DE433701C - Schaerfvorrichtung fuer umlaufende Kreismesser von Aufschnittschneidemaschinen - Google Patents

Schaerfvorrichtung fuer umlaufende Kreismesser von Aufschnittschneidemaschinen

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DE433701C
DE433701C DEB120288D DEB0120288D DE433701C DE 433701 C DE433701 C DE 433701C DE B120288 D DEB120288 D DE B120288D DE B0120288 D DEB0120288 D DE B0120288D DE 433701 C DE433701 C DE 433701C
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DE
Germany
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grinding tool
sharpening device
burr remover
knife
crank
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DEB120288D
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CORNELIS FRANZISKUS MARIA VAN
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CORNELIS FRANZISKUS MARIA VAN
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/46Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of disc blades
    • B24B3/463Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of disc blades of slicing machine disc blades

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Scharfvorrichtung für umlaufende Kreismesser von Aufschnittschneidemaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Schärfen der umlaufenden kreisförmigen Messer von Aufschnittschneidemaschinen u. dgl: Die bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen ein Schleifzeug und einen Gratentferner auf, die gleichzeitig oder unabhängig voneinander mit dem Messer in und außer Berührung gebracht werden können.
  • Erfindungsgemäß ist nun die Einrichtung so getroffen, daß der Gratentferner zwangläufig später von dem umlaufenden Messer abgehoben wird als das Schleifzeug, wodurch Gewähr dafür geleistet wird, daß der Grat vollständig von dem Messer entfernt wird.
  • Die neue Vorrichtung ist zweckmäßig so ausgebildet, daß entweder zuerst das Schleifzeug und darauf der Gratentferner auf das Messer einwirken oder daß das Schleifzeug zuerst mit dem Gratentferner zusammen und darauf der Gratentferner allein auf das Messer einwirken.
  • Die Vorrichtung kann durch ein einziges Organ bedient werden, um die verschiedenen Bewegungen des Gratentferners und des Schleifzeuges zu erzielen, und zweckmäßig wird dieses Organ als Kurbel so ausgebildet, daß es nur nach einer Richtung hin gedreht werden kann.
  • Die neue Vorrichtung weist zweckmäßig zwei in verschiedenen Ebenen angeordnete Nocken auf, von denen jeder auf einen Ansatz, Finger o. dgl. einwirkt, welcher bei seiner Bewegung eine entsprechende achsiale Verschiebung des Gratentferner s oder des Schleifzeuges zur Folge hat.
  • Die Scharfvorrichtung kann weiter zur Verriegelung eingerichtet werden, so daß Unbefugte die beiden Werkzeuge nicht gegeneinander verschieben oder beschädigen können. Die Verriegelung kann auch so ausgebildet werden, daß sie selbsttätig zur Wirkung kommt.
  • Weiter kann Vorkehrung getroffen werden, die ganze Scharfvorrichtung an ihrem Träger zu heben und zu senken, wobei die Einrichtung so ausgebildet ist, daß beide Scharfwerkzeuge, wenn die Scharfvorrichtung angehoben ist, selbsttätig verriegelt, beim Senken jedoch selbsttätig entriegelt «-erden.
  • Zweckmäßig wird die Scharfvorrichtung mit einer Einrichtung vereinigt, durch welche, wenn das eine oder beide Werkzeuge in der Arbeitsstellung sich befinden, diese zwangläufig gegen eine Hubbewegung gesichert werden.
  • Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und es zeigen: Abb. i eine teilweise geschnittene Seitenansicht der neuen Scharfvorrichtung, Abb. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht, Abb.3 bis 6 schematische Darstellungen, aus denen die Lage der einzelnen Teile der Schärfvorrichtung in verschiedenen Stellungen ersichtlich ist, Abb. 7 und 8 Schnitte nach der Linie VII-VIII der Abb. 2 mit den einzelnen Teilen in verschiedenen Lagen.
  • An der Oberfläche i des Messerlagers einer Aufschnittschneidemaschine ist ein Halter 2 befestigt, an welchem eine zylindrische HÜlse3 mit einem Flansch 4. mit Hilfe von Schrauben 5 angekleinint ist, die durch Ansätze 6 des Halters hindurchgeschraubt sind. Die Schärfvorrichtung liegt in einem Gehäuse 7, welches unten einen zylindrischen, in einer Bohrung der Hülse 3 hineinsitzenden Zapfen 8 aufweist. Der Zapfen-8 stützt sich mit einer Stellschraube 9 gegen die Fläche i. In dem Gehäuse 7 liegt eine wagerechte Welle i o, die durch eine Kurbel ii nur nach einer Richtung gedreht werden kann'. Um die Welle io herum liegt lose eine Schraubenfeder 12, die an dem Gehäuse befestigt -ist und eine Drehung der Kurbel i i nach der entgegengesetzten Richtung verhindert. Die Kurbel i i kann vier Hauptstellungen I, II, III, IV (Abb. 3 bis 6) einnehmen und wird in jeder dieser Stellungen nachgiebig durch eine unter Federwirkung stehende, in entsprechende Vertiefungen in der Wandung des Gehäuses 7 einfallende Kugel 13 verriegelt.
  • An einer Seite des Messers befindet sich ein Schleifstein 14, dessen unter Wirkung einer Druckfeder stehende Welle drehbar in einer Hülse 15 angeordnet ist. Die Hülse 15 weist einen Schlitz auf, durch welchen ein Arm 16 sich aufwärts erstreckt. Der Arm 16 ist mit der Welle des Schleifsteins 14. derart verbunden, daß durch eine Bewegung in Richtung des Pfeiles (Abb.2) der Schleifstein 14 gegen "das Messer gedrückt wird. Die Hülse 15 ist bei 17 an dem Gehäuse 7 drehbar gelagert und bei 18 mit einem Schlitz versehen, um eine Schraubenverbindung mit einem Querstück i9 des Gehäuses 7 Zwecks Änderns des Schleifwinkels zu erzielen.
