DE2759C - Eiserner Oberbau für Eisenbahnen - Google Patents

Eiserner Oberbau für Eisenbahnen

Info

Publication number
DE2759C
DE2759C DENDAT2759D DE2759DA DE2759C DE 2759 C DE2759 C DE 2759C DE NDAT2759 D DENDAT2759 D DE NDAT2759D DE 2759D A DE2759D A DE 2759DA DE 2759 C DE2759 C DE 2759C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron
sleeper
sleepers
long
notches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT2759D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. LEGRAND in Mons
Publication of DE2759C publication Critical patent/DE2759C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B5/00Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
    • E01B5/02Rails
    • E01B5/08Composite rails; Compound rails with dismountable or non-dismountable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

1878.
Klasse 19.
ACHILLE LEGRAND in MONS. Eiserner Oberbau für Eisenbahnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1878 ab.
Die wesentlichen Bestandtheile vorliegender Erfindung sind folgende:
1. Die aus zwei Blättern A, Fig. r und ibis der beiliegenden Zeichnung, bestehende Langschwelle wird in zwei gegeneinander geneigten, in die Rippen B irgend eines profilirten, als Querschwelle verwendeten, Eisens ausgeschnittenen Kerben C aufgestellt; diese Kerben haben genau die zum Aufstellen der Langschwelle nöthige Gröfse. Das Aufstellen geschieht, indem man die Blätter der Langschwelle zuerst senkrecht in die Kerben setzt, dann sich nach und nach gegeneinander neigend senken läfst, bis auf den durch Fig. 2 angegebenen Punkt, wo sie durch irgend ein Mittel aufgehalten werden (zwei Stücke Holz, welche man darunter legt, genügen dazu).
2. Die mit einer schwalbenschwanzförmigen Platte D versehene Schiene, welche gleichzeitig aufgestellt wird, sperrt sich durch ihr eigenes Gewicht in die backenbildenden Köpfe E der Langschwelle, sobald man die verschiedenen Stücke des ganzen Systems gleichzeitig in die bestimmte Lage bringt. Das Profil einer der Schienenreihen ist in Fig. 1 dargestellt, die andere Reihe ist ähnlich. Die Schiene ist von Eisen oder Stahl.
Ohne etwas an dem Wesen des Systems zu ändern, kann man aber die Neigung der Seitenflächen der Platte vermindern und sogar ganz aufheben, wenn man an der Platte am unteren Theile der Seitenfläche eine vorspringende, runde oder kantige Leiste anbringt und die Backen der Langschwelle dementsprechend formt. .
Es ist nicht nothwendig, dafs die Schiene auf den Vorsprüngen F ruht, so dafs diese auch weggelassen werden können.
Beim Walzen der Schienen kann man immer den nöthigen Spielraum erhalten, um die Schienenplatte passend und ohne Hindernifs in die Backen der Langschwelle einfügen zu können.
Die Schiene könnte, besonders bei Neigungen der Bahn, auf den Langschwellen der Länge nach gleiten; um dieses zu verhindern, ist ein rundes oder viereckiges Stück Eisen angewendet, welches waagerecht, wie a, Fig. 1, oder senkrecht, wie b, Fig. iter, in eine in demselben Punkte der Schiene und der Schwelle ausgeschnittene Kerbe eingeschlossen ist; im zweiten Falle ist das Hemmstück oben mit einem Rande versehen, welcher auf den Köpfen der Schwelle ruht. Denselben Zweck erreicht man, indem man einen Stift oder Bolzen durch die Schienenplatte und die Schwellenköpfe führt. In allen Fällen mufs man den zur Ausdehnung und Zusammenziehung nöthigen Spielraum lassen.
Die Gestalt der Langschwellen, sowie die Neigung und der Abstand ihrer Blätter können verschieden sein.
Man kann die Langschwellen mit den Randleisten G versehen; dieselben werden den Rippen der Querschwelle gegenüber, in 0, Fig. ihh, ausgeschnitten, um die Blätter der Schwelle in die Kerben einlassen zu können.
Die Fugen der Langschwellen sind, Fig. 3, durch Bänder JV von Eisen oder Stahl verbunden; diese Bänder sind in die entsprechend vergröfserten Kerben der Querschwelle eingefügt und mit einem oder mehreren Bolzen befestigt; wenn ein Bolzen angewendet wird, so geschieht die Lochung halb auf jedes anstofsende Blatt der Schwellen. Solche Bänder können auch auf den Zwischenquerschwellen, sowie auf Stützen oder Unterlagen benutzt werden.
Die Bolzen, welche zur Befestigung der Bänder dienen, können hammerkopfartig geformt sein und mit ihrem Kopfe von aufsen her hingestellt werden; dazu werden die ihnen bestimmten Löcher entsprechend rechtwinklig ausgeschnitten, mit der längsten Seite in waagerechter Stellung. Ist nun der Kopf des Bolzens in das Loch geführt, so dreht man ihn eine Viertelsdrehung um und zieht ihn an, so dafs das viereckige Halsband d des Bolzens sich in das Loch einfügt, dann wird endlich die Schraubenmutter fest angezogen. Der durch den Bolzen in dem Loche gelassene Spielraum ist für die Ausdehnung und Zusammenziehung vorgesehen.
Die in Fig. 1 und ibis dargestellte Querschwelle ist ein T-Eisen, dessen Platte H auf einer Seite über die Rippen / hinaus verlängert ist, um eine Rippe B hervorzubringen; die Rippen / können von gleicher oder ungleicher Gröfse sein. Dieses Eisen ist besonders als Zwischenquerschwelle zweckmäfsig.
Die in Fig. 3 zur Hälfte dargestellte Querschwelle ist ein T-Eisen, dessen obere Rippen k sich des leichteren Walzens wegen ein wenig von einander entfernen können, wie es Fig. 3 zeigt.
Die Kerben C, Fig. 2, der Querschwelle sind in solcher Weise ausgeschnitten, dafs der äufsere Rand ν χ dieselbe Neigung hat, wie die äufsere Fläche des Blattes A, wenn dieses sich auf seiner bestimmten Stelle befindet; der innere Rand aber entfernt sich hinlänglich von dem ersteren abwärts, um das Einlegen der Blätter A zu gestatten. Dieser Rand wird auch nicht bis auf die Fläche st geführt, rundet sich aber im unteren Theile ab und bildet eine Hemmung g gegen das Zusammenrücken der Blätter A. Zwischen der oberen Ecke ζ desselben Randes und der unteren Fläche des Blattes A bleibt ein gewisser Spielraum, der dem Systeme Elasticität verleiht.
Die Kerben, sowie die Gestalt und Stärke der Langschwellen können verschieden sein.
Um dem ganzen Systeme eine passende Neigung gegen die Bahnaxe zu geben, können entweder die Querschwellen gebogen, oder die äufseren Kerben weniger tief als die inneren eingeschnitten werden; in letzterem Falle vermeidet man die Zerschneidung der Langschwelle, indem man dem äufseren Blatte ein Stück Eisen, welches eine Kerbe zur Aufnahme des bleibenden Theiles der Rippe trägt und dessen oberer Theil eine Fläche darbietet, unterlegt.
Alle profilirten Eisen, welche derart geformte Rippen darbieten, dafs dieselben zur Aufnahme der Langschwellen ausgeschnitten werden können, lassen sich zu Querschwellen gebrauchen.
Man kann auch, statt ganzer Querschwellen, nur Stücke davon als Stützen oder Unterlagen anwenden; diese können paarweise durch ein rundes, viereckiges oder profilirtes Eisen verbunden werden.
Die Einrichtung der Bahn mit den Schienen- und Schwellenfugen ist in Fig. 4 und 4bis, eine Zwischenquerschwelle in Fig. 5 und 5bis, endlich Stücke von Querschwellen als Stützen oder Unterlagen in Fig. 6, 6bis, 7 und 7bis dargestellt. Für Curven können die Schienen und Schwellen kalt auf dem Platze selbst gebogen werden und der Unterschied in der Spurweite wird durch mehr oder weniger Zwischenraum zwischen denKerbenpaaren erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das oben erläuterte eiserne Oberbausystem.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2759D Eiserner Oberbau für Eisenbahnen Active DE2759C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2759C true DE2759C (de)

