DE2936636C2 - Kassetten-Bandgerät - Google Patents

Kassetten-Bandgerät

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DE2936636C2
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Tsunehisa Sagamihara Kanagawa Ohira
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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/44Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive transfer means therefor
    • G11B15/442Control thereof

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kassetten-Bandgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. wie es durch »Grundig technische Informationen« 2/1973.
S. 115—119 bekannt ist.
Bei einem derartigen Tonbandkassciiendikticrgerai mit kleiner Bandkassette (Taschendiktiergerät) mit einem von Hand betätigbaren Hauptsteucrglied in Form einer Steuertastc zur Einstellung des Tonbandgeräts auf Wiedergabe, Halt und Rücklauf und mit einem zusätzlichen, von Hand betätigbaren Auf/eichnungsslcucrglied in Form einer Aufzeichnungslastc zur Umschaltung zwischen Aufzeichnung und Wiedergabe wird beispielsweise die Aufzeichnungstaste gedrückt und in der Auf-
jo zeichnungsstellung verriegelt. Dann wird die Stcucrtaste zwischen einer Wiedergabeslcllung und einer HaItslellung umgeschaltet, so daß das Band läuft oder anhält. In Abhängigkeit von dieser manuellen Betätigung kann der Ton in der gewünschten Weise beim Diktieren aufgezeichnet werden.
Wenn der aufgezeichnete Ton wiedergegeben werden soll, wird die Steuertastc in ihre Riicklaufstellung gebracht, so daß das Kassettentonbandgerät auf Rücklauf geschaltet wird, und dann läßt man das Band um ein gewünschtes Stück rückwärtslaufcn. Danach wird dieselbe Steuertaste wieder in die Wiedergabeslcllung gebracht, so daß das Tonbandgerät auf Wiedergabe geschaltet wird. Wenn jetzt jedoch die Aufzcichnungstasie gedrückt bleibt, wird das Gerät auf Aufzeichnung geschaltet, und daraufhin wird die Steucrtaslc in die Wiedergabestellung gebracht, mit der Folge, daß der zuvor aufgezeichnete Ton unvermeidlich gelöscht wird.
Um dies zu verhindern, hat man dieses Tonbandgerät so ausgebildet, daß der Verriegelungszusland der Aufzeichnungstaste selbsttätig freigegeben wird, wenn die Steuertaste von Hand in die Rücklaufstcllung gebracht wird. Dies bedeutet, daß, wenn das Kassettentonbandgerät auf Aufzeichnung steht, es mittels einer Folge von Betätigungen der Steuerlaste, nämlich in die Rücklaufstellung und dann in die ursprüngliche Wicdcrgabestellung, möglich ist, zwangsläufig über die Rücklaufeinstellung von Aufzeichnung auf Wiedergabe umzuschalten.
Wenn die Aufzeichnung dagegen längere Zeit unterbrochen oder beendet werden soll, muß die Aufzeichnungstaste freigegeben werden. Dies kann in einer Stellung »Cass« der Steuertaste, in der gleichzeitig der Kassettenfachdeckel aufspringt, oder in der Rücklaufstellung bewirkt werden. Bei dem Kassettentonbandgerät der oben beschriebenen Art muß daher die Steuertaste
hr> lediglich zur Rückstellung der Aufzeichnungstaste in die Rücklaufstellung gebracht werden, wenn das Öffnen des Kassettenfachdeckels vermieden werden soll. Dies hat zur Folge, daß das Band unvermeidlich etwas
zurückläuft. Nach dem Rückspulen des Bandes hat die nachfolgende Aufzeichnung zur Folge, daß der letzte Teil des zuvor aufgezeichneten Tons unveTneidlich gelöscht wird und nicht mehr wiedergegeben werden kann.
Außerdem ist für den Antrieb der Atv/ickelspulenwellc mit hoher Geschwindigkeit im Rücklauf ein Zahnradgetriebe vorgesehen. Hierbei weisen herkömmliche Kassettentonbandgeräte keine spezielle Einrichtung auf, die es ermöglicht, das Antriebszahnrad genau in dem Zeitpunkt mit dem angetriebenen Zahnrad in Eingriff kommen zu lassen, wenn der Motor anläuft.
Infolgedessen ist es möglich, daß der Motor anläuft, bevor das Antriebszr-hnrad vollständig mit dem angetriebenen Zahnrad in Eingriff gekommen ist, wenn die Steuertaste in die Rücklaufstellung gebracht wird. Das Zahnradgetriebe kann daher beim Anlaufen des Bandes Geräusche verursachen, und außerdem kann es sein, daß das Band aufgrund einer unzureichenden Kraftübertragung über das Zahnradgetriebe nicht stabil läuft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Kassetten-Bandgerät der gattungsgemäßen Art die Aufzeichnungstaste sicher aus dem Verriegelungszustand freizugeben, ohne daß die Gefahr der unbeabsichtigten Löschung einer Aufzeichnung besteht.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 gekennzeichnet, wobei vorteilhafte Ausgestaltungen in den Unteransprüchen angegeben sind.
Bei dieser Ausbildung ist es möglich, das Hauptsteuerglied in eine vor der Rücklaufstellung liegende Stellung zu bringen, in der die Aufzeichnungstaste aus ihrer Betriebsstellung (betätigten Stellung) freigegeben (entriegelt) wird, ohne daß das Band gleichzeitig zurückgespult wird.
Die hat folgende Vorteile:
1. Wenn die Aufzeichnung längere Zeit unterbrochen werden soll, kann die Aufzeichnungstaste ohne Rückspulen entriegelt werden. Diese Entriegelungsmöglichkeit ohne Rückspülung ist auch dann vorteilhaft, wenn eine Kassette, die gerade bespielt wird, durch eine bespielte ersetzt und diese neue Kassette gleich abgespielt werden soll. Ohne die genannte Möglichkeit würde die neue Kassette in unerwünschter Weise sofort gelöscht.
