DE2750858C2 - Magnetbandgerät mit einer Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes - Google Patents

Magnetbandgerät mit einer Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes

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DE2750858C2
DE2750858C2 DE19772750858 DE2750858A DE2750858C2 DE 2750858 C2 DE2750858 C2 DE 2750858C2 DE 19772750858 DE19772750858 DE 19772750858 DE 2750858 A DE2750858 A DE 2750858A DE 2750858 C2 DE2750858 C2 DE 2750858C2
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Günter Marsoner
Johann Wien Veigl
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/05Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing by sensing features present on or derived from record carrier or container
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Magnetbandgerät mit einer Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebe., beim Stillstand eines Wickeldorns des Gerätes, welche eine verdrehbar gelagerte, aus einer Ruhelage entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder in Abhängigkeit von der Drehung des Wickeldorns in eine Betriebslage verstellbare Schaltscheibe aufweist die auf einer Auflagefläche gleitet wobei zwischen der Schaltscheibe und der Auflagefläche ein viskoses Medium vorgesehen ist und die mit einer Schalteinrichtung zusammenwirkt welche in der Ruhelage der Schaltscheibe, vorzugsweise mittels eines Kraftverstärkers, den Schaltvorgang zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes auslöst. Ein solches Gerät ist aus der DE-AS 12 61 332 bekannt wobei jedoch die Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes eine relativ aufwendige Konstruktion mit großem Raumbedarf darstellt. Es bestehen aber häufig Interesse und Bedürfnis an einfachen und kompakten Geräten, wie Geräten für in Kassetten untergebrachte Aufzeichnungsträger, bei welchen aus Platz- und Kostengründen eine solche aufwendige Konstruktion nicht eingesetzt werden kann.
Die Erfindung hat sich zur Aufgab.·'gestellt, eine Lösung für vorgenannte Problematik anzugeben. Hierzu ist bei dem erfindungsgemäßen Gerät der eingangs angeführten Art vorgesehen, daß die Schaltscheibe koaxial zum Wickeldorn und gegenüber demselben verdrehbar angeordnet ist und daß die Auflagefläche für die Schaltscheibe durch eine mit dem Wickeldorn kraftschlüssig verbundene weitere Scheibe gebildet ist, welche bei Drehung des Wickeldorns die Schaltscheibe unter dem Einfluß des viskosen Mediums verdreht. Hiermit ist erreicht, daß die in Abhängigkeit von der Drehung des Wickeldorns verdrehbare Schaltscheibe mit demselben zu einer baulichen Einheit zusammengefaßt ist, wobei die Schaltscheibe nur wenig zusätzlichen Raumbedarf im Gerät in Anspruch nimmt, wodurch sich eine solche Vorrichtung besonders zum Einsatz in kleinen, kompakten Geräten eignet. Ferner erfüllt das viskose Medium zwei Aufgaben, nämlich, daß es bei sich drehendem Wickeldorn eine Antriebswirkung auf die Schaltscheibe zum Verdrehen derselben aus der Ruhelage und bei zum Stillstand gekommenem Wickeldorn auf die Schaltscheibe hinsichtlich der Rückkehr der Schaltscheibe in ihre Ruhelage eine Hemmwirkung ausübt. Auf diese Weise erübrigt es sich, separate Antriebsmittel vom Wickeldorn zur Schaltscheibe vorzusehen, was ebenfalls im Hinblick auf einen einfachen und raumsparenden Aufbau von Vorteil ist. Ferner ergibt ein solcher Antrieb der Schaltscheibe keine stoßweisen Belastungen des Wickeldorns, was im Hinblick auf eine kon-
tinuierliche ungestörte Fortbewegung des Aufzeichnungsträgers wichtig ist
Die in Abhängigkeit von der Drehung des Wickeldorns verdrehbare Schaltscheibe kann unter der Wirkung ihres Eigengewichtes gegen die die Auflagefläche bildende weitere Scheibe gedrückt sein. Es hat sich aber als vorteilhaft erwiesen, wenn die Schaltscheibe und die weitere Scheibe unter der Wirkung einer koaxial zum Wickeldorn angeordneten Schraubenfeder leicht gegeneinander .gedrückt sind, da auf diese Weise stets eine gleichmäßige Schicht des viskosen Mediums zwischen den beiden Scheiben aufrechterhalten wird und ein sicheres Zusammenwirken der beiden Scheiben gewährleistet ist.
Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn mit der Schaltscheibe ein schwenkbarer Schalthebel gekuppelt ist, der zusammen mit der Schaltscheibe zwischen einer Ruhelage und einer Betriebslage verstellbar ist, wenn die Rückstellfeder für die Schaltscheibe an dem Schalthebel angreift und dieser mit der Schalteinrichtung zusammenwirkt wobei er in seiner Ruhelage den Schaltvorgang zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes auslöst, und wenn eine Verstelleinrchtung für den Schalthebel vorgesehen ist, welche ihn nach dem Auslösen des Schaltvorganges durch die Schalteinrichtung wieder aus seiner Ruhelage verstellt. Auf diese Weise wird eine besonders einfache und dabei betriebssichere Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Antriebes für den Aufzeichnungsträger erhalten, wobei die Verstelleinrichtung dafür sorgt, daß nach erfolgter Auslösung eines Schaltvorganges die Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Antriebes für den Aufzeichnungsträger für einen neuerlichen Ab- oder Umschaltvorgang vorbereitet wird, wozu es bereits genügt, den Schalthebel im wesentlichen in seine Betriebslage zu verstellen.
