DE2804602C2 - Verfahren zum Aufbringen einer elektrisch isolierenden Schicht auf ein Substrat für eine integrierte Schaltung - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen einer elektrisch isolierenden Schicht auf ein Substrat für eine integrierte SchaltungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen einer elektrisch isolierenden Schicht auf ein Substrat für
eine integrierte Schaltung mit einem über die Substratoberfläche herausragenden Metallschichtmuster, bei
dem auf das Substrat zunächst das Metallschichtmuster galvanisch aufgebracht und dann auf das Substrat mit
dem Metallschichtmuster durch Kathodenzerstäubung eine elektrisch isolierende Schicht aufgebracht wird,
wobei an das Substrat mit dem Metallschichtmuster während der Kathodenzerstäubung eine negative Vorspannung
angelegt wird.
Aus der US-PS 37 55 123 ist es bekannt, auf einem Substrat mit einem mittels Aufdampfen oder Zerstäuben
und anschließendem Ätzen gebildeten Metallschichtmuster eine elektrisch isolierende Schicht durch
Kathodenzerstäubung aufzubringen. Dabei wird an das Substrat während des Kathodenzerstäubungsprozesses
eine negative Vorspannung von mindestens 60 V angelegt, um eine dielektrische Schicht abzulagern, die einen
ausreichenden Kantenschutz gewährt.
Aus der DE-OS 24 39 300 ist es bekannt, öffnungen mit abgeschrägten Rändern in einer dielektrischen
Schicht auszuätzen, wobei ein Mehrkomponcnten-Älzmittel
eingesetzt wird, das sowohl den Photolack als auch die dielektrische Schicht abhebt.
Aus der DE-OS 20 46 833 ist es bekannt, eine Metallmaske
mit abgeschrägten Rändern an den Maskenöffnungen, die mit der Substratoberflächc einen Winkel
von nicht mehr als 45° bilden, dadurch herzustellen, daß eine Metallschicht angebracht und anschließend geätzt
wird, wobei die Ätzrate zur Oberfläche des Substrats hin abnimmt.
Aus »IBM Technical Disclosure Bulletin«, November 1976, Seiten 2047 und 2048 ist es bekannt, ein Poiysi-Iicium- oder Metallschichtmuster mit. abgeschrägten Rändern herzustellen durch Verwendung einer Photolackmaske mit abgerundeten Rändern und anschließendes reaktives lonenätzen.
Aus »IBM Technical Disclosure Bulletin«, November 1976, Seiten 2047 und 2048 ist es bekannt, ein Poiysi-Iicium- oder Metallschichtmuster mit. abgeschrägten Rändern herzustellen durch Verwendung einer Photolackmaske mit abgerundeten Rändern und anschließendes reaktives lonenätzen.
ίο Bei der Herstellung integrierter Schaltungen, wie
Halbleiteranordnungen, Magnetblasendomänenanordnungen und Dünnfilmmagnetköpfe, bei denen eine isolierende
Schicht durch Kathodenzerstäubung auf einem auf galvanischem Wege auf einem Substrat erzeugten
Metallmuster angebracht wird, folgt die isolierende Schicht den Konturen des Metallmusters, d. h. die isolierende
Schicht besitzt an der Stelle des Metallmusters Erhöhungen.
Es ist jedoch schwer, die Konturen der isolierenden Schicht dem Relief der unter ihr liegenden Oberfläche
derart folgen zu lassen, daß die Dicke der isolierenden Schicht an allen Stellen gleich ist Namentlich bezieht
sich dies auf die vertikalen Ränder der Metallmuster, an denen die Bedeckung durch die isolierende Schicht
meist bedeutend dünner als die in flachen Gebieten ist.
