DE280588C - - Google Patents

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DE280588C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/03Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding grooves in glass workpieces, e.g. decorative grooves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 280588 KLASSE 67«. GRUPPE
FRANZ LEJSEK in FRfDSTEJN, Böhmen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. März 1914 ab.
Es sind bereits Maschinen zum Schleifen von Fassetten an die Mantelflächen von Glasgefäßen, und zwar gleichzeitig an mehrere Werkstücke, mittels umlaufender Schleifscheiben bekannt, wo die Werkstücke an einem konachsial zur Schleifscheibe drehbaren und achsial verschiebbaren Haltegestell mit ihrer Fassettensymmetrie- und Drehachse radial angeordnet sowie um eine zur Schleifscheibe parallele Achse schwingbar und bei der Beistellbewegung selbsttätig um die Fassettenteilung schaltbar sind. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung dieser Art Maschinen, durch welche eine leichte Einstellung der Schräglage der Werkstückhalter und dadurch einerseits eine freie Wahl der Fassettenform ermöglicht, andererseits die Beistellbewegung erleichtert wird. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß in einem hohlen Wellenansatz des scheibenförmigen Haltegestelles für die schwingbaren Werkstückhalter, das drehbar und mittels eines geeigneten Gesperres arretierbar im Hauptgestell gelagert ist, ein Anschlagteller mit seinem Schaft lotrecht verschiebbar und in einer Endstellung,
z. B. mittels einer Stellmutter, einstellbar angeordnet, an dessen Rand sich die zugekehrten Halterenden mit schrägen Flächen anlegen. Durch die Tellerverschiebung kann der Neigungswinkel der Werkstückhalter zur Schleifscheibe geregelt werden; gleichzeitig mit der Tellerverschiebung wird aber auch durch das verschiebende Organ die Drehsicherung des Haltegestelles ausgelöst oder vorgenommen.
Beim Andrücken des verschiebenden Organs kann somit die Beistellbewegung frei erfolgen, wonach die Werkstückhalter selbsttätig ihren ursprünglichen, durch die gewählte Endstellung des Anschlagtellers bestimmten Neigungswinkel zur Schleifscheibe wieder annehmen, während die Änderung der beim Schleifen angenommenen Schräglage der Werkstückhalter durch eine entsprechende Verschiebung der Endstellung des Anschlagtellers, z. B. durch die Stellmutter, durchgeführt werden kann.
Die Schleifvorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. ι ist ein achsialer Schnitt der ganzen Maschine. Fig. 2 zeigt einen achsialen Schnitt durch den Werkstückträger in vergrößertem Maßstabe. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit des Sperrgetriebes. Fig. 4 zeigt die Sperrscheibe in Stirnansicht. Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten des Tragarmes.
Oberhalb der rotierenden Schleifscheibe α ist ein rundscheibenartiges Gestell c drehbar und unverschiebbar mittels eines Hohlwellenansatzes c1 im Ständer b gelagert und steht durch ein konisches Zahnrädergetriebe 1, 2 mit einer wagerechten, im Ständer b drehbar gelagerten Welle 3 in Verbindung, auf welcher eine am
Umfange mit radialen Einschnitten versehene Scheibe 4 befestigt ist. In der hohlen Welle c1 ist die Welle d1 verschiebbar derart geführt, daß sich der Hals c1 drehen kann, ohne die Welle d1 mitzunehmen. Am unteren Ende trägt die Welle d1 fest einen Teller d.
An Augen der Scheibe c sind ringsum die Werkstückträger e, e1 angelenkt, derart, daß sie um die wagerechten Zapfen 5 geschwenkt werden können. Nach innen laufen die Teile e der Halter in Vorsprünge 6 aus, die sich mit ihrer nach innen zeigenden Schrägfläche gegen den Teller d stützen, und die radial angeordneten Bolzen e1 sind außen mit Gewinde versehen. Auf jeden dieser Bolzen ist frei drehbar und achsial verschiebbar eine Hülse/" aufgesetzt, die nahe ihrem inneren Ende ein Sperrrad Z"1 tragen, und deren innere Stirnfläche als .eine Hälfte 7 einer Zahnkupplung ausgestaltet
ao ist, deren andere Hälfte 8 an dem Stücke e vorgesehen ist. Die Hülse f ist mit einer Bohrung vom lichten Durchmesser des Zapfens e1 versehen, an die sich nach außen zu eine weitere Bohrung 9 anschließt, in welcher eine den Zapfen e1 umschließende Schraubenfeder 10 angeordnet ist; das äußere Widerlager der Feder bildet die auf dem Zapfen e1 sitzende Mutter 11, die mit ihrer Nuß 11' in der Bohrung 9 geführt ist (Fig. 2 und 5). Auf der Hülse f wird der zu fassettierende Gegenstand g befestigt.
