DE426896C - Vorrichtung zum Vermessen von Blattfedern - Google Patents

Vorrichtung zum Vermessen von Blattfedern

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DE426896C
DE426896C DEA44611D DEA0044611D DE426896C DE 426896 C DE426896 C DE 426896C DE A44611 D DEA44611 D DE A44611D DE A0044611 D DEA0044611 D DE A0044611D DE 426896 C DE426896 C DE 426896C
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leaf springs
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/0025Measuring of vehicle parts

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Vermessen von Blattfedern. Die Innehaltung der vorgeschriebenen Maße ist namentlich bei den für schwerere Fahrzeuge, wie Eisenbahnwagen u. dgl., bestimmten Blattfedern von größter Bedeutung. Am empfindlichsten sind naturgemäß die Lastangriffsstellen, deren Entfernung voneinander und über der Unterkante der Blattfedern am genauesten innegehalten werden muß. Diese Lastangriffsstellen liegen in der Regel an den äußersten Enden des obersten Blattes, die meist zu einer Öse aufgerollt mit einer Auflagerwulst versehen oder sonst in irgendeiner Weise für den Angriff der Last geeignet ausgebildet sind.
  • Die Erfindung betrifft eine einfache, dabei ebenso sicher arbeitende Einrichtung, welche auf schnellstem Wege, und zwar auch bei den verschiedensten Größen von Blattfedern, ein genaues Ausmessen derselben ermöglicht. Das besondere Kennzeichen der neuen Meßvorrichtung besteht in einer in ihrer Höhe über dem Auflager der Feder einstellbaren, in der senkrechten Ebene schwenkbaren Gabel, auf deren freien, mit Maßeinstellungen versehenen Enden mittelbar oder unmittelbar an die Lastauflage der Feder zur Anlage gelangende Meßschieber o. dgl. vorgesehen sind. Die Entfernung der beiden Lastangriffspunkte voneinander ist dabei mittels der Meßschieber auf den Gabelenden abzulesen. Die Schwenkachse der Gabel wird zweckmäßig in einer Spindelmutter gelagert, die auf mit Gradeinteilung versehenen Bolzen in der Höhenlage verschiebbar ist, so daß ohne weiteres die Höhenentfernung der Lastangriffspunkte von der Unterkante des Federbundes festgestellt werden kann. Sind die äußersten Enden der obersten Blattfeder zu einer Öse aufgerollt, so wird in diese zweckmäßig ein Meßbolzen eingeführt, um den Verlauf der Achse dieser Öse feststellen zu können. Je nach Art des Lastangriffspunktes an der Feder kann der Meßbolzen auch in anderer Form ausgeführt sein.
  • Die Zeichnung läßt ein AusführungsbeispieI des Erfindungsgegenstandes erkennen. Abb. i ist eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Stirnansicht, Abb. 3 eine Draufsicht auf die Meßvorrichtung. Die Abb. q. bis 6 zeigen für sich in größerem Maßstabe den obenerwähnten . Meßbolzen, an dessen Stelle ein in den Abb. 7 bis g dargestelltes Meßstück treten kann, wenn die Lastangriffspunkte nicht als eine Öse, sondern beispielsweise wulstartig ausgebildet sind.
  • Auf einem Block i (Abb. i bis 3) ist eine mit einer Bohrung 2 versehene Platte 3 befestigt, die zur Aufnahme des Federbundes 4 dient, dessen Zapfen 5 in der Bohrung der Platte ruht. Auf dem Block i ist ferner eine U-förmig gestaltete Konsole 6 befestigt. Diese bildet das Lager für eine Gabel 7, die um i8o° in der senkrechten Ebene drehbar an einer Spindelmutter 8 befestigt ist. Die Spindelmutter ist durch die zugehörige Spindel g mittels Kurbel io senkrecht verstellbar. Bei dieser Verstellung wird die Mutter durch zwei mit einer Maßeinteilung ii versehene Bolzen 12 geführt. An den Enden der. Gabel, und zwar an ihren äußeren senkrechten Flächen, ist je eine Maßeinteilung =3 vorgesehen, auf der je ein Schieber 14 verstellbar ist. Der Meßvorgang spielt sich folgendermaßen ab.