2. Eine Entriegelung der Aufzeichnungstasie ohne Bandrücklauf stellt sicher, daß bei Fortsetzung der Aufzeichnung das letzte Stück der vorherigen Aufzeichnung nicht versehentlich gelöscht wird.
3. Wenn auf einem bespielten Band nicht zusammenhängende Abschnitte durch Überspielen korrigiert werden sollen, ist es möglich, nacheinander folgende Betriebsarten einzustellen: »Wiedergabe«, »Stop«. »Aufzeichnung«, »Stop«, »Wiedergabe« und so weiter. Hierbei kann die »Aufzeichnung« freigegeben (entriegelt) werden, indem das Hauptsteuerglied in die Stellung »Aufzeichnungsfreigabe« gebracht wird, so daß die Umschaltung von »Aufzeichnung« auf »Wiedergabe« ohne einen Bandrücklauf bewirkt wird. Die Bedienungsperson kann daher die unmittelbar auf die korrigierten Ab- «imine folgenden Abschnitte abspielen. Demgegenüber muß beim Stand der Technik zur Aufzeichnungsfrcigabe zumindest ein kurzer Bandabschniil zurückgespult werden, der wieder vorlaufen b5 und in unerwünschter Weise erst abgespult werden muß, bevor das Aufzeichnen oder die Wiedergabe an der gewünschten Stelle fortgesetzl werden kann.
4. Wenn das bespielte Band in einem Limschreiber verwendet werden soll, wird am Anfang und/oder Ende des bespielten Bandabschnius ein bestimmtes Steuersignal aufgezeichnet. Dieses Steuersignal wird wiedergegeben, wenn das Band im Umschreiber zurückgespult wird, und bewirkt die Markierung von Punkten auf einem wärmeempfindlichen Papier. Die auf dem Papier aufgebrachten Markierungspunkte kennzeichnen die Lage und Anzahl der bespielten Bandabschnitte. Bei dem bekannten Kassetten-Bandgerät kann das Steuersignal am Ende jedes bespielten Bandabschnitts gelöscht werden, so daß das Papier im Umschreiber nicht markiert wird. Demzufolge besteht die Gefahr, daß die aufgezeichneten Informationen falsch ausgedruckt werden.
Nach der Erfindung wird diese Gefahr dagegen vermieden.
Sodann können die Zeitpunkte, in denen der Motor anläuft und die Zahnräder aufgrund der manuellen Betätigung zur Umschaltung des Gerätr auf Rücklauf in Eingriff kommen, leicht so eingestellt werden, daß die Zahnräder miteinander in Eingriff kommen, bevor der Motor anläuft. Daher treibt der Motor die Spule im Rücklauf über das Zahnradgetriebe mit hoher Stabilität an.
Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht und F i g. 2 eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Kassetten-Tonbandgeräts,
F i g. 3 eine Draufsicht und
F i g. 4 eine Unteransicht von auf der Ober- und Unterseite des Chassis des Kassetten-Tonbandgeräts nach F i g. 1 angeordneten Einrichtungen im Aufzeichnungsbetrieb,
Fig. 5 eine Unteransicht der auf der Unterseite des Chassis des erfindungsgemäßen Kassetten-Tonbandgeräts angeordneten Einrichtung im Wiedergabebetrieb, die
Fig.6(A) und 6(B) bis 9(A) und 9(B) Unteransichten eines Hauptteils einer manuellen Betätigungseinrichtung des erfindungsgemäßen Kassetten-Tonbandgeräts jeweils in den Stellungen Wiedergabe (Aufzeichnung), Halt, Aufzeichnungsfreigabe und Rücklauf,
Fig. 10 in auseinandergezogener Darstellung das Profil von Kurventeilen einer drehbaren Kurvenscheibe im erfindungsgemäßen Kassetten-Tonbandgerät und
Fig. 11(A) und H(B) in Form von Zeitdiagrammen die Zeitpunkte, in denen ein Motorschalter geschlossen wird und Zahnräder miteinander in Eingriff kommen.
Nachstehend wird zunächst beschrieben, wie die Steuerglieder des erfindungsgemäßen Kassetten-Tonbandgeräts bedient werden.
Die Fig. 1 und 2 stellen ein kompaktes Kassetten-Tonbandgerät zur Aufnahme von Diktaten dar, das mit einer Miniatur-Kassette 11 geladen wird. An der rechten oberen Ecke des Tonbandgeräts IO ist eine von Hand drehbare Steuertaste 12 (auch Steuer- oder Einstellknopf genannt) als Hauptsteuerglied angeordnet und mit dem Daumen der rechten oder linken Hand, die das Tonbandgerät 10 hält, bedienbar. Durch schrittweises Verstellen der Steuertasie 12 im Uhrzeigersinne kann das Tonbandgerät 10 auf Wiedergabe, Halt, Aufzeichnung-(-Taste-)-Freigabe und Rücklauf eingestellt werden. Nahe dem oberen Ende der linken Seite des
Tonbandgeräts 10 ist eine Aufzeichnungstaste 13 als Aufzeichnungssteuerglied vorgesehen und mittels des Zeigefingers betätigbar.
Zur Aufnahme eines Diktats wird die Aufzeichnungstaste 13 hineingedrückt und in ihrer eingedrückten Stellung, die durch die gestrichelte Linie in Fig. 1 dargestellt ist, verriegelt und die Taste 12 in die Wiedergabestellung gebracht. Wenn das Aufzeichnen unterbrochen oder angehalten werden soll, wird die Taste 12 in die Haltestellung gebracht. Wenn die Aufzeichnung wieder fortgesetzt werden soll, wird die Taste 12 in die Wiedergabesteilung gebracht. Durch Wiederholung dieses Belätigungszyklus kann das Band in der Kassette 11 beim Diktieren sukzessiv besprochen werden.