Um den Rändern dennoch eine ausreichende Bedekkung zu geben, ist es -jblich, der isolierenden Schicht in
den flachen Gebieten eine viel größere Dicke zu geben als eigentlich erforderlich ist; abhängig von der Höhe
des Metallmustcrs ist es beispielsweise üblich, die isolierende
Schicht in den flachen Gebieten anderthalb mal dicker als das Mctallmustcr selbst zu machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das eine homogene Bedeckung durch eine isolierende Schicht
bei möglichst geringer Dicke ermöglicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,
daß die negative Vorspannung zunächst so hoch eingestellt wird, daß auf dec- Substrat und den
dazu parallelen Bereichen des Metallschichtmusters im wesentlichen kein Material der elektrisch isolierenden
Schicht mittels Kathodenzerstäubung abgeschieden wird, die abgerundeten Ränder des Metallschichtmusters
aber so geätzt werden, daß sie gegen das Substrat mit konstantem Neigungswinkel abgeschrägt werden,
und daß die negative Vorspannung dann /.um Abscheiden
der elektrisch isolierenden Schicht zumindest reduziert wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die
so isolierende Schicht unter solchen Umständen aufgebracht wird, daß sich in flachen Gebieten sehr wenig
isolierendes Material ablagert, d. h. die durch Kathodenzerstäubung aufgebrachte Materialmenge wird fast
ganz durch das Ätzen mittels Kathodenzerstäubung entfernt, während an den Rändern des Metallmusters
der Ätzeffekt vorherrscht, wodurch sich dort gar kein
isolierendes Material ablagert, und sogar ein Ätzen des Randes des Metallmusters erfolgt, wobei das durch den
galvanischen Prozeß ursprünglich mehr oder weniger halbkreisförmige Randprofil des Mctallmuslers derart
geändert wird, daß gegen das Substrat abgeschrägte Ränder entstehen.
Sobald eine Abschriiguiig mil dem gewünschten Neigungswinkel
entstanden ist, wird das Ätzverfahren mittcls Kathodenzerstäubung eingestellt und es wird nur
mit dem Beschichten mittels Kathodenzerstäubung fortgefahren, wobei durch den erhaltenen allmähligen
Übergang vmn Mcliillimisicr zum Substrat cine homo-
gene Bedeckung durch eine Schicht aus isolierendem
Material entsteht Die Dicke dieser Schicht kann bedeutend kleiner sein als die Dicke isolierender Schichten,
die auf die bekannte Weise, d. h. unter Beibehaltung des ursprünglichen, einen sprunghaften Übergang bildenden Randprofils, auf einem Metallmuster angebracht
werden. Insbesondere an den Stellen, an denen dünne isolierende Schichten erforderlich sind, beispielsweise
beim Übertragsschlitz in einem Dünnfilmmagnetkopf, kann das erfindungsgemäße Verfahren mit Verteil benutzt werden.
Auch bei der Bedeckung anderer Metallstrukturen mit einer isolierenden Schicht kann die Anwendung des
erfindungsgemäßen Verfahrens große Vorteile bieten. Es hat sich nämlich gezeigt, daß sogar bei Strukturen,
bei denen das Anbringen einer dicken Isolierschicht zugelassen werden kann, der runde Verlauf des Randes
des Metalknusters einen klaren Nachteil mit sich bringt, wenn in einer späteren Phase durch die Isolierschicht
hindurch ein Verbindungsloch zu einem darunter liegenden Metallstreifen gebildet werden muß, wie es bei
sogenannten Mehrschichtenstrukturen beispielsweise der Fall ist Wenn auf übliche Weise auf chemischem
Wege ein Loch in einer auf einem Metallstreifen angeordneten Isolierschicht geätzt wird, erreicht das Loch
den Rand des Metallstreifens und gegebenenfalls sogar dessen Unterseite, bevor alles Isoliermaterial über dem
Metallstreifen entfernt ist. Für die Zeit, in der an der
Stelle des Lochs der Rest des Isoliermaterials über dem Metallstreifen entfernt wird, erfolgt dabei ein unerwünschter Angriff durch das Ätzmittel längs der Seite
des Metallmusters, wodurch ein unerwünschter Schlitz entsteht der nicht nur eine schwache Stelle in der Struktur bedeutet, sondern außerdem die Gefahr birgt, daß
bei nachfolgenden Ätzphasen ein Kurzschlußweg gebildet wird, der den Metallstreifen durch die Isolierschicht
darunter mit dem (Halbleitersubstrat verbindet. Die »Schlitzkorrosion« ist offensichtlich einer präferentiellen Ätzung längs des Randes des Metallstreifens zuzuschreiben.
Das beschriebene Problem tritt namentlich in Mehrschichtstrukturen auf, in denen das Verbindungsloch
breiter ist als der darunter liegende Metallstreifen.
