DE2707964B2 - Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen - Google Patents
Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von FernsehsignalenInfo
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Description
einer Kassette befindenden Bandes aus dieser Kassette heraus und zum Eingeben des Bandes in einen
bestimmten Bandlaufweg, der einen Abschnitt aufweist, in dem das Band in einem bestimmten Winkelbereich
um die Führungstrommel herum gewickelt ist
Es werden zur Zeit Vorrichtungen zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen, insbesondere
solche, die im privaten Bereich verwendet werden sollen, miniaturisiert Aus diesem Grund werden die
Bandlaufwege sehr kurz, wobei sich jedoch :hre
Kompliziertheit nicht verändert. Als Folge davon ergibt
sich, daß die Einwickelwinkel des Bandes um die Bandführungsteile vergrößert sind und da3 sich daraus
Schwankungen bei der Bandbewegung ergeben. Aus diesem Grund ist eine Stabilisierung der Bandbewegung
bei miniaturisierten Vorrichtungen zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen besonders
gewünscht Ferner soll die Aufzeichen- und Wiedergabezeit für eine vorbestimmte Bandlänge verlängert
werden. Aus diesem Grund wird in Jer DE-OS 26 46 806.4 eine Schaltungsanordnung zum Aufzeichnen
und Wiedergeben von Farbfernsehsignalen vorgeschlagen, bei der die Bandlaufgeschwindigkeit auf etwa die
Hälfte der bekannten Geschwindigkeit herabgesetzt ist und mit der sich Fernsehsignale gut aufzeichnen und
wiedergeben lassen. Wenn jedoch die Bandlaufgeschwindigkeit niedriger wird, dann wird die Wirkung
der Bandlaufschwankungen auch größer.
Wenn die Bandlaufgeschwindigkeit schwankt, dann ergeben sich Wackelerscheinungen beim wiedergegebenen
Bild und die Qualität wird damit schlecht. Folglich soll der Bandlauf bei einer Vorrichtung zum Aufzeichnen
und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen; die insgesamt miniaturisiert worden ist und bei der darüber
hinaus die Bandlaufgeschwindigkeit vermindert worden ist, ganz besonders stabilisiert werden.
Eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen der eingangs erwähnten Art
ist beispielsweise schon in der DE-OS 24 54 379 beschrieben. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist ein
Stift fest an einem federnden Arm angebracht und er dient dazu, das Magnetband an die Führungstrommel
und den Löschkopf über einen vorbestimmten Umfangsbereich anzulegen und er dient ferner als
Spannungsstift, der die Spannung des Bandes beim Aufzeichnen und Wiedergeben feststellt. Ferner wird
bei dieser Vorrichtung ein Bandführungsstift verwendet, der dazu dient, das Magnetband auf dem Weg von dem
Bandantriebsabschnitt mit der Bandantriebsrolle und der Gegenrolle zur Kassette zu führen und zwar
getrennt von der Führungstrommel, um zu vermeiden, daß das der Vorrichtung zugeführte Band mit dem von
der Vorrichtung weggeführten Bandteil in Berührung kommt. Da sowohl der an dem federnden Arm
angebrachte Stift, als auch der Bandführungsstift feststehen, werden sich Bandlaufschwankungen ergeben,
die zu einem Flimmern des wiedergegebenen Bildes führen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben ι
von Fernsehsignalen, die klein aufgebaut ist und bei der darüber hinaus die Bandlaufgeschwindigkeit vermindert
ist, so auszubilden, daß ein unerwünschtes Flimmern des wiedergegebenen Bildes vermieden wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Der Aufbau der Bremsrolle kann ähnlich wie der einer Magnetbandführungsrolle sein, wie sie in einem
allgemein bekannten V ideorekorüer verwendet wird. Die Bremsrolle wird sich jedoch von der Führungsrolle
darin unterscheiden, daß ihr Trägheitsmoment größer ist als das einer Führungsrolle.
Zur Wirkungsweise der Bremsrolle läßt sich folgendes
ausführen:
Das Band wird von einer sich drehenden Antriebswelle und einer gegenüberliegenden Rolle angetrieben und es
wird dabei von der Bandvorratsrolle abgezogen. Das auf diese Weise von der Rolle abgezogene Band berührt
der Reihe nach zwei Führungsstifte, einen Spannungsstift einen weiteren Führungsstift, den Löschkopf, eine
Impedanzrolle, eine Führungsrolle, einen weiteren Führungsstift und es wird dann von einer Führungstrommel
weitergeleitet. Nach dem Abwickeln von der Führungstrommel berührt das Band nacheinander einen
weiteren Führungsstift eine weitere Führungsrolle, die Bremsrolle und den Aufzeichen- und Wiedergabekopf,
die Antriebswelle und einen weiteren Führungsstift, und es wird dann von einer anderen Rolle aufgewickelt.
Wenn die Bremsrollen nicht vorgesehen wären, ergäben sich bei miniaturisierten Videobandrecordern Bandvorlaufschwankungen
da die Zahl der Führungsstifte groß ist und der Bandwickelwinkel um die Führungsstifte Dei
diesem Videobandrecordern auch relativ groß ist.
