DE276151C - - Google Patents

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DE276151C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/12Static balancing; Determining position of centre of gravity

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 276151 KLASSE 42 c. GRUPPE
KARL UNGER in ARNSTADT, Thür.
rotierender Maschinenteile.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1913 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, die in den Maschinenfabriken gebräuchliche Methode des Ausprobierens des Schwerpunktes zu vereinfachen und das Ausgleichgewicht für diejenige Entfernung vom Mittelpunkt, in der es angebracht werden kann, direkt durch eine Wage zu ermitteln. Durch die Vorrichtung wird nicht allein die Genauigkeit des Ausgleiches sehr groß, sondern auch die erforderliche Zeit
ίο wird auf ein äußerst geringes Maß beschränkt. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. In Fig. ι ist ι eine auszubalancierende Riemenscheibe) welche auf einen wie beim Ausbalancieren auf einem Rollbett gebräuchlichen Dorn 2 auf geklemmt ist, auf welchen eine Scheibe 3 aufgezogen ist. Dieser Dorn rollt mit seinen Zapfen 4, 4 auf Rollenrädern 5. 5 in der bereits bekannten Weise. Für das Ausprobieren von Körpern mit wechselnden oder verschiedenen Zapfendurchmessern, wie z. B. Walzen, können die Rollen noch verstellbar oder auswechselbar eingerichtet werden, um sich den entsprechenden Durchmessern anzupassen; dem Zweck der Scheibe 3 dient dann eine Rohrklemme ο. dgl. Auch kann man diese Körper in sich drehenden Spitzen lagern, ähnlich der Einspannung auf der Drehbank und eine der Spitzen mit einer Wage nach Art der Erfindung in Verbindung bringen. Auf der Konsole 6 ist ein Wagebalken 7 gelagert, dessen Achse 8 sich genau in der Verlängerung des Domes 2 befindet. Auf der Achse 8 des Wagebalkens 7 sitzt der Scheibe 3 gegenüber eine Gegenscheibe 9. Die Riemenscheibe 1 wird mit dem Dorn von oben auf die Rollenräder gelegt und schwingt, sofern sie einen exzentrischen Schwerpunkt hat, um ihre Achse, bis sie zur Ruhe gekommen ist, wobei sich der Schwerpunkt genau senkrecht unter der Achse eingestellt hat. Alsdann wird die Riemenscheibe um eine Vierteldrehung in Richtung des Pfeiles I gedreht und in dieser Stellung die Scheibe 3 mit der Gegenscheibe 9 durch einen Stecker, Sperrklinke o. dgl. gekuppelt. Der Schwerpunkt der Riemenscheibe wirkt jetzt in der Richtung des Pfeiles II auf den Wagebalken 7. Durch Drehen der Spindel 10 mittels des Handrades 11 wird die Wagschale 12 auf den Radius eingestellt, in welchem das Gegengewicht angebracht werden soll, mit Berücksichtigung der Stärke desselben, z. B. an der inneren Seite des Kranzes der Riemenscheibe, wie Fig. 2 zeigt. Durch ein entsprechendes Gegengewicht 13 zur Wagschale 12, welches sich proportional, aber entgegengesetzt mit dieser verschiebt, wird die Wagschale in jeder Stellung austariert. Nach Freigabe der Arretierung 14 werden nun so viel Gewichtsstücke 15, 15 auf die Wagschale gebracht, bis der Wagebalken 7 anfängt zu spielen, was ander Zunge 16 beobachtet werden kann. Die auf der Wagschale ■ befindlichen Gewichtsstücke stellen das reine Ausgleichgewicht des Schwerpunktes dar, welche alsdann durch ein geeignetes Ausgleichstück ■ zu vertauschen sind. Das Ausgleichgewicht des Schwerpunktes kann
auch direkt durch vorrätig gehaltene, passende Ausgleichstücke, die auf die Wagschale zu legen sind, ermittelt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur direkten Ermittlung des Ausgleichgewichtes für den Schwerpunkt rotierender Maschinenteile, die mittels einer Welle (Dorn) möglichst reibungsfrei gelagert sind, so daß ihr Schwerpunkt frei ausschwingen kann, gekennzeichnet durch einen gesondert gelagerten Wagebalken, mit dem die Welle nach Anheben des Schwerpunktes in Verbindung gebracht werden kann und der die Feststellung des erforderlichen Ausgleichgewichtes für beliebige Abstände vom Drehungsmittelpunkte gestattet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wagschale durch ein entsprechendes Gegengewicht, welches sich bei Bewegung der Wagschale in gleicher Weise, aber in entgegengesetzter Richtung verschiebt, in jeder Stellung austariert ist, so daß das auf der Wagschale befindliche Gewicht das reine Ausgleichgewicht des Schwerpunktes darstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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