DE27785C - Verfahren zur Darstellung von gelben Farbstoffen mit basischen Eigenschaften durch Einwirkung von Ammoniak oder Aminbasen auf Chinophtalon, dessen Homologe und Substitutionsprodukte - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von gelben Farbstoffen mit basischen Eigenschaften durch Einwirkung von Ammoniak oder Aminbasen auf Chinophtalon, dessen Homologe und Substitutionsprodukte

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DE27785C
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FARBWERKE, VORM. MEISTER, LUCIUS & BRUNNING in Höchst a. M
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B25/00Quinophthalones

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 22: Farbstoffe, Firnisse, Lacke.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 20. November 1883 ab.
In P. R. No. 23188 beschreibt Dr. Jacobsen ein Verfahren zur Darstellung von gelben Farbstoffen durch Einwirkung von Phtalsäureanhydrid oder dessen Substitutionsproducten auf Chinaldin.
Um diese Farbstoffe für die Färberei verwendbar zu machen, werden dieselben nach dem angeführten Patent in Sulfosäuren übergeführt und in dieser Weise in wasserlösliche Verbindungen verwandelt.
Derselbe Zweck wird erreicht, wenn das Chinophtalon mit Ammoniak oder fetten Aminen in geeigneter Weise behandelt wird. Man erhält alsdann Körper mit schwach basischen Eigenschaften, deren Salze sich in Wasser lösen und in der Färberei und zum Druck verwendbar sind.
Sie unterscheiden sich von Chinophtalon in folgenden wesentlichen Punkten.
Das Chinophtalon besitzt die Zusammensetzung Cj8 H11 NO^.
Das Product der Einwirkung von Ammoniak auf Chinophtalon, das mit Chinophtalin bezeichnet werden soll, hingegen C18 H12 JV2 O.
Chinophtalon giebt mit verdünnten Mineralsäuren keine Salze; Chinophtalin verbindet sich damit zu hochgelben, in Wasser löslichen Salzen, deren Lösungen grün fluoresciren.
Chinophtalon giebt mit ätzenden Alkalien in alkoholischer Lösung orangefarbene Verbindungen; Chinophtalin bleibt unverändert.
Zur Herstellung von Chinophtalin verfahren wir z. B. wie folgt:
Chinophtalon wird mit einem Ueberschufs von alkoholischem Ammoniak 40 Stunden lang auf 2oo° erhitzt. Von dem Producte wird Alkohol und Ammoniak abdestillirt und der Rückstand in der Wärme mit verdünnten Mineralsäuren behandelt. Es lösen sich Salze des Chinophtalins, während unverändertes Chinophtalon zurückbleibt. Die Salze des Chinophtalins werden durch Krystallisation gereinigt.
Statt Ammoniak in alkoholischer Lösung kann eine Aminbase oder Ammoniak mit einem wasserentziehenden Agens in Verbindung angewendet werden.
Wie das Chinophtalon verhalten sich auch die aus den Homologen des Chinaldins, wie z. B. Toluchinaldin C6 H3 ■ CH3 · JVC3 JJ, (CH3), durch Einwirkung von Phtalsäureanhydrid etc. entstehenden B'arbstoffe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren der Darstellung gelber Farbstoffe mit basischen Eigenschaften, darin bestehend, dafs Chinophtalon, dessen Homologe (wie Methylchinophtalon aus Methylchinaldin) oder dessen Substitutionsproducte (wie Chlorchinophtalon aus Chlorphtalsäure) mit Ammoniak, Methylamin, Dimethylamin, Trimethylamin, Aethylamin, Diäthylamin oder Triäthylamin bei höheren Temperaturen behandelt werden.
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