Wenn der aufgezeichnete Ton wiedergegeben werden soll, wird die Taste 12 über die Aufzeichnungsfrcigabestellung in die Rücklaufslcllung, in der das Band zurückgespult wird, und dann in die Wiedergabestellung gebracht. Wenn die Taste 12 auf dem Wege in die Wicdergabestellung die Aufzeichnungsfreigabestellung durchläuft, wird die Aufzeichnungstaste 13 selbsttätig freigegeben. Wenn die Taste 12 in die Wiedergabestellung gebracht wird, wird das Kassettengerät 10 daher auf Wiedergabe eingestellt.
Das Tonbandgerät 10 ist so konstruiert, daß die Taste 12 zusätzlich zu der beschriebenen manuellen Betätigung schrittschaltartig in die Aufzeichnungsfreigabestellung gebracht werden kann, die der Rücklaufstellung vorausgeht. Wenn die Aufnahme angehalten werden soll, wird die Taste 12 in die Aufzeichnungsfreigabestellung gebracht. Diese Betätigung gibt die Aufzeichnurgstaste 13 aus ihrer Verriegelungsstellung frei, so daß sie in ihre Ausgangslage zurückkehrt. Die Aufzeichnungsfreigabe (Entriegelung) wird daher ohne unerwünschten Bandrücklauf bewirkt. Wenn die auf die Taste 12 ausgeübte Kraft bzw. der Daumen von der Taste 12 weggenommen wird, kehrt die Taste 12 automatisch in die Haltstellung zurück, in der das Tonbandgerät 10 wieder seinen ursprünglichen inaktiven Zustand einnimmt.
Nachstehend wird ein konkreter Aufbau des in den Fig. 1 und 2 dargestellten Kassetten-Tonbandgeräts 10 beschrieben.
Eine Abwickelspulen-Welle 16 und eine Aufwickelspulenwelle 17 sind so im Chassis 15 gelagert, daß sie über dessen Oberseite hinausragen. Die Abwickelspulenwelle 16 ist drehfest mit einem Zahnrad 18 verbunden, das als Spulenscheibe dient. Die Aufwickelspuienwelle 17 ist drehfest mit einer Spulenscheibe 19 verbunden,
Die Miniatur-Kassette 11 wird so eingelegt, daß ihre beiden Spulen mit den Spulcnwellen 16 und 17 und die Führungslöcher in ihrer Vorderseite mit Führungszapfen 20a und 206 in Eingriff kommen. Nach dem Einlegen der Kassette 11 steht das an der Vorderseite der Kassette 11 entlanglaufende Magnetband mit einem magnetischen Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 21, der fest auf dem Chassis 15 montiert ist, und mit einem schwenkbar auf dem Chassis 15 gelagerten Zylinder 22 in Berührung. In der Seite des Zylinders 22 ist ein Löschkopf 24 eingebettet.
Die Steuertaste 12 ist an einer drehbaren Kurvenscheibe 31 angeschraubt, die auf einem im Chassis 15 eingelassenen Stift 30 drehbar gelagert ist. Die Kurvenscheibe 31 hat zwei V-förmige Kurvenleile 32a und 326 und zwei L-förmige Kurventeile 32c und 32t/, die auf ihrer seitlichen Oberfläche nacheinander ausgebildet sind, eine Steuernut 33 (F i g. 6(A)) in ihrer Oberseite und eine Sicuernut 34 (Fig. 6B)) in ihrer Unterseite. Fig. 10 stellt eine Ansicht des Profils der Kurvenicile 32a bis 32£/in auseinandergezogener Form dar.
Bei der Verdrehung der Taste 12 verrastet ein Siifi 36 an einem Arm bzw. Hebel 35 unter der Krafi einer Schraubenfeder 37 schrittweise mit den Kurvcntcilen, wobei die Taste 12 nacheinander die Stellungen Wiedergabe, Halt, Aufzeichnungs-Freigabe und Rücklauf einnimmt. Das Profil jedes Kurvcnteils 32a bis 32d ist so
ίο gewählt, daß die Taste 12 in den Stellungen Wiedergabe und Halt festgehalten wird, jedoch in den Stellungen Aufzeichnung-Freigabe und Rücklauf nach Wegnahme der Bcläligungskrafl automatisch in die I lalt-Sicllung zurückkehrt, wenn der Stift 36 in den V-förmigcn Kurvenlcil 326 eingreift.
Was die Steucrnulen 33 und 34 betrifft, so sind für diese jeweils ein erster Steuerarm 40 und ein zweiter Stcuerarm 41 vorgesehen, die koaxial um einen Siifi 42 schwenkbar sind, der in der Unterseite des Chassis 15 sitzt. An den freien Enden der Arme bzw. Hebel 40 und 41 sitzende Stifte 43 und 44 greifen jeweils in die Steuernuteri 33 und 34 ein, so daß die Hebel 40 und 41 unabhängig voneinander in Abhängigkeit von der Drehung der Kurvenscheibe 31 drehbar sind. Die Aufgabe des ersten Steuerhebels 40 besteht in der Steuerung der Drehung eines L-förmigen Hebels 45 und über diesen in der Steuerung der An- und Abstellung einer Antriebswelle 46 an und von der Spulenscheibe 19 sowie in der Steuerung des Eingriffs und der Trennung eines Antriebszahnrads 47 und eines Zwischenzahnrads 48. Der zweite Steuerarm 41 dient zur Steuerung der Drehwinkellagc eines Bremshebels 49.
