DE280441C - - Google Patents

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DE280441C
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piston
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explosion
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C9/00Oscillating-piston machines or engines
    • F01C9/002Oscillating-piston machines or engines the piston oscillating around a fixed axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekannt sind Explosionskraftmaschinen mit schwingendem Kolben, welcher durch die Entspannung eines während der Explosionsperiode gebildeten Luftkissens zurückgetrieben wird. Erfindungsgemäß wird bei einer solchen Maschine eine gewisse Luftmenge erst weggedrückt und nur der Rest zur Bildung des Pufferkissens benutzt. Es kann eine solche Maschine zugleich als Kraftmaschine und als Kompressor
ίο wirken. Die weggedrückte Luft kann z. B. zu Steuerungszwecken benutzt werden, was eine bequeme und einfache Ausgestaltung der Steuerung gegenüber dem sonst üblichen mechanischen Antrieb ermöglicht. Es kann aber auch die gesamte Luft zur Bildung des Luftkissens benutzt werden.
Wesentlich für den praktischen Betrieb ist, daß der Beginn der Verdichtung der Luft durch ein Ventil geregelt wird, durch das die
20.' Luft so lange entweichen kann, bis das Ventil geschlossen wird. Dadurch läßt sich eine einfache und sichere Regelung erzielen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In einem feststehenden Gehäuse g schwingt ein Kolben k. Der Querschnitt des Gehäuses, soweit er den Zylinderraum bildet, kann beliebig gestaltet, viereckig oder rund sein. Der Kolben kann mit einem Ring r verbunden sein, der dann auf der Maschinenwelle w fest sitzt. Die Welle trägt ein Schwungrad s.
Wird die" Maschine als Kraftmaschine betrieben, so kann sie Arbeit an das Schwungrad s und an ein zweites Schwungrad oder eine Riemenscheibe S1 (Fig. 2) abgeben. Beim Vorwärtsgang des Kolbens k wird das Schwungrad S1 durch eine einseitig wirkende Kupplung m mitgenommen. Beim Rückwärtsgang läuft das Schwungrad frei in der ersten Richtung weiter, und nur das Schwungrad s muß rückwärts beschleunigt werden. Statt durch eine Kupplung kann das sich gleichmäßig drehende Schwungrad S1 auch durch ein Kurbelgetriebe angetrieben werden, wie in Fig. 3 angedeutet ist. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Wenn bei der in Fig. 1 veranschaulichten Lage eine Explosion im Räume Z1 stattgefunden hat, so wird Kolben k vorwärts getrieben. Aus Zylinderraum Z2 entweicht die Luft durch ein offen stehendes Ventil υΆ so lange, bis Ventil V9 entweder zwangläufig geschlossen oder von dem Kolben überdeckt wird. Dann beginnt die Verdichtung der Luft in Raum Z2. Ist der Druck der Förderleitung erreicht, so hebt sich ein zweites Druckventil und die Luft wird hinausgeschoben. Das zweite. Druckventil schließt sich wieder oder wird von dem Kolben wieder überdeckt, worauf im Zylinderraum z2 ein Pufferkissen entsteht, welches die Rückschwingung des Kolbens verursacht.
Während der Explosionsperiode dehnen sich
im Raum Z1 die verbrannten Gase aus.
Auslaßventil v2 wird durch die Steuerung geschlossen gehalten. Haben sich die Gase bis auf einen niedrigen Druck ausgedehnt, so öffnet sich Einlaßventil D1, und neues Gemisch wird durch Leitung I eingesaugt, bis der Kolben seine Endstellung erreicht hat.
Bei der Rückschwingung des Kolbens entspannt sich das Pufferkissen im Zylinderraum z2.
Der Kolben schiebt die verbrannten Gase vor sich her und zum Ventil V2 hinaus, das dann geöffnet wird. Hierbei nimmt das frische Gemisch eine solche Lage im Zylinderraum Z1 ein, daß es nicht aus dem Ventil V2 hinausgeschoben werden kann. .Der weiter zurückschwingende Kolben verdichtet das Gemisch, worauf eine neue Zündung und Explosion erfolgt. Hinter dem Kolben wird als Ersatz
ίο für die während des Explosionshubes durch Ventil ^3 ausgestoßene Luft durch ein besonderes Luftsaugeventil neue Luft angesaugt. Im rechten Teil der Fig. ι ist eine Vorrichtung zum Eindrücken der Brennstoffladung skizziert.
Sie besteht aus einem Zylinderraum zs, der mit Saug- und Druckventilen für den Brennstoff ausgerüstet ist, und in welchem die Ladung verdichtet wird. Aus diesem Raum strömt die Luft sofort in den Zylinderraum Z1 ab, sobald in diesem die Spannung unter den im Raum Z3 herrschenden Druck sinkt. Es braucht die Dehnung der verbrannten Gase im Zylinder-· raum Z1 nicht bis unter die Atmosphäre getrieben zu werden.
Die Vorrichtung zur Verdichtung der Luft wirkt folgendermaßen: Das U-förmige Rohr u sei mit Flüssigkeit gefüllt, der Kolben kx stehe, wie gezeichnet, in seiner unteren Lage. Das Druckmittel strömt bei geöffnetem Ventil vi durch ein Rohr 0 bis in den Kopf des einen Schenkels des Rohres u, verdrängt die Flüssigkeit und hebt den Kolben A1. Im Raum za wird die neue Ladung verdichtet. Die aufgehende Kolbenstange f nimmt gegen Hubende den Arm eines Kippwerkes f mit und bringt dieses zum Umfallen. Dadurch werden die zwangläufig mit ihm verbundenen Ventile V4, und V5 umgesteuert, so daß nunmehr das Eintrittsventil V1 geschlossen und das Ventil vs geöffnet wird, so daß das Druckmittel entweichen kann. Infolgedessen geht auch der Kolben It1 wieder herunter. Kurz vor seinem unteren Hubende steuert er wieder das Kippwerk um, und das Spiel beginnt von neuem.
Man braucht diese Pumpvorrichtung nur in Übereinstimmung mit der Zeitfolge der Hübe in der Maschine zu bringen, um mit Sicherheit die Ladung bewirken zu können.
Bei dieser Maschine soll die Arbeit für den Rückhub des Kolbens k in dem Luftkissen aufgespeichert werden, das der Kolben am Ende seines Hubes verdichtet. Um aber die größte Kraft der Explosion, die zu Beginn des Hubes vorhanden ist, mit für den Rückhub auszunutzen, kann ein mit dem Schwungrad s oder unmittelbar mit der Welle w fest verbundenes Gewicht S2 angeordnet werden, welches beim Explosionshub bis zum Gipfel seiner Kreisbahn oder darüber hinaus gehoben wird und beim Rückhub infolge seiner Schwere treibend auf den Kolben wirkt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Explosionskraftmaschine mit schwingendem Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß während des Explosionshubes die Luft auf der andern Seite des Kolbens zunächst frei ausströmt, darauf die Luft verdichtet und weggedrückt wird und endlich durch Verdichtung der zurückbleibenden Luft ein Luftkissen gebildet wird, welches 'in bekannter Weise den Kolben zurücktreibt..
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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