DE212142C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE212142C DE212142C DENDAT212142D DE212142DC DE212142C DE 212142 C DE212142 C DE 212142C DE NDAT212142 D DENDAT212142 D DE NDAT212142D DE 212142D C DE212142D C DE 212142DC DE 212142 C DE212142 C DE 212142C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drawer
- control
- registration
- key
- rest position
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C27/00—Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mathematical Physics (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Computing Systems (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine für mehrere Zahlplätze eingerichtete Kontroll- und Registriervorrichtung, bei welcher bei jedem Tastendruck, der nur unter Kontrolle erfolgen kann,
mittels einer durch eine Tastenschiene bewegten Stoßschiene ein Schieber um ein Loch
einer Lochreihe einer Registrierlade vorgeschoben wird, deren einzelne Lochreihen Registrierskalen abzugebender Warengattungen
ίο bilden, so daß aus der Stellung der Schieber
in den einzelnen Lochreihen die Summe jeder abgegebenen Warengattung bestimmt werden
kann.
Bei den bisherigen Vorrichtungen dieser Art sind so viele Registrierladen übereinander angeordnet,
als Zahlplätze vorhanden sind, während gemäß der Erfindung für sämtliche Zahlplätze
nur eine einzige Registrierlade vorgesehen ist. Dadurch wird außer vereinfachter
Bauart und Verminderung des. Höhenmaßes der Vorrichtung erreicht, daß jederzeit durch
bloße Draufsicht auf die unter Glasverschluß befindliche Registrierlade die Abgabemenge
sämtlicher Zahlplätze ersehen werden kann, während bei den bisherigen Vorrichtungen
hierzu jede untere Registrierlade aus dem Gehäuse gezogen werden mußte und die durch
das Vorhandensein mehrerer Registrierladen bedingte beträchtliche Höhe der Vorrichtung
der freien Aussicht des die Vorrichtung Bedienenden hinderlich war.
Die Anordnung nur einer Registrierlade für' sämtliche Zahlplätze wird gemäß der Erfindung
dadurch ermöglicht, daß die Registrierlade, statt einzelner Lochreihen, Lochreihengruppen
mit so vielen Lochreihen, als Zahlplätze vorhanden sind, enthält und der Quere nach mit
je einer Lochreihe der Gruppen den die Stoßschienen verschiebenden Tastenschienen gegenüber
einstellbar ist.
Die Zeichnung stellt als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes eine für zwei Zahlplätze
eingerichtete, jedoch auch bis zu sechs Zahlplätzen umwandelbare Kontroll-Registriervorrichtung
in Fig. ι in Draufsicht, teilweise im Schnitt, in Fig. 2 in einem Längsschnitt
und in Fig. 3 in einem Querschnitt dar. Fig. 4 ist die Draufsicht auf den in Fig. 1
geschnittenen Teil und Fig. 5 ein Längsschnitt desselben, während die Fig. 6 bis 11 Einzelheiten,
die mit Ausnahme der Fig. 10 in größerem Maßstabe als die Fig. 1 bis 5 gehalten
sind, veranschaulichen.
Die Vorrichtung weist ein kastenartiges Gehäuse ι auf, das eine Tastenplatte 2 besitzt,
durch welthe Drucktasten 3 gesteckt sind, von denen jede einer Gattung der zu registrierenden,
abzugebenden Waren entspricht und bei ihrem" Niederdrücken eine Tastenschiene 4
(Fig. 2) vorschiebt, die hierbei einen Kontrollstreifen 5 und einen Registrierschieber 6 mitnimmt.
Zum Vorschieben der Tastenschiene 4
ist jede Taste 3 mit einem Ansatz 7 versehen, der beim Niederdrücken. der Taste auf die
oberste Kugel einer Reihe von in einer Rinne 8 eines Kugelgehäuses 9 geführten Kugeln 10
drückt, von denen die unterste Kugel auf die Tastenschiene 4 wirkt. Diese ist an ihren
beiden Enden gegabelt und mit ihrem den Tasten zugekehrten, zweizinkigen Ende in dem ·
Kugelgehäuse 9 geführt, während ihr anderes,, dreizinkiges Ende in ein Sperrgehäuse 11 ragt
und unter der Wirkung einer Druckfeder 12 steht, die die Tastenschiene 4 und die Taste 3
beim Freigeben derselben wieder in die Ruhe-
■ lage zurückbringt.