Die Kupplung zwischen der Schaltscheibe und dem Schalthebel kann beispielsweise durch eine stets in Wirkverbindung stehende Stift-Loch-Verbindung gebildet sein. Als besonders vorteilhaft hat sich aber erwiesen, wenn wischen dem Schalthebel und der Schaltscheibe eine lösbare Kupplung vorgesehen ist, die durch eine um den gesamten Umfang der Schaltscheibe sich erstreckende Verzahnung und einen am Schalthebel vorgesehenen, mit der Verzahnung in Eingriff stehenden Ansatz gebildet ist, und wenn die Verstelleinrichtung den Schalthebel nach dem Auslösen des Schaltvorganges aus seiner Ruhelage in eine über die Betriebslage hinaus liegende Lage verstellt, in welcher die Kupplung zwischen dem Ansatz des Schalthebels und der Verzahnung der Schaltscheibe gelöst ist. Hierdurch ist erreicht, daß die Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandnntriebes nach vollendeter Ab- oder Umschaltung durch das Lösen der Kupplung zwischen der Schaltscheibe und dem Schalthebel ganz außer Funktion gesetzt, ist, so daß beispielsweise nachfolgend andere Betriebsarten eingeschaltet werden können, ohne daß die Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes wirksam wird. Das neuerliche Infunktionsetzen der Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes kann dann beispielsweise mit einem eigenen Bedienungsorgan erfolgen, welches dafür sorgt, daß der Schalthebel unter Wiederherstellung der Kupplung mit der Schaltscheibe in seine Betriebslage kommt. Durch das Vorsehen einer um den gesamten Umfang d(5r Schaltscheibe sich erstreckenden Verzahnung ist praktisch ein von der Lage der Schaltscheibe unabhängiges Kuppeln zwischen dem Schalthebel und der Schaltscheibe möglich, was nicht nur beim, neuerlichen Infunktionsetzen der Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes, sondern auch bei der Montage derselben vorteilhaft ist Selbstverständlich ist es in diesem Zusammenhang auch möglich, zum Außerfunktionsetzen der Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes die Kupplung zwischen dem Schalthebel und der Schaltscheibe mit einem separaten Bedienungsorgan zu lösen.
ίο Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Verstelleinrichtung mit dem Bedienungselement zum Einschalten der Betriebsart »Normaler Vorlauf« gekoppelt ist, das von der Schalteinrichtung zum Auslösen des Schaltvorganges zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes von seiner Einschaltiage in die Ausschaltlage zurückverstellt wird, wobei die Verstelleinrichtung den Schalthebel aus seiner Ruhelage in die über die Betriebslage hinaus liegende Lage verstellt. Auf diese Weise ist nämlich erreicht, daß die Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes nach vollendeter Ab- oder Umschaltung selbsttätig durch das in seine Ausschaltlage zurückkehrende Bedienungselement zum Einschalten der Betriebsart ./Normaler Vorlauf« außer Funktion und beim Einschalten dieses Bedienungselementes unmittelbar wieder in Funktion gesetzt wird.
Im Minblick auf einen besonders einfachen Aufbau der Verstelleinrichtung hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Verstelleinrichtung durch einen entgegen der Wirkung einer Feder schwenkbaren Hebel gebildet ist, der mit einem Arm mit dem Schalthebel und mit seinem anderen Arm mit dem Bedienungselement zum Einschalten der Betriebsart »Normaler Vorlauf« zusammenwirkt.
in diesem Zusammenhang hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen, wenn die Verstelleinrichtung einen Anschlag für den Schalthebel aufweist, an welchem der Schalthebel in seiner Betriebslage anliegt. Hiermit ist für den Schalthebel und auch für die Schaltscheibe bei Drehung des Wickeldorns eine definierte Betriebslage festgelegt, in der sowohl die Schaltscheibe als auch der Schalthebel während der Drehung des Wickeldorns stillstehen, so daß ein allfälliger störender Einfluß auf die Fortbewegung des Aufzeichnungsträgers ausgeschlossen ist.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand drr Zeichnung näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel, auf das die Erfindung jedoch nicht beschränkt sein soll, dargestellt ist. In
F i g. 1 ist im Schnitt nach der Linie I-I in F i g. 2 eine Wickeleinrichtung eines Magnetbandgerätes mit einer Vorrichtung zum Abschalten des Bandantriebes dargestellt; die
Fig.2 zeigt in Draufsicht und zum Teil im Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. J die Vorrichtung nach Fig. 1 zusammen mit einer Schalteinrichtung zum Ab- oder Umschalten des Bandantriebes.
