DE275568C - - Google Patents

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DE275568C
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contactor
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contactor box
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/34Shuttle changing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 275568 KLASSE 86 c. GRUPPE
MAX AUERBACH in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1913 ab.
Der Erfindungsgegenstand betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Auswechseln der Schützen für Webstühle, bei welchen der Schützenkasten mit einer vom leeren Schützen gesteuerten verschwenkbaren Schützenkastenrückwand und einer vom vollen Schützen gesteuerten anhebbaren Schützenkastenvorderwand versehen ist.
Das Wesen der Erfindung besteht darin,
ίο daß die verschwenkbare Schützenkastenrückwand eine Mitnehmerstange für den Zubringer eines vollen Schützens in den Weg eines an der Weblade befestigten Anschlages bringt, und dadurch diese Mitnehmerstange mit dem Ladenklotz kuppelt, wodurch dann ein voller Schützen aus dem Schützenbehälter ausgestoßen, gegen eine verschwenkbare Klappe des Schützenkastens geführt und unter Ausschwenken dieser und Hochheben der Schützenkastenvorderwand in den Schützenkasten unter gleichzeitiger Zurückführung der Schützenkastenrückwand in ihre Normallage eingeführt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht des Schützenkastens und des Schützenbehälters in teilweisem Schnitt, Fig. 2 eine Aufsicht, und Fig. 3 in Seitenansieht die Gesamtordnung des Schützenkastens und des Schützenbehälters in Verbindung mit der Weblade. Fig. 4 zeigt eine Ansicht des Schützenkastens mit durch Ausschwenken der Steuerklappe hochgehobener Schützenkastenvorderwand.
Es ist gemäß der Zeichnung 1 der Schützenkasten an dem einen Ladenende mit dem schrägen Ausfall 2 für den die leere Schußspule enthaltenden Schützen in dem Behälter 3. Der Schützenkasten ist mit einer um vertikale Zapfen 4 schwenkbaren Rückwand 5 ausgestattet, die zweckmäßig, um eine Abfederung des in dem Schützenkasten geworfenen Schützens zu bewirken, mit einem federnden, vorspringenden Teil 6 versehen ist. Die schwenkbare Wand 5 sucht sich unter Wirkung der Spiralfeder 7 nach innen zu drehen dermaßen, daß ihre Vorderkante gegen die Vorderwand 8 des Schützenkastens stößt. In dieser Lage wird der dem Schützenkasten zugeworfene Schützen von ihr aufgefangen und seitlich nach außen geleitet, so daß er durch den schrägen Ausfall 2 in den Behälter 3 fällt. Die Festhaltung der schwenkbaren Wand 5 in der Parallellage zur Vorderwand, in welcher der Schützen in den Schützenkasten gelangt, erfolgt durch eine Rast 9, die durch ein Getriebe gesteuert wird, dessen Auslösung beispielsweise auf elektrischem Wege oder aber auf mechanischem Wege durch die leere Schußspule stattfindet.
Nachdem die erste Phase, das Auswerfen des die leere Spule enthaltenden Schützens erfolgt ist, wird die Einführung eines neuen, eine volle Spule enthaltenden Schützens in der folgenden Weise bewirkt. Am hinteren
Ende der schwenkbaren Kastenrückwand5 ist ein Zapfen io angeordnet, welcher durch Lenker Ii mit einem um einen vertikalen Zapfen schwingenden Doppelhebel 12 verbunden ist.
Der eine Arm dieses Doppelhebels legt sich gegen den Arm 13 eines mit horizontalen Zapfen 14 schwingenden Winkelhebels, dessen horizontaler Arm 15 zur Abstützung einer Lenkstange 16 dient, die mit der vorderen Nase 17 auf ihm aufruht. Diese Lenkstange weist einen hakenförmigen Ansatz 18 auf, welcher in der Normallage der schwenkbaren Kastenrückwand 5 unter dem festen Anschlag 19 des Schützenkastens 1 frei vorbeigeht. Sobald jedoch die Lenkstange 16 durch Arm 15 des Winkelhebels angehoben wird, also in der Sperrlage der Schützenkastenrückwands, nimmt bei der Vorwärtsbewegung Anschlag 19, der sich im Anschlag 18 fängt, Lenkstange 16 mit.
Dadurch wird ein um Zapfen 20 schwenkbarer Doppelhebel gedreht, dessen oberer Arm 21 gegen die Stange eines unter Federwirkung 22 stehenden Schiebers 23 stößt, welcher nach rückwärts gestoßen in eine Aussparung des Schützenbehälters 24 eindringt und den untersten gefüllten Schützen 25 in der Pfeilrichtung ausstößt. Dabei trifft dieser Schützen auf die zwischen Endwangen des Schützenkastens 1 schwenkbar gelagerte Platte 26, deren Nasen 27 unter Anschläge 28 der in Führungen 29 gleitenden Vorderwand 8 greifen und diese bei der Schwenkung hochheben, so daß der von dem Schieber 23 vorwärts gestoßene Schützen 25 in den Schützenkasten 1 zwischen Vorderwand 8 und Rückwand 5 gelangt, und zwar in der vorderen Endstellung des Schützenkastens, bei welcher dieser sich bis dicht zu dem Schützenbehälter 24 hin bewegt hat. Zweckmäßig enthält die schwenkbare Klappe zum Hochheben der Schützenkasten vorderwand 8 Ausschnitte 30, in welche der entsprechend gestaltete Schieber 23 frei eintreten kann für den Fall, daß im Schützenbehälter kein Schützen mehr ist, der durch seine Bewegung ausgestoßen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schützenauswechselvorrichtung für Webstühle mit schwenkbarer Schützenkastenrückwand und anhebbarer Schützenkastenvorderwand, dadurch gekennzeichnet, daß die unter Federwirkung stehende, durch den leeren Schützen auszulösende Schützenkastenrückwand (5) durch ein von ihr gesteuertes Hebelgetriebe eine Mitnehmerstange (16) in den Weg eines an der Weblade befestigten Anschlages (19) bringt, so daß die Mitnehmerstange von der Weblade mitgenommen wird und durch den Zubringer (23) aus dem Schützenbehälter (24) den untersten vollen Schützen (25) gegen eine verschwenkbare Klappe (26) des Schützenkastens stößt, welche die Schützenkastenvorderwand (8) hochhebt, so daß der volle Schützen in den Schützenkasten unter Rückführung der Schützenkastenrückwand (5) in ihre Normallage eintreten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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