DE280255C - - Google Patents

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DE280255C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 280255 KLASSE 74«. GRUPPE
HANS BAIER in MÜNCHEN.
Lichtsignalanlage für Hotels u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1913 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Lichtsignalanlage für , Hotels, Kurhäuser u. dgl. Die Anlage hat gegenüber den bisherigen ähnlichen Einrichtungen den Vorzug, daß die Lichtsignale der Kontrollampen sowie auch die Lichtzeichen der Bedienungspersonen direkt vom Zimmer aus durch das Niederdrücken der einzelnen Druckknöpfe mechanisch unter Fortfall von Relais eingeschaltet werden können,
ίο und zwar sind die Lichtzeichen für die Dienerschaft am Lichtschauzeichentaster mit den Druckknöpfen in den Zimmern in direkte Verbindung gebracht und bilden ein Ganzes. Soll nun durch Niederdrücken eines Druckknopfes vom Zimmer aus für die Bedienung ein Lichtsignal abgegeben werden, so wird am Lichtschauzeichentaster das für die gewünschte Bedienungsperson erforderliche Lichtzeichen aus diesem sichtbar vorgeschoben und eingeschaltet; letzteres leuchtet dann so lange als deutlich wahrnehmbares Lichtzeichen gleichzeitig mit den anderen Lichtsignalen (Kontrollampen) auf, bis die gerufene Bedienungsperson am Lichtschauzeichentaster das für sie vorgeschobene Lichtzeichen wieder durch dessen Zurückschieben in die Ruhelage bringt und so wieder die aufleuchtenden Lichtsignale mechanisch unterbricht.
Auf der Zeichnung ist der Erfmdungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen einfachen Lichtschauzeichentaster mit einem Druckknopf verbunden im Grundriß,
Fig. 2 einen Schnitt durch Fig. 1 nach Linie a-b,
Fig. 3 das Schaltungsschema für ein mit den Kontrollampen zusammengeschaltetes Lichtzeichen.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, wird der Apparat α in die Mauer w eingelassen, und zwar am besten gleich neben der Tür außerhalb des betreffenden Zimmers. Beim Drücken auf den im Innern des Zimmers angebrachten Druckknopf 0, welcher in einer Messingplatte υ lagert, wird ein vierkantiges Rohr b, das mit ihm fest verbunden ist, nach links verschoben. Das Rohr b, welches auf der oberen Seite mit einem Schlitz V (Fig. 2) versehen ist, trägt am anderen Ende einen Isolierkörper c, an welchem auf beiden Seiten zwei Metallstifte d und d' befestigt sind. Diese greifen in der Ruhelage in zwei Kontaktfedern I und V ein, welche ebenfalls auf einem Isolierstück β sitzen. Dieses ist jedoch auf einer vierkantigen Führungsstange f befestigt, welche im Rohre b (Fig. 2) beweglich lagert. Die auf dem Isolierstück e (Fig. 1) sitzenden Federn I und V endigen in die beiden Kontakte i und k einer Glühlampenfassung, welche die Lampe u trägt. Über letztere geschoben und mit e mechanisch verbunden ist eine Messingrohrhülse (Lichtzeichentaste) q (Fig. 2), welche an der Vorderseite durch eine Glaslinse t abgedeckt, an den beiden Seiten mit den Schlitzen r und / (Fig. 1) versehen ist und zwischen den Gehäuseplatten α und a! lagert. Da die Lichtzeichentaste q (Fig. 2) in der Ruhelage einerseits in der Gehäuseplatte α und anderseits durch die feste Verbindung mit dem Isolierstück e und der Führungsstange f im Hohlraum χ des Rohres b beweglich lagert und so

Claims (1)

  1. vor dem Isolierstück c ruht, kann sie mittels des Rohres b und des Isolierstücks c aus der Gehäuseplatte α geschoben werden. Zur Be-. grenzung dieser Bewegung ist auf der Rückseite der Gehäuseplatte a' eine unter Wirkung der Feder η stehende Sperrklinke m angebracht, welche mit dem unteren Teil m' durch den Schlitz b' des Rohres b auf die Führungsstange f drückt und beim Drücken auf den Druckknopf ο
    ίο so lange auf der Führungsstange f schleift, bis sie (m') in die Kerbe p der Führungsstange f eingreift. Diese Sperrvorrichtung hat den Zweck, bei herausgeschobener Lichtzeichentaste q die Verbindung der stromleitenden Kontaktfedern h und h? mit den Kontaktstiften d und ä' aufrechtzuerhalten, damit die in die Leitung eingeschaltete Glühlampe u (Fig. 3) durch den Stromschluß zum Aufleuchten gebracht wird. Letztere wirft dann ihr Licht so lange durch die Schlitze r und / der Messingrohrhülse q und durch die Glaslinse t der herausgeschobenen Lichtzeichentaste, bis die herbeigerufene Bedienungsperson durch Aufdrücken auf die Glaslinse t die Lichtzeichentaste wieder in ihre Ruhelage zurückschiebt und so den durch die Stifte d und df bei den Federn h und h' hergestellten Stromschluß wieder unterbricht. Bei dem Drücken auf die Lichtzeichentaste wird die Sperrklinke vi' durch die an der Führungsstange f angebrachte Schrägfläche (am Beginn der Kerbe p) wieder hochgeschoben und das so durch die Klinke m gesperrte Rohr b wieder freigemacht; nun schnellt das Rohr b mit dem Isolierstück c und den Stiften d und d' unter Wirkung der im Teile «' isoliert befestigten Federn s und s' wieder in seine Ruhelage zurück. Durch dieses rasche Zurückschnellen des Rohres b wird an den Kontakten h, d und h', d' eine Momentunterbrechung erzeugt, so daß es möglich ist, den Apparat ohne weiteres mit der Starkstromleitung in Verbindung zu bringen.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Lichtsignalanlage für Hotels u. dgl., bei welcher vom Zimmer aus ein elektrisches Lichtsignal für die Kontrollampen und ein dazugehöriges Lichtzeichen für die Dienerschaft eingeschaltet und von dieser wieder in die Ruhelage zurückgebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß unter Fortfall von Relais die Signallampen mit dem Einstelltaster in der Weise vereinigt sind, daß bei dessen vom Zimmer aus erfolgender Bedienung nicht nur die Signallampen zum Aufleuchten gebracht werden, " sondern daß auch gleichzeitig am Einstelltaster ein Lichtzeicheri, welches in der Ruhelage innerhalb der Gehäuseplatte (a) unsichtbar lagert, mechanisch aus dieser vorgeschoben und so ebenfalls zum Aufleuchten gebracht wird, wobei die Unterbrechung des so hergestellten Lichtzeichens von der betreffenden Bedienungsperson durch einfaches Zurückschieben der Lichtzeichentaste (q) in die Ruhelage der Gehäuseplatte (a) geschieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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