Die Fig. 1 zeigt eine Wickeleinrichtung 1 eines Magnetbandgerätes für ein nicht dargestelltes Magnetband, das z. B. i" bekannter Weise in einer Kassette untergebracht sein kann, wobei jedes der beiden Enden des Magnetbandes mit einer Spule fest verbunden ist. Die Wickeleinrichtung weist eine in einer Montageplatte 2 mit einer Lagerbuchse 3 feststehend gelagerte Achse 4 auf, auf die eine gegenüber der Achse 4 drehbare Hülse 5 aufgeschoben ist, mit der ein Wickeldorn 6 in kraftschlüssiger Antriebsverbindung steht.
An der Hülse 5 ist eine Scheibe 7 befestigt, die einen
kreisringförmigen Reibbelag 8 trägt, der beispielsweise durch eine Filzscheibe gebildet ist. Der Reibbelag wirkt mit einer um die Hülse 5 frei drehbaren, als Zahnrad ausgebildeten weiteren Scheibe 9 zusammen. Die beiden Scheiben 7 und 9 und der Reibbelag 8 bilden zusammen eine Rutschkupplung. Diese Rutschkupplung überträgt in einer Betriebsart »Normaler Vorlauf« des Gerätes ein Antriebsmoment von einer nicht dargestellten Antriebseinrichtung des Gerätes, die über ein Zahnrad 10 mit der weiteren als Zahnrad ausgebildeten Scheibe 9 zusammenwirkt, zu dem Wickeldorn 6 der Wickeleinrichtung 1. um eine mit dem Wickeldorn in Eingriff stehende Spule zum Aufwickeln des Aufzeichnungsträgers auf dieselbe anzutreiben.
Der Wickeldorn 6 ist auf die Hülse 5 aufgeschoben, wobei zur Herstellung der kraftschlüssigen Antriebsverbindung zwischen der Hülse 5 und dem Wickeldorn 6 ein radial verlaufender Ansatz 11 des Wickeldorns 6 in einen korrespondierenden Schlitz 12 in der Hülse 5 eingreift. t-»Cr vT !CrCCiuOrn u ist ünicT ucF Wirküiig cincf
koaxial zu demselben angeordneten Schraubenfeder 13 gegen einen an der Achse 4 befestigten Sicherungsring 14 gehalten, wobei sich die Schraubenfeder 13 mit ihrem anderen Ende über eine Gleitscheibe 15 an der weiteren Scheibe 9 der Rutschkupplung abstützt und auf diese Weise das von der Rutschkupplung maximal übertragbare Antriebsmoment bestimmt.
Zum Einschalten der verschiedenen Betriebsarten des Gerätes weist dasselbe, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, ein Schaltaggregat 16 auf, das in diesem Fall vier Drucktasten 17, 18, 19 und 20 enthält, die jede mit einer in ihrer Längsrichtung geführten Tastenstange 21,22, 23 und 24 verbunden sind und die jede entgegen der Wirkung einer an der betreffenden Tastenstange angreifenden Feder 25,26,27 und 28 in Richtung des Pfeiles 29 eindrückbar sind. Zur Verriegelung bzw. zur Entriegelung der Drucktasten trägt jede Tastenstange einen stiftförmigen Ansatz 30.31.32 bzw. 32. von welchen jeder in eine kulissenförmige Ausnehmung 34,35,36 bzw. 37 in einer Rastschiene 38 ragt. Die Rastschiene ist in ihrer Längsrichtung verschiebbar geführt und steht unter der Wirkung einer Zugfeder 39, welche die Rastschiene 38 in deren Ruhelage, wobei keine der Drucktasten sich in ihrer eingedrückten Einschaltlage befindet, gegen einen gerätefesten Anschlag 40 angelegt hält. Die Art und Weise, in der die verschiedenen Betriebsarten im Gerät ein- bzw. ausgeschaltet werden, ist hier nicht näher dargestellt, da dies nicht erfindungswesentlich ist.
In Fig. 2 ist jene Situation dargestellt, bei der die Drucktaste 18, die zum Einschalten der Betriebsart »Normaler Vorlauf« dient, sich in ihrer eingedrückten Einschaltlage befindet, wobei der stiftförmige Ansatz 31 an der Tastenstange 22 hinter einer Rastnase 41 der kulissenförmigen Ausnehmung 35 eingerastet ist und die Rastschiene 38 in einer von ihrem Anschlag 40 entgegen der Wirkung der Zugfeder 39 abgehobenen Rastiage hält. Mit der Tastenstange 22 werden auf nicht dargestellte Weise die für die Betriebsart »Normaler Vorlauf« notwendigen Schaltvorgänge im Gerät ausgelöst, wobei insbesondere die Bandantriebseinrichtung in Funktion gesetzt wird.
