DE280783C - - Google Patents

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DE280783C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/52Arrangements wherein a dial or the like is mechanically coupled to a line selector

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
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  • Push-Button Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 280783 KLASSE 21«. GRUPPE
GUSTAV ANSORGE in BERLIN.
ausgerüsteten Reihenschaltapparat.
Zusatz zum Patent 263070.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1914 ab. Längste Dauer: 15.Januar 1927.
Die vorliegende Erfindung betrifft die Anwendung des Auslösegestänges zum Auslösen der Amtsschalter, der Nebenstellen und der Festhalte- und Auslösevorrichtung eines Amts-Schalters mit gleichzeitig eingeschaltetem Nebenschalter, welches in der Patentschrift 263070 beschrieben ist.
Erfindungsgemäß sind die Auslösegestänge für jede Tastenschiene miteinander in Verbindung gebracht, so daß einmal die Auslösevorrichtung als Ganzes aus dem Apparat entfernt und weiter jede einzelne Tastenschiene ohne Demontage des Auslösegestänges, soweit es die K ab el verbindungen zulassen, nach innen herausgezogen werden kann, indem nur die die Riegelschienen verbindende Brücke durch Lösen ihrer Halteschrauben entfernt wird. Hierdurch wird eine wesentliche Erleichterung bei Reparaturen gewährleistet. Eine besonders konstruierte Amtstastenschiene erübrigt sich, da der Amtsschalter mit den zugehörigen Nebenstellen auf ein und derselben Schiene montiert ist. Diese Tastenschiene mit Amtstaste und zugehörigen Nebenstellen, sowie die Auslöse-Vorrichtung kann für alle Reihenschaltertypen, wie Wand-, Wandpult-, Schrank- und Tischform, mit einer oder mehreren Amtsleitungen, ohne Veränderung verwandt werden, so daß die Fabrikation von Reihenschaltapparaten wesentlich vereinfacht wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Hinteransicht eines Reihenschalterapparates mit drei Tastenschienen,
Fig. 2 eine Aufsicht bei Arbeitsstellung, Fig. 3 eine Aufsicht bei Ruhestellung und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Tastenschiene, zum Teil im Schnitt.
Fig. ι zeigt die Bauart des Auslösegestänges bei mehreren zusammengekuppelten Tasten-'. schienen 34, 35, 36 mit den in die Tastenschienen eingebauten Amtsschaltern I, Γ, I", den Nebenstellenschaltern II, III, IV, V, VI, II', III', IV, V, VI', II", III", IV", V", VI", den Festhalte- und Auslösungsvorrichtungen der Amtsschalter, bestehend aus den dreh- und verschiebbaren Hebeln 4, 5, 6, den federnden Stiften 18 und den Einschaltteilen 9 (s. das Hauptpatent); ferner aus den Kontaktsätzen der Amtsschalter I, I', 1"', der Amtsnebenschalter AN, AN', AN" und der Nebenstellenschalter II, III, IV, V, VI, II', ΙΙΓ, IV, V, VI', II", III", IV", V", VI". :
Die Verkupplung der Tastenschienen 34, 35, 36 miteinander wird durch eine an der Riegelschiene 23 der Tastenschiene 36 angeschraubte,
mit Schlitzen 37', 38' versehene Brücke 24, welche mit den Riegelschienen 22, 21 verbunden ist, erzielt. An den Riegelschienen 21, 22 sind zu diesem Zweck Winkelstücke 37", 38" befestigt als Haltepunkte für in den Schlitzen 37', 38' der Brücke 24 sich führende Halteschrauben 37>38.
Durch die Verkupplung der Riegelschienen 23, 22, 21 erfolgt das Auslösen der Amtsschalter und Nebenstellenschalter der Tastenschienen 34. 35. 36 untereinander.
