DE280655C - - Google Patents

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DE280655C
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Germany
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pressing device
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coupling
lever
counterbalance
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/02Compacting by pressing devices only
    • B22C15/04Compacting by pressing devices only involving muscle power, e.g. hand-operated levers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V£ 280655'-KLASSE 31 b. GRUPPE
Preßvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1914 ab.
Bei Formmaschinen nach Patent 243244 und dem Zusatzpatent 276555 erfordert das Aufrichten der nach hinten umgelegten Preßvorrichtung einen besonderen Kraftaufwand seitens des Arbeiters in dem Augenblick, wo die im Beharrungszustande befindlichen Massen beschleunigt werden sollen.
Das Aufrichten der Preßvorrichtung erfolgt
jedoch so oft während einer Arbeitsschicht, daß der Arbeiter bald ermüdet, wenn er bei jedem Aufrichten die nicht unerheblichen Massen beschleunigen muß.
Um dies zu umgehen, wird die beim Umlegen der oberen Preßvorrichtung auftretende Energie aufgespeichert und zum Wiederaufrichten der Preßvorrichtung verwendet.
Die Erfindung ist in den Fig. 1, 2, 3 und 4 dargestellt.
Fig. ι gibt eine Seitenansicht mit aufgerichteter Preßvorrichtung wieder ;
Fig. 2 ist dieselbe Seitenansicht, jedoch mit umgelegter Preßvorrichtung ;
Fig. 3 ist eine Grundrißansicht zu Fig. 1;
Fig. 4 ist eine Grundrißansicht zu Fig. 2.
Auf der Verbindungsstange h ist beschränkt drehbar der Winkelhebel k, der am einen Arm mit Griff m und am anderen Arm mit Haken η versehen ist.
Der Gewichtsausgleich für die obere bewegliehe Preßvorrichtung ist zu beiden Seiten des Tisches α gleichartig angeordnet, wobei das Gewicht y an dem um den Zapfen t drehbaren Hebel s in bekannter Weise einerseits der Preßplatte d, andererseits der nach hinten umgelegten"oberen Preßvorrichtung das Gleichgewicht hält. Die Enden der beiderseitigen Hebel s sind durch eine Stange u miteinander verbunden. Wird nun die obere Preßvorrichtung mit etwas Schwung nach hinten umgelegt, wobei die Verbindungsstangen h und u sich gegenseitig nähern, .dann schlägt der Kniehebel t, s, r etwas durch und der Hehel k verriegelt sich durch die Nase η mit der Stange u. Durch Ziehen am Griff m wird diese Verriegelung gelöst, und die aufgespeicherte Spannung wird wieder frei. Die frei werdende Spannung unterstützt die Anfangsbeschleunigung der Massen, so daß durch andauernden Zug am Griff m das Aufrichten der Schwinge mit Preßvorrichtung ohne besondere Kraftäußerung vorgenommen werden kann.
Der Winkelhebel k kann auch auf der Kniehebelwelle g oder auf der Preßplatte d gelagert werden.
Das Wesentliche der Erfindung ist demnach darin zu erblicken, daß der der oberen Preßvorrichtung beim Umlegen erteilte Schwung durch Verkuppeln so lange aufbewahrt wird, bis durch Zug am Griff m die Verkupplung gelöst und der nunmehr wieder frei werdende Schwung zum Aufrichten der Preßvorrichtung verwendet wird.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Formmaschine mit oberer ausschwingbarer, durch Gegengewicht ausgeglichener Preßvorrichtung, dadurch gekennzeichnet,
    daß sich gegen Ende des Ausschwingens die obere Preßvorrichtung mit ihrem' durch das Ausschwingen gehobenen. Gewichtsausgleich verkuppelt, so daß die nach dem Auslösen der Kuppelung frei werdende Energie des gehobenen Gewichtsausgleichs das Aufrichten der oberen Preßvorrichtung erleichtert.
  2. 2. Formmaschine nach Anspruch i, da
    durch gekennzeichnet, daß sich die Preß- 10 vorrichtung bei ihrem Ausschwingen durch , die Klinken (n) eines Winkelhebels (k) mit einer Stange .(«) des Gewichtshebels (s) kuppelt.
  3. 3. Formmaschine nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zug am Arm (m) des Winkelhebels (k). die Kuppelung lösbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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