Der L-förmige Hebel 45 ist auf einem Stift 50 schwenkbar gelagert, während die Antriebswelle 46. das Antriebszahnrad 47 und ein Schwungrad 51 auf dem freien Ende eines Hebelarms 45a drehbar gelagert sind. Der andere Hebelarm 456 des Hebels 45 hat einen U-förmigen Querschnitt und in einem vertikalen Wandieil eine fest eingeschraubte Einstellschraube 52. Ein freies Ende 53a einer Torsionsfeder 53, die eine Buchse 40.·/ auf dem ersten Steuerhebel 40 umgibt, greift in den U-förmigcn Hebelarm 456 ein und ist dem freien Ende der Einstellschraube 52 zugekehrt. Die freien Enden 53.7 und 536 der Torsionsfeder 53 greifen in Ausschnitte 406 und 40c in einem gebogenen Teil des Hebels 40 ein. so daß sie eine Federkraft speichern. Die Torsionsfeder 53 hat eine etwas größere Fedcrkonstanle als eine Schraubenfeder 54, die bestrebt ist, den Hebel 45 in Fi g. 5 im Uhrzeigersinne zu drehen.
in Wenn der Hebel 40 im Uhrzeigersinne gedreht wird, legt sich das freie Ende 53a der Torsionsfeder 53 am freien Ende der Einstellschraube 52 an, so daß der Hebel 45 gedreht wird. Wie man sieht, bewirkt daher eine Verstellung der Einstellschraube 52 eine Verschiebung des
Zeitpunkts, in dem sich der Hebel 45 zu drehen beginnt. Die Einstellschraube wird grundsätzlich so eingestellt, daß jeder Teil die vorbestimmte Funktion in dem Zeitpunkt ausführt, in dem der Bandlaufzustand gewechselt und der Betriebszustand des Tonbandgeräts umgcschaltet wird. Im einzelnen erfolgt die Einstellung so, daß die nachstehenden Bedingungen erfüllt werden:
l)Aufzcichnungs(Wiedcrgabc)-Betricb
Die Antriebswelle 46 wird gegen die Umfangsfläche der Spulenscheibc 19 gedruckt, während das freie Ende der Einstellschraube 52 vom freien Ende 53a der Tor-
sionsfeder53 einen geeigneten Abstand aufweist.
2) Halt-Betrieb
Die Antriebswelle 46 wird von der Spulenscheibe 19 getrennt, und das Antriebszahnrad 47 wird ebenfalls vom Zwischenzahnrad 48 getrennt.
3) Rücklauf-Betrieb
Das Antriebszahnrad 47 kommt mit dem Zwischenzahnrad 48 in einem Zeitpunkt in Eingriff, der vor dem Schließzeitpunkt eines nachstehend noch beschriebenen Schalters liegt. Ferner wird die Torsionsfeder 53 von dem Augenblick an, in dem die Zahnräder miteinander in Eingriff kommen, noch weiter (unter elastischer Verformung) gespannt.
Auf der Kurvenscheibe 31 ist ferner ein mit einer Ausnehmung versehener Hebel 55 /um öffnen. Schließen und Umschalten einer Schalteinrichtung 56 vorgesehen. Die Schalteinrichtung 56 ist so angeordnet, daß das freie Ende eines Blattfederkontakts 57a in die Ausnehmung des Hebels 55 eingreift, wie es in Fig.6(B) dargestellt ist. Zu beiden Seilen des Blattfederkontakts 57a ist jeweils ein weiterer Blattfederkontakt 57ί> und 57c der Schalleinrichtung 56 vorgesehen. Wenn die Taste 12 gedreht wird, kontaktiert der mittlere Blattfcderkontakt 57a entweder den Blattfederkontakt 576 oder den Blattfederkontakt 57c, so daß der Motor 58 anläuft, wie nachstehend noch näher beschrieben wird.
Die Aufzeichnungstaste 13 ist an einer Schieberplatte 60 auf der Unterseite des Chassis 15 befestigt. Diese Schieberplatte 60 wird durch die Zugkraft einer Schraubenfeder 61 in Richtung eines Pfeils B gedruckt. Ein Hebel 62 ist auf einem Stift 63 schwenkbar gelagert, der an der Unterseite des Chassis 15 befestigt ist, und wird durch eine Schraubenfeder 64 in den Fig.4 und 5 im Uhrzeigersinne gedruckt. Der Verricgelungshebcl 62 und die Kurvenscheibe 31 sind durch eine Verbindungsstange 65 mit kleinem Durchmesser verbunden. Ein Ringteil 65a an dem einen Ende dieser Verbindungsstange 65 umgibt einen Stift 66. der in der Kurvenscheibe 31 befestigt ist, während das andere Ende ein Loch 62c in einem abgebogenen Teil 62a des Verriegelungshebels 62 durchsetzt und mit einem abgebogenen Teil 65b versehen ist. Der Abstand L zwischen dem Ringteil 65a und dem abgebogenen Teil 656 ist so gewählt, daß, wenn die Taste 12 in die Aufzeichnungstastenfreigabestcllung gebracht worden ist, der Verriegelungshebel 62 in eine Stellung gedreht wird, in der er die Schieberplatte 60 aus ihrem verriegelten Zustand befreit. Der Verriegelungsarm 62 hat einen Haken 626, der der Seitenfläche eines Hebelsarms 60a der Schieberplatte 60 zugekehrt ist.
Nachstehend wird erläutert, wie das Tonbandgerät 10 in die Betricbsstellungen Aufzeichnung, Wiedergabe, Aufzeichnungstastenfreigabe und Rücklauf gebracht wird und in diesen Stellungen arbeitet.
Aufzeichnung Halt
(F i g. 3.4,6(A). 6(B), 7(A) und 7(B)
Wenn das Tonbandgerät 10 auf Aufzeichnung bzw. Aufnahme eingestellt werden soll, wird die Aufzeichnungstasle 13 gedruckt und verriegelt und die Taste 12 in die Stellung Wiedergabe gebracht.
