DE280601C - - Google Patents
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- DE280601C DE280601C DENDAT280601D DE280601DA DE280601C DE 280601 C DE280601 C DE 280601C DE NDAT280601 D DENDAT280601 D DE NDAT280601D DE 280601D A DE280601D A DE 280601DA DE 280601 C DE280601 C DE 280601C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/26—Details
- B41F1/54—Printing-pressure control devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handling Of Sheets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 280601 -KLASSE
15 d. GRUPPE
Drucksteller für Tiegeldruckpressen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. April 1913 ab.
Die Erfindung, bezieht sich auf Drucksteller für Tiegeldruckpressen. Bei den bisher üblichen
Druckstellern mit Druckstellbügeln sind die Druckstellexzenter mit im rechten Winkel gebogenen
Lappen versehen, auf welche der Druckstelibügel aufgeschraubt wird. .
Die Bearbeitung dieser bisher üblichen Drucksteller ist aber eine schwierige und zeitraubende,
so daß die Konstruktion teuer wird. Ein Druckstellexzenter mit winkelförmigen Lappen läßt
sich nur zum Teil auf der Drehbank bearbeiten. Die Fläche, auf welche der Bügel sich aufsetzt,
läßt sich ebensowenig wie der Bügel selbst auf der Drehbank bearbeiten; man ist daher gezwungen,
das Exzenter zur Bearbeitung der vorerwähnten Fläche auf eine Fräsmaschine umzuspannen.
In dieser Umspannung liegt aber von vornherein die Ursache von Ungenauigkeiten, die dann noch vergrößert werden, wenn
der Druckstellbügel selbst gleichfalls etwas ungenau gearbeitet ist. Aus diesem Grunde muß
nach dem Zusammenschrauben des Druckstellers die mühevolle Arbeit des Nachpassens vorgenommen
werden.
Diese Nachteile vermeidet der Erfindungsgegenstand nun dadurch, daß die Stirnflächen
des Druckstellbügels unmittelbar mit den gedrehten Flanschen der Exzenter durch Verschraubung
oder anderweit verbunden sind.
Durch den Fortfall der winkelförmigen Lappen des Exzenters kann dieser, die Seitenflächen
eingeschlossen, auf der Drehbank vollkommen fertiggemacht werden. Aus diesem Grunde sind auch die Flächen der Flansche genau
senkrecht zur Lochrichtung des Exzenters; da nun auch die beiden Stirnflächen des Stellbügels
sich auf einer normalen doppelten Fräsmaschine gleichzeitig und genau parallel
zueinander herstellen lassen, so passen Exzenter und Stellbügel nach dem Zusammenschrauben
haargenau zueinander und bedürfen keiner Nacharbeit. Man erkennt schon hieraus, daß der Drucksteller nach der Erfindung sich
bedeutend billiger, schneller und genauer herstellen läßt. "
Die Gestaltung des Druckstellers hat aber für den Betrieb der Pressen noch besondere Vorteile.
Einmal ist der Gang des Druckstellers ein bedeutend leichterer, weil volle Parallelität der
beiden Druckstellexzenter gesichert ist, ohne daß ein nachteiliges Lockergehen der Teile nötig
ist; denn die Stirnflächen der Druckstellbügel lassen sich ohne Schwierigkeiten, wie schon
vorhin angeführt, völlig parallel herstellen, und die Flansche der Druckstellexzenter sichern die
Parallelität, weil die Flächen der Flansche sich genau senkrecht zu der Exzenterbohrung herstellen
lassen. Daher ist auch die Handhabung des Druckstellers eine bequeme. Dann aber ist der leichte Gang des Druckstellers gleichzeitig
eine Sicherheitsvorrichtung, weil sich der Drucksteller im Augenblick der Gefahr bei
drohender Makulatur äußerst leicht abstellen läßt.
Bei den bisher bekannten Konstruktionen war dies nicht möglich, weil schon ein geringes
Ecken der Druckstellexzenter genügt, um den Gang des Druckstellers in ungünstigem Sinne
zu beeinflussen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Drucksteller durch Fig. ι in Vorderansicht, durch
Fig. 2 im Grundriß und durch Fig. 3 in Seitenansicht dargestellt.
Die Stirnflächen d des Druckstellbügels a
legen sich gegen die Flansche e der Druckstellexzenter b. Die Befestigung des Druckstellbügels
erfolgt durch Schrauben /; die Sicherung gegen Verdrehung des Druckstellbügels α gegen
die Druckstellexzenter b geschieht durch kpnische Stifte c, welche gleichzeitig in die
Flansche e der Exzenter und in den Druckstellbügel eingreifen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Drucksteller für Tiegeldruckpressen, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen des Druckstellbügels unmittelbar mit den gedrehten Flanschen der Druckstellexzenter durch Verschraubung oder anderweitig verbunden sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280601C true DE280601C (de) |
Family
ID=536421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT280601D Active DE280601C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280601C (de) |
-
0
- DE DENDAT280601D patent/DE280601C/de active Active
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