Gemäß der Erfindung ist die Bremsrolle in der Nähe der Führungstrommel vorgesehen und die Bremsrolle
berührt das Band und dreht sich entsprechend der Bandbewegung. Auf Grund des Trägheitsmoments der
ßremsrolle befindet sich der Schwingungsknoten für das Band dort, wo das Band die Bremsrolle berührt.
Demzufolge wird die Schwingungsfrequenz in Längsrichtung des Bandes groß, da das Band um die
Umfangsfläche der Führungstrommel gewickelt ist, und die Amplitude dieser Schwingung ist vermindert. Ais
Folge davon ist die Amplitude der Flimmererscheinungen
im wiedergegebenen Bild sehr gering unc! das Flimmern tritt bei einer Frequenz auf, die über der
Frequenz liegt, für die noch das bloße Auge empfindlich ist. Deshalb scheint es, daß in dem wiedergegebenen
Bild kein Flimmern vorliegt.
Nach der DE-OS 21 56 779 sind Führungsrollen zur Führung eines Bandes vorgesehen. Diese Führungsrollen
befinden sich jedoch in der Nähe der Bandwickel und nicht in der Nähe der Führungstrommel. Es ist nicht
erkennbar, daß die Führungsrollen irgendeine Funktion bei der Eliminierung des Flimmerns haben.
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind durch die Unteransprüche gekennzeichnet.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben
von Fernsehsignalen gemäß der F.rfindung von oben,
F i g. 2 eine Ansicht von Teilen der Vorrichtung, die bei Bedienung des WIEDERGABE-Armes betätigt
werden,
F i g. 3 eine perspektivische Ansicht von mechanischen Bauteilen, die einen Teil in F i g. 2 dargestellten
Teile bilden,
F i g. 4 eine Ansicht, die Teile der Vorrichtung zum Antrieb einer Bandladevorrichtung aufweist,
F i g. 5 eine Ansicht von oben, die wesentliche Teile cinei Vorrichtung gemäß der Erfindung darstellt, wenn
der Bandladevorgang abgeschlossen ist,
F i g. 6 eine seitliche Ansicht, die einen Ladestab und einen Führungsstab darstellt,
F i g.9 eine Ansicht vonoben.die eine Bandladevorrich-F
i g. 7 eine Ansicht, die ein Anhalteteil darstellt,
F i g. 8 eine Ansicht von oben, die eine zweite Ausführungsform einer Vorrichtung zum Aufzeichnen
und/oder Wiedergeben von Farbfernsehsignalen gemäß der Erfindung in einem Zustand zeigt, zu dem der
Bandladevorgang abgeschlossen ist,
tung und eine Verschiebevorrichtung für die Bremsrolle in der in F i g. 8 dargestellten Vorrichtung zeigt und
tung und eine Verschiebevorrichtung für die Bremsrolle in der in F i g. 8 dargestellten Vorrichtung zeigt und
Fig. 10 eine Ansicht von oben,die Teile zum Antrieb
der Teile nach Fig. 9 darstellt.
Bei Aufzeichen- oder Wiedergabebetrieb wird eine Kassette (Patrone) 10 in einer Ladestellung der
Aufzeichen- und Wiedergabevorrichtung, so wie es durch die strichpunktierte Linie in F i g. 1 angedeutet ist,
gebracht. Führungsstäbc Il und !3, Führungsrolle« !2
und 14, ein Spannstab 16 an einem Spannarm 15 und eine Tonwelle 17 ragen jeweils durch eine öffnung im
Boden der Kassette hindurch und bis in deren Inneres hinein. Die in dieser Weise eingepaßten Teile sind auf
der Innenseite angeordnet, d. h. auf der Seite, die der nichtmagnetischen Oberfläche gegenüberliegt. Ein Magnetband
23 wird mit Hilfe von Führungsstäben 20, 21 und 22 dort, wo es zwischen einer Bandvorratsrolle 18
und einer Bandaufnahmerolle 19 aufgespannt ist, auf der Aufnahmeseite geführt. Die magnetische Oberfläche
des Bandes steht dem Vorderteil der Kassette 10 gegenüber.
Wenn die Kassette 10 in ihre Betriebsstellung gebracht wird, dann werden eine Vorratsspule und eine
Aufnahmespule (von denen keine gezeigt ist), auf denen die Bandrollen 18 und 19 in der Kassette 10 aufgewickelt
sind, auf eine Vorratsspulenseitenscheibe 24 und auf eine Aufnahmespulenseitenscheibe 25 gesetzt.
Wenn eine WIEDERGABE-Taste 26 gedrückt wird, dann wird dadurch ein Arm 27 in Richtung eines Pfeiles
A verschoben, wodurch ein Arm 29 mit Hilfe eines Stiftes 28 im Uhrzeigersinn um eine Welle 30 gedreht
wird. Als Folge dieser Drehung des Arms 29 wird ein Arm 32 mit Hilfe einer Stange 31 im Gegenuhrzeigersinn
gedreht, wodurch ein Arm 34 nicht mehr in einen Stift 33 eingreift und dadurch im Uhrzeigersinn mit
Hilfe der Federkraft einer Feder 35 gedreht wird. Als weitere Folge der Drehung des Arms 29 wird ein Arm
37 mit Hilfe einer Stange 36 im Uhrzeigersinn um eine Welle 38 gedreht. Wenn sich der Arm 37 im
Uhrzeigersinn dreht, wird ein Stift 40, der an einem Arm 39 befestigt ist, von dem Arm 37 freigegeben, wodurch
sich der Arm 39 im Gegenuhrzeigersinn um eine Welle 42 dreht, und zwar als Folge der Spannkraft einer Feder
41, woraufhin ein exzentrisches Zahnrad 43. das auf dem Arm 39 vorgesehen ist, in ein Zahnrad 44 eingreift.
