DE280588C - - Google Patents
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- DE280588C DE280588C DENDAT280588D DE280588DA DE280588C DE 280588 C DE280588 C DE 280588C DE NDAT280588 D DENDAT280588 D DE NDAT280588D DE 280588D A DE280588D A DE 280588DA DE 280588 C DE280588 C DE 280588C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B19/00—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
- B24B19/02—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
- B24B19/03—Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding grooves in glass workpieces, e.g. decorative grooves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV£ 280588 KLASSE 67«. GRUPPE
FRANZ LEJSEK in FRfDSTEJN, Böhmen.
Es sind bereits Maschinen zum Schleifen von Fassetten an die Mantelflächen von Glasgefäßen,
und zwar gleichzeitig an mehrere Werkstücke, mittels umlaufender Schleifscheiben bekannt,
wo die Werkstücke an einem konachsial zur Schleifscheibe drehbaren und achsial verschiebbaren
Haltegestell mit ihrer Fassettensymmetrie- und Drehachse radial angeordnet sowie
um eine zur Schleifscheibe parallele Achse schwingbar und bei der Beistellbewegung selbsttätig
um die Fassettenteilung schaltbar sind. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung
dieser Art Maschinen, durch welche eine leichte Einstellung der Schräglage der
Werkstückhalter und dadurch einerseits eine freie Wahl der Fassettenform ermöglicht, andererseits
die Beistellbewegung erleichtert wird. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäß in einem hohlen Wellenansatz des scheibenförmigen
Haltegestelles für die schwingbaren Werkstückhalter, das drehbar und mittels eines geeigneten
Gesperres arretierbar im Hauptgestell gelagert ist, ein Anschlagteller mit seinem Schaft
lotrecht verschiebbar und in einer Endstellung,
z. B. mittels einer Stellmutter, einstellbar angeordnet, an dessen Rand sich die zugekehrten
Halterenden mit schrägen Flächen anlegen. Durch die Tellerverschiebung kann der Neigungswinkel
der Werkstückhalter zur Schleifscheibe geregelt werden; gleichzeitig mit der Tellerverschiebung
wird aber auch durch das verschiebende Organ die Drehsicherung des Haltegestelles
ausgelöst oder vorgenommen.
Beim Andrücken des verschiebenden Organs kann somit die Beistellbewegung frei erfolgen,
wonach die Werkstückhalter selbsttätig ihren ursprünglichen, durch die gewählte Endstellung
des Anschlagtellers bestimmten Neigungswinkel zur Schleifscheibe wieder annehmen, während
die Änderung der beim Schleifen angenommenen Schräglage der Werkstückhalter durch eine entsprechende Verschiebung der Endstellung
des Anschlagtellers, z. B. durch die Stellmutter, durchgeführt werden kann.
Die Schleifvorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. ι ist ein achsialer Schnitt
der ganzen Maschine. Fig. 2 zeigt einen achsialen Schnitt durch den Werkstückträger in vergrößertem
Maßstabe. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit des Sperrgetriebes. Fig. 4 zeigt die Sperrscheibe
in Stirnansicht. Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten des Tragarmes.
Oberhalb der rotierenden Schleifscheibe α ist
ein rundscheibenartiges Gestell c drehbar und unverschiebbar mittels eines Hohlwellenansatzes
c1 im Ständer b gelagert und steht durch ein konisches Zahnrädergetriebe 1, 2 mit einer
wagerechten, im Ständer b drehbar gelagerten Welle 3 in Verbindung, auf welcher eine am
Umfange mit radialen Einschnitten versehene Scheibe 4 befestigt ist. In der hohlen Welle c1
ist die Welle d1 verschiebbar derart geführt, daß sich der Hals c1 drehen kann, ohne die
Welle d1 mitzunehmen. Am unteren Ende trägt
die Welle d1 fest einen Teller d.
An Augen der Scheibe c sind ringsum die Werkstückträger e, e1 angelenkt, derart, daß
sie um die wagerechten Zapfen 5 geschwenkt werden können. Nach innen laufen die Teile e
der Halter in Vorsprünge 6 aus, die sich mit ihrer nach innen zeigenden Schrägfläche gegen
den Teller d stützen, und die radial angeordneten Bolzen e1 sind außen mit Gewinde versehen.