Am äußeren Rande des Deckels c sind Sperrklinken 12 drehbar angebracht, die unter der Wirkung von Federn 13 stehen und in die Sperrverzahnung f1 der Hülsen f eingreifen. Um die Schwingbewegung der Sperrklinke 12 unter der Einwirkung der Feder 13 zu begrenzen, kann am Halterteil e ein Anschlag 14 angebracht werden (Fig. 3 und 6).
Die Welle d1 ist mit ihrem oberen Ende noch in einem Lagerhalse b1 des Ständers b achsial verschiebbar geführt. Unterhalb dieses Lagers sitzt auf der Welle d1, die in diesem Teile mit Gewinde versehen ist, eine Stellmutter 15. Oberhalb des Lagers b1 ist in der Welle d1 ein Ausschnitt vorgesehen, in den das freie Ende eines am anderen Ende mit Gewicht 17 belasteten zweiarmigen Hebels 16 eingreift. Dadurch wird die Welle d1 samt Teller d stets in die Höhe gezogen, soweit es die Mutter 15 gestattet.
Mittels der Mutter 15 kann somit der Maximalabstand des Tellers d von der Schleifscheibe a eingestellt und gesichert werden, während eine Verschiebung auf die Schleifscheibe zu aus dieser Stellung entgegen der Wirkung des Gewichtes 17 möglich ist.
Mittels der Mutter 15 wird somit auch der Neigungswinkel der Werkstückhalter e, e1-f zur Schleifscheibe α geregelt, da sie sich, wie schon gesagt, mit ihren Vorsprüngen 6 gegen den Rand des Tellers d stützen, und zwar unter der Wirkung ihres Eigengewichtes und des Gewichtes des auf ihnen befestigten Werkstückes. Wird dem Teller d durch Herunterschrauben der Mutter 15 die Möglichkeit gegeben, sich aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage nach oben zu verschieben, so geschieht dies in Sonderheit unter Einwirkung des Gewichtes 17, bis die Mutter 15 wieder von unten an den Hals b1 anstößt. Gleichzeitig damit sinken die äußeren Hebelenden der Halter e-f. Umgekehrt werden sie angehoben, wenn die Mutter 15 nach oben geschraubt wird, womit ein Annähern des Tellers d an die Scheibe α verbunden ist. Aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage können also die Achsen der Werkstückhalter β1 in entgegengesetzte Neigungen zur wagerechten Ebene eingestellt werden. Auf diese Weise kann mittels der Mutter 15 der Neigungswinkel der am Werkstück g herzustellenden Fassetten, und zwar übereinstimmend für sämtliche Werkstücke, bestimmt werden.
Um das Scheibengestell c frei drehen zu können, müssen die Werkstücke zeitweilig außer Berührung mit der Schleifscheibe gebracht werden können. Zu diesem Zwecke ist noch ein zweiarmiger, am Ständer b drehbar gelagerter Hebel 18 vorgesehen, dessen eines Ende in einem Schlitze der Welle d1 geführt ist, während sein anderes Ende 18' in einem der radialen Einschnitte einer Scheibe 4 auf der einen Welle 3. des Kegelradgetriebes 1, 2 eingreifen kann. In diesem Falle wird das mit der Welle 3 der Scheibe 4 durch die Rädergetriebe 1, 2 in Verbindung stehende Gestell c an einer Drehung verhindert.
Sollen nun die Werkstücke außer Berührung mit der Schleifscheibe durch Anheben der freien Enden der Tragarme e-f gebracht werden, so wird der Handgriff 18" her abgedrückt, wodurch die Welle d1 samt dem Teller d nach unten verschoben und der Schleifscheibe α genähert wird; dabei werden die Vorsprünge 6 nach außen bewegt, und die freien Enden der verschwenkbaren Werkstückhalter e-f werden samt den auf ihnen befestigten Gegenständen g angehoben. Das beim Herabdrücken des Hebelgriffes 18" angehobene Hebelende 18' wird so außer Eingriff mit der Scheibe 4 gebracht. Dadurch wird die Scheibe 4 freigegeben, und das Gestell c kann samt den Haltern e-f jetzt z. B. von Hand gedreht werden.