Die Schieberplatte 60 wird in Richtung des Pfeils A verschoben, so daß ihr Hebelarm 60a mit dem Vcrricgclungsteil 62b des Vcrriegelungshebels 62 in Verriegelungseingriff kommt, wie es in Fig.4 dargestellt ist. Durch diese manuelle Betätigung wird die Aufzeichnungslaste 13 in ihrer eingedrückten Stellung verriegelt und ein (nicht dargestellter) Aufzeichnungsschalter umgeschaltet, um eine Aufzeichnungsschaltung einzuschalten. Durch die Verschiebung der Schieberplatte 60 wird ferner ein drehbarer Hebel 70 über einen Stift 71 im Gegenuhrzeigersinne um einen Stift 72 gedreht. Diese
ίο Drehung des Hebeis 70 bewirkt eine Verschiebung eines plattenförmigen Schieberhebels 73, wobei dessen Stift 74 gegen einen Hebelarm des Hebels 70 drückt, gegen die Kraft der Schraubenfeder 71 in Richtung des Pfeils B. Ein Vorsprung 73a am Schieberhebel 73 drückt gegen einen am Boden des Zylinders 22 befestigten Stift 75 und verdreht dadurch den Zylinder 22 im Gegenuhrzeigersinne in F i g. 3 gegen die Kraft einer (nicht dargestellten) Feder. Dadurch wird der Löschkopf 24 aus der gestrichelt dargestellten Stellung in die durch eine ausgezogene Linie dargestellte Stellung verschoben und mit dem Band 23 in Berührung gebracht.
Die Taste 12 wird in Richtung eines Pfeils C in die Stellung Wiedergabe gedreht und in dieser Stellung durch das Zusammenwirken des Stiftes 36 und des V-förmigen Kurventeils 32a gehalten.
Diese manuelle Betätigung bewirkt zum einen, daß der Stift 43 von der Kurvenfläche 33a der Steuernut 33 abgestellt wird, so daß sich der Hebel 40 im Gegenuhrzeigersinne drehen kann. Infolgedessen wird das freie Ende 53a der Torsionsfeder 53 vom Hebel 45 weggedreht, so daß die Schraubenfeder 54 den Hebel 45 im Uhrzeigersinne drehen kann. Die Folge ist, daß die Antriebswelle 46 durch die Kraft der Schraubenfeder 54 gegen ein Gummirad 76 gedrückt wird, das die Spulenscheibe 19 umgibt. In dieser Lage tritt jetzt ein Spalt d zwischen dem Ende 53a der Torsionsfeder 53 und dem Ende der Einstellschraube 52 auf.
Durch die erwärmte manuelle Betätigung wird zum anderen der Stift 44 mit der Steuernut 34 zur Anlage gebracht, so daß der Hebel 41 im Uhrzeigersinne gedreht wird. Dadurch wird der Bremshebel 49 gegen die Kraft einer (nicht dargestellten) Feder im Uhrzeigersinne in F i g. 5 über eine Verbindungsstange 77 gedreht, so daß ein abgebogener Bremsteil 49a von der Spulenscheibe 19 abhebt. Die auf die Aufwickelspulenwelle 17 ausgeübte Bremskraft wird daher weggenommen.
Eine weitere Folge der oben erwähnten manuellen Betätigung ist, daß der mittlere Blattfederkontakt 57a mit der Ausnehmung im Hebel 55 in Eingriff kommt und so verbogen wird, daß er den Blattfederkontakt 576 kontaktiert, wie es in Fig. 6(B) dargestellt ist. Der Motor 58 läuft daher an, so daß ein Treibrad 79 in Richtung des Pfeils E angetrieben wird. Das Treibrad 79 treibt seinerseits über einen endlosen Gummi-Treibriemen 80 das Schwungrad 51 zusammen mit der Antriebswelle 46 und dem Antriebszahnrad 47 mit einer vorbestimmten Drehzahl in Richtung des Pfeils F an. Außerdem wird die Aufwickelspulenwelle 17 in Richtung des Pfeils C gedreht.
Das Magnetband 23 in der Kassette 11 wird daher im Vorlauf von der Aufwickelspule aufgewickelt Während das Band läuft, wird das Diktat über ein eingebautes Mikrofon 78 (Fig.2) und den Magnetkopf 21 aufgezeichnet.
Wenn die Diktataufzeichnung angehalten werden soll, wird die Taste 12 manuell in Richtung des Pfeils D in die ursprüngliche Halt-Stellung gedreht. In dieser Stellung wird die Taste 12 durch das Zusammenwirken
von Stift 36 und Kurventeil 32b festgehalten.
Eine Folge dieser manuellen Betätigung ist, daß der Hebel 40 unter Anlage des Stifts 43 an der Kurvenfläche 33a im Uhrzeigersinne gedreht wird, wie es in F i g. 7(A) dargestellt ist. Während sich der Hebel 40 dreht, stößt das Ende 53a der Feder 53 gegen die Einstellschraube 52, so daß der Hebel 45 gegen die Kraft der Feder 54 im Gegenuhrzeigersinne in Fig. 5 gedreht wird. Dadurch wird die Antriebswelle 46 von c'er Spulenscheibe 19 abgehoben und der Antriebsübertragungsweg zur Aufwickelspulenwelle 17 unterbrochen.
Eine weitere Folge der oben erwähnten manuellen Betätigung ist, daß der Hebel 41 sich im Uhrzeigersinne drehen kann, wobei der Stift 44 außer Eingriff mit einer Kurvenfläche 34a kommt. Demzufolge wird der Bremshebel 49 durch eine (nicht dargestellte) Feder gedreht und ein Bremsteil 49.7 gegen die Seitenfläche der Spulenscheibe 19 gedrückt, so daß eine Bremskraft auf diese ausgeübt wird.
