bei 20°C, fügt Wasser mit 10% Ammoniak zu, rührt, trennt durch Dekantieren die organische Phase ab, wäscht sie mit Wasser mit 10% Ammoniak, extrahiert die wäßrigen Waschlö­ sungen mit Chloroform, wäscht die Chloroformextrakte mit Was­ ser, vereinigt die organischen Phasen, trocknet sie über Ma­ gnesiumsulfat, fügt Aktivkohle zu, rührt, filtriert, engt durch Destillieren bis zur Erzielung eines Volumens von 225 cm3 ein, fügt 225 cm3 Methanol zu, bringt bis zur Auflösung zum Rückfluß, fügt 150 cm3 Methanol zu, entfernt diese durch De­ stillation und beginnt erneut ein weiteres Mal das gleiche Verfahren, um das Chloroform vollständig zu entfernen, bringt auf 20°C, rührt 1 Stunde, isoliert durch Absaugen den gebil­ deten Niederschlag, wäscht ihn mit Methanol, trocknet ihn und erhält 40,9 g 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β-hydroxy-16α-methyl-21- acetoxy-pregna-1,4-dien. F = 248°C, [α] = +128° (c = 1%, Dimethylformamid).

Claims (7)

1. Verfahren zur Herstellung von 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β- hydroxy-16α-methyl-21-acetoxy-pregna-1,4-dien, dadurch gekenn­ zeichnet, daß man 3,20-Dioxo-9α-fluor-11β-hydroxy-21-acetoxy- pregna-1,4,16-trien mit 1,8 bis 3,2 Mol Methylmagnesiumbromid pro Mol Steroid in Anwesenheit einer katalytischen Menge Cuprochlorid bei einer Temperatur zwischen -60°C und -20°C umsetzt, das Reaktionsgemisch bei einer Temperatur von -35 ± 10°C mit Methanol und danach mit einer wäßrigen Mineral­ salzlösung behandelt, das Rohprodukt isoliert, mit Essigsäure­ anhydrid acetyliert, das reacetylierte Rohprodukt durch Anteigen oder Kristallisation in einem organischen Lösungsmittel reinigt, anschließend in Lösung mit Perphthalsäure behandelt und erneut durch Anteigen oder Kristallisation in einem organischen Lösungs­ mittel reinigt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kondensation der Magnesiumverbindung mit dem Steroid bei einer Temperatur von -45±3°C durchführt.
3. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß man 2,5 Mol Methylmagnesiumbromid je Mol Ausgangs-Steroid einsetzt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Cuprochlorid-Menge von 2%, bezogen auf das Gewicht des Ausgangs-Steroids, einsetzt.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das reacetylierte Produkt durch Anteigen mit Dichloräthan reinigt.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das gereinigte reacetylierte Rohprodukt in Chloroform löst und eine ätherische Perphthalsäurelösung zugibt.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Produkt nach der Perphthalsäure-Behandlung durch Anteigen oder Kristallisation in Methanol reinigt.
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