Beim Heben der äußeren Enden der Halter e-f gelangt auch die Sperrvorrichtung 12-f1 zur Wirkung. Die Zahnscheibe f1 hebt sich gleichzeitig mit diesen, während die am Gestell c gelagerte und im Eingriff mit der Verzahnung f1 stehende Sperrklinke die Bewegung nicht mitmachen kann. Infolgedessen wird die Zahnscheibe f1 samt Hülse f und dem auf dieser befestigten Schleifgute g der Höhe der Verschwenkung der Tragarme e-f entsprechend, und zwar etwa um einen Zahn verdreht. Die Anordnung
dreieckiger Zähne an der Zahnkupplung 7, 8 auf dem Zapfen e1 ist derart, daß diese Drehung in einem Sinne möglich ist. Dem Drucke der Feder 10 entgegen verschiebt sich bei der Drehung die Hülse f auf dem Bolzen e1 nach außen, um nach erfolgter Verdrehung durch die Feder 10 wieder achsial zurückgedrückt zu werden, so daß die Kupplungsteile 7, 8 wieder ineinander einschnappen und die Hülse f in ihrer neuen Lage gesichert ist. Diese Verdrehung der Hülsen f und der Werkstücke geschieht gleichzeitig und übereinstimmend an sämtlichen am Gestelle c angelenkten Werkstückhaltern e, so daß bei allen Werkstücken gleichzeitig zwecks Schleifens eine neue Fläche nach unten gelangt. Da gleichzeitig mit dieser Schaltung der Werkstücke auch das ganze Gestell um einen Halterabstand verdreht wird, gelangt zu dem an seiner Stelle Verbleibenden Arbeiter immer ein neuer Halter, auf den er ein Werkstück aufsetzen kann, so daß, wenn an dieses die erste Fläche angeschliffen wird, an das vorher aufgesteckte und mit dem Gestell gedrehte die zweite Fläche angeschliffen wird. ' Nach Abschleifen der ersten Fläche des neu aufgesetzten Werkstückes werden an sämtliche bereits am Gestell befindliche Werkstücke einschließlich eines bei der folgenden Drehung des Gestelles frisch aufgesetzten eine erste oder zweite oder dritte Fläche angeschliffen, und so der Reihe nach weiter, bis schließlich das zuerst aufgesetzte Werkstück zurückkommt. Werden an dem Gestell so viele Halter e-f vorgesehen, wie Flächen an die Werkstücke angeschliffen werden sollen, kann der Arbeiter, ohne seine Stelle zu verlassen, das fertige Werkstück abnehmen und durch ein neues zu schleifendes ersetzen, so daß die Arbeit ununterbrochen vor sich gehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zum Schleifen von Fassetten an die Mantelflächen von Glasgefäßen, und zwar gleichzeitig an mehrere Werkstücke, mittels umlaufender Schleifscheibe, die an einem konachsial zur Schleifscheibe drehbaren und achsial verschiebbaren Haltegestell mit ihrer Fassettensymmetrie- und Drehachse radial angeordnet, um eine zur Schleiffläche parallele Achse schwingbar und bei der Beistellbewegung selbsttätig um die Fassettenteilung schaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem hohlen Wellenansatz (c1) des scheibenförmigen Haltegestelles (c) für die um Achse (5) schwingbaren Werkstückhalter (e, c1, f), das dreh- und arretierbar (Gesperre 1, 2, 4 und i8') im Hauptgestell (δ) gelagert ist, ein Anschlagteller (d) mit seinem Schaft (d1) lotrecht verschiebbar und in einer Endstellung einstellbar (Mutter 15) angeordnet ist, an dessen Rand sich die zugekehrten Halterenden (6) mit schrägen Flächen anlegen, so daß durch die Tellerverschiebung die Schräglage der Werkstückhalter eingestellt werden kann, und daß gleichzeitig mit der Tellerverschiebung durch das verschiebende Organ (Hebel 18, 18',18") die Drehsicherung (18', 4) des Haltegestelles ausgelöst oder vorgenommen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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