  • Der zum Entfernen des Grats bestimmte .Schleifstein 2o sitzt an einer Welle 21, die in ähnlicher Weise mit einem Arm 22 verbunden und in einer Hülse 23 geführt ist.. Eine Zugfeder hat ständig das Bestreben, den Stein 20 gegen das Messer zu drücken.
  • Auf der Welle io ist eine Scheibe 25 mit einem Schlitz 24 angeordnet, und ein auf dieser Welle sitzendes Schneckenrad 26 kämmt mit einem entsprechenden, auf einer Welle 28 befestigten Rad 27. Die Welle 28 ist drehbar in dem Querstück i9 des Gehä uses angeordnet und trägt an der Seite de, Schleifzeuges einen Nocken 29 und an der Seite des Gratentferners einen 30. Die beiden Nocken 29 und 3o arbeiten mit den Armen bzw. 22 zusammen. Die Antriebswelle io kann durch einen in den Schlitz Finger verriegelt _ werden. Der Finger sitzt auf einer Welle 32, an der ein Haken 33 befestigt ist. Der Haken 33 weist eine Kerbe 3 auf, in welche die abgeschrägte Kante 35 des Flansches q. eingreift." Eine Schraubenfeder 36 hat das Bestreben, den Finger außer Eingriff mit dem Scheibe25 zu brin-2 gen. Der Flansch .l. ist mit zwei Löchern 37 und 38 versehen, in welche ein abwärts gerichteter Zapfen 39 des Gehäuses 7 eingreifen kann, um letzteres in der einen oder anderen Lage zu verriegeln. Das Gehäuse 7 trägt oben einen Knopf .Ia.
  • Vorrichtung 30 16 4 16 15 14 4 41 30 veranschaulichte 16 41 43 41 41 i veranschaulichte Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist wie folgt: In Abb. 2 sind die einzelnen Teile der in der Außerdienststellung veranschaulicht, und in dieser nehmen die Kurbel i i, die Nocken 29 und und die Arme und 22 die in Abb. 3 veranschaulichte Lage ein. Der Deutlichkeit halber sind in den Abb. 3 bis 6 die Zahnräder 26 und 27 sowie ihre Zubehörteile fortgelassen, während die in strichpunktierten Linien- veranschaulichte Kurbel i i unmittelbar auf der Welle 28 befestigt angedeutet ist. Wird die Kurbel 1 i um eine Viertelumdrehung- nach rechts (Abb. ) gedreht, so bewegt sich der Nocken 29 von dem Arm fort, und die Feder in der Hülse drückt den Schleifstein gegen das Messer i. Das Schleifzeug wird dann durch das Messer in Umdrehung versetzt. Sobald das Messer ¢i genügend geschliffen ist, wird die Kurbel i i weiter um 90° nach rechts in die in Abb. 5 veranschaulichte Lage gedreht. Das Schleifzeug wirkt weiter auf das Messer ein, und der Gratentferner kommt, da der Nocken sich von dem Arm 22 nunmehr fortbewegt, mit seiner Scheibe 2o ebenfalls zur Wirkung. Hierauf wird die Kurbel 1i abermals um 90° gedreht, so daß sie die in Abb. 6 Lage einnimmt. In dieser Stellung schiebt der Nocken 29 den Arm zurück, so daß das Schleifzeug von dem Messer entfernt und letzteres jetzt lediglich durch den Gratentferner bearbeitet wird, um von der Schneidkante des Messers jeglichen Grat abzunehmen. Nach vollständiger Umdrehung der Kurbel i i wird auch der Gratentferner von dem Messer abgehoben, und die beiden Werkzeuge nehmen wieder die in Albb. 2 Lage ein.
  • Während der oben angegebenen Drehungen der Kurbel i i bleibt die abgeschrägte Kante 35 des Flansches 4 in der Kerbe 34 des Hakens 33. Das Gehäuse 7 wird in der Kurbelstellung nach Abb. 3 durch Erfassen des Knopfes 4o gehoben, und der Haken 33 und die - Welle 32 werden durch den Druck der Kante 35 des Flansches ,4 gegen den Haken 33 etwas gedreht. Der Finger 31 greift alsdann in den Schlitz 24 der Scheibe 25 ein. Wenn die Kurbel i i nicht die richtige Lage, daß beide Werkzeuge abgehoben sind, einnimmt, ist ein Anheben des Gehäuses 7 unmöglich.
  • Sobald beim Anheben des Gehäuses 7 der Zapfen 39 aus dem Loch 37 des Flansches 4 herausgezogen ist, kann das Gehäuse 7 um 9o° um den Zapfen 8 geschwenkt werden, worauf der Zapfen 39 oberhalb des Loches 38 steht und das Gehäuse 7 wieder gesenkt werden kann. Bei der Abwärtsbewegung kommt die Kante 35 des Flansches 4, wieder in Eingriff mit der Aussparung 34 des Hakens 32, wodurch der Finger 31 aus dem Schlitz 24 der Scheibe 25 herausbewegt, d. h. die Sperrung der Kurbel i i gelöst und gleichzeitig das Gehäuse 7 gegen Aufwärtsbewegung gesichert wird.
  • Selbstverständlich kann durch Änderung der Gestalt oder der Lage der Nocken 29, 30 auf der Welle 28 sowohl das Schleifzeug als auch der Gratentferner später oder früher mit dem Messer 41 in Berührung gebracht oder voll diesem entfernt werden. Zum Beispiel können die Werkzeuge anstatt, wie die Abb.3 bis 6 erkennen lassen, durch viermaliges, durch dreimaliges Drehen der Kurbel i i während einer vollen Umdrehung der die Nocken tragenden Welle 28 verstellt werden, derart, daß zuerst das Schleifzeug, dann auch der Gratentferner mit dem Messer in Berührung gebracht wird und schließlich durch eine und die gleiche Drehung der Kurbel i i entweder zuerst das Schleifzeug und unmittelbar darauf der Gratentferner oder aber beide Werkzeuge gleichzeitig von dem Messer abgehoben werden. Auf keinen Fall jedoch darf und kann der Gratentferner vor dem Schleifzeug von dem Messer entfernt werden.