Andererseits ergibt sich beim Drücken der WIEDERGABE-Taste 26, daß ein Schalter (nicht dargestellt)
geschlossen wird, um einen Motor 45 anlaufen zu lassen, wodurch eine drehbare Welle 46 sich im Uhrzeigersinn
dreht Die Drehung dieser Welle 46 wird über einen Riemen 47 auf ein Schwungrad 48 übertragen, wodurch
sich eine Tonwelle 49 dreht und ferner wird die Drehung der Tonwelle 17 mit Hilfe von Zahnrädern 50 und 51 auf
ein Zahnrad 44 übertragen, welches sich dadurch im Uhrzeigersinn mit einer verminderten Drehzahl dreht
Das exzentrisch angeordnete Zahnrad 43, das, so wie
es oben beschrieben worden ist in das Zahnrad 44 eingegriffen hat wird dadurch im Gegenuhrzeigersinn
durch die Drehung des Zahnrades 44 um eine Drehwelle 52 gedreht In Abhängigkeit von der Drehung des
exzentrischen Zahnrads 43 dreht sich der Arm 39 im
κι
Uhrzeigersinn entgegen der Kraft der Feder 41. Der Stift 40 bewegt sich auch entsprechend der oben
beschriebenen Umdrehung im Uhrzeigersinn, wodurch ein Haltleil54,dasaufdem Arm 37 mit Hilfe einer Welle
53 drehbar gehaltert ist, wie man deutlich anhand von
F i g. 3 erkennt, durch den Stift 40 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird und zwar entgegen der Kraft einer
Feder 55. Wenn sich das exzentrische Zahnrad 45 in eine Stellung dreht, die sich dicht an der Drehstellung
befindet, in der der Teil mit maximalem Radius in das Zahnrad 44 eingreift, dann läuft der Stift 44 an dem
abliegenden Ende des Halteteils 54 vorbei und erreicht dessen Außenseite. Als Folge davon wird das Halteteil
54 mit Hilfe der Kraft der Feder 55 in seine ursprüngliche Lage gebracht und wirkt dadurch so, daß
es eine Verschiebung des Stiftes 40 im Gcgenuhrzeigersinn
verhindert.
Da der Radius des exzentrischen Zahnrades 44 dort, wo es in das Zahnrad 44 eingreift, abzunehmen beginnt,
wenn sich das exzentrische Zahnrad 43 weiter dreht, wird das exzentrische Zahnrad 43 von dem Zahnrad 44
getrennt, da der Arm 39 bei seiner Drehung im Uhrzeigersinn durch den Stift 40 und das Halteteil 54
schon begrenzt worden ist.
Andererseits wird durch das Schwenken des Armes 39 im Uhrzeigersinn erreicht, daß, so wie es in F i g. 4
dargestellt ist, die Arme 60 und 61 in den Arm 39 an seinem entfernt liegenden Ende eingreifen und daß sie
dann in Richtung des Pfeils B verschoben werden. Als Folge der Verschiebung oder Gleitbewegung des Armes
60 wird ein Arm 62 um eine Welle 63 im Uhrzeigersinn gedreht und ein Arm 64 bewegt sich dadurch in
Richtung des Pfeils C. Folglich wird ein drehbarer Arm 65, der an seinem entfernt liegenden Ende den Stab 11
und die Rolle 12 aufweist, im Gegenuhrzeigersinn um die Welle 66 gedreht. Darüber hinaus wird als Folge der
Verschiebung oder Gleitbewegung des Arms 61 ein Arm 67 im Gegenuhrzeigersinn um eine Welle 68
gedreht und ein Arm 69 bewegt sich damit in Richtung des Pfeils D. Als Folge davon dreht sich ein drehbarer
Arm 70, der den Stab 13 und die Rolle 14 an seinem entfernt liegenden Ende aufweist, im Uhrzeigersinn um
eine Welle 71.
In Abhängigkeit von den entsprechenden Drehungen der Arme 65 und 70 im Gegenuhrzeigersinn und im
Uhrzeigersinn nehmen die Führungsstäbe 11 und 13 entsprechend mit den Führungsrollen 12 und 14 das
Magnetband 23 auf, sie ziehen dieses Band aus der Kassette 10 durch eine öffnung an deren Vorderseite,
bewegen das Magnetband 23 an Schlitzen 72 und 73 vorbei (dargestellt durch die strichpunktierte Linie), die
in dem Gehäuse vorgesehen sind, bis das Band eine bestimmte Lage erreicht, die in F i g. 5 angedeutet ist.
Die Wellen 63 und 68 sind auf Armen 75 bzw. 78 vorgesehen, die wiederum auf Stiften 74 und 75 drehbar
gelagert sind und die in ihrem Drehwinkel oder Drehbereich durch Anschlagteile 76 und 79 begrenzt
sind. Brie Feder 80 ist zwischen den Armen 75 und 78
eingespannt Durch diese Anordnung werden zu große Bewegungen der Arme 60 und 61 aufgenommen,
wodurch die Arme 65 und 70 daran gehindert werden, sich fibermäßig zu bewegen.
