DE69408305T2 - Eich- und messinstrument - Google Patents

Eich- und messinstrument

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/30Bars, blocks, or strips in which the distance between a pair of faces is fixed, although it may be preadjustable, e.g. end measure, feeler strip

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)

Description

    Technisches Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf Meß- und Kalibrierwerkzeuge und insbesondere auf solche Kalibrierwerkzeuge wie Schiebelehren, Mikrometerkalibriereinrichtungen, Festlehren und dergleichen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Heutzutage gibt es für Kalibrierzwecke eine Anzahl verschiedener Werkzeuge, wobei die Mehrzahl einen stangenförmigen Teil und eine Anzahl von entlang der Stange ausgerichteten Vorsprüngen aufweist, wobei an einer von beiden oder beiden Seiten der Vorsprünge Bezugsoberflächen angeordnet sind.
  • Es gibt Werkzeuge mit im wesentlichen gleichmäßigem Abstand zwischen den Vorsprüngen / Bezugsoberflächen, wie offenbart in der US-A-2 831 256, und solche mit nach vorgegebenen Mustern variierenden Abständen zwischen den Bezugsoberflächen, wie offenbart in der US-A-3 775 858. Die bekannten Vorrichtungen sind ausgelegt zum Kalibrieren von Meßwerkzeugen eines bestimmten Typs, werden jedoch gewöhnlich nicht für jede beliebige Meßvorrichtung, z.B. solche für innere Messungen, verwendet.
  • Kurzbeschreibung der Erfindung
  • Ein Aspekt der Erfindung ist es, einen neuen Typ Kalibrierwerkzeug zu schaffen, der so aufgebaut ist, daß er für praktisch jeden Typ von Kalibrier- oder Meßwerkzeugen verwendet und leicht ohne Notwendigkeit besonderer Halteeinrichtungen benutzt werden kann.
  • Hintergrund der Erfindung ist das Bedürfnis nach einem universell einsetzbaren Kalibrierwerkzeug. Es soll möglich sein, auf einfache und sichere Weise mit praktisch jedem Typ von industriell verwendeter Meßvorrichtung und mit minimalem Aufwand eine Kalibrierung durchzuführen, wobei auch zwischen in unterschiedlicher Weise geformten Meßvorrichtungen gewechselt werden soll.
  • Das neue Kalibrierwerkzeug nach dieser Erfindung ist in Anspruch 1 definiert und weist im wesentlichen eine Anzahl von starr angebrachten Platten auf, die durch Abstandshalter oder Einlagen getrennt und eine nach der anderen angeordnet sind, wobei die Mehrzahl der Platten einen Vorsprung und zumindest eine Platte verschiedene, vorzugsweise vier Vorsprünge aufweist und die Plattenvorsprünge zumindest an einer Seite eine in einer Längsrichtung des Werkzeugs weisende Bezugsoberfläche haben. Die Platten mit den Vorsprüngen sind entlang einem gemeinsamen Träger fest angeordnet, wobei die Vorsprünge so ausgerichtet sind, daß die aufeinander zu oder voneinander weg weisenden Oberflächen zweier miteinander ausgerichteter Vorsprünge einen gegebenen Kalibrierabstand definieren. Jedoch sind bei der Platte oder den Platten mit verschiedenen Vorsprüngen die Platten vorzugsweise so angeordnet, daß die Vorsprünge im wesentlichen einer Schraubenlinie entlang dem Werkzeug folgen.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnungen ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Werkzeug beschrieben, wobei:
  • Fig. 1 eine Seitenansicht des Kalibrierwerkzeugs von einer Seite ist,
  • Fig. 2 eine weitere Seitenansicht ist, die eine Haltevorrichtung für das Werkzeug zeigt,
  • Fig. 3 eine Axialansicht einer Platte mit vier Vorsprüngen ist, und
  • Fig. 4 eine ähnliche Ansicht einer Platte mit einem Vorsprung ist.
  • Detaillierte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels
  • Ein als Einheit mit 1 bezeichnetes Kalibrierwerkzeug ist um einen und entlang einem nicht gezeigten Zentralstab mit Gewindeenden aufgebaut, und an diesem Stab sind die im folgenden erwähnten Teile angebracht.
  • An dem einen Ende des Stabes ist eine Abschlußmutter 2 über ein Gewinde befestigt. Eine Halteeinlage oder Beilagscheibe 3 ist gegen diese Mutter gelegt, und darauf liegt eine erste Platte 4 mit vier Vorsprüngen 5 auf.
