DE28029C - Krempel - Google Patents

Krempel

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Publication number
DE28029C
DE28029C DENDAT28029D DE28029DA DE28029C DE 28029 C DE28029 C DE 28029C DE NDAT28029 D DENDAT28029 D DE NDAT28029D DE 28029D A DE28029D A DE 28029DA DE 28029 C DE28029 C DE 28029C
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DE
Germany
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drum
card
tambour
screws
attached
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Active
Application number
DENDAT28029D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. ASHWORTH und E. ASHWORTH, in Firma GEBRÜDER ASHWORTH in Manchester
Publication of DE28029C publication Critical patent/DE28029C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/08Carding machines with flats or like members or endless card sheets operating in association with a main cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Krempel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Januar 1884 ab.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung der Kratzendeckel zum Zwecke einer Verstellbarkeit derselben gegen den Tambour, sowie die Anwendung von Scheiben an jedem Ende des letzteren, welche es gestatten, den Kratzenbeschlag bis zum Rande des Tambours auszudehnen, und welche es verhindern, dafs die gekrempelte Wolle sich seitlich über die Tambourenden ausbreitet.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 der mit α bezeichnete Theil ein auf dem Gestell b einer Krempel befestigtes bogenförmiges Seitenstück, welches genau concentrisch zur Tambourachse c angeordnet ist. Auf dem Rande dieses Seitenstückes sind ein oder zwei oder auch mehrere Bänder dd aus Stahl oder anderem , Material angebracht, welche einerseits durch eine Schraube e befestigt, andererseits mit Schrauben/ versehen sind, durch welche die Bänder angezogen werden können. Auf dem äufseren Bande liegen die Enden der Kratzendeckel/, wie in Fig. 1 punktirt angedeutet ist; sollen dieselben dem Tambour näher gebracht werden, so wird das äufsere Band entfernt und eventuell ein dünneres an seine Stelle gesetzt. Bei Anwendung von mehr als einem Bande kann das innere aus einem anderen Material, z. B. aus Papier, Pappe oder dünnem Fournier hergestellt sein, da das äufsere, aus Stahl hergestellte Band die harte Fläche für die Kratzendeckel bietet. Bei der in Fig. 2 der Zeichnung dargestellten Einrichtung ist das Seitenstück a am Obergestell der Maschine befestigt und kann vermittelst der Schraube g genau concentrisch zur Achse c eingestellt werden.
Am Ende h, Fig. 4, des Tambours ist eine aus Blech hergestellte Scheibe/ vermittelst der Schrauben k. befestigt, so dafs an jedem Ende des Tambours ein Rand gebildet wird, welcher etwas über die Kratzenbekleidung vorsteht. Letztere nimmt die ganze Breite zwischen den Scheiben ein, so dafs die Wolle bis an die Scheiben gekrempelt wird, wobei diese gleichzeitig verhindern, dafs sich die Wolle seitwärts über die Enden des Tambours ausbreitet. In jeder der Scheiben sind zwei schlüssellochförmige Oeffnungen //, Fig. 3, angebracht, in welche je ein Halter, Fig. 5, eingesetzt werden kann. Diese Halter bestehen aus einer Schraube»/, deren Kopf ml durch den runden Theil der Oeffnung / passiren kann und in welchen Kopf eine der Dicke der Scheibe entsprechende Nuth eingedreht ist, so dafs die Schraube, wenn der Kopf vermittelst der Nuthe in den länglichen Theil der Oeffnung / geschoben wird, an/ befestigt ist. Unmittelbar unter den Oeffnungen / / sind an den Seitengestellen der Maschine die Arme ο <?, Fig. 3, angebracht, welche Vertiefungen tf1 enthalten, deren Gröfse der Dicke des Schraubenbolzens m entspricht; werden nun die Schrauben k gelöst und entfernt, so ruht die Scheibe zunächst vermittelst der eingesetzten Schrauben m auf den Armen ο und kann nun dieselbe so verschoben werden, dafs genannte Schrauben m in die Vertiefungen 0' gleiten. Hier werden dann die Schrauben vermittelst
der Griffe η, Fig. 5 und 6, angezogen, wodurch die Scheibe am Seitenstück befestigt ist; gleichzeitig ist dabei die Scheibe etwas vom Rand des Tambours entfernt worden und hat durch die Verschiebung, wie aus Fig. 7 zu ersehen, eine excentrische Lage gegen den Tambour eingenommen, so dafs der Kratzenbeschlag an einer Seite über den Rand der Scheiben vorsteht, wodurch es ermöglicht ist, hier die Schleifrolle anzulegen, um die Bekleidung des Tambours zu reinigen. Die Scheiben können auch ringförmig eingerichtet und aus Segmenten zusammengesetzt sein, welche leicht aus der Maschine entfernt werden können, wenn eine Reinigung vor sich gehen soll. Anstatt die gelöste Scheibe in eine excentrische Lage zu verschieben, könnte auch ein Segment' derselben zum Abnehmen eingerichtet sein, um so zu ermöglichen, die Schleifrolle auf die Kratzfläche der Trommel wirken zu lassen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Krempel, deren Tambour zwischen feststehenden, die Zahnspitzen tiberragenden Scheiben läuft und infolge dessen bis an
. die Ränder mit Kratzenbeschlag versehen sein kann.
2. Eine Krempel der unter 1. charakterisirten Art, bei welcher aufserdem die gemeinsame Einstellung der vorhandenen Deckel gegen den Tambour durch auswechselbare, über die Krempelbogen (a) gelegte Bänder (dd) erfolgt.
Hierzu ι. Blatt Zeichnungen.
DENDAT28029D Krempel Active DE28029C (de)

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ID=304299

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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Country Status (1)

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DE (1) DE28029C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5186473A (en) * 1990-11-02 1993-02-16 Trutzschler Gmbh & Co. Kg Device for sealing a gap between two relatively moving surfaces

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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