Als Folge der Drehung des Arms 70 wird der Arm 15
(F i g. 2) durch einen gestuften Teil 81 des Arms 15 aus
einem blockierten Zustand freigegeben, woraufhin dieser im Gegenuhrzeigersinn durch die Kraft einer
Feder 82 verschwenkt wird. Als Folge davon definiert der Führungsstab 16 den Bandlaufweg.
Wie man anhand von Fig.4 erkennt, wird als Folge
der Drehung des Hebels 39 im Uhrzeigersinn ein Stift 83, der daran befestigt ist, auch seitlich mit diesem
bewegt und gleichzeitig wird ein Arm 84 mit Hilfe der Kraft einer Feder 25 in Richtung des Pfeils E bewegt. r>
Als Folge davon dreht sich ein Arm 86 im Gegenuhrzeigersinn um einen Stift 87 und eine Klemmrolle 88
drückt gegen die Tonwelle 17 durch das Band 23 hindurch.
Wenn gemäß Fig. 2 die WIEDERGABE-Taste 26
gedruckt wird, dann wird diese Bewegung durch eine Zwischenkupplungsvorrichtung übertragen, wodurch
ein Arm 91 in Richtung des Pfeils A verschoben wird. Das vordere Ende dieses Arms 91 drückt dadurch gegen
einen Stift 92, der an einem Arm 93 befestigt ist, der sich darauf im Uhrzeigersinn um einen Stift 95 entgegen der
Kraft einer Feder 94 dreht. Als Folge davon wird ein Bremsklotz % von der Spulenhalterungsscheibe 25
getrennt, die daraufhin aus dem gebremsten Zustand freigegeben wird. Als weitere Folge der Verschiebung
des Arms 91 wird durch einen abgeschrägten Teil 97 dieses Arms ein Stift 98, der an dem abstehenden Ende
eines Arms 99 befestigt ist, verschoben, der sich daraufhin im Uhrzeigersinn um eine Welle 100 dreht.
Durch diese Drehung wird eine Rolle 101 von der 2> Spulenhalterungsscheibe 24 entgegen der Kraft einer
Feder 102 getrennt, wodurch die Spulenhalterungsscheibe 24 nicht mehr gebremst wird.
Wenn die WIEDERGABE-Taste 26 gedrückt wird, ergibt sich auch, daß diese Bewegung über eine
Kupplungsvorrichtung einen Arm 103 in Richtung des Pfeils F verschiebt und es wird ein Arm 105 durch einen
Sperrarm 104 aus seinem blockierten Zustand freigegeben. Der Arm 105 wird deshalb durch eine Feder 106 in
Richtung des Pfeils A bewegt, wodurch ein Stift 108, der Jt
an einen Arm 107 befestigt ist, aus seinem blockierten Zustand und durch den Arm 105 freigegeben wird,
woraufhin der Arm 107 durch die Kraft einer Feder 109
im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird. Als Folge davon wird eine Rolle 110 mit der Spulenhalterungsscheibe 25
in Berührung gebracht. Diese Rolle wird durch einen Motor 45 über einen Riemen 111 und eine Riemenscheibe
112 in Drehung versetzt. Folglich wird die Spulenhalterungsscheibe 25, die mit dieser Rolle 110 in
Berührung kommt, im Uhrzeigersinn gedreht und sie <r>
treibt die Aufnahmespule so an, daß das Band aufgewickelt wird.
Die wesentlichen Teile der Vorrichtung gemäß der Erfindung werden im folgenden anhand von F i g. 5
beschrieben. Eine Bremsrolle 120 wird von einer Platte w
122 drehbar gehaltert, die wiederum um einen Stift 121
schwenkbar ist. Eine Feder 123 sucht die Platte 122 im
Gegenuhrzeigersinn zu drehen, jedoch ist diese Drehung in der Stellung, die in F i g. 5 dargestellt ist,
durch eine Anschlagvorrichtung 124 in Form einer 51S
einstellbaren Schraube begrenzt. Eine weitere Brems
rolle 125 wird von einer Platte 127 drehbar gehaltert, wobei diese wiederum um einen Stift 126 schwenkbar
ist Eine Feder 128 sucht die Platte 127 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, jedoch ist sie bei dieser Drehung
auf die in Fig.5 dargestellte Lage begrenzt Die Bremsrollen 120 und 125 sind in Fig.5 in Stellungen
dargestellt, in denen sie sich in den Bewegungspfaden,
die durch die Führungsrollen 12 und 14 gegeben sind, befinden.
Wenn sich, wie bereits oben beschrieben, die Arme 65 und 70 drehen, dann bewegen sich der Stab 11 und die
Rolle 12 und der Stab 13 und die Rolle 14 innerhalb der Schlitze 72 und 73, während sie in das Band 23
eingreifen. Wenn sie das Ende dieser Bewegung erreichen, werden die Rollen 12 und 14 gegen die
Bremsrollen 120 und 125 gedrückt und sie bewegen sich
weiter, wobei sie diese Rollen zur Seite drücken. Die Bremsrollen 120 und 125 werden somit durch die Rollen
12 und 14 verschoben und die Platten 122 und 127 drehen sich zeitweise im Uhrzeigersinn, wobei jedoch
dann, wenn die Rollen 12 und 14 sich vorbeibewegen, diese Platten durch die Kräfte der Federn 123 und 128
wieder in ihre ursprünglichen Lagen zurückbewegt werden.