Die heutigen integrierten Schaltungen haben häufig ein Metallmuster, deren Metallstreifen sehr dicht beieinander liegen. Sie erfordern dabei Vcrbindungslöcher,
die mindestens genauso breit und vorzugsweise bretter sind als die Metallstreifen, über denen sie angebracht
worden sind. In früheren, weniger dichten Randstrukturen war es üblich, den Metallstreifen unter dem Verbindungsloct; zu verbreitern. In einem derartigen Fall würde, da der Rand des darunterliegenden Metallstreifens
nicht vorn Ätzmittel angegriffen werden kann, die Gefahr des Auftretens von Schlitzkorrosion nicht sehr
groß sein. Jedoch ist in den heutigen integrierten Schaltungen mit sehr dicht gepackten Metallstreifen das Anbringen derartiger Verbreiterungen unter den Verbindungslöchern nicht praktisch, da sie die Dichte der Pakkung beschränken. In den heutigen Metallmustern sind
die Metallstreifen daher vorzugsweise nicht breiter als die Löcher, und ist es sogar erwünscht, die Löcher breiter als die darunter liegenden Metallstreifen zu machen,
um sogar bei möglichen Ausrichtfehlern beim Anbringen des Lochs dafür zu sorgen, daß das Verbindungsloch mit dem Metallreifen Kontakt herstellt.
Die Erfindung macht es nunmehr möglich, diese Art
von Löchern in einer spj.:-eren Phase ohne Probleme anzubringen, weil beim Aufbringen der Isolierschicht
nach dem beanspruchten Verfahren dafür gesorgt wird, daß die Metallstreifen gegen das Substrat abgeschrägte
Ränder bekommen.
Die an den Rändern angebrachten Abschrägungen bieten hier den Vorteil, daß beim Ätzen der Löcher das
Isoliermaterial gleichmäßig abgeätzt wird, so daß keine Schlitzkorrosion auftritt.
Um den zur Verwirklichung der Abschrägungen erforderlichen Ätzvorgang mittels Kathodenzerstäubung
ίο durchführen zu können, muß der Beschichtungsvorgang
mittels Kathodenzerstäubung, mit dem das Isoliermaterial auf das Substrat aufgebracht wird, mit einer gewissen Vorspannung durchgeführt werden. Obgleich der
Vorspannungsprozentsatz nicht sehr kritisch ist, ist er
vorzugsweise ungefähr 40%. Bei Vorspannungsprozentsätzen über 40% wird schließlich das Metallmuster
vollständig abgeätzt, während bei Vorspannungsprozentsätzen unter 40% je nach Vorspannungsprozentsatz ein immer größer werdender Teil des Randprofils
mit isolierendem Material bedeckt wird und somit nicht abgeätzt wird. Wenn bei der Verweisung eines Vorspannungsprozentsatzes von ungefähr 40% eine Abschrägung mit einem gewünschten Neigungswinkel gegen das Substrat gebildet ist wird die Vorspannung ver-
ringert, um anschließend das Isoliermaterial mit der gewünschte*. Dicke durch Kathodenzerstäubung aufzubringen. Gegebenenfalls kann dabei mit einem derartig
niedrigen Vorspannungsprozentsatz (beispielsweise 10 bis 20%) beschichtet werden, daß eine Isolierschicht mit
genau nachprüfbaren isolierenden Ätzeigenschaften erhalten wird.
Nach einer vorteilhaften Ausbildung des Verfahrens wird die negative Vorspannung so eingeteilt, daß die
Ränder des Metallschichtmusters einen Neigungswinkel
aus dem Bereich von 30 bis 50° gegen das Substrat
aufweisen. Bei Neigungswinkeln unter etwa 30° verschwindet zuviel Material vom Metallstreifen. Bei Neigungswinkeln über etwa 50° ist der Übergang vom Substrat zum Metallmuster nicht mehr gleichmäßig genug
(»die Neigung wird zu steil«), wodurch gleichartige Problem? beim einheitlichen Bedecken auftreten, wie bei
der Durchführung des bekannten Verfahrens.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 teilweise im Schnitt eine Ansicht eines Teils einer integrierten Schaltung,
F i g. 2 bis 7 schema tisch Querschnitte durch eine integrierte Schaltung in den verschiedenen Phasen der Herstellung zur Veranschaulichung des erfindungsgemäßen
so Verfahrens.