Eine weitere Folge der oben erwähnten manuellen Betätigung ist, daß der Blattfederkontakt 57a vom Blatt federkontakt 57ό getrent wird, wie es in F i g. 7(B) dargestellt ist, so daß die Stromversorgung des Motors 58 unterbrochen wird und die Aufzeichnung aufhört.
Das Hin- und Herschalten zwischen Aufzeichnung und Halt läßt sich daher leicht durch eine einstufige Drehung der Taste 12 bewirken.
Aufzeichnung—>-Aufzeichnungs-(Tasten)-Freigabe (Fig. 3,4,5,8(A).8(B) und )0)
30
Wenn die Aufzeichnungstaste freigegeben werden soll, wird die Taste 12 zusammen mit der Kurvenscheibe 31 in Richtung des Pfeils D über die Stellung Halt hinweg in die Stellung Aufzeichnung-Freigabe gedreht. Die Taste 12 kann sicher in die Stellung Aufzeichnung-Freigabe gebracht werden, wobei der Stift 36 gegen die abgewinkelte Fläche 32c-1 drückt und mit einer stufen-' artig ansteigenden Fläche 32c-2 des Kurvcnieils 32c zur Anlage kommt, ohne daß die Gefahr einer unbcabsichtigten Auslösung des Rücklaufs besieht. Das heißt, um die Taste 12 in die Rücklauf-Stellung zu drehen, muß eine hinreichende zusätzliche Kraft auf die Taste 12 ausgeübt werden, um zu bewirken, daß der Stift 36 über die Fläche 32c-2 hinweg auf die abgewinkelte Fläche 32d-\ des folgenden Kurventeils 32c/ gleitet. Diese zusätzlich erforderliche Bedienungskraft stellt sicher, daß ein unabsichtliches Drehen der Taste 12 in die Rücklauf-Stellung vermieden wird.
Wenn die Kurvenscheibe 31 über die in F i g. 7 dargestellte Stellung in die in F i g. 8 dargestellte Stellung gedreht wird, wird der Verriegelungshebel 62 mit dem abgewinkelten Teil 65fc der Verbindungsstange 65 zur Anlage gebracht und gegen die Kraft der Feder 64 im Uhrzeigersinne in Fi g. 4 gedreht. Während sich der Hebei 62 dreht, kommt der Haken 62/? außer Eingriff mit dem Hebelarm 60a, so daß die Schieberplatte 60 und die Aufzeichnungstaste 13 in Richtung des Pfeils B zurückgestellt werden. Ferner kann der Schiebcrhcbel 73 in Richtung des Pfeils A zurückgehen, wodurch der Zylin- ω der 22 gedreht und der Löschkopf 24 vom Magnetband 23 entfernt wird.
Ferner wird bei der obigen Betätigung der Taste 12 der Hebel 40 weiter im Uhrzeigersinne und der Hebel 45 weiter im Gegenuhrzeigersinne gedreht, so daß das Zahnrad 47 mit dem Zwischenzahnrad 48 in Eingriff kommt. Die Schalteinrichtung 56 nimmt die in F i g. 8(B) dargestellte Stellung ein. in der der mittlere Blattfederkontakt 57a nicht soweit verbogen wird, daß er den Blattfedcrkontakt 57c erreicht. Er bleibt daher weiterhin vom Blattfederkontakt 57c getrennt. Der Motor 58 bleibt folglich ausgeschaltet.
Durch die manuelle Einstellung der Taste 12 in die Stellung Aufzeichnung-Freigabe ist es daher möglich. die Aufzeichnungstaste 13 ohne Bandbewegung aus ihrer Verriegelungsstellung zu lösen. Irgendeine Schwierigkeit, wie ein geringer Rücklauf des Bandes, wird daher zuwangsläufig bei der Freigabe des Aufzeichnungszustands verhindert, so daß die Gefahr einer ungewünschten Löschung des letzten Teils des zuvor aufgezeichneten Signals bei der erneuten Aufzeichnung vermieden ist.
Wenn die Taste 12 losgelassen wird, geht sie selbsttätig in die Halt-Stellung zurück, weil der Stift 36 gegen die abgewinkelte Fläche 32c-l des Kurventeils 32c drückt.
Aufzeichnung —»Rücklauf —»Halt —»Wiedergabe
(F ig. 3,4,5,9(A). 9(B) und 10)
Wenn der aufgezeichnete Ton wiedergegeben werden soll, wird das Tonbandgerät 10 erst auf Rücklauf und dann auf Wiedergabe eingestellt.
Bei der Umschaltung von Aufzeichnung auf Rücklauf wird die Taste 12 in Richtung des Pfeils D über die Stellung Aufzeichnung-Freigabe in die Stellung Rücklauf gedreht. In dieser Stellung wird die Taste 12 durch das Zusammenwirken von Stift 36 und Kurventeil 32c/ gehalten.
Während die Taste 12 in die Aufzeichnungs-Freigabe-Stellung gedreht wird, wird die Aufzeichnungstastc 13 aus ihrer Verriegelungsstellung freigegeben, so daß sie. wie im vorherigen Falle, in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt.
Eine Folge dieser manuellen Betätigung der Taste 12 ist, daß der Hebel 40 in die in Fig.9(A) dargestellte Stellung gedreht wird. Diese Stellung ist etwas weiter im Uhrzeigersinne gegenüber der F i g. 8(A) dargcslcU-lcn Stellung versetzt. Der Hebel 45 wird durch den Anschlag eines Stiftes 81, der am Hebelarm 45<i befestigt ist, an einem Anschlaghcbel 15a. der an einem speziellen Teil des Chassis 15 ausgebildet ist, an einer Drehung im Uhrzeigersinne in Fig. 3 (im Gegenuhrzeigersinne in F i g. 4) gehindert. Daher kann der Hebel 45 zwangsweise in der oben beschriebenen Drehwinkelstellung gehalten werden, während er durch die in der Torsionsfeder 53 gespeicherte Kraft in die angegebene Drehrichtung gedrückt wird. Diese Drehwinkelstellung des Hebels 45 ist so vorherbestimmt, daß das Zahnrad 47 vollständig mit dem Zahnrad 48 in Eingriff steht.
