DE280309C - Pivot-Geschütz - Google Patents
Pivot-GeschützInfo
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- DE280309C DE280309C DE1913280309D DE280309DA DE280309C DE 280309 C DE280309 C DE 280309C DE 1913280309 D DE1913280309 D DE 1913280309D DE 280309D A DE280309D A DE 280309DA DE 280309 C DE280309 C DE 280309C
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- gun
- pivot
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- wheels
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- Expired
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
- F41A23/28—Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Handcart (AREA)
- Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 72 c. GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
Pivot-Geschütz. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. April 1913 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein für den Feldgebrauch bestimmtes
Pivot-Geschütz.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch
veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des in der Feuerstellung
befindlichen Geschützes, das eine Rad ist weggelassen,
ίο Fig. 2 die zugehörige Vorderansicht, teilweise
im Schnitte,
Fig. 3 die zu Fig. ι gehörige Oberansicht,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Geschützes bei
einer Stellung der Teile, die sie während des Überführens in die Fahrstellung einnehmen, und
Fig. 5 eine Seitenansicht des fahrenden Geschützes nebst Protze.
Das Geschütz besitzt eine Pivotlafette, deren Pivotsockel aus zwei Teilen A B besteht. Der
untere Teil A des Pivotsockels ruht auf einer Bettungsplatte C, die mit einer Protzöse c1
versehen ist. Der obere Teil B des Pivotsockels trägt einen senkrechten Zapfen D, um
den die Schildzapfengabel E mittels einer auf der Zeichnung nicht wiedergegebenen Seitenrichtmaschine
geschwenkt werden kann, die zwischen die Schildzapfengabel und den Sockclteil
B eingeschaltet ist. Die Schildzapfengabel besitzt die Lager für die wagerechten Schildzapfen
f1 des Gleitbahnträgers F, an dessen unterer Seite das Geschützrohr G geführt ist.
Zwischen die Schildzapfengabel und den Gleitbahnträger ist eine (auf der Zeichnung fortgelassene)
Höhenrichtmaschine' eingeschaltet. An der Schildzapfengabel sitzen Achsstümpfe /
für Räder K und zwei Augen e1, die einem weiter unten erläuterten Zwecke dienen.
An der Vorderseite des Sockelteiles B sitzt ein Auge b1, das zwischen zwei am Sockelteile A
angeordnete Augen a1 greifen und mit diesen
durch einen Schlüsselbolzen H (Fig. 1 bis 3) verbunden werden kann. Ferner ist an der
hinteren Seite des Sockelteiles A eine Klaue α2
vorgesehen, die dazu bestimmt ist, mit einer entsprechenden Klaue oder Rast des Sockelteiles
B in Eingriff zu treten. Schließlich sind am Sockelteile B zwei Paare von Lenkern M N
schwingbar angeordnet, und zwar am Zapfen δ2 bzw. b3, die an seitlichen Fortsätzen des Sockelteiles
B sitzen. Die Lenker M stehen in gelenkiger Verbindung mit Zapfen «3 des Sockelteiles
A, während die Lenker N mit Zapfen n1
in Lager c2 eingreifen, die auf der Bettungsplatte C befestigt sind. Die Anordnung dieser
Lenker ist so getroffen, daß sie zusammen mit dem Sockelteile B und dem Sockelteile A bzw.
der Bettungsplatte C Gelenkparallelogramme bilden.
Der vordere Teil der Bettungsplatte C besitzt eine geringere Breite als deren hinterer
Teil, damit die Räder K bei der in Fig. 4 wiedergegebenen Stellung der Teile auf dem
Erdboden ruhen können.
