DE67002C - Verstellbare Volantumhüllung an Krempeln - Google Patents

Verstellbare Volantumhüllung an Krempeln

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Publication number
DE67002C
DE67002C DENDAT67002D DE67002DA DE67002C DE 67002 C DE67002 C DE 67002C DE NDAT67002 D DENDAT67002 D DE NDAT67002D DE 67002D A DE67002D A DE 67002DA DE 67002 C DE67002 C DE 67002C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
flounce
screw
segment
scrapers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67002D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. HERRMANN in Brünn, Spitalwiese 11
Publication of DE67002C publication Critical patent/DE67002C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02Carding machines
    • D01G15/12Details
    • D01G15/14Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/22Fancies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1892 ab.
Um den durch die sehr rasche Umdrehung des Volants an Krempeln entstehenden Wollflug zu verhindern, wendet man seit längerer Zeit schon Volantumhüllungen an, die den Nachtheil besitzen, dafs sie im Umfange nicht nachstellbar sind. Bei Abnutzung der Kratzen und Holzbelege an Volants, die infolge dessen an den Tambour näher gerückt werden, entsteht bei am Umfang nicht nachstellbaren Umhüllungen ein bedeutender Zwischenraum zwischen den Volantkratzen und der Umhüllung. Dies hat zur Folge, dafs sich in demselben der Wollflug ansammelt, um schliefslich durch den Volant herausgerissen und zwischen Tambour und Peigneur geworfen zu werden, wodurch eine Ungleichheit des Vorgarnes verursacht wird.
Um diesem Uebelstande vorzubeugen, theile ich den Volantdeckel (Umhüllung), damit demselben ein kleinerer Umfang gegeben werden kann, nach Belieben in zwei, drei oder mehrere Theile, die durch entsprechend angeordnete Schrauben zusammengehalten und nach Bedarf so zusammengezogen werden können, dafs zwischen den abgenutzten Kratzen des Volants und der Volantumhüllung ein kleiner, bis minimaler Zwischenraum verbleibt.
In beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 die Umhüllung bei unabgenutzten Kratzen, in Fig. 3 bei abgenutzten Kratzen mit der Verschraubung dargestellt, Fig. 4 ist ein Schnitt von Fig. ι nach x-x.
T bedeutet den Tambour, V den Volant, A und B die Staubwender.
Seitlich vom Volant V, der in den im Stelleisen α ruhenden Lagerbüchsen b läuft, sind entsprechend grofse Scheiben, die aus Segmenten C1C^c3 und C4 bestehen, angeordnet, auf welchen die Blechumhüllung J1 d2 da befestigt ist.
An der das Stelleisen α haltenden Führung e, die an dem Krempelbogen befestigt ist, ist mittelst Scharniere f das Segment C1 angebracht, das durch die Schraube g an der Führung e festgehalten wird.
Das Segment C1 ist durch das Scharnier h und die Schraube J1, die rechtes und linkes Gewinde hat, mit dem Segment C4 verstellbar verbunden.
Auf den beiden unteren Segmenten C1 und C4 ruhen mittelst der Schrauben Ar1 und Ar2 die beiden oberen Segmente C2 und C3, die mittelst der durch den am Segment C2 befindlichen Ansatz m gehenden Schraube / an dem am unteren Segment C1 angebrachten Ansatz m, gestützt werden.
Die Segmente C2 und C3 sind durch die Schraube i,, die ebenfalls rechtes und linkes Gewinde hat, mit einander und durch die Schrauben Ar1 Ar2 und / zu den unteren Segmenten C1 und C4 nach Bedarf verstellbar.
Am unteren Theil der Umhüllung U1 ist eine Schiene η angenietet, die an beiden Enden in Zapfen 0 ausläuft, auf denen sich die Augenschrauben ρ befinden, die in am Segment C4 angebrachten Kloben r befestigt sind. Durch diese Schrauben ρ kann man den unteren Theil der Umhüllung dl zum Kratzenbeschlag des Volants ganz genau, bis auf minimale Entfernung einstellen.
Durch die Schraube s ist der obere Theil der Umhüllung d3 verstellbar.

Claims (1)

  1. Haben sich nun die Kratzen t des Volants abgenutzt, so mufs der Volant an den Tambour angerückt werden, in der Weise, wie in Fig. 2 angedeutet (in Fig. 1 und 2 bedeuten die strichpunktirten Linien die Enden der Kratzen t in unabgenutztem Zustande, in Fig. 2 die volle Linie die Enden der abgenutzten Kratzen). Dadurch kommt die Achse des Volants um die Distanz y dem Tambour näher zu stehen, und der Zwischenraum \ zwischen Volantkratzen und Umhüllung wird bei nicht verstellbaren Volantumhüllungen um das Doppelte von y gröfser.
    Urri den Zwischenraum zwischen den Volantkratzen t und der Umhüllung d1 d.2 und dt zu verkleinern und zu einem minimalen zu machen, zieht man mittelst der Schrauben I1 die Segmente C2 und C4 und mittelst der Schrauben· i2 die Segmente C2 und C3 und mit diesen die Umhüllung dl d2 und d& nach Bedarf zusammen; durch Nachlassen der Schrauben Ar1 und Ar2 läfst man die Segmente entsprechend tief herunter und regulirt etwa vorkommende Ungleichheiten in der Entfernung zwischen Kratzen und Umhüllung mit den Schrauben / und p.
    Mit der Schraube s stellt man den oberen Theil der Umhüllung d3 entsprechend an den Wender A.
    Das Oeffnen der Umhüllung geschieht durch Abheben der Segmente C2 und C3 mit der Umhüllung d.2 und d3, oder durch Aufklappen derselben mittelst einer entsprechend angeordneten Aufklappvorrichtung.
    Damit der Wender B behufs Putzens aus seiner Lagerung herausgehoben werden kann, ohne dafs man das Segment C1 mit der Umhüllung d1 abschrauben mufs, ist das Segment C1 und das mit diesem durch das Scharnier h und die Schraube Z1 verbundene Segment C4 um das in der am Krempelbogen befestigten Führung e angebrachte Scharnier f drehbar befestigt.
    Nachdem der obere Theil der Umhüllung abgehoben und der Volant aus dem Stelleisen a entfernt ist, löst man die Schraube g; der untere Theil der Umhüllung άλ mit den Segmenten c, und C4 wird um das Scharnier f in die Höhe gehoben, worauf man den Wender B leicht und bequem herausnehmen kann.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine im Umfang verstellbare Volantumhüllung an Krempeln, gekennzeichnet durch den in die Theile dt d.2 und dB getrennten Blechmantel, welche Theile über die aus Segmenten C1 C2 C8 und c4 bestehende seitliche Scheibe umgebogen und mittelst der Schrauben Z1 z2 kx k2 unter Vermörtelung des Scharniers h, durch welches die Segmente C1 C4 zusammenhalten werden, wenn nach . Abnutzung der Kratzen t der Volant an den Tambour näher gerückt wird, so zusammengeschraubt werden können, dafs ein minimaler Zwischenraum zwischen , den Volantkratzen und der Umhüllung verbleibt, wobei die Schraube Z, die durch den Ansatz m des oberen Segmentes C2 durchgeht und sich an dem Ansatz m, des unteren Segmentes c, stützt, und die Schraube p, die den unteren Theil der Umhüllung d1 hält, etwaige Unregelmäfsigkeiten reguliren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT67002D Verstellbare Volantumhüllung an Krempeln Expired - Lifetime DE67002C (de)

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