DE186166C - - Google Patents

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DE186166C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/08Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with special arrangements for providing a large discharge passage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 186166 KLASSE 13 c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 186165 vom 10. Oktober 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1905 ab. Längste Dauer: 9. Oktober 1920.
Bei dem durch Patent 186165 geschützten Sicherheitsventil, bei dem der austretende Dampf auf eine Hochhubplatte einwirkt, wird diese Wirkung dadurch erreicht, daß die Hochhubplatte mittels eines Druckstiftes mit dem Gewichtshebel in unmittelbarer und zwangläufiger Verbindung steht. Dieses Ventil arbeitet in der Weise, daß nach erfolgter Hochhubwirkung die Hochhubplatte gleichzeitig mit dem Gewichtshebel in die ursprüngliche Lage zurückgeführt wird.
Bei der vorliegenden Erfindung ist die Hochhubplatte zu einer um einen wagerechten Bolzen drehbaren Klappe ausgebildet. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch das Ventil, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie a - b, Fig. 3 einen gleichen Schnitt nach der Linie c-d und Fig. 4 einen Schnitt durch den zweiten Druckstift und Fig. 5 den seitlichen Anguß in Ansicht.
Das Ventilgehäuse 1 mit dem Ventilkegel 2, der in bekannter Weise mit dem Gewichtshebel 3 verbunden ist, trägt einen seitlichen Anguß 4. In diesem Anguß liegt um den wagerechten Bolzen 5 drehbar angeordnet die Klappe 6, die aber mit dem Gewichtshebel in keiner zwangläufigen Verbindung steht.
Über dieser Klappe befindet sich ein Druckbolzen 7, der an dem einen Ende eine Rolle 8 trägt und die Öffnungsbewegung der Klappe 6 auf den Gewichtshebel 3 überträgt. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, sind zwischen der Klappe und den Wandungen des Angusses 4 Zwischenräume % für den Austritt des Dampfes vorgesehen.
Die Rolle 8 befindet sich bei Ventilschluß · in einiger Entfernung über der Klappe 6.
Die Wirkungsweise des Ventils ist folgende :
Ist die höchste Dampfspannung von beispielsweise 12 Atm. erreicht, so hebt sich der Ventilkegel 2 ein wenig. Es tritt der ausströmende Dampf durch den Anguß 4 unter die Klappe 6, die sich ebenfalls anhebt, und strömt durch die Zwischenräume \ zwischen der Klappe und den Wandungen hinaus ins Freie. Bei verstärktem Ausströmen legt sich schließlich die Klappe 6 gegen die Rolle 8, die vor seitlichem Ausweichen durch den so Anguß 9 auf der Klappe 6 geschützt ist. Steigt nun die Dampfspannung weiter, so hebt sich die Klappe höher, und vermöge der Rolle 8 des Druckstiftes 7 und des Schneidebolzens 10 wird diese Bewegung auf den Gewichtshebel 3 übertragen. In der Hochhubstellung des Ventils und der Klappe hat sich der Anguß 9 der Klappe 6 gegen den Flansch 11 des Ventilgehäuses 1 gelegt, und der Druckbolzen 7 mit der Rolle 8 ist nach rechts ausgewichen. Ist der Dampfdruck wieder bis auf den Betrag von 12 Atm. gefallen, so muß sich der Ventilkegel 2 unter dem Einfluß der Gewichtsbelastung wieder schließen, ohne daß die Klappe, die die Hochhubwirkung hervorgerufen hat, dabei irgend-

Claims (6)

  1. wie hindernd entgegentreten kann, da keinerlei zwangläufige Verbindung zwischen ihr und dem Gewichtshebel besteht. Darin liegt die neue Wirkung der Erfindung.
    Hat sich der Kegel 2 geschlossen, so senkt sich die Klappe 6, und die Rolle 8 kehrt in ihre alte Lage zurück. Fig. 4 zeigt die Verbindung des Schneidebolzens 10 mit dem Druckbolzen 7, wodurch in einfacher Weise eine Längenveränderung des Druckbolzens 7 und damit eine Regelung der Hochhubwirkung erreicht werden kann.
    Die Kraft, welche die Klappe mittels des Druckstiftes 7 auf den Gewichtshebel ausübt, ist abhängig von der Dampfspannung unter ihr und diese wiederum vom Dampfaustrittsquerschnitt zwischen Klappe und Seitenwandungen des Angusses 4. Um nun den Austrittsquerschnitt und damit die Hochhubwirkung beliebig verändern zu können, können entweder verschieden große Klappen eingebaut werden oder aber verstellbare öffnungen in der Klappe selbst oder an den Seitenwandungen des Angusses angebracht werden.
    Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Öffnungen 12 der Klappe, welche etwa durch Kopfschrauben verschlossen werden können.
    Fig. 3 stellt einen Schnitt durch die Aussparungen 13 des seitlichen Angusses dar, welche etwa durch einen verstellbaren Schieber 14 beliebig vergrößert oder verkleinert ' werden können. Schieber 14 ist in Fig. S in Ansicht gezeichnet.
    Ebenso können zur Veränderung des Dampfaustrittsquerschnittes im Ventilgehäuse 1 oberhalb des Kegels 2 beliebig verschließbare öffnungen 15 angeordnet sein.
    Paten τ-Ansprüche:
    I. Ausführungsform des durch Patent 186165 geschützten Sicherheitsventils, bei dem der austretende Dampf auf eine Hochhubplatte einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochhubplatte als eine drehbar gelagerte Klappe (6) ausgebildet' ist, deren Öffnungsbewegung durch einen zur Zeit ausweichenden Druckbolzen (7) auf den Gewichtshebel (3) übertragen wird.
  2. 2. Ausführungsform des Sicherheitsventils nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbolzen (7) an dem unteren Ende eine Rolle (8), am oberen Ende einen Schneidebolzen (10) trägt und in seiner Länge verändert werden kann, wodurch der Eintritt der Hochhubwirkung regelbar ist.
  3. 3. Ausführungsform des Sicherheitsventils nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines mittleren Angusses (9) auf der Klappe (6), derart, daß durch diesen Anguß sowohl ein Abspringen der Rolle (8) verhindert als auch der Hub der Klappe an einem Flansch (11) des Ventilgehäuses begrenzt wird.
  4. 4. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Anordnung verschieden großer Klappen (6), um verschiedene Spielräume (\) zwischen der Klappe und den Seitenwandungen des Angusses (4) zu erhalten.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (6) mit verschließbaren Löchern (12) versehen ist, zum Zwecke, den Dampfaustrittsquerschnitt zu verändern.
  6. 6. Ausführungsform nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwandungen des Angusses (4) oberhalb der Klappe (6) oder im Ventilgehäuse (1) verschließbare öffnungen (13 und 15) vorgesehen sind, um den Dampfaustrittsquerschnitt verändern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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