Eine weitere Folge der obigen manuellen Betätigung der Taste 12 ist, daß der Hebel 41 in Fi g. 9(B) im Uhrzeigersinne gedreht und der Bremshebel 49 dann so gedreht wird, daß die Bremskraft von der Spulenscheibe 19 weggenommen'wird, ähnlich wie im vorherigen Aufzeichnungsbetrieb.
Wenn die Taste 12 über die Aufzeichnung- Frcigabe-Stellung hinaus weiter bis in die Rücklauf-Stellung gedreht worden ist, berührt der mittlere Blallfcdcrkoniaki 57a den Dlallftxlcrkonlakl 57c. wie es in I·"ig.9(B) il.ir gestellt ist, so daß der Motor 58 anläuft. Der Motor 58 läuft in derselben Richtung (in Richtung des Pfeils Ii). wie im vorherigen Aufzcichnungsbctricb.
Die Drehbewegung des Motors 58 wird nacheinander über die Antriebsrolle 79, den Treibriemen 80. das Schwungrad 51, das Antriebszahnrad 47 und das Zwi-
schcn/.ahnrad 48 auf das Zahnrad 13 übertragen, so daß die Abwickclspulenwelle 16 ir> Richtung des Pfeils H angelriiben wird. Infolgedessen wird das Magnetband 23 in der Kassette 11 auf der Abwickelspule aufgewikkcll. Das Tonbandgerät 10 befindet sich daher im Rück- lauf- bzw. Rückspulbetrieb.
Hierbei standen die Zahnräder 47 und 48 im Anlauf-/citpunkt des Motor«. 58 in Eingriff, wie es oben beschrieben wurde. Die Übertragung der Drehkrafl des Motors 58 auf die Abwickclspulenwelle 16 erfolgt daher zwangsläufig mit Beginn des Rücklaufs. Mithin tritt kein falscher Eingriff zwischen den Zahnrädern 47 und 48 und kein daraus resultierendes Geräusch auf.
Darüber hinaus steht das Zahnrad 47 mit dem Zahnrad 48 in Eingriff, während es durch die Kraft der Tor- sionsfcder 53 gegen das Zahnrad 48 gedrückt wird. Obwohl auf das Zahnrad 47 eine Kraft ausgeübt wird, die bestrebt ist, das Zahnrad 47 vom Zahnrad 48 zu trennen, wenn die Drehkraft übertragen wird, wird mithin ein falsches Zusammenwirken der Zahnräder 47 und 48 vermieden.
Ferner kann das Zahnrad 47 durch das Zusammenwirken von Stift 81 und Anschlaghebelteil 15a genau mit der normalen Eingriffstiefe mit dem Zahnrad 48 in Eingriff gehalten werden. Der die Drehkraft vom Zahnrad 47 auf das Zahnrad 48 übertragende Teil wird daher nicht überlastet.
Aufgrund der geschilderten Wirkungsweise ist der Bandrücklauf mithin stetig.
Wenn das Band um den gewünschten 3etrag zurückgelaufen ist, wird die Taste 12 losgelassen. Sie kehrt daher über die Stellung Aufzeichnung-Freigabe in die Halt-Stellung zurück, und zwar weil der Stift 36 gegen die abgewinkelte Fläche 32d-\ des Kurventeils 32c/ drückt. Der Betrieb des Tonbandgeräts 10 wird daher angehalten.
Wenn die Taste 12 im Gegenuhrzeigersinne weiter in die Stellung Halt gedreht wird, wird das Tonbandgerät 10 in dieser Halt-Stellung auf Wiedergabebetrieb eingestellt, der in F i g. 5 dargestellt ist (wobei dieser Zustand der gleiche wie der in Fig.4 dargestellte Aufzcichnungsbclrieb ist, nur daß die Aufzeichnungstaste 13 in ihre Ausgangstage zurückgekehrt ist). Der auf dem zurückgespulten Teil des Bandes aufgezeichnete Ton wird jetzt wiedergegeben.
Anhand der F i g. 1 l(A) und F i g. 1 l(B) wird nachstehend der zeitliche Ablauf des Motoranlaufs und des Zahnrädereingriffs bei diesem Tonbandgerät beschrieben.
Die graphische Darstellung in F i g. 1 l(A) veranschaulicht die Zeitpunkte, in denen die Schalterstellung 56 geöffnet und geschlossen wird. Die Kontaktierung und Trennung von Blattfederkontakt 57a und Blaltfederkontakt 576 zur Zeit der manuellen Aufzeichijungsoperation finden im Zeitpunkt a statt, während die Kontak- tierung und Trennung von Blattfederkontakt 57a und Blattfcderkontakt 57c zur Zeit der manuellen Rücklaufoperation im Zeitpunkt b stattfinden.
