DE280780C - - Google Patents
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- DE280780C DE280780C DENDAT280780D DE280780DC DE280780C DE 280780 C DE280780 C DE 280780C DE NDAT280780 D DENDAT280780 D DE NDAT280780D DE 280780D C DE280780D C DE 280780DC DE 280780 C DE280780 C DE 280780C
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- gas pressure
- star wheel
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q21/00—Devices for effecting ignition from a remote location
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air Bags (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4d. GRUPPE
Die Erfindung betrifft einen Gasdruckfernzünder mit Schaltwerk und einer Wippe, an
deren Enden das oder die Ventile des Fernzünders liegen. Durch die Erfindung wird insbesondere
bezweckt, die für die einzelnen Einstellungen der Ventile erforderlichen Arbeitsleistungen einander möglichst gleich zu machen.
Dies wird dadurch erreicht, daß die unter dem Ventil oder den Ventilen liegende Wippe mit
ίο ankeraftig gestalteten Armen in ein mit dem
Schaltrade verbundenes Sternrad eingreift.
Auf der Zeichnung ist der Gasdruckfernzünder nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
im Längsschnitt dargestellt.
Das Gehäuse 1 des Fernzünders, das mit dem Einlaßstutzen 2 für das Gas versehen ist, trägt
einen Deckel 3, in dessen Mitte eine durch Gewichte 4 in ihrer Belastung veränderbare
Membran 5 befestigt ist. Auf der einen Seite der Mittelachse des Fernzünders liegt das Hauptventil
6, das oben und unten mit Führungsstiften 7 bzw. 8 versehen ist. Der Stift 8 wird
durch einen an dem Ventilsitz 9 sitzenden Arm 10 geführt, während der Stift 7 in einer
Führung 11 gleitet, die an dem auf den Deckel 3 aufgeschraubten, zu dem Hauptbrenner 12 führenden
Rohre 13 sitzt. Auf der anderen Seite der Mittelachse liegt das Nebenventil 14, das
ebenfalls mit zwei Führungsstiften 15, 16 versehen ist, von denen der Stift 16 in einem Ansatz
17 des Ventilsitzes 18 gleitet, während der Stift 15 in einem Rohransatz 19 einer auf
den Deckel 3 geschraubten Haube 20 mit Spiel untergebracht ist. An den Rohransatz 19
schließt sich die zur Zünd- oder Nebenflamme führende Leitung 21 an.
An einem mit der Membran 5 verbundenen Teller 22 ist eine abwärts gerichtete Schaltklinke
23 angelenkt, die in ein mit einer Sperrklinke 24 zusammenwirkendes Schaltrad 25
eingreift, auf dessen Achse 26 ein Sternrad 27 befestigt ist. Um eine oberhalb der Achse 26
gelagerte Achse 28 ist eine ausgeglichene Wippe 29 drehbar, deren linkes Ende 30 unterhalb
des Ventils 6, und deren rechtes Ende 31 unterhalb des Ventils 14 liegen. Die Wippe 29 trägt
zwei Ankerarme 32, 33, die mit den Zähnen des Sternrades 27 zusammenwirken. Die Ventile 6,
14 sind mit auswechselbaren Belastungsscheiben 34, 35 versehen. ' "
In der auf der Zeichnung dargestellten Lage ist das Hauptventil 6 geschlossen, Und sein
unterer Führungsstift 8 schwebt frei über dem Wippenende 30, während das Nebenventil 14
durch das rechte Wippenende 31 offen gehalten wird. Soll das Ventil 6 unter Schließung des
Ventils 14 nun geöffnet werden, so wird der Druck des in Richtung des Pfeiles durch den
Stutzen 2 zuströmenden Gases auf den Schaltdruck erhöht, wobei die Schaltklinke 23 durch
die Membran 5 nach oben gezogen wird und das Schaltrad mit seiner Achse 26 und dem auf
dieser befestigten Sternrade 27 in der ebenfalls durch einen Pfeil bezeichneten Richtung dreht.
Hierbei wird der Ankerarm 33 der Wippe 29 durch den gerade an ihm anliegenden Zahn
des Sternrades 27 zunächst noch etwas angehoben, so daß das Nebenventil 14 weiter ge-
öffnet wird. Sobald dieser Zahn des Sternrades 27 an dem Arm 33 vorbeigegangen ist, fällt das
rechte Ende 31 der Wippe 29 unter der Wirkung des auf ihm ruhenden Nebenventils 14 nach
unten, wodurch das linke Ende 30 der Wippe 29 angehoben wird und gegen den Stift 8 des
Ventils 6 schlägt. Bei dieser Bewegung der Wippe ist der Arm 33 in die folgende Lücke
des Sternrades 27 eingetreten, während der Arm'32 angehoben wurde. Nunmehr wird der
Arm 32 durch den jetzt auf ihn treffenden Zahn i des Sternrades 27 weiterbewegt, der bis zur j
Beendigung der Aufwärtsbewegung des Wippenendes 30, die bis zur Schließung des Ventils 14
ausschließlich unter der Einwirkung des auf ihm lastenden Gewichtes dieses Ventils und
dessen lebendiger Kraft erfolgte, und somit bis zu der für das ordnungsmäßige Brennen der
Hauptflamme erforderlichen Öffnung des
ao Ventils 6 mit dem Arm 32 in Berührung bleibt. Auch bei der Beendigung dieser Ventil- und
Wippenbewegung liegt die Spitze des Armes 32 noch nicht ganz an dem äußersten Ende des
gerade mit ihm in Berührung stehenden Zahnes des Sternrades 27, so daß bei der nächsten
Schaltung, bei der das Ventil 14 geöffnet und das Ventil 6 geschlossen werden soll, zunächst
ebenfalls eine geringe Weiteröffnung des Ventils 6 erfolgen muß, bei der aber das Ventil 14
mit seinem unteren Führungsstifte 16 das Wippenende 31 nicht berührt.