Die Rolle 12 weist Wellenteile 129a und 1296 auf, die
nach oben und nach unten durch eine Klammer 130 hindurchragen, so wie es in F i g. 6 dargestellt ist, wobei
diese Wellenteile Halteteile 132a und 1326 eines Anhalteteils 131 berühren und in diese eingreifen,
wodurch die Rolle 12 in ihrer Bewegung in dieser Lage angehalten wird. Die Rolle 14 und ein Anhalteteil 133
weisen einen Aufbau auf und wirken so miteinander wie die Rolle 12 und das Anhalteteil 131 und die Rolle 14
wird auch durch das Anhalteteil 133 angehalten. Bei diesen Mechanismen wird bei diesem Zustand das
automatische Laden des Bandes 23, bei den es seinen vorbestimmten Bandlaufweg einnimmt, abgeschlossen.
Das Band 23 wird um die zylindrische Oberfläche einer Führungstrommel 133 die sich drehende Videoköpfe
(nicht dargestellt) aufweist, über einem vorbestimmten Winkelbereich, der durch die Stäbe 11 und 13 gegeben
ist, gewickelt.
Die obenerwähnte Klammer 130 ist so gehaltert, daß
sie mit Hilfe eines Vorsprungs 134 in einer Halterungsanordnung 135, wie sie in F i g. 6 dargestellt ist, hin und
zurück drehbar ist. Ferner sind Federn 136a und 136fc
zwischen der Klammer 130 und der Halterungsanordnung 135 vorgesehen. Der Stab 11 ist an seinem unteren
Ende in eine geneigte Grundfläche 137 fest eingelassen, wobei sich diese Grundfläche an der Halterungsanordnung
135 am Ende des Armes 65 befindet. Der Stab 13 und die Rolle 14 weisen auch einen ähnlichen Aufbau
auf. Da die Ausrichtung des Bandes durch eine Anordnung verändert wird, die geneigte Stäbe und
aufrechte Rollen aufweist, ist es nicht erforderlich, konische Führungsstäbe zu verwenden, wodurch sich
die Herstellung, der Aufbau und die Einstellungen erleichtern.
Wenn der obenerwähnte automatische Bandladevorgang abgeschlossen ist, dann wird das Band 23, das von
der Bandrolle 18 an der Bandvorratsseite abgezogen wird. Spannstäbe 140 und 16, einen Führungsstab 141
und einen über die volle Breite wirkenden Löschkopf 142 berühren und es wird danach mit der oben
beschriebenen Bremsrolle 125 in Berührung kommen. Das Band 23 wird ferner durch den Führungsstab 14,
eine Führung 143 zur Bestimmung der Bandlage und
einen Führungsstab 13 geführt und in der Richtung verändert und es wird helixförmig um die Führungstrommel 133 gewickelt. Während das Band 23 um die
Führungstrommel 133 gewickelt ist, wird ein Fernsehsignal auf ihm aufgezeichnet oder von ahm mit Hilfe der
sich drehenden Fernseh- oder Videoköpfe wiedergegeben.
Nachdem das Band 23 von der Führungstrommel 133 abgewickelt worden ist, wird es durch den Führungsstab
11, eine Führung 138 zur Bestimmung der Bandlage und
den Führungsstab 12 geführt und in der Richtung geändert. Nachdem dann das Band 23 die oben
beschriebene Bremsrolle 120 berührt hat. berührt es
einen Aufzeichen- und Wiedergabekopf 144 für Tonfrequenzsignale und Steuersignale und einen Führungsstab
145. Das Band wird danach durch die Klemmrolle 88 und die Tonwelle 17 festgeklemmt und
angetrieben, es tritt in die Kassette 10 ein und wird auf .-, der Bandrolle 19 auf der Bandaufnahmeseite aufgewikkelt.
Die Führungstrommel 133 ist um einen bestimmten Winkel relativ zu dem Gehäuse geneigt und die
Wickelbahn, in der das Band die zylindrische Oberfläche der Führungstrommel berührt, verläuft parallel zu dem
Gehäuse und gleichzeitig weist sie bezüglich der sich drehenden Oberfläche der sich drehenden Köpfe der
Führungstrommel 133 eine helixförmige Gestalt auf.
Die Bremsrollen 120 und 125 sind so dicht wie möglich an der Führungstrommel 133 angeordnet, d. h.
in der Nähe der Führungsrollen 12 und 14.