Zur Auslösung der Amtstasten I, Γ, I", der Amtsnebenschalter AN, AN', AN" und der Nebenstellenschalter II bis VI, ΙΓ bis VI' und II" bis VI" bei aufgehängtem Abfrageapparat dient ein Gestänge 11, 12, 13, welches durch eine Schiene 14 starr verbunden ist und unter Zuhilfenahme eines Winkelstückes 20 gegen die Riegelschiene 22 drückt, die wiederum durch die Brücke 24 die anderen Riegelschienen 21, 23 beeinflußt. Gegen die Schiene 14 legt sich beim Aufhängen des Abfrageapparates ein Hebel (in der Zeichnung nicht dargestellt), der das Verschieben des Gestänges 11,12,13,14 in Richtung des Pfeiles χ (Fig. 2) bewirkt. Hierdurch nehmen die Riegelschienen 21, 22, 23 die in Fig. 3 gezeichnete Ruhestellung ein, bei welcher ein Festhalten beim Hineindrücken eines Nebenstellenschalters II bis VI verhindert wird. Um das Hineindrücken der Amtstasten I mit den Amtsnebenschaltern AN zwecks Verhütung von Beschädigungen der Festhalte- und Auslösevorrichtungen 4, 5, 6, 18 und 9 zu verhindern, sind an den Auslösestangen 11, 12, 13 Knacken i', 2', 3' (Fig. ι und 4) befestigt, deren Hebelansätze .1", 2", 3" bei aufgehängtem Abfrageapparat in die Bahn der Lager 4' der dreh- und verschiebbaren Hebel 4, 5, 6 gelangen und hierdurch sperrend wirken. Die Knacken i', 2', 3' mit ihren Hebelansätzen 1, 2, 3, τ", %", 3" sind zwecks Justierens auf den Stangen 11, 12, 13 verstellbar. Die an den Knacken τ', ζ', 3' vorgesehenen Hebelansätze 1, 2, 3 dienen, wie aus der Patentschrift 263070 hervorgeht, zur Auslösung.der Amtsnebenschalter AN, AN', AN", indem beim Aufhängen des Abfrageapparates diese Hebelansätze gegen die Hebel 4, 5, 6 drücken und diese beiseiteschieben, wodurch die federnden Stifte 18 aus den Löchern 9' der Einschaltteile 9 springen, so daß letztere in ihre Ruhelage zurückkehren können.
Beim Abheben des Abfrageapparates bringt eine Vorschubfeder 19 das Gestänge 11, 12, 13 und eine Feder 25 die miteinander gekuppelten Riegelschienen 21, 22, 23 in die Arbeitsstellung.
Das Gestänge 11, 12, 13 gleitet in Lagern 15, 15', 16, 16', 17, 17', die auf den Schienen 29, 30, 31 befestigt sind. Diese letzteren sind einerseits auf der Längsleiste 33 aufgeschraubt und weiter durch von außen in die Schienen 29, 30, 31 eingreifende Schrauben befestigt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß das Auslösegestänge als Ganzes aus dem Apparat entfernt werden kann, wobei nur die Schrauben 26, 27, und die von außen in die Schienen 29, 30, eingreifenden Schrauben gelöst zu werden brauchen. Soll eine Tastenschiene 34, 35 oder entfernt werden, so ist zuerst die Brücke 24 durch Lösen der Schrauben 37, 38, 39 zu entfernen, worauf die einzelnen Tastenschienen durch Lösen von Schrauben 40, 40' bzw. 41, 41' bzw. 42, 42' von den Längsleisten 43, 44 nach innen herausgezogen werden können, wodurch sie für jede Reparatur zugänglich sind. Das Auslösegestänge 11, 12, 13, 14, 20 kann in diesem Falle unverändert an seinem Platze bleiben. Die Schaltungsanordnung ist dieselbe wie im Hauptpatent.

Claims (2)

Patent-Ansprüche.
1. Vorrichtung zum Auslösen der Amtsschalter, der Nebenstellenschalter und der Festhalte- und Auslösevorrichtungen eines Amtsschalters mit gleichzeitig eingeschaltetem Amtsnebenschalter bei einem mit mehreren Amtsleitungen ausgerüsteten Reihenschaltapparat nach Patent 263070, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelgestänge (11 bis 13) für die Auslösung einer jeden Tastenschiene (34, 35, 36) miteinander in starrer Verbindung stehen, wodurch die Auslösegestänge (11,12,13,14, 20) als Ganzes schiebbar sind, als Ganzes demontiert werden können, und eine Tastenschiene durch Lösen der Halteschrauben (37, 38, 39, 40, 40', 41, 41', 42, 42') der die Riegelschienen (21, 22, 23) verbindenden Brücke (24) ohne Demontage des Gestänges herausgenommen werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch 1Oo gekennzeichnet, daß jedes Einzelgestänge (11, 12, 13) einen für das Justieren verstellbar eingerichteten Knacken (i', 2', 3') trägt, welcher bei aufgehängtem Abfrageapparat ein Drücken der Amtstaste (I, I', I") ver- log hindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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