Wie die F i g. 2 weiter zeigt, enthält das Gerät eine Vorrichtung 42 zur Abschaltung des Bandantriebes, die in Abhängigkeit vom Stillstand des Wickeldornes des Gerätes wirksam ist. Die Vorrichtung 42 weist eine Schalteinrichtung 43 auf, die durch einen mit einer kleinen Betätigungskraft schließbaren elektrischen Schalter und einen durch Schließen des Schalters 44 erregba-
ren Elektromagneten 45 gebildet ist. der gegenüber der Betätigungskraft für den Schalter 44 als Kraftverstärker wirksam ist. Der Elektromagnet 45 weist einen schwenkbar gelagerten Anker 46 auf, der über eine mit demselben gelenkig verbundene Zugstange 47 an der Rastschiene 38 angreift. Bei einer Erregung des Elektromagneten 45 wird der Anker 46 angezogen und verschwenkt, wobei unter Überwindung der Zugfeder 39 die Rastschiene 38 so weit verschoben wird, daß eine Entriegelung einer gedrückten Drucktaste erfolgt und diese in ihre Ausschaltlage zurückverstellt wird, wobei die von dieser Drucktaste einschaltbare Betriebsart ausgeschaltet wird.
Ferner weist die Vorrichtung 42 eine verdrehbare gelagerte Schaltscheibe 48 auf, die bei Drehung des Wikkeldornes 6 aus einer Ruhelage entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder in eine Betriebslage verdreht wird. Die Schaltscheibe 48 gleitet dabei auf einer Auflagefläche, wobei zwischen der Schaltscheibe und der Auflagefläche eine dünne nimariige Schicht aus einem viskosen Medium vorgesehen ist, das beispielsweise durch ein Silikonöl oder eine Silikonpaste gebildet ist. Die Schaltscheibe 48 ist koaxial zum Wickeldorn 6 und gegenüber demselben und der Hülse 5 verdrehbar angeordnet. Die Auflagefläche für die Schaltscheibe 48 ist durch die mit dem Wickeldorn 6 kraftschlüssig verbundene Scheibe 7 der Rutschkupplung gebildet, welche bei Drehung des Wickeldornes unter dem Einfluß der aus Maßstabsgründen nicht .iarstellbaren Schicht aus dem viskosen Medium zwischen der Schaltscheibe 48 und der Scheibe 7 die Schaltscheibe 48 aus ihrer Ruhelage entgegen der Wirkung der Rückstellfeder in ihre Betriebslage verdreht. Auf diese Weise ist eine sehr einfache und raumsparende Konstruktion erreicht, welche insbesondere in einfachen und kompakten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegeräten vorteilhaft einsetzbar ist. Da das viskose Medium zwischen der Scheibe 7 und der Schaltscheibe 48 auf letztere während der Drehung des Wickeldornes die antreibende Wirkung ausübt, sind keine separaten Antriebsmittel zum Antreiben der Schaltscheibe 48 erforderlich, was ebenfalls im Hinblick auf einen einfachen, betriebssicheren und wenig Raum beanspruchenden Aufbau von Vorteil ist. Selbstverständlich wäre es auch möglich, die Auflagefläche für die Schaltscheibe nicht durch die Scheibe 7, sondern durch eine andere oder separate mit dem Wickeldorn kraftschlüssig verbundene Scheibe zu bilden.
An der Schaltscheibe 48 greift eine koaxial zum Wikkeldorn 6 angeordnete Schraubenfeder 49 an, deren freies Ende sich an der Lagerbuchse 3 abstützt. Die Schraubenfeder 49 ist dabei so dimensioniert, daß sie die Schaltscheibe 48 und die Scheibe 7, zwischen denen das viskose Medium vorgesehen ist, leicht gegeneinander drückt. Auf diese Weise ist mit einfachsten Mitteln sichergestellt, daß die beiden Scheiben sicher aneinander liegend gehalten sind und dabei zwischen den beiden Scheiben stets eine gleichmäßige Schicht aus viskosem Material aufrechterhalten bleibt.