Um die Kontrollstreifen 5, die den aus den Fig. 3 und 8 ersichtlichen Querschnitt haben
und auf Führungskämmen 13 (Fig. 2, 3 und 9) liegen, die sich quer über den Gehäuseboden
erstrecken (Fig. 1), durch den Tastendruck fortbewegen zu können, ist an jede Tastenschiene
4 (Fig. 2) ein Schalthaken 14 gelenkt, der in Löcher 15 des Kontrollstreifens 5 eingreift
und denselben beim Vorwärtsgang der Tastenschiene 4 um ein Loch vorschiebt.
Um den erfolgten Tastendruck sowohl durch die die Vorrichtung handhabende Person als
auch durch den Aufwärter oder Kellner kontrollieren zu können, sind an beiden Enden
jedes Kontrollstreifens 5 fortlaufende Kontrollzahlen 1, 2, 3, 4 (Fig. 1) und oberhalb der
Streifenenden' durch Glasplatten 16 überdeckte
Deckplatten 17 vorgesehen, die nur jene Kontrollzahl
sehen lassen, die dem Tastendruck entspricht. Es wird demnach, beispielsweise
bei vier aufeinanderfolgenden Tastendrücken derselben Taste, an beiden Enden der Vorrichtung
die Kontrollzahl 4 sichtbar sein. Diese Zahl reicht für die Höchstzahl der jeweils
vorkommenden gleichzeitigen Abgabe gleicher Warengattungen, beispielsweise von
vier Glas Bier, aus, weshalb es nicht erforderlich ist, die Kontrollstreifen 5 langer zu
wählen. Sollen nacheinander gleiche oder verschiedene Registrierungen oder Tastendrücke
erfolgen, so ist zuvor der Kontrollstreifen 5 in seine Ruhelage zurückzustellen. Hierzu
spannt jeder Kontrollstreifen bei seinem Vorschub eine Feder 18, deren Rückwirkung jedoch
durch eine in eines der Löcher 15 des Kontrollstreifens 5 einfallende Sperrklinke 19
verhindert wird. Über den Sperrklinken 19 ist drehbar im Gehäuse 1 eine Querplatte 20
gelagert, die mit einer Rolle 21 versehen ist, auf die ein Ansatz 22 (Fig. 5) ^ einer verschiebbar
im Gehäuse 1 gelagerten Auslösestange 23 mit Handgriff 231 aufläuft, sobald
letztere rückwärts gezogen wird. Der Ansatz ' 22 drückt hierbei auf die Rolle 21 der Platte
20 und diese auf die Sperrklinke 19, wodurch letztere aus dem Kontrollstreifen 5 ausgehoben
und der vorgeschobene Kontrollstreifen durch seine Feder 18 zurückgeschoben wird. Das
Zurückbringen der Auslösestange 23 in die Ruhelage bewirkt eine. Feder 24 (Fig. 5). An
das vordere Ende der Auslösestange 23 ist ein drehbar im Gehäuse 1 gelagerter Hebel 25
angelenkt, der beim Zurückschieben der Auslösestange an eine im Gehäuse 1 gelagerte
Glocke 26 anschlägt, so daß bei jedesmaligem Zurückstellen der Kontrollstreifen 5,' das unmittelbar
vor jedem Tastendruck erfolgen soll, ein Signal ertönt, das auf deu zu bewirkenden
Tastendruck oder auf die Bedienung der Vorrichtung aufmerksam macht.
Der Vorschub der Registrierschieber 6 er-■folgt-in
der bei Vorrichtungen dieser Art bekannten Weise mittels Stoßschienen 27 (Fig. 2,
3 und 10), von denen jede einer Gruppe zugehört und durch eine Nase 28 der Tastenschiene
4 vorgeschoben wird, die an eine Nase 29 der Stoßschiene 27 anstößt, während
die Rückführung der Stoßschiene 27 in die Ruhelage durch eine Feder 30 bewirkt wird.