Claims (9)

  1. PATFNT-ANSPRÜCHE: i. Schärfvorrichtung für umlaufende Kreismesser von Aufschnittschneidemaschinen u. dgl. mit einem Schleifzeug und einem Gratentferner, wobei jedes Werkzeug mit dem Messer in und außer Berührung gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das Schleifzeug mit dem Gratentferner derart zwangläufig in Verbindung steht, daß der Gratentferner nicht vor dem Schleifzeug von dem Messer abgehoben werden kann.
  2. 2. Schärfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst das Schleifzeug allein an das Messer gebracht wird, darauf bei arbeitendem Schleifzeug der Gratentferner, dann das - Schleifzeug abgehoben wird, während der Gratentferner allein weiterarbeitet, und schließlich der Gratentferner zurückgezogen wird.
  3. 3. Schärfvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Kurbel (ii) das Schleifzeug und der Gratentferner an- und abgestellt werden. .
  4. 4. Schärfvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel (i i) nur nach einer Richtung drehbar ist.
  5. 5. Schärfvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung aus zwei in verschiedenen Ebenen liegenden Nocken (2y. 3o) besteht, die auf Ansätze (16 bzw. 22) wirken, um das Schleifzeug oder den Gratentferner achsial zu verschieben.
  6. 6. Schärfvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung in der Außerdienststellung oder während der Bewegung des sie tragenden Gehäuses (7) derart verriegelt werden kann, däß Unbefugte die Werkzeuge (14, 2o) nicht an das Messer bringen und beschädigen können.
  7. 7. Schärfvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung selbsttätig erfolgt. B.
  8. Schärfvorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Werkzeuge (14, 2o), wenn sie all ihrem Träger (2, 3) gehoben sind, selbsttätig durch das Gesperre (24, 25, 31, 33, 34, 35) verriegelt und, wenn sie gesenkt sind, selbsttätig entriegelt werden.
  9. 9. Schärfvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Eingreifen der Kante (35) eines Flansches (.4) in eine Kerbe (34) eines unter Federwirkung stehenden, drehbar gelagerten Hebels (31, 33) das eine oder beide Werkzeuge (14, 20) in der Arbeitsstellung zwangläufig gegen Aufwärtsbewegung gesichert werden.
DEB120288D 1924-07-09 1925-06-11 Schaerfvorrichtung fuer umlaufende Kreismesser von Aufschnittschneidemaschinen Expired DE433701C (de)

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DE (1) DE433701C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20050263590A1 (en) * 2004-02-03 2005-12-01 James Branck Point of sale terminal having integrated customer and operator interfaces

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20050263590A1 (en) * 2004-02-03 2005-12-01 James Branck Point of sale terminal having integrated customer and operator interfaces

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