Mit der Schaltscheibe 48 ist über einen Hebelarm 50 ein um eine gerätefeste Achse 51 schwenkbarer Schalthebel 52 gekuppelt, der zusammen mit der Schaltscheibe zwischen einer Ruhelage, die in F i g. 2 mit strichlierten Linien angedeutet ist, und einer Betriebslage, die in F i g. 2 mit vollen Linien dargestellt ist, verstellbar ist Am zweiten Hebelarm 53 des Schalthebels 52 greift die bereits erwähnte Rückstellfeder 54 an, welche bestrebt ist, den Schalthebel 52 mit seinem zweiten Hebelarm 53 gegen einen Anschlag 55 zu ziehen. Der Anschlag 55
legt für den Schalthebel 52 dessen Ruhelage fest, bei der die mit dem Schalthebel 52 gekuppelte Schaltscheibe 48 ebenfalls ihre Ruhelage einnimmt. In der Ruhelage des Schalthebels 52 schließt ein am freien Ende des zweiten Hebelarms 53 vorgesehener Fortsatz 56 den Schalter 44 der Schalteinrichtung 43, so daß bei sich in seiner Ruhelage befindlichem Schalthebel 52 der als Kraftverstärker wirksame Elektromagnet 45 erregt wird, wodurch ein Auslösen des Schaltvorganges zur Abschaltung des Bandantriebes erfolgt
Ferner ist noch eine Verstelleinrichtung 57 für den Schalthebel 52 vorgesehen, welche ihn nach dem Auslösen des Schaltvorganges zum Abschalten des Bandantriebes durch die Schalteinrichtung 43 wieder aus seiner Ruhelage heraus verstellt. Dabei hebt der Fortsatz 56 am zweiten Hebelarm 53 des Schalthebels 52 vom Schalter 44 der Schalteinrichtung 43 ab, so daß die Schalteinrichtung 43 ausgeschaltet und für einen nächsten Schaltvorgang vorbereitet ist. Auf diese Weise ist mit einfachen Mitteln eine Anordnung geschaffen, die bei Erreichen des Stillstandes des Wickeldornes den Schaltvorgang zur Abschaltung des Bandantriebes auslöst und die nach erfolgter Auslösung für einen nachfolgenden Abschaltvorgang vorbereitet wird.
Die Kupplung zwischen dem Schalthebel 52 und der Schaltscheibe 48 ist als lösbare Kupplung ausgebildet, die aus einer um den gesamten Umfang der Schaltscheibe 48 sich erstreckenden Verzahnung 58 und einem am ersten Hebelarm 50 des Schalthebels 52 angebrachten, mit der Verzahnung in Eingriff stehenden stiftförmigen Ansatz 59 besteht. Die Verstelleinrichtung 57 für den Scha.thebel 52 ist hierbei so ausgebildet, daß sie den Schalthebel nach dem Auslösen des Schaltvorganges zur Abschaltung des Bandantriebes aus seiner Ruhelage in eine über die Betriebslage hinaus liegende Lage, die in F i g. 2 mit punktierten Linien angedeutet ist, verstellt. In dieser Lage ist die Kupplung zwischen dem Ansatz 59 am Schalthebel 52 und der Verzahnung 58 der Schaltscheibe 48 gelöst Durch diese Maßnahme wird nach erfolgter Auslösung des Schaltvorganges die Vorrichtung zur Abschaltung des Bandantriebes außer Funktion gesetzt, £0 daß nachfolgend andere Betriebsarten eingeschaltet werden können, ohne daß die Vorrichtung zur Abschaltung des Bandantriebes wirksam wird. Um die Vorrichtung neuerlich in Funktion zu setzen, könnte beispielsweise ein eigenes Bedienungsorgan vorgesehen sein, das dafür sorgt daß der Schalthebel 52 in eine Lage kommt, in welcher die Kupplung zwischen dem Ansatz 59 am Schalthebel 52 und der Verzahnung 58 der Schaltscheibe wieder hergestellt ist Selbstverständlich könnte auch das Außerfunktionsetzen der Vorrichtung durch eine separate Betätigungseinrichtung erfolgen, die entweder auf die Verstelleinrichtung oder direkt auf den Schalthebel wirkt
Die Verstelleinrichtung 57 ist über einen an der Tastenstange 22 angebrachten Bolzen 60 mit der Drucktaste 18 zum Einschalten der Betriebsart »Normaler Vorlauf« gekoppelt Diese Kopplung ist hierbei so ausgeführt daß bei einer Verstellung der Drucktaste 18 von deren Einschaltlage in deren Ausschaltlage die Verstelleinrichtung 57 den Schalthebel 52 aus seiner Ruhelage in eine über die Betriebslage hinaus liegende Lage verstellt Hierdurch ist erreicht daß das Außerfunktionsetzen der Vorrichtung zur Abschaltung des Bandantriebes selbsttätig durch die nach erfolgter Auslösung des Abschaltvorganges in ihre AusschaUlage zurückkehrende Drucktaste erfolgt Auch das Infunktionsetzen der Vorrichtung geschieht in diesem Fall selbsttätig bei einem neuerlichen Eindrücken der Drucktaste 18 zum Einschalten der Betriebsart »Normaler Vorlauf«.
Die Verstelleinrichtung 57 ist durch einen entgegen der Wirkung einer Feder 61 um eine gerätefeste Achse 62 schwenkbaren Hebel 63 gebildet. Der Hebel 63 weist zwei Arme 64 und 65 auf, von welchen der erste Arm 64 über einen an demselben angebrachten Bolzen 66 mit dem Schalthebel 52 und der zweite Arm 65 über den an der Tastenstange 22 befestigten Bolzen 60 mit der Drucktaste 18 zum Einschalten der Betriebsart »Normaler Vorlauf« zusammenwirkt. Die Feder 61 hält den zweiten Arm 65 des Hebels 63 stets gegen den an der Tastenstange 22 angebrachten Bolzen 60, so daß die Einschaltlage und die AusschaUlage der Drucktaste 18 die beiden Lagen des die Verstelleinrichtung 57 bildenden Hebels 63 festlegen. Auf diese Weise ist eine Verstelleinrichtung geschaffen, die besonders einfach und billig ist.