Die Stoßschienen 27 haben winkligen Querschnitt sowie eine Reihe Löcher in ihrem
Boden und liegen in Rinnen 31 (Fig. 3), die von Winkeln 32 und einer Bodenplatte 33 gebildet
werden, die Schlitze 34 (Fig. 2) besitzt, durch welche die Nasen 29 der Stoßschienen
ragen. Auf dem gelochten Boden jeder Stoßschiene 27 ruht der Registrierschieber 6 (Fig. 2,
6 und 10), der mit einer unteren Nase in ein Loch des Stoßschienenbodens und mit
einer oberen Nase durch eine die Rinnen 31 abdeckende Lochplatte 35 ragt, auf der eine
gelochte Deck- oder Registrierplatte 36 liegt, deren obere Fläche ' den zu registrierenden
Waren entsprechend eingeteilt ist. In der gleichen Weise ist ein Papierblatt 37 bedruckt,
das zwischen die beiden Platten 35, 36 geklemmt wird. Es wird demnach bei jedesmaligem
Niederdrücken einer Taste der zu derselben gehörende Registrierschieber 6 um ein Loch der Lochplatten vorrücken, das
Papierblatt 37 hierbei durchlochen und in dem betreffenden Loch der Deckplatte 36
sichtbar werden, so daß auf der letzteren und nach Abnahme des Papierblattes 37 auch
auf diesem die Anzahl der Abgaben jeder Warengattung ersehen werden kann. Die Teile 27, 32, 33, 35 und 36 bilden die Registrierlade,
die im Gehäuse 1 quer, also senkrecht zu den Tastenschienen 4 einstellbar und durch
Rollen 38, 39 (Fig. 1 und 2) geführt ist. In das Gehäuse 1 ist eine Glasdeckplatte 40 eingeschoben,
die durch einen Sperriegel 41 (Fig. 1) gesperrt gehalten wird, der in ein Loch der
Glasplatte 40 greift und mittels eines Schlüssels 42 in und außer Eingriff mit der Glasplatte 40
gebracht werden kann.
Die Lochreihen der Registrierlade sind in
Gruppen, die der zu registrierenden Warengattung entsprechen, angeordnet, und zwar
besitzt jede Gruppe so viele Lochreihen, als Zahlplätze vorhanden sind. Unter Zahlplatz
ist hierbei jene Anzahl von Tischen oder Warenkasten eines Geschäftes, beispielsweise
eines Gasthauses, zu verstehen, in dem die Registrierung über die verabreichten Speisen,
ίο Getränke oder anderen Waren einem einzigen
. ■ Aufwärter oder Zahlkellner obliegt. Als Warengattungen
mögen beispielsweise halbe Liter Bier,·. Viertelliter Wein usw. angesehen werden.
■ Wenn nun beispielsweise zwei Zahlplatze
vorhanden sind, so muß jede Lochreihengruppe zwei Lochreihen aufweisen, von deneh jede ihren Registrierschieber 6 und ihre
Stoßschiene 27 besitzt, während jeder Gruppe nur eine Tastenschiene 4 und ein Kontrollstreifen
5 zukommt.. Die · Stoßschienen einer Gruppe sind nebeneinander, angeordnet und
die Rinnen .31. (Fig. 3) so breit gehalten, daß darin zwei nebeneinanderliegende Stoßschienen
Platz finden.