Die Struktur nach F i g. 1 ist ein Teil einer integrierten Schaltung, ein sogenannter »chip«, und zeigt den Einfluß, den ein Metallstreifen eines Metallmusters auf eine
aul dein Metallmuster angebrachte Isolierschicht aus
übt. Wie noch näher erläutert wird, ist die Struktur ohne
Verwendung des erfindungsgemäßen Verfah.-ens mit Hilfe herkömmlicher Techniken zur Herstellung integrierter Schaltungen gebildet. Auf dem Substrat, in diesem Falle eine Silichmscheibe 1, ist mittels thermischer
ω Oxidation der Oberfläche des Substrats 1 eine Oxidschicht 2 gebildet. Die Schicht 2 fungiert sowohl als
schützende oder passivierende Schicht für das Siiiciumsubstrat als auch als Isolierschicht, die das Substrat von
einem Metallmuster isoliert, von dem der Streifen 3 ein
b5 Teil ist. Das Metallmijster ist auf galvanischem Wege
auf einer Galvanisierhilfsschicht 4 angebracht und mit einer Schicht 5 aus isolierendem Material, z. B. Quarz,
bedeckt. Da es notwendig ist, das Metallmuster an be-
stimmten Stellen von oben her zugänglich zu machen, um es mit einem weiteren Teil der integrierten Schaltung verbinden zu können, beispielsweise mit einem auf
einem zweiten Niveau auf der Schicht 5 anzubringenden Metallmuster, müssen Verbindungslöcher durch die
Schicht S hindurch angebracht werden. Ein derartiges Verbindungsloch 6 ist mit gestrichelten Linien in der
Figur angegeben.
Wenn die Schicht 5 mit Hilfe herkömmlicher Niederichlagtechniken angebracht ist, verursacht das Ätzen
des Lochs 6 mit Hilfe eines Ätzmittels Schlitzkorrosion, insbesondere wenn das Loch genauso breit oder breiter
ist als der Metallstreifen 3. Das erfindungsgemäße Verfahren, das Schlitzkorrosion vermeidet, wird anhand der
Fig.2 bis 7 erläutert, die Schnitte durch die Struktur
nach F i g. 1 in den verschiedenen Hcrstellungsphascn darstellen. Auf einem oxidierten Siliciumsubstrat 1
(Fig.2) wird eine dünne Galvanisierhilfsschicht durch
Kathodenzerstäubung aufgebracht oder aufgedampft. Das Material der Galvanisierhilfsschicht ist beispielsweise MoAu, wobei das Mo für eine gute Haftschicht
und das Au für eine gute Leitschicht sorgt, die als Elektrode fungieren kann. Die Gesamtdicke der Galvanisierhilfsschicht beträgt etwa 0,2 μηχ Die Galvanisierhilfsschicht wird anschließend mit Hilfe von Photoätzver-
fahren in Form des gewünschten Metallmustcrs geätzt, das mit der Bezugsziffer 4 bezeichnet ist. Das Metallmuster kann beispielsweise die Form eines flachen spiralförmigen Leiters haben, der als Spule in einem Dünnfilmmagnetkopf dienen soll, oder die Form eines Teiles
einer Magnetschaltung eines Dünnfilmmagnetkopfes. (Die erforderliche Form kann auch über sogenannte
»lift-off«-Techniken und Ätzverfahren mittels Kathodenzerstäubung unter Beibehaltung der Definition verwirklicht werden). Die Galvanisierhilfsschicht ist so
dünn, daß der Effekt des Unterätzens nahezu vernachiässigbar klein ist. Auf der Abbildung des Meiaiimusters
4 wird elektrolytisch eine Metallschicht 3 bis zu einer Dicke von 2,5 μηι aus einem Glanz-Cu-Bad (F i g. 3) angebracht. Da das laterale Wachstum des Cu auf der
Substratoberfläche genauso schnell wie das Wachstum in Richtung senkrecht zur Oberfläche vor sich geht, bekommt die Schicht 3 abgerundete Ränder 7 und 8. Auf
dieser Schicht 3 muß eine isolierende (Quarz-)Schicht durch Kathodenzerstäubung angebracht werden. Wenn
jedoch Quarz auf die übliche Weise auf einer Metallschicht mit runden Rändern mittels Kathodenzerstäubung angebracht wird, treten Einschnürungen auf. die
unterbrochene Metallschichten und Kurzschlüsse verursachen, wenn die Quarzschicht nicht sehr dick ge-
macht wird. Sogar eine auf einem Metallmuster angebrachte dicke Quarzschicht ergibt noch das Problem der
Schlitzkorrosion beim Ätzen der Löcher. Erfindungsgemäß wird nunmehr der Quarz durch Kathodenzerstäubung derart aufgebracht, daß sich in der ersten Phase
des Aufbringens auf flachen Gebieten fast kein Quarz ablagert und daß auf den Rändern der Schicht 3 Kupfer
durch Kathodenzerstäubung abgeätzt wird, wodurch eine Abschrägung der Ränder erzeugt wird (F i g. A).