Auf jeden dieser Bolzen ist frei drehbar und achsial verschiebbar eine Hülse/" aufgesetzt,
die nahe ihrem inneren Ende ein Sperrrad Z"1 tragen, und deren innere Stirnfläche als
.eine Hälfte 7 einer Zahnkupplung ausgestaltet
ao ist, deren andere Hälfte 8 an dem Stücke e vorgesehen ist. Die Hülse f ist mit einer Bohrung
vom lichten Durchmesser des Zapfens e1 versehen, an die sich nach außen zu eine weitere
Bohrung 9 anschließt, in welcher eine den Zapfen e1 umschließende Schraubenfeder 10 angeordnet
ist; das äußere Widerlager der Feder bildet die auf dem Zapfen e1 sitzende Mutter 11,
die mit ihrer Nuß 11' in der Bohrung 9 geführt ist (Fig. 2 und 5). Auf der Hülse f wird der zu
fassettierende Gegenstand g befestigt.
Am äußeren Rande des Deckels c sind Sperrklinken 12 drehbar angebracht, die unter der
Wirkung von Federn 13 stehen und in die Sperrverzahnung f1 der Hülsen f eingreifen. Um
die Schwingbewegung der Sperrklinke 12 unter der Einwirkung der Feder 13 zu begrenzen,
kann am Halterteil e ein Anschlag 14 angebracht werden (Fig. 3 und 6).
Die Welle d1 ist mit ihrem oberen Ende noch
in einem Lagerhalse b1 des Ständers b achsial
verschiebbar geführt. Unterhalb dieses Lagers sitzt auf der Welle d1, die in diesem Teile mit
Gewinde versehen ist, eine Stellmutter 15. Oberhalb des Lagers b1 ist in der Welle d1 ein
Ausschnitt vorgesehen, in den das freie Ende eines am anderen Ende mit Gewicht 17 belasteten
zweiarmigen Hebels 16 eingreift. Dadurch wird die Welle d1 samt Teller d stets in die Höhe
gezogen, soweit es die Mutter 15 gestattet.
Mittels der Mutter 15 kann somit der Maximalabstand des Tellers d von der Schleifscheibe a
eingestellt und gesichert werden, während eine Verschiebung auf die Schleifscheibe zu aus
dieser Stellung entgegen der Wirkung des Gewichtes 17 möglich ist.
Mittels der Mutter 15 wird somit auch der Neigungswinkel der Werkstückhalter e, e1-f
zur Schleifscheibe α geregelt, da sie sich, wie schon gesagt, mit ihren Vorsprüngen 6 gegen
den Rand des Tellers d stützen, und zwar unter der Wirkung ihres Eigengewichtes und des Gewichtes
des auf ihnen befestigten Werkstückes. Wird dem Teller d durch Herunterschrauben
der Mutter 15 die Möglichkeit gegeben, sich aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage nach oben zu
verschieben, so geschieht dies in Sonderheit unter Einwirkung des Gewichtes 17, bis die
Mutter 15 wieder von unten an den Hals b1 anstößt.
Gleichzeitig damit sinken die äußeren Hebelenden der Halter e-f. Umgekehrt werden
sie angehoben, wenn die Mutter 15 nach oben geschraubt wird, womit ein Annähern des
Tellers d an die Scheibe α verbunden ist. Aus der in Fig. 1 gezeichneten Lage können also
die Achsen der Werkstückhalter β1 in entgegengesetzte Neigungen zur wagerechten Ebene eingestellt
werden. Auf diese Weise kann mittels der Mutter 15 der Neigungswinkel der am
Werkstück g herzustellenden Fassetten, und zwar übereinstimmend für sämtliche Werkstücke,
bestimmt werden.
Um das Scheibengestell c frei drehen zu können, müssen die Werkstücke zeitweilig außer
Berührung mit der Schleifscheibe gebracht werden können. Zu diesem Zwecke ist noch ein
zweiarmiger, am Ständer b drehbar gelagerter Hebel 18 vorgesehen, dessen eines Ende in
einem Schlitze der Welle d1 geführt ist, während
sein anderes Ende 18' in einem der radialen Einschnitte einer Scheibe 4 auf der einen Welle 3.
des Kegelradgetriebes 1, 2 eingreifen kann. In diesem Falle wird das mit der Welle 3 der
Scheibe 4 durch die Rädergetriebe 1, 2 in Verbindung stehende Gestell c an einer Drehung
verhindert.
Sollen nun die Werkstücke außer Berührung mit der Schleifscheibe durch Anheben der freien
Enden der Tragarme e-f gebracht werden, so wird der Handgriff 18" her abgedrückt, wodurch
die Welle d1 samt dem Teller d nach unten verschoben und der Schleifscheibe α genähert wird; dabei werden die Vorsprünge 6
nach außen bewegt, und die freien Enden der verschwenkbaren Werkstückhalter e-f werden
samt den auf ihnen befestigten Gegenständen g angehoben. Das beim Herabdrücken
des Hebelgriffes 18" angehobene Hebelende 18' wird so außer Eingriff mit der Scheibe 4 gebracht.