In Fig. 1 l(B) zeigen die Kurven Il und III jeweils, wie sich die Stellung und der Verschiebungsort des freien t>o Endes 53a der Torsionsfeder 53 und der Einstellschraube 52 ändern, wenn die Taste 12 verdreht wird. In der Sicllung Aufzeichnung (Wiedergabe) haben das freie Ende 53a und die Einstellschraube 52 einen Abstand d (der dem Abstand din Fig.4 entspricht). Im Zeitpunkt c, bevor die Taste 12 die Stellung Halt erreicht, schlägt das freie Ende 53a an der Schraube 52 an. Dann drückt das Ende 53;/ gegen die Schraube 52, so daß der Hebel 45 um einen vorbestimmten Winkel e gedreht wird. Während der Hebel 45 um den Winkel e gedreht wird, kommen die Zahnräder 47 und 48 irn Zeitpunkt f in Eingriff. Das Ende 53a wird daher elastisch verformt, während der Steuerhebel 40 weiter gedreht wird. Die Verformung des Endes 53a im Rücklaufbetrieb ist mit g bezeichnet. Hier liegt der Zeitpunkt /"vor dem Zeitpunkt b.
Wenn die Einstellung der Einstellschraube 52 geändert wird, z. B. die Einstellschraube 52 weiter herausgeschraubt wird, erhalten die Kurven Il und 111 den durch die strichpunktierten Linien dargestellten Verlauf. Der Zeitpunkt c verschiebt sich hierbei nach d und der Zeitpunkt /'nach f. Der Abstand zwischen dem freien Ende 53a und der Einstellschraube 52 im Aufzeichnungsbetrieb wird d, und die Verformung des Fiderendes 53a im Rücklaufbciriebg'.
Man sieht also, daß der Zeitpunkt des Eingriffs der Zahnräder 47 und 48 und die Kraft, mit der die Zahnräder 47 und 48 in Eingriff gehalten werden, durch entsprechende Einstellung der Einstellschraube 52 bestimmt werden können.
Abwandlungen vom dargestellten Ausführungsbeispiel liegen im Rahmen der Erfindung.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Kassetten-Bandgerät mit einem Aufzeichnungssteuerglied, das manuell aus einer AUS-Stellung in eine EIN-Stellung zum Einschalten einer Aufzeichnungsschaltung verstellbar ist, wenn das Bandgerät auf Aufzeichnungsbetrieb eingestellt werden soll; mit einer Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln des Aufzeichnungssteuergliedes in der EIN-Stellung; mit einem Hauptsteuerglied, das manuell mittels einer Einstelleinrichtung in drei Stellungen einstellbar ist, nämlich eine Wiedergabe-Stellung, eine Halt-Stellung und eine Rücklauf-Stellung, die bei der einen Endstellung der drei Stellungen liegt; und mit einer Freigabeeinrichtung zum Freigeben der Verriegelungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptsteuerglied (Taste 12) durch die Einstelleinrichtung (31, 35—37) in eine vorbestimmte Stellung zwischen der Rücklauf-Stellung und der einen der beiden übrigen Stellungen, die näher bei der Rücklaufstellung als die andere der beiden übrigen Stellungen liegt, einstellbar ist und daß die Freigabeeinrichtung (31, 65) die Verriegelungseinrichtung (62, 64) freigibt, wenn das Hauptsteuerglied (Taste 12) durch die Einstelleinrichtung (31,35 bis 37) in die vorbestimmte Stellung gebracht worden ist, so daß eine Rückspuleinrichtung (56,58, 80, 51, 47, 48, 18, 45, 52, 40, 33) in Betrieb gesetzt wird, wenn das Hauptsteuerglied (Taste 12) die Rücklauf-Stellung erreicht, nachdem die Freigabeeinrichtung (31,65) die Verriegelungseinrichtung (62, 64) freigegeben hat.
2. Bandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstelleinrichtung (31, 35—37) eine Einrichtung (32c) zum selbsttätigen Rückstellen des Hauptsteuergliedes (Taste 12) in jene eine der beiden übrigen Stellungen in Abhängigkeit von der Unterbrechung der manuellen Betätigung des Hauptsteuerglicdes (Taste 12) in der vorbestimmten Stellung aufweist.
3. Bandgerät nach Anspruch 1, bei dem die Rückspuleinrichtung einen Schalter, in dessen Schließstellung ein Motor eingeschaltet wird, wenn das Hauptsteuerglied (Taste 12) die Rücklaufstcllung erreicht, und eine Antriebskraftübertragungseinrichtung zur Ausbildung eines Antriebskraftübertragungsweges vom Motor zu einer Abwickelspulenwelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraflübertragungseinrichtung (40, 45, 47, 48) mit einem Einstellglied (52) versehen ist, das in der Weise einstellbar ist, daß der Antriebskraftübertragungsweg ausgebildet wird, bevor das Hauptsteuerglied (Taste 12) die Rücklaufstellung erreicht.
4. Bandgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraftübertragungscinrichtung aufweist: einen drehbaren Hebel (45) zur Ausbildung des Antriebskraftübertragungsweges bei einem vorbestimmten Drehwinkel dieses Hebels; einen drehbaren Steuerhebel (40), der in Abhängigkeil von der Stellung des Hauptstcucrgliedcs (Taste 12) verdrehbar ist und eine Drehung des drehbaren Hebels (45) bewirkt; und ein Glied (52). das auf dem drehbaren Hebel (45) vorgesehen ist, um einen Zeitpunkt einzustellen, in dem die Drehung des drehbaren Hebels (45) durch den drehbaren Steuerhebel (40) beginnt, so daß der drehbare Hebel (45) den Antriebskraftübertragungsweg ausbildet, bevor der Schalter (56) schließt.
5. Bandgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einslcllglicd eine Einstellschraube (52) aufweist, die mit dem drehbaren Steuerhebel (40) zusammenwirkt.
6. Bandgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Steuerhebel (40) mit einem elastisch verformbaren Glied (53) versehen ist. das gegen das Ende der Einstellschraube auf dem drehbaren Hebel (45) drückbar ist.
7. Bandgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elastisch verformbar« Glied eine Torsionsfeder (53) aufweist, deren einer Arm gegen das Ende der Einstellschraube (52) druckbar ist.
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