Bei der Feuerstellung des Geschützes (Fig. 1 bis 3) ruht die Bettungsplatte C auf dem Erdboden
und der Sockelteil B auf dem Sockelteile A. Das Auge b1 ist mit den Augen a1
durch den Schlüsselbolzen K gekuppelt, und die Klaue α2 greift über die entsprechende
Klaue des Sockelteiles B; die Räder K sind
vom Erdboden abgehoben. Bei dieser Stellung der Teile kann die Schildzapfengabel E zusammen
mit den Rädern K, dem Gleitbahnträger F und dem Geschützrohre G um 360 °
gegenüber dem Pivotsockel A B verschwenkt werden und das Geschütz nach jeder Richtung
unter den größten in Frage kommenden Erhöhungen bei hinreichender Stabilität feuern.
Soll das Geschütz fahrbar gemacht werden, so entfernt man den Schlüsselbolzen H aus
den Augen a1 b1 und schwingt den Sockelteil B
zusammen mit den Lenkern M N, der Schildzapfengabel E, den Rädern K usw. nach vorn,
und zwar so weit, bis die Räder K auf den Erdboden auf treffen (Fig. 4). Um hierbei Platz
für die Augen a1 zu schaffen, sind in dem
Sockelteile B Ausnehmungen δ4 (Fig. 1) für die
Augen a1 vorgesehen. Sodann hebt man die
Bettungsplatte C mit dem Sockelteile A und
,20 den Lenkern M N so weit an, bis die Bettungsplatte gegen das Auge b1 trifft (Fig. 5). Schließlich
legt man die Augen a1 an den Augen e1
mittels eines Bolzens H1 fest und protzt das Geschütz auf, indem man die Öse c1 in Eingriff
mit dem Protzhaken ψ1 einer Protze P
bringt.
Nach dem Abprotzen des Geschützes entfernt man zunächst den Bolzen H1 aus den j
Augen a1 e1, sodann läßt man die Bettungs- i
platte C mit dem Sockelteile A auf den Erdboden nieder und schwingt schließlich den
Sockelteil B nach hinten auf den Sockelteil A. Nach dem Einführen des Schlüsselbolzens H
in die Augen a1 b1 ist dann das Geschütz
feuerbereit.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß es bereits bekannt ist, das Radgestell einer Räderlafette
mit einem ausschaltbaren Pivotbocke zu versehen, dessen Sockel zwecks Vergrößerung
seiner Auflagerfläche Klappen trägt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Pivot-Geschütz, dadurch gekennzeichnet, ■ daß die gegenüber dem Pivotsockel verschwenkbare Schildzapfengabel (E) mit Rädern (K) versehen ist, und daß der Pivotsockel aus einem auf einer Bettungsplatte (C) ruhenden Teile (A) und einem die Schildzapfengabel tragenden Teile (B) besteht, der mit dem anderen Sockelteile (^4) bzw. der Bettungsplatte durch Lenker (M N) in der Weise in Verbindung steht, daß durch eine gegenseitige Schwingbewegung der durch die Lenker verbundenen Teile die Räder zur Auflage auf den Erdboden gelangen und die Bettungsplatte vom Erdboden abgehoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE280309T | 1913-04-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE280309C true DE280309C (de) | 1914-11-11 |
Family
ID=32523404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913280309D Expired DE280309C (de) | 1913-04-15 | 1913-04-15 | Pivot-Geschütz |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH67269A (de) |
| DE (1) | DE280309C (de) |
| FR (1) | FR469468A (de) |
| GB (1) | GB191405415A (de) |
| NL (1) | NL1181C (de) |
-
1913
- 1913-04-15 DE DE1913280309D patent/DE280309C/de not_active Expired
-
1914
- 1914-03-03 GB GB191405415D patent/GB191405415A/en not_active Expired
- 1914-03-04 NL NL4257A patent/NL1181C/nl active
- 1914-03-10 FR FR469468D patent/FR469468A/fr not_active Expired
- 1914-06-02 CH CH67269A patent/CH67269A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191405415A (en) | 1914-07-16 |
| CH67269A (de) | 1914-11-16 |
| FR469468A (fr) | 1914-08-01 |
| NL1181C (nl) | 1916-03-15 |
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