DE2746200C2 - Vorrichtung zum Schneiden von elastischen oder plastischen Warenbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden von elastischen oder plastischen Warenbahnen

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DE2746200C2
DE2746200C2 DE19772746200 DE2746200A DE2746200C2 DE 2746200 C2 DE2746200 C2 DE 2746200C2 DE 19772746200 DE19772746200 DE 19772746200 DE 2746200 A DE2746200 A DE 2746200A DE 2746200 C2 DE2746200 C2 DE 2746200C2
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Friedrich 3057 Neustadt Bartsch
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Continental AG
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Continental Gummi Werke AG
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/38Textile inserts, e.g. cord or canvas layers, for tyres; Treatment of inserts prior to building the tyre
    • B29D30/46Cutting textile inserts to required shape
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
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    • B26D1/04Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member
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    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schneiden von elastischen oder plastischen Warenbahnen, mit einem in Querrichtung über die Warenbahn verschiebbaren Schneidwerkzeug mit unter einem spitzen Winkel gegen die Bahnoberfläche geneigter Schneide und einer einen Höhe unterschied in der Bahnführung überbrückenden Schneidunterlage.
Ein bevorzugtes, wenn auch nicht ausschließliches Einsatzgebiet der Erfindung ist das Ablängen der für die Innenseele von Luftreifen benötigten Bahnen unverstärkten vulkanisierbaren Kautschuks mit zu den Bahnkanten schräger Schnittrichtung. Die je nach dem Mischungsaufbau oft nur schwierig in haftende Verbindung untereinander zu bringenden Längenabschnitte verlangen eine möglichst breite Schnittfläche und stellen hohe Anforderungen an die Sauberkeit der Schnittführung ohne Ausfasern oder Krümelbildung. Da schon unter den Zugspannungen beim Konfektionieren der Reifenrohlinge hervorgerufene geringfügige Ablösestellen innerhalb der Überlappungszonen die fertigen Reifen zu Ausschuß abwerten, ist an die Gebrauchstüchtigkeit der verwendeten Schneidvorrichtungen ein strenger Beurteilungsmaßstab anzulegen. Die hieraus erwachsenden besonderen Bedingungen summieren sich zu einer einheitlichen technischen Aufgabe, die auch schon verschiedene Lösungsversuche hervorgebracht hat. Mit den steigenden Ansprüchen an die Qualität der Reifen und der Einführung schlecht haftender bzw. schwer zu verarbeitender Kautschukmischungen zeichneten sich aber noch offene Wünsche der Praxis an die Funktion der Schneidvorrichtungen ab.
Nach einem bekannten Vorschlag (britische Patentschrift 6 47 41 S) wird in Vorrichtungen zum Querschneiden von Reifenlaufstreifen zwecks Erzielung einer möglichst breiten Klebefläche die spitzwinkelige Ausrichtung des Schneidwerkzeuges gegen die Laufstreifen-Oberfläche bereits vorausgesetzt und als Besonderheit der Laufstreifen im Bereich der Schnittstelle angehoben geführt. Wenn damit auch der Schneidvorgang selbst als angestrebtes Ziel erleichtert wird, so führt die bekannte Anordnung andererseits doch zwangsläufig dazu, daß der ursprünglich eingestellte Schneidwinkel zum Teil wieder rückgängig gemacht und der Laufstreifen infolgedessen unter einem deutlich weniger spitzen Winkel geschnitten wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung bezüglich der Größe der erreichbaren Schnittfläche und der Sauberkeit der
ίο Schnittführung noch zu verbessern.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Gattung dadurch gelöst, daß die Schneidunterlage unter einem dem Neigungswinkel des Schneidwerkzeuges gleich gerich teten, aber diesem gegenüber kleineren Schrägwinkel entgegen der Bahnführrichtung schräggestellt ist.
Zweckmäßig ist die Schneidunterlage unter einem Winkel in einer Größenordnung zwischen 10° und 30° entgegen der Bahnführrichtung schräggestellt. Von Vorteil für die Funktion der erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung ist ein die Warenbahn parallel zur Schneidrichtung überspannender, in senkrechter Richtung kraftbetätigter Niederhalter hinter der Schneidunterlage — in Richtung des Bahnvorschubes gesehen.
Die Erfindung bringt mit überraschend einfachen Mitteln eine auch unter schwierigen Voraussetzungen einwandfrei herziKiellende Lösung des oben umrissenen speziellen Problems. Die nach der Erfindung vorgesehene Zuordnung von Schneidunterlage und Schneidwerkzeug ermöglicht es, mit den bekannten Konstruktionen bisher nicht erreichbare spitze Schnittwinkel einzustellen und zu wahren und als Folge dessen extrem breite Schnittflächen zu erhalten. Da der Schneiddruck aufgrund der neuartigen Anordnung mit einer überwiegenden Komponente im Sinne einer Haltekraft in Richtung auf die Unterstützungsfläche wirkt, liegen von vornherein günstige Voraussetzungen für eine genaue und saubere Ausführung der Trennschnitte vor. Eine vorteilhafte Ergänzung findet dieser Mechanismus in der Arbeitsweise des Niederhalters, der wegen seiner Lage am Auslaufende der schrägen Unterstützungsfläche in einem zum Abheben neigenden konkaven Krümmungsbogen die Warenbahn nicht nur fixiert, sondern darüber hinaus zusätzlich noch strafft.