Die Registrierlade befindet sich in der Ruhelage in der aus Fig. 1 und 3 ersichtlichen
Stellung, in welcher keine der Nasen 29 (Fig. 3) der Stoßschienen 27 in der Bahn der
Nasen 28 der Tastenschienen 4 liegt, so daß eine Registrierung für den betreffenden Zahlplatz
nur erfolgen kann, wenn die Registrierlade derart der Quere nach verstellt wird,
daß die Nasen 29 der diesem Zahlplatz entsprechenden Stoßschienen 27 in die Bahn der
Nasen 28 der Tastenschienen 4 gelangen. Diese Verstellung erfolgt selbsttätig durch Federn
47 (Fig. 1) von der Ruhelage aus, in welcher die Registrierlade ■ durch eine Nase 43 (Fig. 1,
3 und 5) eines drehbar im Gehäuse gelagerten Flügels 44 gehalten wird. Diese Nase 43 steht
infolge der Wirkung einer an dem Flügel angreifenden Feder 45 mit . einer an der Registrierlade
befestigten Einstellplatte 46 (Fig. 1, 3, 5 und 7) im Eingriff. Letztere besitzt Abstufungen
48, deren Abstand voneinander gleich dem Abstand der Nasen 29 zweier
Stoßschienen 27 einer Lochreihengruppe ist und die, wenn die Nase 43 des Flügels 44
aus der Einstellplatte 46 ausgehohen wird, an Einstellschienen 49 anschlagen können, wodurch
die Einstellung der Registrierlade auf den betreffenden Zahlplatz erfolgt. Abstu-■
fangen 48 und Einstellschienen 49 müssen mindestens so viele vorhanden sein, als Zahlplatze
vorhanden sind. Die dargestellte Einstellplatte 46 besitzt sechs Abstufungen, so
daß die Vorrichtung auch für mehr als zwei Zahlplätze (bis sechs) verwendet werden kann.
Selbstverständlich müssen alsdann auch entsprechend mehr Einstellschienen 49 und Stoßschienen
27 in jeder Gruppe vorgesehen werden. .
Die Einstellschienen 49, welche durch Führungsplatten 50 gesteckt sind, werden durch
Federn 62 in ihrer Ruhelage gehalten und enden vor einem Stechschlüsselgehäuse 51,
das . nur mittels des dem Zahlplatz entsprechenden Stechschlüssels 52 die diesem Zahlplatz
entsprechende Einstellschiene 49 zu verschieben gestattet. Es kann demnach die Vorrichtung durch Abziehen des betreffenden
Schlüssels für den betreffenden Zahlplatz gesperrt werden. Wird eine Einstellschiene 49
mittels des entsprechenden Schlüssels 52 vorgestoßen, so dreht diese den Flügel 44 nach
vorn, so daß dessen Nase 43 die Einstellplatte 46 freigibt und die Registrierlade durch
die Federn 47 so weit verstellt wird, bis sich die Einstellplatte 46 mit ihrer betreffenden
Abstufung 48 in der Einstellschiene 49, deren vorderes Ende ausgeschnitten ist, fängt. Die
Registrierlade ist sodann für den betreffenden Zahlplatz eingestellt. Um diese Einstellung
ersichtlich zu machen, oder zu kotrollieren, ist für jeden Zahlplatz ein an beiden Seiten
mit dem Abzeichen desselben, beispielsweise mit dessen Nummer versehenes Anzeigetäfelchen
53 (Fig. 4 und 5) vorgesehen, das in einer Ausnehmung der Gehäusedeckplatte durch
eine Feder 54 in liegender Stellung gehalten und beim Vorstoßen der betreffenden Stoßschiene
49 durch einen Ansatz 55 derselben, der an eine Verlängerung 56 des Täfelchens 53 anstößt, aufgestellt sowie in aufrechter
Stellung erhalten wird, bis die Registrierlade wieder in ihre Ruhelage zurückgebracht wird.
Das Zurückbringen in die Ruhelage erfolgt mittels eines Daumens 57 (Fig. 3) einer im
Gehäuse drehbar gelagerten und mit einer Handklinke 58 (Fig. 1) versehenen Welle 59,
deren Daumen an einem Fortsatz 60 (Fig. 3) der Registrierlade angreift, sobald die Klinke
58 einwärts gedreht wird. Um die Rückstellung zu erleichtern, ist um die Welle 59
eine Schraubenfeder 61 gewunden, die mit einem Ende an dem Gehäuseboden, mit ihrem
anderen Ende an der Welle 59 befestigt ist und den Daumen 57 stets an den Fortsatz
60 der Registrierlade drückt. Beim Einwärtsdrehen . der Klinke 58 fällt die Nase 43 des
Flügels 44 in die Stellplatte 46 ein, wodurch die Registrierlade in ihrer Ruhelage wieder
festgestellt ist. Gleichzeitig schnellt auch die Stellschiene 49 unter dem Druck der Feder 62
wieder in ihre Ruhelage zurück, ebenso das Anzeigetäfelchen 53 vermöge seiner Feder 54,.
so daß die Kasse zur neuerlichen Einstellung auf einen Zahlplatz bereit ist.
