DE274700C - - Google Patents
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- DE274700C DE274700C DENDAT274700D DE274700DA DE274700C DE 274700 C DE274700 C DE 274700C DE NDAT274700 D DENDAT274700 D DE NDAT274700D DE 274700D A DE274700D A DE 274700DA DE 274700 C DE274700 C DE 274700C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/14—Tying devices specially adapted for baling presses
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/0841—Drives for balers
- A01F15/0858—Drives for balers for the tying devices or needles
- A01F2015/0866—Clutching means for the knotting process; Bale length measuring means for triggering the clutching mean
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 274700 KLASSE
45 e. GRUPPE
Strohpresse mit vom Meßrad auszulösenden Fallnadeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1912 ab.
Den Erfindungsgegenstand bildet eine Ballenpresse für Stroh, Heu u. dgl. mit vom Meßrad
auszulösenden Fallnadeln. Neu ist die Anordnung des an sich bekannten, hier mit einer
Spannfeder in Verbindung stehenden Meßrades auf einer Achse, welche mit ihrem einen
Ende in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert ist, so daß das Meßrad aus dem
Preßkanal herausgehoben werden kann. Zur
ίο Erreichung dieses Zweckes ist ein doppelarmiger
Hebel vorgesehen, dessen eines Ende unter der Meßradachse liegt, während das andere Ende derart unter dem Nadelträger
lagert, daß es von diesem erreicht und bewegt werden kann. Bei dieser Anordnung ist auf der Meßradachse ein Anschlag befestigt,
der bei Drehung des Meßrades einen lose auf der Meßradachse sitzenden Zeiger mitnimmt, durch welchen wiederum das Gestange
zur Auslösung der Nadelsperrung beeinflußt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 in Seitenansicht,
in Fig. 2 in Draufsicht, in Fig. 3 in Rückansieht dargestellt, während Fig. 4 einen
Querschnitt in größerem Maßstabe zeigt. Über der Pressendecke 1 mit einer Aussparung 2 lagert die Achse 4 für das Zackenrad
3. Diese Achse 4 ruht einerseits in einem Kreuzlager 5, andererseits in einem Lagerstück
6, welches verschiebbar in einer Führung 7 ruht. Eine Feder 8 drückt das Lagerstück
6 nach unten, und unter dem Lagerstück wiederum liegt der eine Arm eines schwingend
gelagerten zweiarmigen Hebels 9.
Lose auf der Achse 4 sitzt der mit einem Handgriff 15 versehene Arm 11, welcher einen
Ansatz 12 sowie einen Finger 13, der über eine Skala 14 greift, trägt. In einem Schlitz
eines lose auf der Achse 4 sitzenden Segment-Stückes 17 ist der Schaft einer Schraube 16
geführt, durch welche Schraube der Hebelarm 11 und das Segmentstück 17 miteinander verbunden
werden können.
Am Segmentstück 17 ist über dem Bolzen 18 das Ende einer Stange 19, die mit dem
Winkelhebel 20 in Verbindung steht, gelagert, von welchem Winkelhebel aus eine Stange 21
nach dem Gewichtshebel 22 führt, der lose auf der Achse 23 für die Hakenhalter 24
sitzt. Die Hakenhalter 24 greifen unter die Anschläge 25 des Bügels 26 für die Stecheisen
27.
Die Lagerhülse des Gewichtshebels 22 ist zu einer Klauenmuffe ausgebildet, deren
Gegenstück 29 fest mit der Achse 23 verbunden ist. Eine Feder 28, zwischen Gewichtshebel 22 und Lagerachse 23 eingeschaltet,
dient dazu, nach Aufhebung der Gewichtshebelwirkung die Haltehaken 24 durch Drehung
ihrer Lagerachse 23 unter dem Nadelbügel hinwegzuziehen.
Auf der Achse 4 und durch diese fest mit dem Zackenrad 3 verbunden, sitzt ein Anschlaghebel
10, der mit dem Anschlag 12 des Hebels 11 zusammen arbeitet. Die Achse 4
steht unter dem Einfluß einer Feder, die sich beim Drehen des Zackenrades anspannt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende. Beim Verschieben des Preßgutes
im Preßkanal wird auf bekannte Weise das Zackenrad 3 gedreht, an welcher Drehung der
Arm io teilnimmt. Sobald dieser Arm gegen den Anschlag 12 des Hebelarmes 11 stößt
(strichpunktiert, Fig. 1), wird auch dieser gezwungen, an der Bewegung des Zackenrades
teilzunehmen. Die Folge davon ist eine Bewegung des Segmentstückes 17 und des Gestänges
19, 20 und 21. Dadurch erfolgt ein Hochdrücken des Gewichtshebels 22 (strichpunktiert,
Fig. 1) und Hinwegbewegen desselben vom Anschlag des Kupplungsteiles 29
(s. Fig. 2).