Dadurch wird die Scheibe 4 freigegeben, und das Gestell c kann samt den Haltern e-f
jetzt z. B. von Hand gedreht werden.
Beim Heben der äußeren Enden der Halter e-f gelangt auch die Sperrvorrichtung 12-f1
zur Wirkung. Die Zahnscheibe f1 hebt sich gleichzeitig mit diesen, während die am Gestell c
gelagerte und im Eingriff mit der Verzahnung f1 stehende Sperrklinke die Bewegung nicht mitmachen
kann. Infolgedessen wird die Zahnscheibe f1 samt Hülse f und dem auf dieser befestigten
Schleifgute g der Höhe der Verschwenkung der Tragarme e-f entsprechend, und zwar
etwa um einen Zahn verdreht. Die Anordnung
dreieckiger Zähne an der Zahnkupplung 7, 8 auf dem Zapfen e1 ist derart, daß diese Drehung
in einem Sinne möglich ist. Dem Drucke der Feder 10 entgegen verschiebt sich bei der Drehung
die Hülse f auf dem Bolzen e1 nach außen, um nach erfolgter Verdrehung durch
die Feder 10 wieder achsial zurückgedrückt zu werden, so daß die Kupplungsteile 7, 8 wieder
ineinander einschnappen und die Hülse f in ihrer neuen Lage gesichert ist. Diese Verdrehung
der Hülsen f und der Werkstücke geschieht gleichzeitig und übereinstimmend an sämtlichen
am Gestelle c angelenkten Werkstückhaltern e, so daß bei allen Werkstücken gleichzeitig zwecks
Schleifens eine neue Fläche nach unten gelangt. Da gleichzeitig mit dieser Schaltung der Werkstücke
auch das ganze Gestell um einen Halterabstand verdreht wird, gelangt zu dem an seiner
Stelle Verbleibenden Arbeiter immer ein neuer Halter, auf den er ein Werkstück aufsetzen kann,
so daß, wenn an dieses die erste Fläche angeschliffen wird, an das vorher aufgesteckte und
mit dem Gestell gedrehte die zweite Fläche angeschliffen wird. ' Nach Abschleifen der ersten
Fläche des neu aufgesetzten Werkstückes werden an sämtliche bereits am Gestell befindliche
Werkstücke einschließlich eines bei der folgenden Drehung des Gestelles frisch aufgesetzten
eine erste oder zweite oder dritte Fläche angeschliffen, und so der Reihe nach weiter, bis
schließlich das zuerst aufgesetzte Werkstück zurückkommt. Werden an dem Gestell so
viele Halter e-f vorgesehen, wie Flächen an die Werkstücke angeschliffen werden sollen,
kann der Arbeiter, ohne seine Stelle zu verlassen, das fertige Werkstück abnehmen und
durch ein neues zu schleifendes ersetzen, so daß die Arbeit ununterbrochen vor sich gehen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Maschine zum Schleifen von Fassetten an die Mantelflächen von Glasgefäßen, und zwar gleichzeitig an mehrere Werkstücke, mittels umlaufender Schleifscheibe, die an einem konachsial zur Schleifscheibe drehbaren und achsial verschiebbaren Haltegestell mit ihrer Fassettensymmetrie- und Drehachse radial angeordnet, um eine zur Schleiffläche parallele Achse schwingbar und bei der Beistellbewegung selbsttätig um die Fassettenteilung schaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem hohlen Wellenansatz (c1) des scheibenförmigen Haltegestelles (c) für die um Achse (5) schwingbaren Werkstückhalter (e, c1, f), das dreh- und arretierbar (Gesperre 1, 2, 4 und i8') im Hauptgestell (δ) gelagert ist, ein Anschlagteller (d) mit seinem Schaft (d1) lotrecht verschiebbar und in einer Endstellung einstellbar (Mutter 15) angeordnet ist, an dessen Rand sich die zugekehrten Halterenden (6) mit schrägen Flächen anlegen, so daß durch die Tellerverschiebung die Schräglage der Werkstückhalter eingestellt werden kann, und daß gleichzeitig mit der Tellerverschiebung durch das verschiebende Organ (Hebel 18, 18',18") die Drehsicherung (18', 4) des Haltegestelles ausgelöst oder vorgenommen wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280588C true DE280588C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT280588D Active DE280588C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE280588C (de) |
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0
- DE DENDAT280588D patent/DE280588C/de active Active
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