  • Hinter der ersten Platte 4 sind eine Abstandsbuchse 6 mit definierter Länge und eine Platte 7 mit einem Bezugsoberflächenvorsprung 5a und im weiteren wiederum Abstandsbuchsen 6 und Platten 7 mit Bezugsoberflächenvorsprüngen 5b bis 5k angebracht, bis die gewünschte Zahl erreicht ist, worauf eine weitere Einlage angebracht ist, und der Stapel aus Abstandselementen und Platten und Buchsen ist mit Hilfe einer an dem entgegengesetzten Ende des Stabes angeordneten Abschlußmutter 2 fest angezogen. Bei der Montage kann der Stab zwischen vier Führungsstäben liegen, die eine richtige Ausrichtung der verschiedenen Vorsprünge sicherstellen.
  • Die erste Bezugsoberflächenplatte 4 weist in alle vier Richtungen vorstehende Vorsprünge 5 auf, und diese Vorsprünge können an einer oder beiden Seiten sorgfältig maschinenbearbeitete Bezugsoberflächen R aufweisen. Der einzelne Vorsprung 5a der nächsten Platte, der eine Bezugsoberfläche R auf der einen oder beiden Seiten haben kann, ist in die gleiche Richtung gerichtet wie einer der vier Vorsprünge der ersten Platte, und die folgenden Platten haben um 90º relativ zu den benachbarten Platten verschobene Vorsprünge 5b bis 5k, und zwar so, daß die Vorsprünge einer Schraubenlinie folgen.
  • Auf diese Weise wird eine erhebliche Zahl von Meß- oder Kalibrierabständen erzeugt zum Kontrollieren oder Messen von Vorrichtungen sowohl zur inneren als auch äußeren Messung, wobei trotz der großen Zahl von Kalibrierabständen alle Abstände leicht zu erreichen sind. Selbst wenn man normalerweise bei der Platte 4 mit verschiedenen Vorsprüngen startet, ist es möglich, die Abstände zwischen Paaren von sich in die gleiche Richtung erstreckenden Vorsprünge zu markieren, so daß diese als Kalibrierpositionen verwendet werden können.
  • Das Werkzeug 1 soll von der in Fig. 2 gezeigten Standeinrichtung 8 gehalten werden, die eine Basisplatte 9 und zwei Endpfosten 10 mit Ausnehmungen 11 aufweist, in denen die an jedem Ende des Werkzeugs angeordneten Muttern 2 liegen sollen. Ein gegen die Pfosten 10 anliegendes Kalibrierwerkzeug ist leicht zu drehen bis zu zu einem bestimmten Kalibrierobjekt passenden oder dafür geeigneten Vorsprüngen, und ferner muß das Werkzeug 1 während des Kalibriervorganges nicht aus den Pfosten genommen, angehoben, gedreht oder umgekehrt werden, was das Risiko eines mechanischen Schadens an den Einstellungen und einer thermischen Verstellung durch die Wärme der Hände des Benutzers in sich birgt.
  • Die die Kalibrierung ausführende Person läßt also das Werkzeug auf seinem Ständer die ganze Zeit liegen und läßt es nur, falls erforderlich, relativ zu den Pfosten drehen.
  • Das gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel ist eines von mehreren möglichen. Anstelle der gezeigten Verwendung einer ersten Platte 4 mit vier Vorsprüngen ist es möglich, eine Platte mit zwei, drei oder mehr als vier Vorsprüngen zu nehmen. Die mögliche Zahl hängt von dem an den Vorsprüngen vorliegenden Umfang ab, und dementsprechend kann eine größere Zahl von Vorsprüngen an der ersten Platte mit einer entsprechend größeren Zahl von separaten Vorsprüngen an den anderen Platten zusammenwirken, wenn der Durchmesser oder Umfang erhöht ist.
  • In der Zeichnung ist eine Platte mit verschiedenen Vorsprüngen an nur einem Ende gezeigt. Es ist natürlich möglich, an jedem Ende der Stange eine solche Platte zu haben, und als weitere Alternative ist es auch möglich, mehrere Vorsprünge aufweisende Platten an dem einen oder beiden Enden oder eine oder mehrere entlang der Länge der Stange zu verwenden.
  • Im letztgenannten Fall kann es praktisch sein, die mit einer der Platten mit verschiedenen Vorsprüngen zusammenwirkenden Vorsprünge für eine innere Messung auszulegen, während die anderen für eine äußere Messung ausgelegt sind, wobei im ersteren Fall die nach außen weisenden Seiten sorgfältig maschinenbearbeitet sind, während im letzteren Fall die nach innen weisenden Oberflächen die am sorgfältigsten maschinenbearbeiteten sind.