In der Ruhelage der Registrierlade kann keine Registrierung erfolgen, da die Stoß-
schienen 27 durch die Tastenschienen 4 nicht verschoben werden können.
Um in der Ruhelage der Registrierlade auch die Tasten gesperrt zu halten, erstreckt
sich quer zu den Tastenschienen 4 das mit Schlitzen versehene Gehäuse 11 (Fig. 1, 2 und
11), durch dessen Schlitze die vorderen Tastenschienenenden
ragen und in welchem ein kammartiger Streifen 63 verschiebbar ist, von dem ein seitlicher Arm 64 (Fig. 1) vorsteht,
an welchen beim Zurückbringen der Registrierlade in die Ruhelage ein Fortsatz 65 derselben
stößt, wodurch die vollen Teile des kammartigen Streifens die Schlitze des Gehäuses
11 abdecken und dadurch eine Vorbringung der Tastenschienen 4 oder Niederdrücken
der Tasten 3 verhindern. Wird jedoch die Registrierlade auf einen Zahlplatz eingestellt, so gibt der Fortsatz 65 den Streifen
63 frei, wodurch derselbe zufolge der Wirkung einer Feder 66 derart verschoben wird, daß seine Lücken mit den Schlitzen
des Gehäuses 11 zusammenfallen, so daß die Tastenschienen 4 vorgeschoben werden können.
Die Lochreihen jeder Gruppe der Registrierlade können sich entweder, wie aus Fig. 1 ersichtlich
ist, über die ganze Länge der Registrierlade erstrecken oder nur über einen Teil der· Länge derselben, in welch letzterem
Falle die Länge für zwei oder mehr Lochreihengruppen ausgenutzt werden kann. Die
kürzeren Lochreihengruppen dienen dann zur Registrierung der weniger gangbaren Waren und
die längeren Lochreihengruppen zur Registrierung der mehr gangbaren Waren. Natürlich
hat jede Lochreihengruppe ihre eigene Taste 3 . mit Tastenschiene 4 und Kontrollstreifen 5.
Der Vorgang bei der Registrierung, durch Benutzung der Vorrichtung ist folgender:
Wird eine Ware für einen bestimmten Zahlplatz abgegeben, so wird der diesem Zahlplatz
entsprechende Schlüssel 52 in die Vorrichtung eingedrückt, wodurch sich die Registrierlade
auf diesen Zahlplatz einstellt, was durch das sich aufstellende Täfelchen 53 kontrolliert werden
kann. Hierauf wird die der Ware entsprechende Taste 3 niedergedrückt, was durch den hierbei vorgeschobenen Kontröllstreifen 5
kontrolliert werden kann und wodurch der betreffende Registrierschieber 6 um ein Loch
der Lochplatten 35, 36 vorgeschoben wird und das zwischen diesen beiden Platten befindliche
Registrierblatt 37 durchlocht.
Aus der Stellung der. Registrierschieber 6 in der oberen Lochplatte 36 kann der Abgang
an Waren während der Geschäftszeit entnommen werden. Am Schluß derselben werden alle Schlüssel 52 abgezogen, das Registrierblatt
37 herausgenommen, zur Abrechnung benutzt
5p und durch ein neues für den folgenden Tag
ersetzt, jedoch sind die Registrierschieber 6 vorher in die Anfangsstellung zurückzubewegen.
·
Claims (7)
1. Kontroll- und Registriervorrichtung für mehrere Zahlplätze, bei welcher bei
jedem Tastendruck mittels einer durch eine Tastenschiene bewegten Stoßschiene ein Registrierschieber um ein Loch einer
Lochreihe einer Registrierlade vorgeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß für
sämtliche Zahlplätze nur eine einzige Registrierlade vorgesehen ist, in der die über-
. einstimmenden Lochreihen sämtlicher Zahlplatze in Gruppen vereinigt sind, von
denen jede einer Taste entspricht, wobei die Lade mit je einer Lochreihe der Gruppen den Tastenschienen gegenüber
eingestellt werden kann.
2. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Registrierlade eine Einstellplatte (46) mit Abstufungen (48) trägt, welche
durch Anschlagen an den einzelnen Zahlplatzen entsprechende, verschiebbare Einstellschienen
(49) die Einstellung der Registrierlade für die verschiedenen Zahlplätze bewirken.
3. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Registrierlade in der Ruhelage durch eine in die Einstellplatte
(46) greifende Nase (43) gehalten wird, die beim Vorstoßen einer Einstellschiene (49)
außer Eingriff mit der Einstellplatte (46) gebracht wird.
4. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Einstellschiene (49) beim Vorstoßen ein den eingestellten Zahlplatz
anzeigendes Kontrolltäfelchen (53) hervortreten läßt, welches beim Zurückkehren der Einstellschiene in die Ruhelage
ebenfalls in seine Ruhelage zurückfällt.
5. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Tastenschiene (4) bei ihrem Vorschub einen horizontalen, an seinen bei- no
den Enden mit Kontrollzeichen versehenen Kontrollstreifen (5) mitnimmt, der hierbei
eine Feder (18) spannt und durch eine Sperrklinke (19) festgehalten wird, nach
deren Auslösen die Feder den Streifen in die Ruhelage zurückbringt.
6. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sperrklinken (19) mittels einer Schubstange (23) auslösbar sind, die
bei ihrer AuslösebewegUng eine Signalglocke
(26) zum Ertönen bringt.
7. Kontroll- und Registriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Registrierlade bei ihrer Rückführung in die Ruhelage einen kammartigen Streifen (63) verschiebt, der in der Ruhelage
der Registrierlade ein Vorschieben der Tastenschienen (4) verhindert, beim Einstellen
der Registrierlade für einen Zahlplatz die Vorbewegung der Tastenschienen (4) jedoch gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212142C true DE212142C (de) |
Family
ID=473892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212142D Active DE212142C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212142C (de) |
-
0
- DE DENDAT212142D patent/DE212142C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE212142C (de) | ||
| DE619119C (de) | Summendruckvorrichtung fuer rechnende Schreibmaschinen | |
| DE879330C (de) | Anordnung zum Lochen und Bedrucken von Aufzeichnungstraegern | |
| AT43426B (de) | Kontroll- und Registrierkasse für mehrere Zahlplätze. | |
| DE718676C (de) | Verbindung einer Schreibmaschine, Schreibrechenmaschine o. dgl. mit einer Kartenlochmschine | |
| DE716429C (de) | Vorrichtung zum Beschriften und Lochen von Karten | |
| DE572337C (de) | Kartenlochmaschine | |
| DE757185C (de) | Druckende Lochkartentabelliermaschine mit mehreren Saldierwerken | |
| DE576435C (de) | Textschreibende Buchungsmaschine | |
| DE526866C (de) | Addier- und Rechenmaschine mit selbsttaetigem Summendruck | |
| DE583599C (de) | Zaehlvorrichtung fuer statistische Maschinen mit Einrichtung zum Abdrucken der Zaehlwerksangaben | |
| DE882011C (de) | Maschine zur Ausgabe von Karten mit veraenderlichen Aufschriften, insbesondere von Fahrkarten | |
| DE340426C (de) | Addiermaschine mit Zahnstangenantrieb und getrennten Druckwerken fuer Summe und Posten | |
| DE207277C (de) | ||
| DE420930C (de) | Registrierkasse mit zwei gleichzeitig in die Kasse einzusetzenden, abnehmbaren Registriervorrichtungen | |
| DE954106C (de) | Zwischensummenzugantrieb fuer Buchungsmaschinen | |
| DE184318C (de) | Kurbelregistrierkasse mit tasten o. dgl. und anzeigegescheiben | |
| DE228316C (de) | ||
| DE407510C (de) | Sprossenradrechenmaschine | |
| DE555009C (de) | Flachschreibmaschine | |
| DE234701C (de) | ||
| AT9000B (de) | Controlcasse. | |
| DE1025181B (de) | Summenlochwerk fuer Tabelliermaschinen | |
| DE77068C (de) | Additionsmaschine | |
| DE50459C (de) | Anzeige-Vorrichtung für Kassen |