Wenn das Band 23 dem oben beschriebenen Bandlaufweg folgt, werden sehr kleine Schwankungen
in der Bandlaufgeschwindigkeit durch das Trägheitsmoment der Impedanzrollen 125 und 120 unterdrückt,
wodurch die Bandgeschwindigkeit bemerkenswert stabil wird.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Einstellung der oben beschriebenen Platte 122 und der Bremsrolle 120
sich dadurch einstellen läßt, daß die Einstellschraube der Anhaltevorrichtung 124 eingestellt wird. Durch diese
Einstellung ist es möglich, die Lage des Bandes 23 so einzustellen, daß es die Bremsrolle 120 berührt und die
Länge des Bandlaufweges zwischen der Führungstrommel 133 und dem Tonsignal- und Steuersignalaufzei- J0
chen- und -wiedergabekopf 144 einzustellen. Durch diesen Einstellvorgang kann die Länge des Bandlaufweges
entsprechend der relativen Stellung des Tonfrequenzsignals und des Steuersignals auf dem Band auf
einen optimalen Wert eingestellt werden. Wenn folglich ein Band, das in einer Aufzeichen- und Wiedergabevorrichtung
beschrieben worden ist, in einer anderen Aufzeichen- und Wiedergabevorrichtung der gleichen
Art abgespielt oder wiedergegeben wird, dann läßt sich eine ausgezeichnete Wiedergabe durch die oben
beschriebenen Einstellungen erreichen und es wird damit eine hohe Austauschbarkeit gewährleistet.
Im folgenden wird eine zweite Ausführungsform der Fernsehsignalaufzeichen- und/oder -wiedergabevorrichtung
gemäß der Erfindung anhand der F i g. 8, 9 und 10 beschrieben. Teile dieser Fi g. 8 bis 10, die denen der
F i g. 1 bis 7 entsprechen, sind mit entsprechenden Bezugszeichen versehen und eine ins einzelne gehende
Beschreibung dieser Teile wird nicht wiederholt.
Die Bremsrolle 120 wird auf einem Halterungsarm 151 drehbar gehaltert, wobei dieser Halterungsarm
koaxial zu einem zugehörigen Betätigungsarm 150 verläuft Wenn die Vorrichtung sich in ihrem Stoppzustand
befindet, dann greift der Nockenteil des Betätigungsarms 150 in eine Rolle 152 ein, die sich um
eine Welle 153 in eine Lage dreht, wie sie durch die strichpunktierte Linie in Fig.9 dargestellt ist. Die
Bremsrolle 120 wird deshalb in eine Lage außerhalb des Bewegungspfades des Führungsstabs 11 und der
Führungsrolle 12 während des Ladevorgangs zurückgezogen.
Die andere Bremsrolle 125 wird von einem Halterungsarm 155 drehbar gehaltert, der koaxial zu
dem zugehörigen Betätigungsarm 154 verläuft. Wenn sich die Vorrichtung im Betriebszustand Stopf befindet,
dann wird der Betätigungsarm 154 um eine Welle 157 mit Hilfe der Zugkraft einer Spulenfeder 156 in eine
Lage gedreht, die durch die strichpunktierte linie in
Fig. 9 dargestellt ist, wodurch die Bremsrolle 125 auch in eine Lage außerhalb der Bewegungspfade der
Führungsrolle 13 und der Führungsrolle 14 während des Ladevorgangs gebracht wird. Der Betätigungsarm 154
ist an seiner Unterseite mit einem über die volle Breite verlaufenden Löschkopf 142 und einem Führungsstab
141 versehen und sein Nockenteil berührt die Rolle 158.
Wenn die WIEDERGABE-Taste gedrückt wird, dann wird diese Bewegung mit Hilfe einer Kupplungsvorrichtung
übertragen, wodurch ein Arm 160, so wie es in Fig. 10 dargestellt ist, im Uhrzeigersinn gedreht wird
und ein Arm 161 wird mit Hilfe eines Stiftes 162, der auf
dem Arm 160 vorgesehen ist, aus seinem blockierten Zustand freigegeben und er wird im Gegenuhrzeigersinn
um eine Welle 164 durch die Kraft einer Feder 163 gedreht. Es wird dadurch ein Zahnrad 165 am entfernt
liegenden hnde des Armes 161 drehbar gehaltert, so daß es in ein Zahnrad 166 eingreift, das koaxial zu der
Tonwelle 17 verläuft. Als Folge davon wird die Drehung des Zahnrads 166 mit Hilfe des Zahnrads 165 und der
Zahnräder 167 und 168 auf ein Zahnrad 169 übertragen.
Wenn sich das Zahnrad 169 im Gegenuhrzeigersinn dreht, wird eine Nockenanordnung 170, die etwa
Flügelform aufweist, zwangsläufig gegenüber einer Welle 172 im Uhrzeigersinn gedreht, wobei ihre
Oberfläche 170a durch einen Betätigungsstift 171 geführt wird, der an seinem unteren Ende in die untere
Oberfläche des Zahnrads 169 fest eingelassen ist. Wenn sich das Zahnrad etwa um eine halbe Umdrehung
gedreht hat, wird es durch die Wirkung einer kreisförmigen Nockenanordnung 173 und einer Rolle
174 blockiert. Gleichzeitig dreht sich der Arm 160 und das Zahnrad 158 wird aus dem Zahnrad 159 ausgehoben.
Ferner erreicht die Nockenanordnung 170 ihre Drehendstellung, wie es durch die strichpunktierte Linie in
F i g. 9 angedeutet ist.
