DE212142C - - Google Patents

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DE212142C
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine für mehrere Zahlplätze eingerichtete Kontroll- und Registriervorrichtung, bei welcher bei jedem Tastendruck, der nur unter Kontrolle erfolgen kann, mittels einer durch eine Tastenschiene bewegten Stoßschiene ein Schieber um ein Loch einer Lochreihe einer Registrierlade vorgeschoben wird, deren einzelne Lochreihen Registrierskalen abzugebender Warengattungen
ίο bilden, so daß aus der Stellung der Schieber in den einzelnen Lochreihen die Summe jeder abgegebenen Warengattung bestimmt werden kann.
Bei den bisherigen Vorrichtungen dieser Art sind so viele Registrierladen übereinander angeordnet, als Zahlplätze vorhanden sind, während gemäß der Erfindung für sämtliche Zahlplätze nur eine einzige Registrierlade vorgesehen ist. Dadurch wird außer vereinfachter Bauart und Verminderung des. Höhenmaßes der Vorrichtung erreicht, daß jederzeit durch bloße Draufsicht auf die unter Glasverschluß befindliche Registrierlade die Abgabemenge sämtlicher Zahlplätze ersehen werden kann, während bei den bisherigen Vorrichtungen hierzu jede untere Registrierlade aus dem Gehäuse gezogen werden mußte und die durch das Vorhandensein mehrerer Registrierladen bedingte beträchtliche Höhe der Vorrichtung der freien Aussicht des die Vorrichtung Bedienenden hinderlich war.
Die Anordnung nur einer Registrierlade für' sämtliche Zahlplätze wird gemäß der Erfindung dadurch ermöglicht, daß die Registrierlade, statt einzelner Lochreihen, Lochreihengruppen mit so vielen Lochreihen, als Zahlplätze vorhanden sind, enthält und der Quere nach mit je einer Lochreihe der Gruppen den die Stoßschienen verschiebenden Tastenschienen gegenüber einstellbar ist.
Die Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine für zwei Zahlplätze eingerichtete, jedoch auch bis zu sechs Zahlplätzen umwandelbare Kontroll-Registriervorrichtung in Fig. ι in Draufsicht, teilweise im Schnitt, in Fig. 2 in einem Längsschnitt und in Fig. 3 in einem Querschnitt dar. Fig. 4 ist die Draufsicht auf den in Fig. 1 geschnittenen Teil und Fig. 5 ein Längsschnitt desselben, während die Fig. 6 bis 11 Einzelheiten, die mit Ausnahme der Fig. 10 in größerem Maßstabe als die Fig. 1 bis 5 gehalten sind, veranschaulichen.
Die Vorrichtung weist ein kastenartiges Gehäuse ι auf, das eine Tastenplatte 2 besitzt, durch welthe Drucktasten 3 gesteckt sind, von denen jede einer Gattung der zu registrierenden, abzugebenden Waren entspricht und bei ihrem" Niederdrücken eine Tastenschiene 4 (Fig. 2) vorschiebt, die hierbei einen Kontrollstreifen 5 und einen Registrierschieber 6 mitnimmt. Zum Vorschieben der Tastenschiene 4
ist jede Taste 3 mit einem Ansatz 7 versehen, der beim Niederdrücken. der Taste auf die oberste Kugel einer Reihe von in einer Rinne 8 eines Kugelgehäuses 9 geführten Kugeln 10 drückt, von denen die unterste Kugel auf die Tastenschiene 4 wirkt. Diese ist an ihren beiden Enden gegabelt und mit ihrem den Tasten zugekehrten, zweizinkigen Ende in dem · Kugelgehäuse 9 geführt, während ihr anderes,, dreizinkiges Ende in ein Sperrgehäuse 11 ragt und unter der Wirkung einer Druckfeder 12 steht, die die Tastenschiene 4 und die Taste 3 beim Freigeben derselben wieder in die Ruhe-
■ lage zurückbringt.
Um die Kontrollstreifen 5, die den aus den Fig. 3 und 8 ersichtlichen Querschnitt haben und auf Führungskämmen 13 (Fig. 2, 3 und 9) liegen, die sich quer über den Gehäuseboden erstrecken (Fig. 1), durch den Tastendruck fortbewegen zu können, ist an jede Tastenschiene 4 (Fig. 2) ein Schalthaken 14 gelenkt, der in Löcher 15 des Kontrollstreifens 5 eingreift und denselben beim Vorwärtsgang der Tastenschiene 4 um ein Loch vorschiebt.