Während schon allein infolge der ankerartig wirkenden Wippe 29 für hohe Gleichmäßigkeit
der bei den einzelnen Einstellungen der Ventile erforderlichen Arbeitsleistungen gesorgt ist,
bürgt der soeben hervorgehobene Umstand auch dann für diese Gleichmäßigkeit, wenn das
Sternrad 27 so ausgebildet ist, daß nicht bei jeder Drehung des Schaltrades 25 eine Um-
.40 stellung der Ventile erfolgen soll, wie dies bei Abend- und Nachtlaternen der Fall ist, wobei
an Stelle des einzelnen Sternrades 27 auf der Achse 26" ein in seiner Zahnanordnung sich ergänzendes
Sternradpaar sitzt, in das die entsprechend gekröpften Ankerarme 32, 33 eingreifen.
Denn auch in diesem Falle ist für jede Bewegung des Schaltwerkes zunächst die Anhebung
des gerade geöffneten Ventils erforderlich,
worin, wie ohne weiteres klar ist, der hauptsächliche Teil der von dem Schaltwerk zu
leistenden Arbeit besteht.
Der für die einzelnen Schaltungen erforder-
·■ liehe Kraftaufwand ist bei dem beschriebenen
Fernzünder wesentlich geringer als bei den bekannten Fernzündern, weil die Ventile einerseits
bei der Schaltung nur zeitweise auf der Wippe und damit dem Schaltwerke lasten und außerdem
gerade während eines großen Teiles dieser Zeit durch ihr Gewicht selbst Arbeit leisten,
nämlich während der Zeitspanne vom Abgleiten des mit dem gerade angehobenen Ankerarm 32 bzw. 33 in Berührung befindlichen
Zahnes des Sternrades 27 an diesem Arm bis zum Schließen des zu diesem Arm gehörigen
Ventils 6 bzw. 14, und anderseits während eines Teiles der Wippenumlegung sich gegenseitig
ausgleichen.
Außer der hohen Gleichmäßigkeit der Arbeitsleistungen
bei den einzelnen aufeinander folgenden Schaltungen und der wesentlichen Verringerung
der hierbei aufzuwendenden Arbeitsleistungen bietet der· beschriebene Fernzünder
noch den weiteren Vorteil der Einstellbarkeit der inneren Schaltdifferenz. Unter diesem
Ausdruck soll der Unterschied zwischen dem Gasdrucke, bei dem die Schaltklinke 23 andern
Schaltrade 25 die Bereitschaftslage einnimmt, und dem Gasdrucke verstanden werden, der
erreicht werden muß, damit nach Umlegen der Wippe 29 die Sperrklinke 24 in die nächste
Zahnlücke des Schaltrades 25 einfällt. Diese innere Schaltdifferenz ist bei dem beschriebenen
Fernzünder von der Belastung der beiden Wippenenden 30, 31 abhängig; je stärker die
Wippenenden belastet sind, um so mehr muß der Gasdruck zur Erreichung des Einfalls der
Sperrklinke 24 in das Schaltrad 25 erhöht werden.
Da nun die Höhe dieses Druckes infolgedessen von der Größe der Ventilbelastung 34, 35 und
die Höhe des zur Erreichung der Bereitschaftslage der Schaltklinke 23 erforderlichen Gasdruckes
in bekannter Weise von der Belastung 4 des Druckgliedes (Membran) 5 abhängt, so ist
sowohl die untere als auch die obere Grenze der für eine Schaltung nötigen Druckschwankung
einstellbar. Somit kann der beschriebene Fernzünder gegen alle Druckschwankungen im Gasrohrnetze,
welche eine der beiden eingestellten Druckgrenzen nicht erreichen, unempfindlich
gemacht werden.
Soll der Fernzünder nur mit einem Ventil versehen werden, so tritt an die Stelle des
sonst am anderen Ende der Wippe 29 angeordneten Ventils ein Gegengewicht, das in
gleicher Weise wie die Ventile bei angehobenem Wippenende auf die Wippe drückt, während es
nach einem bestimmten Teile des Abwärtsganges dieses Wippenendes auf einer besonderen,
im Gehäuse 1 angebrachten Rast aufgesetzt wird.
Claims (4)
1. Gasdruckfernzünder mit Schaltwerk und über einer Wippe liegenden Ventilen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe mit ankerartig in ein mit dem Schaltrade verbundenes
Sternrad eingreifenden Armen versehen ist.
2. Gasdruckfernzünder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerarrri
der Wippe, der bei der letzten Ventilhebung
mitgewirkt hat, mit einem Zahn des Sternrades so in Berührung bleibt, daß bei der
nächsten Schaltung das gerade gehobene Ventil vor dem Abwärtsgange zunächst noch
etwas weiter gehoben wird.
3. Gasdruckfernzünder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Belastung der Ventile verstellbar ist.
4. Gasdruckfernzünder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ankerarme der Wippe in zwei auf der Schaltradachse nebeneinander sitzende Sternräder
eingreifen, deren Zähne sich in der für die Umlegung der Wippe oder Beibehaltung der
gleichen Wippenlage erforderlichen Weise ergänzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280780C true DE280780C (de) |
Family
ID=536573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280780D Active DE280780C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280780C (de) |
-
0
- DE DENDAT280780D patent/DE280780C/de active Active
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