Der die Verstelleinrichtung bildende Hebel 63 trägt an seinem ersten Arm 64 einen Anschlagbolzen 67 für den Schalthebel 52, an welchem der Schalthebel in seiner Betriebslage anliegt, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist. Die Lage des Anschlagbolzens 67, welche die Betriebslage des Schalthebels 52 bestimmt, ist dabei durch die Einschaltlage der Drucktaste 18 festgelegt. Durch den Anschlagbolzen 67 ist für den Schalthebel 52 und daher auch für die mit dem Schallhebel gekuppelte Schaltscheibe 48 bei Drehung des Wickeldornes 6 eine definierte Betriebslage festgelegt, in der sowohl die Schaltscheibe als auch der Schalthebel stillstehen, so daß ein allfälliger störender Einfluß auf die Fortbewegung des Magnetbandes ausgeschlossen ist.
Im folgenden wird die Funktionsweise der vorstehend erläuterten Vorrichtung beschrieben, wobei vorausgesetzt wird, daß im Gerät die Betriebsart »Normaler Vorlauf« eingeschaltet ist, in welcher von den Geräteteilen die in den Fig. 1 und 2 mit vollen Linien dargestellten Positionen eingenommen werden.
In der Betriebsart »Normaler Vorlauf« wird das Magnetband auf eine vom Wickeldorn 6 angetriebene nicht näher dargestellte Spule aufgewickelt. Die Drehung des Wickeldornes 6 wird von der mit dem Wickeldorn kraftschlüssig verbundenen Scheibe 7 der in bekannter Weise angetriebenen Rutschkupplung 9, 8 und 7 bewirkt.
Solange eine Fortbewegung des Magnetbandes erfolgt, drehen sich der Wickeldorn 6 und die Scheibe 7, wodurch die an der Scheibe 7 anliegende Schaltscheibe 48 über die zwischen der Schaltscheibe und der Scheibe 7 befindliche Schicht aus dem viskosen Medium, die hierbei eine antreibende Wirkung ausübt, verdreht wird, und zwar in der in F i g. 2 mit dem Pfeil 68 angegebenen Drohrichtung. Dabei nimmt die Verzahnung 58 am Umfang der Schaltscheibe 48 den Stift 59 am ersten Hebelarm 50 des Schalthebels 52 mit, bis sich der erste Hebelarm 50 an dem Anschlag 67 abstützt. In dieser Betriebslage ist der zweite Hebelarm 53 vom Anschlag 55 unter Überwindung der Rückstellfeder 54 abgehoben, wobei der am zweiten Hebelarm vorgesehene Fortsatz 56 den Schalter 44 der Schalteinrichtung 43 freigibt so daß dieser geöffnet ist
Wenn nun der Wickeldorn 6 zum Stillstand kommt, beispielsweise dadurch, daß das Ende eines in einer Kassette untergebrachten, mit seinen beiden Enden fest mit zwei in der Kassette aufgenommenen Spulen verbundenen Magnetbandes erreicht ist, dann bleibt auch die Scheibe 7 der Rutschkupplung stillstehen, weil sich der Wickeldorn 6 nicht mehr weiterdrehen kann.
Bei stillstehender Scheibe 7 fällt aber die vom visko-
sen Medium ausgeübte Antriebswirkung auf die Schaltscheibe 48 weg, was zur Folge hat, daß nun die Rückstellfeder 54 mit Hilfe des Schallhebels 52 die Schaltscheibe 48 in ihre Ruhelage zurück verdreht, welche erreicht ist, wenn der zweite Hebelarm 53 des Schalthebels 52 am Anschlag 55 zum Anliegen kommt, wie dies in Fig. 2 mit strrhlierten Linien angegeben ist. Während des Zurückverdrehens der Schaltscheibe 48 gegenüber der stillstehenden Scheibe 7 übt das viskose Medium zwischen den beiden Scheiben 48 und 7 eine Hemmwirkung auf die Schaltscheibe 48 aus, so daß diese nicht plötzlich, sondern langsam in inre Ruhelage zurückkehrt. Bei Erreichen der Ruhelage schließt der Fortsatz 56 am zweiten Hebelarm 53 des Schalthebels 52 mit einer geringen Betätigungskraft den Schalter 44 der Schalteinrichtung 43, wodurch der als Kraftverstärker wirksame Elektromagnet 45 erregt wird, wobei über seinen Anker 46 und die damit gelenkig verbundene Zugstange 47 die Rastschiene 38 entgegen der Feder 39 vcrsteüt Vi'ird. Dadurch wird der stiftförmig? Ansät? 31 auf der Tastenstange 22 von der Rastnase 41 der Ausnehmung 35 freigegeben, so daß die Feder 26 die nunmehr entriegelte Drucktaste 18 in ihre Ausschaltlage ziehen kann, in welcher der stiftförmige Ansatz 31 am drucktastenseitigen Ende der Ausnehmung 35 anliegt. Auf diese Weise wird die durch die Drucktaste 18 über ihre Tastenstange 22 eingeschaltete Betriebsart »Normaler Vorlauf« ausgeschaltet und die für den Bandantrieb in dieser Betriebsart wirksame Antriebseinrichtung stillgesetzt. Damit ist erreicht, daß in dem Gerät keine Energie für die Antriebseinrichtung mehr verbraucht wird, so daß jeder unnötige Energieverbrauch unterbunden ist. Dies ist bekanntlich insbesondere dann besonders wichtig, wenn die Energie zum Betreiben der Antriebseinrichtung aus Batterien erfolgt, da deren unnötiger Verbrauch vermieden werden soll. Außerdem ist erreicht, daß allfällige Beschädigungen von Magnetbändern ausgeschlossen sind.