Um den erfolgten Tastendruck sowohl durch die die Vorrichtung handhabende Person als auch durch den Aufwärter oder Kellner kontrollieren zu können, sind an beiden Enden jedes Kontrollstreifens 5 fortlaufende Kontrollzahlen 1, 2, 3, 4 (Fig. 1) und oberhalb der Streifenenden' durch Glasplatten 16 überdeckte Deckplatten 17 vorgesehen, die nur jene Kontrollzahl sehen lassen, die dem Tastendruck entspricht. Es wird demnach, beispielsweise bei vier aufeinanderfolgenden Tastendrücken derselben Taste, an beiden Enden der Vorrichtung die Kontrollzahl 4 sichtbar sein. Diese Zahl reicht für die Höchstzahl der jeweils vorkommenden gleichzeitigen Abgabe gleicher Warengattungen, beispielsweise von vier Glas Bier, aus, weshalb es nicht erforderlich ist, die Kontrollstreifen 5 langer zu wählen. Sollen nacheinander gleiche oder verschiedene Registrierungen oder Tastendrücke erfolgen, so ist zuvor der Kontrollstreifen 5 in seine Ruhelage zurückzustellen. Hierzu spannt jeder Kontrollstreifen bei seinem Vorschub eine Feder 18, deren Rückwirkung jedoch durch eine in eines der Löcher 15 des Kontrollstreifens 5 einfallende Sperrklinke 19 verhindert wird. Über den Sperrklinken 19 ist drehbar im Gehäuse 1 eine Querplatte 20 gelagert, die mit einer Rolle 21 versehen ist, auf die ein Ansatz 22 (Fig. 5) ^ einer verschiebbar im Gehäuse 1 gelagerten Auslösestange 23 mit Handgriff 231 aufläuft, sobald letztere rückwärts gezogen wird. Der Ansatz ' 22 drückt hierbei auf die Rolle 21 der Platte 20 und diese auf die Sperrklinke 19, wodurch letztere aus dem Kontrollstreifen 5 ausgehoben und der vorgeschobene Kontrollstreifen durch seine Feder 18 zurückgeschoben wird. Das Zurückbringen der Auslösestange 23 in die Ruhelage bewirkt eine. Feder 24 (Fig. 5). An das vordere Ende der Auslösestange 23 ist ein drehbar im Gehäuse 1 gelagerter Hebel 25 angelenkt, der beim Zurückschieben der Auslösestange an eine im Gehäuse 1 gelagerte Glocke 26 anschlägt, so daß bei jedesmaligem Zurückstellen der Kontrollstreifen 5,' das unmittelbar vor jedem Tastendruck erfolgen soll, ein Signal ertönt, das auf deu zu bewirkenden Tastendruck oder auf die Bedienung der Vorrichtung aufmerksam macht.
Der Vorschub der Registrierschieber 6 er-■folgt-in der bei Vorrichtungen dieser Art bekannten Weise mittels Stoßschienen 27 (Fig. 2, 3 und 10), von denen jede einer Gruppe zugehört und durch eine Nase 28 der Tastenschiene 4 vorgeschoben wird, die an eine Nase 29 der Stoßschiene 27 anstößt, während die Rückführung der Stoßschiene 27 in die Ruhelage durch eine Feder 30 bewirkt wird. Die Stoßschienen 27 haben winkligen Querschnitt sowie eine Reihe Löcher in ihrem Boden und liegen in Rinnen 31 (Fig. 3), die von Winkeln 32 und einer Bodenplatte 33 gebildet werden, die Schlitze 34 (Fig. 2) besitzt, durch welche die Nasen 29 der Stoßschienen ragen. Auf dem gelochten Boden jeder Stoßschiene 27 ruht der Registrierschieber 6 (Fig. 2, 6 und 10), der mit einer unteren Nase in ein Loch des Stoßschienenbodens und mit einer oberen Nase durch eine die Rinnen 31 abdeckende Lochplatte 35 ragt, auf der eine gelochte Deck- oder Registrierplatte 36 liegt, deren obere Fläche ' den zu registrierenden Waren entsprechend eingeteilt ist. In der gleichen Weise ist ein Papierblatt 37 bedruckt, das zwischen die beiden Platten 35, 36 geklemmt wird. Es wird demnach bei jedesmaligem Niederdrücken einer Taste der zu derselben gehörende Registrierschieber 6 um ein Loch der Lochplatten vorrücken, das Papierblatt 37 hierbei durchlochen und in dem betreffenden Loch der Deckplatte 36 sichtbar werden, so daß auf der letzteren und nach Abnahme des Papierblattes 37 auch auf diesem die Anzahl der Abgaben jeder Warengattung ersehen werden kann. Die Teile 27, 32, 33, 35 und 36 bilden die Registrierlade, die im Gehäuse 1 quer, also senkrecht zu den Tastenschienen 4 einstellbar und durch Rollen 38, 39 (Fig. 1 und 2) geführt ist. In das Gehäuse 1 ist eine Glasdeckplatte 40 eingeschoben, die durch einen Sperriegel 41 (Fig. 1) gesperrt gehalten wird, der in ein Loch der Glasplatte 40 greift und mittels eines Schlüssels 42 in und außer Eingriff mit der Glasplatte 40 gebracht werden kann.