Zusammen mit der Drehung der Nockenanordnung 170 bis in die Nähe der obenerwähnten Enddrehlage
wird ein Dreharm 176 mit Hilfe zweier Kupplungsarme 175a und 1756, die durch eine Feder miteinander
verbunden sind, dazu gebracht, daß er sich im Uhrzeigersinn um eine Welle 177 dreht. Zusätzlich
werden die Dreharme 65 und 70 durch die Kupplungsarme 178 und 179 und einen Arm 180 dazu gebracht, daß
sie sich im Gegenuhrzeigersinn und im Uhrzeigersinn in Stellungen drehen, die durch die strichpunktierte Linie
in F i g. 9 angedeutet sind, d. h. in Stellungen, die in Fig.8 dargestellt sind. Als Folge davon wird eine
Bandladung im wesentlichen in der gleichen Weise ausgeführt, wie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Während dieses Bandladevorgangs befinden sich die obenerwähnten Bremsrollen
120 und 125 noch in ihren zurückgezogenen Stellungen
und die Führungsrollen 12 und 14 bewegen sich gleichmäßig, ohne daß sie die Bremsrollen 120 und 125
berühren.
Wenn die Nockenanordnung 170 sich ferner in ihre Endstelfung dreht, dann wird eine Rolle 182, die auf
einem L-förmigen Arm 181 gehaltert ist, durch eine
geneigte Nockenoberfläche 1706 der Nockenanordnung 170 geführt und der Arm 181 dreht sich damit im
Gegenuhrzeigersinn um einen Stift 183. Diese Drehung des Arms 181 wird über einen Kopplungsarm 184
übertragen, so daß ein weiterer L-förmiger Arm 185 sich
im Uhrzeigersinn um einen Stift 186 dreht Die oben beschriebenen Rollen 152 und 153 sind entsprechend auf
diesen L-förmigen Armen 181 und 185 vorgesehen.
L-förmigen Arms 181 greift die Rolle 152 in den Betätigungsarm 150 ein und führt diesen und dreht ihn
im Gegenuhrzeigersinn und die Bremsrolle 120 berührt das Band 23 in der Nähe des Ausgangs der
Führungstrommel 133, wenn man in Richtung des Bandvorlaufs sieht. Ferner wird als Folge der oben
beschriebenen Drehung des anderen L-förmigen Arms 185 der Betätigungsarm 154 in die Rolle 158 eingreifen
und durch diese geführt und er dreht sich im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Kraft der Feder 156,
und die Bremsrolle 125 berührt das Band 23 nahe der Fünlaßseite der Führungstrommel 133, wenn man in
Richtung des Bandlaufes sieht.
Wenn die HALTE-Taste während des Wiedergabebetriebs betätigt wird, dann dreht sich das Zahnrad 169
etwa um eine halbe Umdrehung, ähnlich wie dann, wenn
die WIEDERGABE-Taue, so wie es oben beschrieben
ist, gedrückt wird und die Nockenanordnung 170 dreht sich dann im Gegenuhrzeigersinn in die Lage, die durch
eine durchgehende Linie in F i g. 9 angedeutet ist. Als Folge der Wiederholungswirkung der Nockenanordnung
170 kehren die Bremsrollen 120 und 125 augenblicklich in ihre ursprüngliche zurückgezogene
Stellungen zurück. Dann bewegen sich die Führungsstäbe 11 und 13 und die Führungsrollen 12 und 14 in einer
Richtung entgegengesetzt zu der während der Zeit der
Bandaufladung, ohne daß sie mit den Bremsrollen 120 und 125 zusammenstoßen, und sie kehren in ihre
ursprünglichen Stellungen zurück, die durch die strichpunktierte Linie mit zwei Punkten in Fig. 9
dargestellt sind.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen in Schrägspuren auf
einem bandförmigen Aufzeichnungsträger, mit einer , Führungstrommel mit mindestens einem sich drehenden
Kopf zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben der Fernsehsignale und mit einer Ladevorrichtung
zum Herausziehen eines sich in einer Kassette befindenden Bandes aus dieser Kassette heraus und
zum Eingeben des Bandes in einen bestimmten Bandlaufweg, der einen Abschnitt aufweist, in dem
das Band in einem bestimmten Winkelbereich um die Führungstrommel herum gewickelt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Nähe der ι ■-. Führungstrommel (133) mindestens eine die Bewegungsgeschwindigkeit
des Bandes mit Hilfe ihres Trägheitsmomentes stabilisierende Bremsrolis (120 bzw. 125) angeordnet ist, die einen Umfangsteil
aufweist, der das Band (23), das in den vorbestimm- a>
ten Bandlaufweg eingegeben ist, berührt, und die durch eine Bandbewegung mit einer Umfangsgeschwindigkeit
angetrieben wird, die gleich der Bewegungsgeschwindigkeit des Bandes ist, und daß
die Ladevorrichtung (11,12,13,14) das Band mit der >-,
mindestens einen Bremsrolle (120 bzw. 125) in Berührung bringt, wenn das Band in den vorbestimmten
Bandlaufweg eingegeben wird.
2. Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, s»
daß die Bremsrolle oder -rollen in der Nähe der Ladevorrichtung (11, 12, 13, 14), wenn diese sich in
Betriebsstellung befindet, angeordnet ist (sind).
3. Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen nach Anspruch 1 r>
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Halterungsvorrichtungen (122, 127) vorgesehen sind, um die
Bremsrolle oder -rollen frei drehbar und darüberhinaus derart zu haltern, daß eine Verschiebung der
Bremsrolle oder -rollen zwischen einer Eingriffsstel- a-.i
lung, bei der sie das in den voi bestimmten Bandlaufweg eingegebene Band berührt oder
berühren, und einer zurückgezogenen Stellung, in die sie aus der berührenden Stellung zurückgezogen
wird bzw. werden, zu ermöglichen, und daß eine -r. Vorspannvorrichtung (123, 128) die zugehörige
Halterungsvorrichtung in Richtung der Bewegung von der zurückgezogenen Stellung in die Berührungsstellung
drückt und daß gleichzeitig mit dem Bandladevorgang durch Betätigung der Ladevor- r.o
richtung die Bremsrolle oder -rollen durch die Ladevorrichtung so betätigt wird bzw. werden, daß
sie zeitweise zurückgezogen wird bzw. werden, um den Ladevorgang der Ladevorrichtung nicht zu
stören. γ,
4. Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine Vorrichtung (124) vorgesehen
ist, um die Stellung, bei der die Bremsrolle oder μ -rollen das Band berührt bzw. berühren, einzustellen,
daß ein Steuerkopf (144) zur Aufzeichnung und Wiedergabe eines Steuersignals auf oder von einem
Band vorgesehen ist und daß die Bremsrolle (120) in dem vorbestimmten Bandlaufweg in eine Stellung
zwischen der Führungstrommel (133) und dem Steuerkopf (144) gebracht wird.
5. Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wie-
dergeben von Fernsehsignalen nach Anspruch 1, mit einer Ladevorrichtung, die zwei Bandlade- und
-führungsvorrichtungen aufweist, um ein Band von einer Kassette, die eine Abgabeseite-Bandrolle und
eine Aufnahmeseile-Bandrolle aufweist, durch die das Band in einen vorbestimmten Bandlaufweg
gebracht wird, zu entgegengesetzten Seiten der Führungstrommel herauszuziehen und die das Band
nach dem Eingeben führen, mit einem Löschkopf, der in dem Bandlaufweg zwischen einer Bandlade-
und -führungsvorrichtung und der vorratsseitigen Bandrolle vorgesehen ist, um vorher aufgezeichnete
Informationen zu löschen, mit einer Bandantriebsvorrichtung, die in dem Bandlaufweg zwischen der
weiteren Bandlade- und -führungsvorrichtung und der aufnahmeseitigen Bandrolle vorgesehen ist, und
mit einem Steuerkopf zur Steuerung der Signalaufzeichnung und -Wiedergabe durch Aufzeichnung
und/oder Wiedergabe des Steuersignals, der in dem Bandlaufweg zwischen der anderen Bandlade- und
-führungsvorrichtung und der Bandantriebsvorrichtung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Bremsrolle (125) in dem Bandlaufweg zwischen der Ba?.dlade- und -führungsvorrichtung (13,14) und
dem Löschkopf (142) vorgesehen ist, daß eine weitere Bremsrolle (120) in dem Bandlaufweg
zwischen der anderen Bandlade- und -führungsvorrichtung (11, 12) und dem Steuerkopf (144)
vorgesehen ist und daß die eine Bandlade- und -führungsvorrichtung das Band mit der einen
Bremsrolle (125) in Berührung bringt und daß die andere Bandlade- und -führungsvorrichtung das
Band mit der weiteren Bremsrolle (120) in Berührung bringt.
6. Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine Halterungsvorrichtung (151,
155) vorgesehen ist, die die zugehörige Bremsrolle frei drehbar halten und die darüberhinaus eine
Verschiebung der Bremsrolle zwischen einer Berührungsstellung, bei der sie das in den bestimmten
Bandtaufweg eingegebene Band berührt, und einer rückgezogenen Stellung, in die sie von der
berührenden Stellung zurückgezogen wird, ermöglicht, daß eine Antriebsvorrichtung (165, 168, 159,
170,175a, 175Z^ zur Einstellung der Ladevorrichtung
in den Ladebetrieb vorgesehen ist, daß eine Vorrichtung (181, 184, 185, 152, 158) mit der
Antriebsvorrichtung zusammenarbeitet, so daß die Halterungsvorrichtung derart betrieben wird, daß
sich die Bremsrolle in einer gegenüber dem Bewegungspfad der Ladevorrichtung zurückgezogenen
Stellung befindet, während die Ladevorrichtung arbeitet, und die bei Beendung des Betrbbs der
Ladevorrichtung sich in eine Stellung bewegt, in der sie das Band berührt.
Die Erfindung befaßt sich mit einer Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen
in Schrägspuren auf einem bandförmigen Aufzeichnungsträger, mit einer Führungstrommel mit mindestens
einem sich drehenden Kopf zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben der Fernsehsignale und mit
einer Ladevorrichtung zum Herausziehen eines sich in
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| JP51019563A JPS6035743B2 (ja) | 1976-02-25 | 1976-02-25 | 磁気記録再生装置 |
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| DE2707964A1 DE2707964A1 (de) | 1977-09-01 |
| DE2707964B2 true DE2707964B2 (de) | 1981-07-16 |
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| DE2707964A Ceased DE2707964B2 (de) | 1976-02-25 | 1977-02-24 | Vorrichtung zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Fernsehsignalen |
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| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
| 8263 | Opposition against grant of a patent | ||
| 8235 | Patent refused |