Beim Zurückkehren der Drucktaste 18 in ihre Ausschaltlage nimmt der an der Tastenstange 22 angebrachte Bolzen 60 den Hebel 63 entgegen der Wirkung der Feder 61 mit. Dabei stößt der Ansatz 66 am ersten Arm 64 des Hebels 63 gf:gen den ersten Hebelarm 50 des Schalthebels 52 und verstellt ihn aus seiner Ruhelage in die über die Betriebslage hinaus liegende, in F i g. 2 mit punktierten Linien angegebene Lage, in welcher der Ansatz 5S am Schalthebel 52 und die Verzahnung 58 an der Schaltscheibe 48 voneinander entkuppelt sind. Dadurch wird der Fortsatz 56 am zweiten Hebelarm 53 des Schalthebels 52 vom Schalter 44 abgehoben, so daß der Schalter geöffnet und der Magnet 45 entregt wird. Dadurch fällt der Anker 46 des Elektromagneten ab und die Feder 39 kann die Rastschiene 38 in ihre Ruhelage bringen, in der sie sich am Anschlag 40 abstützt. Damit befinden sich nunmehr alle Geräteteile in einer Position, die sie bei abgeschaltetem Gerät einnehmen. In dieser Situation können nun andere Betriebsarten eingeschaltet werden, wobei die Vorrichtung zur Abschaltung des Bandantriebes außer Funktion gesetzt bleibt.
Wenn nun wieder die Betriebsart »Normaler Vorlauf« durch Betätigen der Drucktaste 18 eingeschaltet wird, dann wird der Bolzen 60 auf der Tastenstange 22 in Richtung des Pfeiles 29 verschoben, wobei der zweite Arm 65 des Hebels 63 dem Bolzen 60 unter der Wirkung der Feder 61 folgt Auf diese Weise wird der Hebel 63 und damit die beiden an seinem ersten Arm 64 angebrachten Bolzen 66 und 67 entsprechend verschwenkL Beim Verschwenken des Bolzens 66 zieht die am Schalt-
hebel 52 angreifende Rückstellfeder 54 den Schalthebel vorerst ungehemmt in Richtung zu seiner Betriebslage, bis der am Schalthebel 52 vorgesehene stiftförmige Ansatz 59 mit der Verzahnung 58 der Schaltscheibe 48 in Eingriff 1OiHmI. Ab diesem Zeitpunkt verschwenkt die Rückstellfeder 54 den Schalthebel zusammen mit der Schaltscheibe 48. Dieser Schwenkvorgang erfolgt nun nur langsam und nicht plötzlich, da das viskose Medium auf die Schaltscheibe 48 eine hemmende Wirkung ausübt, solange die an der Schaltscheibe 48 anliegende Scheibe 7 der Rutschkupplung stillsteht. Durch das Betätigen der Drucktaste 18 wird über die Tastenstange 22 unmittelbar auch die zum Antrieb des Magnetbandes notwendige Antriebseinrichtung in Funktion gesetzt und der Wickeldorn über die Rutschkupplung 9,8 und 7 angetrieben. Dadurch wird von der Scheibe 7 der Rutschkupplung über das viskose Medium auf die Schaltscheibe 48 bereits eine Antriebswirkung ausgeübt, bevor die unter Hemmwirkung in ihre Ruhelage sich bewegende Schaltscheibe 48 über den Schalthebel 52 den Schalter 44 schließen kann, was ein unerwünschtes Abschalten des Bandantriebes zur Folge hätte. Durch diese Antriebswirkung, die wieder so lange anhält als der Wickeldorn Umdrehungen ausführt, wird daher die Schaltscheibe 48 über das viskose Medium von der Scheibe 7 her in ihre Betriebslage verstellt, in der sich dann der Schalthebel 52 an den Anschlagbolzen 67 am Hebel 63 abstützt.
Wie aus vorstehendem ersichtlich, ist durch die erfindungsgemäße Anordnung eine einfache, billige und raumsparende Vorrichtung zur Abschaltung des Bandantriebes geschaffen, die sich auf Grund ihrer Vorzüge besonders zur Anwendung in einfachen und kompakten Magnetbandgeräten eignet.