Bei einem Beschichtungsvorgang mit S1O2 von 60 Minuten Dauer in einer Kathodenzerstäubungsanlage, bei
dem die Schicht 3 unter einer (negativen) Spannung stand, die 40% der Spannung an der Kathode betrug
(40%-Vorspannung), wurde ein Neigungswinkel von ungefähr 40° erhalten. Die Leistungsaufnahme betrug
0,5 kW. der Argondruck im Zerstäubungsraum 2,66 Pa. Anschließend wurde eine Quarzschicht 5 der gewünschten Dicke von 2 μπι (Fig.5) durch Kathodenzerstäu
bung aufgebracht. Hierbei wurde eine negative Vorspannung von 10% angewandt, aber diese zweite Phase
kann auch ohne Vorspannung durchgeführt werden. Unter Verwendung einer Maske 9 (Fig.6) wurde
schließlich ein Loch 6, das die Schicht 3 freilegt, in die Schicht S cingcätzt. Durch die abgeschrägten Ränder
des Schichtmusters 3 trat dabei keine Schlitzkorrosion
auf(Fig.7).
Es sei noch bemerkt, daß sich das erfindungsgemäße
Verfahren sowohl zum Herstellen von Strukturen eignet, in denen in einer anschließenden Phase ein Verbindungsloch durch eine isolierende Schicht hindurch (wie
in F i g. 2 bis 7 dargestellt) angebracht werden muß, als auch zum Herstellen von Strukturen, in denen in einer
anschließenden Phase ein Loch angebracht werden muß, um die Dicke der Isolierschicht stellenweise herabzusetzen. Letzteres ist beispielsweise der Fall bei Dünnfilmmagnctköpfen, wenn die Länge des Nutzspaltes eingesteht werden muß.
Claims (3)
1. Verfahren zum Aufbringen einer elektrisch isolierenden Schicht auf ein Substrat für eine integrierte
Schaltung mit einem über die Substratoberfläche herausragenden Metallschichtmuster, bei dem auf
das Substrat zunächst das Metallschichtmuster galvanisch aufgebracht und dann auf das Substrat mit
dem Metallschichtmuster durch Kathodenzerstäubung eine elektrisch isolierende Schicht aufgebracht
wird, wobei an das Substrat mit dem Metallschichtmuster während der Kathodenzerstäubung eine negative
Vorspannung angelegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die negative Vorspannung
zunächst so hoch eingestellt wird, daß auf dem Substrat und den dazu parallelen Bereichen des Metallschichtmusters
im wesentlichen kein Material der elektrisch isolierenden Schicht mittels Kathodenzerstäubung
abgeschieden wird, die abgerundeten Ränder des Metaiischichtmusters aber so geätzt werden,
daß sie gegen das Substrat mit konstantem Neigungswinkel abgeschrägt werden, und daß die negative
Vorspannung dann zum Abscheiden der elektrisch isolierenden Schicht zumindest reduziert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathodenzerstäubung zur Verwirklichung
der Ätzphase zunächst mit einer negativen Vorspannung von etwa 40% der Kathodenspannung
durchgeführt wird.
3. Verfahr-τ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die negative Vorspannung so eingestellt wird, daß die Ränder des Wietallschichtmusters
einen Neigungswinkel aus Jem Bereich von 30 bis 50° gegen das Substrat aufweisci=.
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