Claims (5)

1. Kalibrier- und Meßwerkzeug, bei dem entlang einem im wesentlichen säulen- oder stangenförmigen Halteteil od.dgl. eine Anzahl von vorstehenden Vorsprüngen angeordnet ist, wobei jeder der Vorsprünge an zumindet einer seiner entlang der Stange weisenden Seiten in einer der beiden Richtungen eine sorgfältig bearbeitete, als ein Endpunkt für einen Bezugsabstand oder eine Bezugslänge dienende Bezugsoberfläche zeigt, wobei der andere Endpunkt dazu an einer an einem anderen, longitudinal zu dem erstgenannten Vorsprung beabstandeten Vorsprung angeordneten Bezugsoberfläche liegt, wobei die Bezugsoberflächenvorsprünge (5a bis 5k) einen Teil von Lochplatten (4, 7) bilden, die auf das stangen- oder säulenförmige Halteteil geschoben und darin starr befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Platten (4, 7) Abstandsbuchseneinrichtungen (6) angeordnet sind, die den Abstand zwischen den Platten und den Bezugsoberflächen (R) daran bestimmen, daß die Bezugsoberflächen(R)-Vorsprünge (5a bis 5k) entsprechender Platten gegeneinander um eine Mittenachse im Winkel versetzt sind und jeweils mit einer Bezugsoberfläche einer oder zweier oder mehrerer entsprechender Vorsprünge (5) ausgerichtet sind, die einen Teil einer Einzellochplatte (4) bilden und in einer gemeinsamen radialen Ebene benachbart einem Ende des Werkzeugs liegen, und daß das Werkzeug in Ausnehmungen (11) einer eine Drehung des Werkzeugs bei Anordnung in im wesentlichen horizontaler Lage erlaubenden Ständereinrichtung (10) aufgenommene Anschlag- oder Lageroberflächen (3) aufweist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Platten vorstehenden Vorsprünge (5a bis 5k) gegeneinander so im Winkel versetzt sind, daß sie auf einem Schraubenlinienweg um die Mittenachse liegen.
3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es außer einer zwei oder mehr Vorsprünge (5) in einer gemeinsamen radialen Ebene an einem Ende des Werkzeugs zeigenden einzelnen Platte zumindest eine weitere solche Platte mit zwei oder mehr in einer gemeinsamen radialen Ebene liegenden Vorsprüngen gibt, und zwar axial von der ersteren beabstandet.
4. Werkzeug nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl von Vorsprüngen (5) in ein und derselben Ebene der Platte (4) vier ist.
5. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (8) von einer Basisplatte (9) abstehende Pfosten od.dgl. (10) aufweist, die die zum Eingriff mit Lageroberflächen (3) an den Muttern od.dgl. der Stange des Werkzeugs (1) ausgelegten Ausnehmungen (11) zeigen, um eine Drehung des Werkzeugs (1) um eine horizontale Achse zu erlauben.
DE69408305T 1993-03-19 1994-03-18 Eich- und messinstrument Expired - Fee Related DE69408305T2 (de)

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PCT/SE1994/000242 WO1994021982A1 (en) 1993-03-19 1994-03-18 Calibration and measuring tool

Publications (2)

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DE69408305D1 DE69408305D1 (de) 1998-03-05
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EP (1) EP0689663B1 (de)
JP (1) JPH08507866A (de)
AU (1) AU6388794A (de)
CA (1) CA2156851A1 (de)
DE (1) DE69408305T2 (de)
ES (1) ES2114187T3 (de)
SE (1) SE501184C2 (de)
WO (1) WO1994021982A1 (de)

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