Die Lochreihen der Registrierlade sind in Gruppen, die der zu registrierenden Warengattung entsprechen, angeordnet, und zwar besitzt jede Gruppe so viele Lochreihen, als Zahlplätze vorhanden sind. Unter Zahlplatz ist hierbei jene Anzahl von Tischen oder Warenkasten eines Geschäftes, beispielsweise eines Gasthauses, zu verstehen, in dem die Registrierung über die verabreichten Speisen,
ίο Getränke oder anderen Waren einem einzigen . ■ Aufwärter oder Zahlkellner obliegt. Als Warengattungen mögen beispielsweise halbe Liter Bier,·. Viertelliter Wein usw. angesehen werden. Wenn nun beispielsweise zwei Zahlplatze vorhanden sind, so muß jede Lochreihengruppe zwei Lochreihen aufweisen, von deneh jede ihren Registrierschieber 6 und ihre Stoßschiene 27 besitzt, während jeder Gruppe nur eine Tastenschiene 4 und ein Kontrollstreifen 5 zukommt.. Die · Stoßschienen einer Gruppe sind nebeneinander, angeordnet und die Rinnen .31. (Fig. 3) so breit gehalten, daß darin zwei nebeneinanderliegende Stoßschienen Platz finden.
Die Registrierlade befindet sich in der Ruhelage in der aus Fig. 1 und 3 ersichtlichen Stellung, in welcher keine der Nasen 29 (Fig. 3) der Stoßschienen 27 in der Bahn der Nasen 28 der Tastenschienen 4 liegt, so daß eine Registrierung für den betreffenden Zahlplatz nur erfolgen kann, wenn die Registrierlade derart der Quere nach verstellt wird, daß die Nasen 29 der diesem Zahlplatz entsprechenden Stoßschienen 27 in die Bahn der Nasen 28 der Tastenschienen 4 gelangen. Diese Verstellung erfolgt selbsttätig durch Federn 47 (Fig. 1) von der Ruhelage aus, in welcher die Registrierlade ■ durch eine Nase 43 (Fig. 1, 3 und 5) eines drehbar im Gehäuse gelagerten Flügels 44 gehalten wird. Diese Nase 43 steht infolge der Wirkung einer an dem Flügel angreifenden Feder 45 mit . einer an der Registrierlade befestigten Einstellplatte 46 (Fig. 1, 3, 5 und 7) im Eingriff. Letztere besitzt Abstufungen 48, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Nasen 29 zweier Stoßschienen 27 einer Lochreihengruppe ist und die, wenn die Nase 43 des Flügels 44 aus der Einstellplatte 46 ausgehohen wird, an Einstellschienen 49 anschlagen können, wodurch die Einstellung der Registrierlade auf den betreffenden Zahlplatz erfolgt. Abstu-■ fangen 48 und Einstellschienen 49 müssen mindestens so viele vorhanden sein, als Zahlplatze vorhanden sind. Die dargestellte Einstellplatte 46 besitzt sechs Abstufungen, so daß die Vorrichtung auch für mehr als zwei Zahlplätze (bis sechs) verwendet werden kann. Selbstverständlich müssen alsdann auch entsprechend mehr Einstellschienen 49 und Stoßschienen 27 in jeder Gruppe vorgesehen werden. .
