DE102777C - - Google Patents

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DE102777C
DE102777C DENDAT102777D DE102777DA DE102777C DE 102777 C DE102777 C DE 102777C DE NDAT102777 D DENDAT102777 D DE NDAT102777D DE 102777D A DE102777D A DE 102777DA DE 102777 C DE102777 C DE 102777C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/16Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by specific means other than eccentric, e.g. cams; Valve adjustment in connection with such drives

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Januar 1898 ab.
Bei Dampfmaschinen mit Regelung des Dampfzutritts hat bisher die Daumensteuerung, d. h. eine solche, bei der die Bethätigung der Einlafsventile mittelst Daumen, die von dem Regulator aus' verschoben werden, nicht Eingang ßnden können, weil die massigen, auf Federkeilen verschiebbaren Daumenrollen der Verschiebung durch den Regulator einen zu grofsen Widerstand entgegenstellen. Die vorliegende Erfindung sucht diesen Uebelstand durch die in den Fig. 5 und 6 der beiliegenden Zeichnung veranschaulichte andere Gestaltung und Anordnung der Daumenrollen zu beseitigen.
Nach diesen Figuren besteht die Daumenrolle aus zwei auf der Steuerwelle w lose aufgesteckten Hülsen α α1, die durch einen den eigentlichen Daumen bildenden Steg b mit einander verbunden sind. Zwischen diesen Hülsen ist auf der Steuerwelle ein Ring d aufgekeilt, der auf der dem Daumensteg zugekehrten Seite einen Ausschnitt mit radial gerichteten Seitenwä'nden hat, in welchen der Daumensteg b, dessen Kanten in gleicher Richtung verlaufen, eingreift, so dafs der Ring d die Daumenrolle mit der Steuerwelle auf Drehung kuppelt. Ein um die Hülsen a a1 gelegter Blechmantel e vereinigt dieselben zu einem den Ring d umschliefsenden Hohlcylinder. An die eine Hülse, hier a1, ist der Hals angegossen, den die Gabel des Regulatorgestänges umfafst.
In der beschriebenen Gestalt und Anordnung hat die Daumenrolle nur sehr geringe Mafse, und die die Kupplung zwischen ihr und der Steuerwelle vermittelnden Flächen haben beträchtlichen Abstand von der Wellenachse unddementsprechend verringerten Reibungsdruck. Die Daumenrolle ist daher sehr leicht verschiebbar.
Der feste Ring d läfst sich aber aufserdem noch als Mittel verwenden, um das Lüften des Einlafsventils von seinem Sitz, welches bekanntlich den gröfsten Theil der zum Heben des Ventils erforderlichen Kraft beansprucht, zu bewirken, so dafs dem Daumenstege nur die weitere Hebung des bereits gelüfteten Ventils überlassen bleibt. Diese Anordnung zeigt Fig. j. Hier ist der Ring d mit einer Nase dl versehen, deren Neigung in die des Daumensteges übergeht. Bei der Drehung der Steuerwelle läuft die Laufrolle 'f am Steuerhebel g auf die Nase d1 auf, diese empfängt also den ersten Stofs, und dann geht die Rolle f auf den Daumensteg über. Erhebliche Schonung des letzteren wird dadurch erreicht.
Bei vorliegender Ausführungsform hat der Daumensteg sowohl das Einlafsventil zu heben, wie in der gehobenen Stellung für die Dauer der Admissionsperiode zu erhalten. Man kann aber auch von der ersteren Arbeit den Daumensteg entlasten und ihm nur die Aufgabe zuertheilen, den Zeitabschnitt, während dessen das Ventil in seiner gehobeuen Stellung ver-._ bleibt, zu bestimmen. Eine solche Anordnung veranschaulichen die Fig. 8, 9 und 10. Hier ist auf der Steuerwelle w der Daumenrolle bl eine feste Daumenscheibe h beigesellt, deren Daumen h1 das Anheben des Einlafsventils bis zu der Höhe des Daumensteges bewirkt. Die Hubfläche der Daumenrolle ist entsprechend
ihrer Zweckbestimmung nach der Grundform eines Dreiecks concentrisch zur Achse der Steuerwelle gestaltet.
Fig. i, 2 und 3 zeigen für eine Cylindeiseite in Seitenansicht, Vorderansicht und Grundrifs die allgemeine Anordnung der Daumensteuerung bei einer Steuerrolle, die zugleich das Anheben des Einlafsventils bewirkt (Fig. 5, 6 und 7). Die Fig. 4 veranschaulicht im Grundrifs die Vereinigung der Daumenrolle mit einer Daumenscheibe, entsprechend den Fig. 8, 9 und 10. Die Kraftersparnifs, die durch die beschriebene Anordnung der Daumenwellen erzielt wird, kann auch bei solchen Steuerungen von Vortheil sein, bei denen die Daumenrollen von Hand verstellt werden, wie beispielsweise bei Fördermaschinen.

Claims (1)

  1. Pa tent-Ansprüche:
    i. Daumensteuerung für Ventildampfmaschinen mit verstellbarem Daumen, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Verringerung der Verstellungskraft der Daumen als ein die beiden auf der Steuerwelle verschiebbaren Hülsen (a a1) verbindender Steg (b) gestaltet ist, welche Hülsen durch einen Blechmantel (e) zu einer Daumenrolle vervollständigt sind, deren Kupplung mit der Steuerwelle (w) durch einen innerhalb der Daumenrolle auf der Steuerwelle festen Ring (d) vermittelt wird, in dessen ausgekerbtem Umfange die Kanten des Daumensteges eingreifen.
    Ausführungsform der Ventilsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der feste Ring (d) mit einer Nase (dl) versehen ist, welche das Lüften des Einlafsventils von seinem Sitz veranlafst, so dafs der Daumensteg nur das weitere Anheben des Ventils zu bewirken hat.
    Ausführungsform der Ventilsteuerung nach Anspruch 1, bei welcher der Daumenrolle eine feste Daumenscheibe (h h1) auf der Steuerwelle beigefügt ist, welche das Anheben des Ventils bis zur vollen Höhe bewirkt, während der Daumensteg das Einlafsventil in dieser Stellung entsprechend der Dauer der Einströmung zu erhalten hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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