Beim nächsten Kolbenstoß nun, wo ein geringes Anheben des Nadelbügels 26 erfolgt,
werden durch die Feder 28 die Haltehaken 24 zurückgedrückt (strichpunktiert, Fig. 1) und
der Nadelbügel dadurch freigegeben. Dieser fällt nieder und führt auf bekannte Weise
die Nadel durch den Preßraum; dabei drückt er gleichzeitig auf den doppelarmigen Hebel 9,
wodurch unter Überwindung der Kraft der Feder S die Lagerachse 4 hochgehoben und
das Zackenrad 3 aus dem Preßkanal (Fig. 4, strichpunktiert) herausgehoben wird. Im Augenblick,
wo das Zackenrad den Preßraum verlassen hat, zieht die Schraubenfeder 30 die Achse 4, mithin auch das Zackenrad und den
Anschlag 10 zurück in die aus Fig. 1 und 2 ersichtliche Anfangsstellung; dadurch wird
auch der Hebelarm 10 vom Anschlag 12 hinwegbewegt, und durch die Wirkung des Gewichtshebels
22 kann sodann auch das Gestänge 21, 20 und 19 wieder in seine Anfangslage
zurückgebracht werden. An der Bewegung des Gewichtshebels 22 nimmt auch die Achse 23 teil, da beide Anschläge, jener
der Lagerhülse des Gewichtshebels 22 und der des Kupplungsteils 29 aneinander liegen. Die
Folge davon ist ein Zurückbewegen der Haltehaken 24 in ihre Sperrstellung.
Beim nächsten Kolbenrückgang wird der Nadelbügel 26 wieder hochgehoben und hinter
die beim Darüberhinweggleiten zurückweichenden Haltehaken gebracht; gleichzeitig
wird auch der doppel armige Hebel 9 wieder freigegeben. Die Feder 8 kann nunmehr das
Zackenrad zurück in den Preßraum drücken, worauf sich das Spiel von neuem wiederholen
kann.
Die Ballengröße kann durch den Zeiger 13, der über der Skala 14 spielt, eingestellt werden.
Will man die Ballengröße ändern, z. B. größere Ballen herstellen, so wird zunächst
die Verbindungsschraube 16 gelöst, sodann der Hebelarm 11 weiter zurückgeschoben, so
daß der Abstand zwischen dem Anschlaghebel 10 und dem Anschlag 12 größer wird.
Es kann mithin ohne Auswechseln des Zackenrades 3 und während des Betriebes
jederzeit die Ballengröße geändert werden.
Claims (5)
1. Strohpresse mit vom Meßrad auszulösenden Fallnadeln, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (4) des Meßrades am einen Ende in einer verschiebbaren Lagerbüchse
(6) ruht, welche von einem zweiarmigen Hebel (9) angehoben wird, wenn der niederfallende Nadelträger auf den
freien Hebelarm aufschlägt, so daß das Meßrad aus dem Preßkanal herausgehoben wird und nun unter Wirkung einer vorher
angespannten Feder (30) in seine Anfangsstellung zurückspringt.
2. Vorrichtung nach Anspruch I, gekennzeichnet durch die Anordnung einer
Führung (7) für die Lagerbüchse (6) der Meßradachse und einer Druckfeder (8) zum
Zurückdrücken der angehobenen Meßradachse.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der
Meßrad achse fester Anschlaghebel (10) bei seiner Drehung einen auf dieser Achse
lose sitzenden und an einer Skala einstellbaren Zeigerhebel (11) mitnimmt, welcher
mittelbar oder unmittelbar auf das Gestänge zur Auslösung der Nadelsperrung einwirkt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeigerhebel
(11) durch ein ebenfalls drehbar auf der Achse (4) sitzendes Segmentstück (iy)
mit dem Auslösegestänge (19) gekuppelt wird, wobei durch eine im Schlitz geführte
Schraube (16) jede gewünschte Verstellung beider Teile (11 und 17) ermöglicht
wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das vom
Meßrad beeinflußte Übertragungsgestänge (21) drehend auf eine lose auf der Welle
des bekannten Sperrhakens (24) für den Nadelträger (25) sitzende Klauenmuffe einwirkt,
wodurch eine diese Muffe mit der Achse (23) kuppelnde Schraubenfeder (28) gespannt wird, derart, daß die Achse (23)
infolge des beim nächsten Kolbenstoß in bekannter Weise eintretenden Anlüftens des Nadelbügels der Drehung der Muffe
folgen muß und damit die Nadeln freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274700C true DE274700C (de) |
Family
ID=531048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274700D Active DE274700C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274700C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2701517A (en) * | 1951-05-19 | 1955-02-08 | Ford Motor Co | Metering and trigger mechanism for bale tiers |
| US2713303A (en) * | 1953-07-08 | 1955-07-19 | Wade D Hill | Hay baler |
-
0
- DE DENDAT274700D patent/DE274700C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2701517A (en) * | 1951-05-19 | 1955-02-08 | Ford Motor Co | Metering and trigger mechanism for bale tiers |
| US2713303A (en) * | 1953-07-08 | 1955-07-19 | Wade D Hill | Hay baler |
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