Selbstverständlich sind gegenüber dem beschriebenen Ausführungsbeispiel noch eine Reihe von Abwandlungen in der konstruktiven Ausführung als auch in der Anwendung möglich. Eine solche Vorrichtung kann nicht nur zum Abschalten des Antriebes, sondern auch zum Umschalten desselben dienen, um einen Aufzeichnungsträger nach vollendetem Transport in einer Richtung in der entgegengesetzten Richtung fortzubewegen. Selbstverständlich ist es auch möglich, einen anderen Kraftverstärker als einen Elektromagneten zu verwenden, beispielsweise einen solchen, der zur Durchführung des Schaltvorganges die kinetische Energie einer rotierenden Schwungmasse ausnützt. An sich könnte aber auch die Schalteinrichtung selbst unmittelbar den Schaltvorgang auslösen. Ebenso wäre es möglich, den
so Schaltvorgang direkt von der Schaltscheibe abzuleiten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Magnetbandgerät mit einer Vorrichtung zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes beim Stillstand eines Wickeldornes des Gerätes, welche eine verdrehbar gelagerte, aus einer Ruhelage entgegen der Wirkung einer Rückstellfeder in Abhängigkeit von der Drehung des Wickeldornes in eine Betriebslage verstellbare Schaltscheibe aufweist, die auf einer Auflagefläche gleitet, wobei zwischen der Schaltscheibe und der Auflagefläche ein viskoses Medium vorgesehen ist und die mit einer Schalteinrichtung zusammenwirkt welche in der Ruhelage der Schaltscheibe, vorzugsweise mittels eines Kraftverstärkers, den Schaltvorgang zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes auslöst dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe (48) koaxial zum Wickeldorn (6) und gegenüber demselben verdrehbar angeordnet ist und daß die Auflagefläche für die Schaltscheibe durch eine mit dem Wikkeidorn kraftsehiüäsig verbundene weitere Scheibe (7) gebildet ist weiche bei Drehung des Wickeldornes die Schaltscheibe unter dem Einfluß des viskosen Mediums verdreht
2. Gerät nach Anspruch ί, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe (48) und die weitere Scheibe (7) unter der Wirkung einer koaxial zum Wickeldorn (6) angeordneten Schraubenfeder (49) leicht gegeneinander gedrückt sind (F i g. 1).
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet da?· mit der Schaltscheibe (48) ein schwenkbarer Schalthebel (52) gekuppelt ist, der zusammen mit der Schaltscheibe zwischen einer Ruhelage und einer Betriebslage verstellbar ist, daß die Rückstellfeder (54) für die Schaltscheibe an dem Schalthebel angreift und dieser mit der Schalteinrichtung (43) zusammenwirkt, wobei er in seiner Ruhelage den Schaltvorgang zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes auslöst, und daß eine Versteileinrichtung (57) für den Schalthebel vorgesehen ist, welche ihn nach dem Auslösen des Schaltvorganges durch die Schalteinrichtung wieder aus seiner Ruhelage verstellt (Fig. 2).
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schalthebel (52) und der Schaltscheibe (48) eine lösbare Kupplung vorgesehen ist, die durch eine um den gesamten Umfang der Schaltscheibe sich erstreckende Verzahnung (58) und einen am Schalthebel vorgesehenen, mit der Verzahnung in Eingriff stehenden Ansatz (59) gebildet ist, und daß die Verstelleinrichtung (57) den Schalthebel nach dem Auslösen des Schaltvorganges aus seiner Ruhelage in eine über die Betriebslage hinaus liegende Lage verstellt, in welcher die Kupplung zwischen dem Ansatz des Schalthebels und der Verzahnung der Schaltscheibe gelöst ist (F i g. 2).
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (57) mit dem Bedienungselement (18) zum Einschalten der Betriebsart »Normaler Vorlauf« gekoppelt ist, das von der Schalteinrichtung (43) zum Auslösen des Schaltvorganges zur Ab- oder Umschaltung des Bandantriebes von seiner Einschaltlage in die Ausschaltlage zurückverstellt wird, wobei die Verstelleinrichtung den Schalthebel (52) aus seiner Ruhelage in die über die Betriebslage hinaus liegende Lage verstellt (F ig. 2).
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß die Verstelleinrichtung (57) durch einen entgegen der Wirkung einer Feder (61) schwenkbaren Hebel (63) gebildet ist der mit einem Arm (64) mit dem Schalthebel (52) und mit seinem anderen Arm (65) mit dem Bedienungselement (18) zum Einschalten der Betriebsart »Normaler Vorlauf« zusammenwirkt (F i g. 2).
7. Gerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß die Verstelleinrichtung (57) einen Anschlag (67) für den Schalthebel (52) aufweist an welchem der Schalthebel in seiner Betriebslage anliegt (F i g. 2).
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FR2372489A1 (fr) 1978-06-23

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