Die Einstellschienen 49, welche durch Führungsplatten 50 gesteckt sind, werden durch Federn 62 in ihrer Ruhelage gehalten und enden vor einem Stechschlüsselgehäuse 51, das . nur mittels des dem Zahlplatz entsprechenden Stechschlüssels 52 die diesem Zahlplatz entsprechende Einstellschiene 49 zu verschieben gestattet. Es kann demnach die Vorrichtung durch Abziehen des betreffenden Schlüssels für den betreffenden Zahlplatz gesperrt werden. Wird eine Einstellschiene 49 mittels des entsprechenden Schlüssels 52 vorgestoßen, so dreht diese den Flügel 44 nach vorn, so daß dessen Nase 43 die Einstellplatte 46 freigibt und die Registrierlade durch die Federn 47 so weit verstellt wird, bis sich die Einstellplatte 46 mit ihrer betreffenden Abstufung 48 in der Einstellschiene 49, deren vorderes Ende ausgeschnitten ist, fängt. Die Registrierlade ist sodann für den betreffenden Zahlplatz eingestellt. Um diese Einstellung ersichtlich zu machen, oder zu kotrollieren, ist für jeden Zahlplatz ein an beiden Seiten mit dem Abzeichen desselben, beispielsweise mit dessen Nummer versehenes Anzeigetäfelchen 53 (Fig. 4 und 5) vorgesehen, das in einer Ausnehmung der Gehäusedeckplatte durch eine Feder 54 in liegender Stellung gehalten und beim Vorstoßen der betreffenden Stoßschiene 49 durch einen Ansatz 55 derselben, der an eine Verlängerung 56 des Täfelchens 53 anstößt, aufgestellt sowie in aufrechter Stellung erhalten wird, bis die Registrierlade wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht wird. Das Zurückbringen in die Ruhelage erfolgt mittels eines Daumens 57 (Fig. 3) einer im Gehäuse drehbar gelagerten und mit einer Handklinke 58 (Fig. 1) versehenen Welle 59, deren Daumen an einem Fortsatz 60 (Fig. 3) der Registrierlade angreift, sobald die Klinke 58 einwärts gedreht wird. Um die Rückstellung zu erleichtern, ist um die Welle 59 eine Schraubenfeder 61 gewunden, die mit einem Ende an dem Gehäuseboden, mit ihrem anderen Ende an der Welle 59 befestigt ist und den Daumen 57 stets an den Fortsatz 60 der Registrierlade drückt. Beim Einwärtsdrehen . der Klinke 58 fällt die Nase 43 des Flügels 44 in die Stellplatte 46 ein, wodurch die Registrierlade in ihrer Ruhelage wieder festgestellt ist. Gleichzeitig schnellt auch die Stellschiene 49 unter dem Druck der Feder 62 wieder in ihre Ruhelage zurück, ebenso das Anzeigetäfelchen 53 vermöge seiner Feder 54,. so daß die Kasse zur neuerlichen Einstellung auf einen Zahlplatz bereit ist.
In der Ruhelage der Registrierlade kann keine Registrierung erfolgen, da die Stoß-
schienen 27 durch die Tastenschienen 4 nicht verschoben werden können.
Um in der Ruhelage der Registrierlade auch die Tasten gesperrt zu halten, erstreckt sich quer zu den Tastenschienen 4 das mit Schlitzen versehene Gehäuse 11 (Fig. 1, 2 und 11), durch dessen Schlitze die vorderen Tastenschienenenden ragen und in welchem ein kammartiger Streifen 63 verschiebbar ist, von dem ein seitlicher Arm 64 (Fig. 1) vorsteht, an welchen beim Zurückbringen der Registrierlade in die Ruhelage ein Fortsatz 65 derselben stößt, wodurch die vollen Teile des kammartigen Streifens die Schlitze des Gehäuses 11 abdecken und dadurch eine Vorbringung der Tastenschienen 4 oder Niederdrücken der Tasten 3 verhindern. Wird jedoch die Registrierlade auf einen Zahlplatz eingestellt, so gibt der Fortsatz 65 den Streifen 63 frei, wodurch derselbe zufolge der Wirkung einer Feder 66 derart verschoben wird, daß seine Lücken mit den Schlitzen des Gehäuses 11 zusammenfallen, so daß die Tastenschienen 4 vorgeschoben werden können.