Die Schnittflächen fallen daher im Endergebnis in immer wiederkehrender gleichmäßiger Folge in hochwertiger Qualität mit scharf umrissenen Konturen und ohne Krümel oder andere störende Rückstände aus. Die Erfindung wird durch ein Ausführungsbeispiel.
x> das in der Zeichnung schernatisch dargestellt ist, erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt das Anordnungsprinzip einer erfindungsgemäßen Schneidvorrichtung in Seitenansicht. Die Schneidvorrichtung enthält als Schneidwerkzeug ein Kreismesser 1, das mit nicht weiter dargestellten Mitteln in Drehrichtung (Pfeil I) angetrieben und gleichzeitig in Querrichtung aus der Zeichenebene heraus unter einstellbaren Schrägwinkeln gegen die Seitenkanten einer Warenbahn 2 über deren gesamte Breite hinwegbewegt werden kann. Auch für die Schnittführung selbst sind mit ebenfalls bekannten Mitteln Neigungswinkel β gegen die Bahnoberfläche einstellbar. Die Warenbahn 2, beispielsweise ein für die Verwendung als Innenseele in Luftreifen vorgesehener
6ΐ Kautschukstreifen, wird von einer nicht gezeichneten Vorratstrominel über einen Gurtförderer 3 in Pfeilrich-Uing zugeführt und nach dem Durchgang unter dem Kreismesser 1 in einzelnen Abschnitten über einen
tiefer angeordneten zweiten Gurtförderer 4 abtransportiert. Den Übergang und Höhenausgleich zwischen den beiden Gurtförderern 3, 4 bildet eine feststehende Schneidunterlage 5, der sich in geringem Abstand ein mit dem Gurtförderer 4 zusammenwirkender, im Sinne des Doppelpfeiles Il auf- und abbeweglicher Niederhalter 6 anschließt.
Die Schneidunterlage 5 hat einen etwa keilförmigen Querschnitt mit einer dem Niveauunterschied zwischen den beiden Gurtförderern 3, 4 entsprechenden Höhe h und einer unter einem Schrägwinkel λ zwischen beispielsweise 18° bis 25° oder in ähnlicher Größenordnung gegen die Waagerechte geneigten Schrägfläche, auf der die Warenbahn 2 dem Schneidbereich des Kreismesser 1 abwärts zuläuft Die freie Kante der is Schrägfläche befindet sich in einem Abstand χ vor dem Gurtförderer 4 bzw. einer diesem angegliederten Leitoder Atifnahmefläche, so daß die Messerschneide die Bahn vollständig durchtrennen und freischneidend über die Bahnbreite hinweg geführt werden kann.
Der eigentliche Schneidvorgang läuft in an sich bekannter Weise ab: nach Vorziehen eines Bannabschnitles abgemessener Länge wird der Transportantrieb stillgesetzt und gleichzeitig der Niederhalter 6 in die Klemmstellung verbracht, worauf das Kreismesser 1 in Rotation versetzt und von einer mit der gehörigen Schnittiefe eingestellten Ruhelage heraus in Querrichtung verfahren wird. Der tatsächliche Schnittwinkel an den Bahnabschnitten entspricht der Differenz: β — <x, Mit dem vollständigen Durchtrennen der Warenbahn 2 kann der Niederhalter 6 gelöst und der vorlaufende Abschnitt durch Einschalten des Gurtförderers 4 abtransportiert werden, während gleichzeitig mit oder nach dem Zurückführen des Kreismessers 1 in seine Ausgangsstellung ein weiterer Längenabschnitt der Warenbahn 2 über den ebenfalls wieder eingeschalteten Gurtförderer 3 nachgeführt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche;
1. Vorrichtung zum Schneiden von elastischen oder plastischen Warenbahnen, mit einem in Querrichtung über die Warenbahn verschiebbaren Schneidwerkzeug mit unter einem spitzen Winkel gegen die Bahnoberfläche geneigter Schneide und einer einen Höhenunterschied in der Bahnführung überbrückenden Schneidunterlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidunterlage (5) unter einem dem Neigungswinkel (ß) des Schneidwerkzeuges (1) gleich gerichteten, aber diesem gegenüber kleineren Schrägwinkel (α) entgegen der Bahnführrichtung schräggestellt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Warenbahn (2) parallel zur Schneidrichtung überspannenden, in senkrechter Richtung kraftbetätigten Niederhalter (6) hinter der Schneidunterlage (5) in Richtung des Bahnvorschubes gesehen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidunterlage (5) unter einem Winkel (α) in einer Größenordnung zwischen 10° und 30° entgegen der Bahnfürrichtung schräggestellt ist
DE19772746200 1977-10-14 1977-10-14 Vorrichtung zum Schneiden von elastischen oder plastischen Warenbahnen Expired DE2746200C2 (de)

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DE2746200A1 DE2746200A1 (de) 1979-04-19
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