Family

ID=281956

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT2759D Active DE2759C (de) Eiserner Oberbau für Eisenbahnen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2759C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2540267C3 (de) Tragwerk für eine zerlegbare Brücke
EP0298904B1 (de) Lagesicherung für Stahlschwellen
DE2134167A1 (de) Gebaeudeverglasung
DE2759C (de) Eiserner Oberbau für Eisenbahnen
DE102018122426B4 (de) Führungsplatte und Schienenbefestigungspunkt
DE102012223844A1 (de) Temporäre hilfsbrücken-abstützeinrichtung für gleisabschnitte
EP1270833A2 (de) Bauelement zur Wärmedämmung
DE2602869C2 (de) Federnde Schienenbefestigung
DE755005C (de) Eiserne Schwelle, insbesondere fuer Baggergleise
DE4236191A1 (de) Bahnkörper
DE369C (de) Eisenbahngeleisbau - System, kombinirt aus Lang- und Querschwellen
DE80078C (de)
DE584147C (de) Mit den Rueckrollen einer Gleisrueckmaschine querverschiebbares Gleis fuer Bagger
DE560328C (de) Eisenbahnoberbau mit ungelochten eisernen Schwellen
EP2422015B1 (de) Verkehrsfläche
DE14555C (de) Neuerungen am eisernen Langschwellen-Oberbau für Eisenbahnen
CH110435A (de) Eisenbahnquerschwelle aus armiertem Beton.
DE52584C (de) Eisenbahnschwelle
DE1282286B (de) Haltevorrichtung fuer eine Wandverkleidung aus Natur- und Kunststeinplatten
DE569153C (de) Schienenbefestigung auf Unterlegplatten mit zur Durchfuehrung von Schienenbefestigungsbolzen gelochten Rippen
DE557192C (de) Schienenverbindung mittels Stossbruecke
DE87319C (de)
DE4471C (de) Neuerungen an einem eisernen Oberbau für Fjsenbahnen
DE827806C (de) Schienenstossverbindung mittels Stossbruecke
DE368675C (de) Gleisjoch fuer Kleinbahnen