Die Lochreihen jeder Gruppe der Registrierlade können sich entweder, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, über die ganze Länge der Registrierlade erstrecken oder nur über einen Teil der· Länge derselben, in welch letzterem Falle die Länge für zwei oder mehr Lochreihengruppen ausgenutzt werden kann. Die kürzeren Lochreihengruppen dienen dann zur Registrierung der weniger gangbaren Waren und die längeren Lochreihengruppen zur Registrierung der mehr gangbaren Waren. Natürlich hat jede Lochreihengruppe ihre eigene Taste 3 . mit Tastenschiene 4 und Kontrollstreifen 5.
Der Vorgang bei der Registrierung, durch Benutzung der Vorrichtung ist folgender:
Wird eine Ware für einen bestimmten Zahlplatz abgegeben, so wird der diesem Zahlplatz entsprechende Schlüssel 52 in die Vorrichtung eingedrückt, wodurch sich die Registrierlade auf diesen Zahlplatz einstellt, was durch das sich aufstellende Täfelchen 53 kontrolliert werden kann. Hierauf wird die der Ware entsprechende Taste 3 niedergedrückt, was durch den hierbei vorgeschobenen Kontröllstreifen 5 kontrolliert werden kann und wodurch der betreffende Registrierschieber 6 um ein Loch der Lochplatten 35, 36 vorgeschoben wird und das zwischen diesen beiden Platten befindliche Registrierblatt 37 durchlocht.
Aus der Stellung der. Registrierschieber 6 in der oberen Lochplatte 36 kann der Abgang an Waren während der Geschäftszeit entnommen werden. Am Schluß derselben werden alle Schlüssel 52 abgezogen, das Registrierblatt 37 herausgenommen, zur Abrechnung benutzt
5p und durch ein neues für den folgenden Tag ersetzt, jedoch sind die Registrierschieber 6 vorher in die Anfangsstellung zurückzubewegen. ·

Claims (7)

Patent-Ansprüche: ,
1. Kontroll- und Registriervorrichtung für mehrere Zahlplätze, bei welcher bei jedem Tastendruck mittels einer durch eine Tastenschiene bewegten Stoßschiene ein Registrierschieber um ein Loch einer Lochreihe einer Registrierlade vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß für sämtliche Zahlplätze nur eine einzige Registrierlade vorgesehen ist, in der die über-
. einstimmenden Lochreihen sämtlicher Zahlplatze in Gruppen vereinigt sind, von denen jede einer Taste entspricht, wobei die Lade mit je einer Lochreihe der Gruppen den Tastenschienen gegenüber eingestellt werden kann.
2. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Registrierlade eine Einstellplatte (46) mit Abstufungen (48) trägt, welche durch Anschlagen an den einzelnen Zahlplatzen entsprechende, verschiebbare Einstellschienen (49) die Einstellung der Registrierlade für die verschiedenen Zahlplätze bewirken.
3. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Registrierlade in der Ruhelage durch eine in die Einstellplatte (46) greifende Nase (43) gehalten wird, die beim Vorstoßen einer Einstellschiene (49) außer Eingriff mit der Einstellplatte (46) gebracht wird.
4. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einstellschiene (49) beim Vorstoßen ein den eingestellten Zahlplatz anzeigendes Kontrolltäfelchen (53) hervortreten läßt, welches beim Zurückkehren der Einstellschiene in die Ruhelage ebenfalls in seine Ruhelage zurückfällt.
5. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tastenschiene (4) bei ihrem Vorschub einen horizontalen, an seinen bei- no den Enden mit Kontrollzeichen versehenen Kontrollstreifen (5) mitnimmt, der hierbei eine Feder (18) spannt und durch eine Sperrklinke (19) festgehalten wird, nach deren Auslösen die Feder den Streifen in die Ruhelage zurückbringt.
6. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken (19) mittels einer Schubstange (23) auslösbar sind, die
bei ihrer AuslösebewegUng eine Signalglocke (26) zum Ertönen bringt.
7. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Registrierlade bei ihrer Rückführung in die Ruhelage einen kammartigen Streifen (63) verschiebt, der in der Ruhelage der Registrierlade ein Vorschieben der Tastenschienen (4) verhindert, beim Einstellen der Registrierlade für einen Zahlplatz die Vorbewegung der Tastenschienen (4) jedoch gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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