  • Die Feder 15 wird in den Meßstand in der Weise eingebracht, daß der Bolzen 5 des Federbundes ¢ in der Bohrung 2 der Platte 3 liegt. Durch die Ösen 16 des obersten Federblattes wird alsdann ein in Abb. q. bis 6 dargestellter Meßbolzen i7 gesteckt. Dieser Meßbolzen besitzt auf den ebenen Flächen seiner halbzylinderförmigen Enden eine beiderseitige Meßeinteilung 18, deren Nullpunkt in der Mitte des Bolzens liegt. Die Spindelmutter 8 wird durch Drehen der Kurbel io so lange verstellt, bis die Gabel 7 in genau wagerechter Lage mit ihren beiden Schiebern 14 auf den Enden des Bolzens 17 aufliegt. An den Stellungen der Schieber 14. gegenüber der Maßeinteilung 13 kann nun festgestellt werden, ob der Bolzen 17 und damit die Achse der Öse 16 in der Zeichenebene der Abb. 3 senkrecht zur Achse ig der Feder liegt. An den Maßeinteilungen 18 des Bolzens 17 ist abzulesen, ob die Achse ig der Feder geradlinig ist, d. h. ob die Achse ig von den Enden des Bügels 7 gleich weit entfernt ist. Jeder der beiden Schieber 14. besitzt ferner ein s °nkrecht verschiebbares, mit Maßeinteilung versehenes Stichmaß 2o, dessen untere Kante sich auf die ebenen Flächen der halbzylinderförmigen Enden des Meßbolzens 17 auflegt. Stimmen die Ablesungen an der Maßeinteilung der Stichmaße überein, so liegt der Bolzen 17 und damit die Öse 16 wagerecht. Derselbe Meßvorgang wiederholt sich an der anderen Öse, nachdem der Bügel 7 in der Pfeilrichtung der Abb. i um i8o' herumgeklappt ist. An der Maßeinteilung ii ist die senkrechte Entfernung der Achse der Öse von der Unterkante Federbund abzulesen.
  • Handelt es sich um die Messung einer Feder, deren oberes Blatt an den Enden nicht zu einer Öse aufgerollt ist, sondern die an derselben Stelle zum gleichen zweck eine Wulst in Form eines Halbzylinders besitzt, so wird an Stelle des Meßbolzens 17 ein in den Abb. 7 bis g dargestelltes Meßstück verwendet. Dieses Meßstück besteht aus einem Mittelteil 21, an dessen Unterseite eine konkave halbzylinderförmige Aussparung herausgearbeitet ist, die in ihrer Form der konvexen Wulst des oberen Federblattes entspricht. An den Stirnseiten des Mittelteiles sind mittels versenkter Schrauben Winkel 22 befestigt, die auf der Oberseite eine gleiche Maßeinteilung 23 wie die -Meßbolzen 17 besitzen. Zur Vornahme der Messung wird das Meßstück mit seinem Mittelteil 21 auf die Wulst des Federblattes und die Gabel 7 auf die Winkel 22 gelegt; der Meßvorgang vollzieht sich alsdann in der oben beschriebenen Weise.
  • Zur leichteren Einbringung von schweren Federn in den Meßstand, z. B. mit Hilfe eines Kranes, ist es zweckmäßig, die Platte 3 als Support verschiebbar auf einem Maschinenbett anzuordnen, so daß die Konsole 6 kein Hindernis bildet, wenn die Feder von einem Kran auf die Platte 3 herabgelassen wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Vermessen von Blattfedern, gekennzeichnet durch eine in ihrer Höhe über dem Auflager (3) der Feder (15) einstellbare, in der senkrechten Ebene schwenkbare Gabel (7), auf deren freien, mit Maßeinteilung (13) versehenen Enden mittelbar oder unmittelbar an die Lastauflage (16) der Feder (15) zur Anlage gelangende Meßschieber (r4) o. dgl. vorgesehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daßdiewagerechteSchwenkachse der Gabel (7) auf einer Spindelmutter (8) gelagert ist, welche auf mit Maßeinteilung (ii) versehenen Bolzen (i2) verschiebbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch den Lastangriffsflächen (16) der Feder (i5) angepaßte Meßbolzen (17) o. dgl., die als Auflage für die Meßschieber (1q.) dienen und beiderseitig mit Maßeinteilungen (1ß, 23) versehen sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßschieber (1q.) mit verschiebbaren Stichmaßen (2o) zur Bestimmung der horizontalen Lage des Meßbolzens (17) oder Meßstückes (21) versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, -daß die zur Zentrierung der Feder (15) dienende Auflageplatte (3) als Support verschiebbar auf einem Maschinenbett angeordnet ist.
DEA44611D 1925-04-02 1925-04-02 Vorrichtung zum Vermessen von Blattfedern Expired DE426896C (de)

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