DE274602C - - Google Patents
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- DE274602C DE274602C DENDAT274602D DE274602DA DE274602C DE 274602 C DE274602 C DE 274602C DE NDAT274602 D DENDAT274602 D DE NDAT274602D DE 274602D A DE274602D A DE 274602DA DE 274602 C DE274602 C DE 274602C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D47/00—Separating dispersed particles from gases, air or vapours by liquid as separating agent
- B01D47/06—Spray cleaning
- B01D47/08—Spray cleaning with rotary nozzles
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274602 KLASSE 12 e. GRUPPE
GEORGE LISTER und JOHN MORGAN in TOW LAW υ. CROOK, Engl.
und umlaufender Flüssigkeitsverteiler.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. August 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Waschen oder Entfernen von Ruß, Staub oder
anderen Verunreinigungen aus Rauch, Luft und anderen Gasen und bezieht sich insbesondere
auf die Gattung von Vorrichtungen, die aus einem umlaufenden Wasserverteiler besteht, der im Kamin o. dgl. angeordnet ist,
durch die der Rauch, die Luft oder das Gas hindurchstreicht, und die auch noch gleichzeitig
dazu geeignet ist, als Ventilator zu wirken, um einen Zug zu erzeugen. Dem vereinigten
Verteilerventilator wird Wasser zugeführt, welches von ihm in Form von Sprühregen
abgegeben wird, durch den der Rauch hindurchstreicht, so daß der Ruß und die anderen Verunreinigungen des Rauches durch
das Wasser ausgewaschen werden. Es sind bereits derartige vereinigte Wasserverteiler und
Ventilatoren bekannt, bei denen Öffnungen vorgesehen sind, die Wasserstrahlen in der
Drehrichtung erzeugen. Diese Öffnungen wurden jedoch bei den bisher bekannten Vorrichtungen
stets zwischen den Ventilatorflügeln angebracht, und es hat sich als erforderlich
herausgestellt, der Mitte des vereinigten Verteilers und Ventilators Luft zuzuführen, um
den Vakuum- oder Staueffekt zu beseitigen, der von der Fliehkraft herrührt, die der schnell
umlaufende Verteiler erzeugt.
Die vorliegende Erfindung verfolgt die Aufgäbe, eine verbesserte und wirksame Bauart
einer Rauchwaschvorrichtung der erwähnten Art zu schaffen, bei der die Wasseröffnungen
oder Düsen in solcher Weise angeordnet sind, daß die Vakuum- oder Stauwirkung vermieden
und daß es nicht mehr notwendig wird, dem Innern des Verteilers und Ventilators Luft
zuzuführen.
Gemäß der Erfindung wird ein umlaufender Wasserverteiler angewendet, der zugleich geeignet
ist, als Ventilator zur Zugerzeugung im Rauch, in der Luft oder dem Gase" zu dienen;
die Sprengdüsen o. dgl. werden zu diesem Zweck auf der Vorderseite oder Kante der
Flügel angebracht, so daß das Wasser tangential in der Drehrichtung des Verteilers austritt.
Vorzugsweise wird mit dem vereinigten Verteiler und Ventilator eine Vorrichtung zum
Ablenken des Rauchs o. dgl. von der Triebwelle des Verteilers nach außen verbunden.
Auch diese Ablenkvorrichtung wird mit Wasser gespeist und mit Sprengdüsen o. dgl. versehen,
die so gebildet und angeordnet sind, daß sie das Wasser in tangentialer Richtung vom
Innern der Ablenkvorrichtung leiten und in der Drehrichtung ausströmen lassen.
Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen
Fig. I einen senkrechten Schnitt durch den Kamin oder einen senkrechten Teil des Rauchkanals
eines Kessels o. dgl. Apparates bedeutet, in welchem eine Ausführungsform des neuen Apparates untergebracht ist.
Fig. 2 ist eine in größerem Maßstabe gehaltene Ansicht des in Fig. ι dargestellten
vereinigten drehbaren Verteilers und Ventilators.
ίο Fig. 3 ist ein Grundriß der Fig. 2.
Fig. 4 und 5 sind Querschnitte nach den Linien X-X bzw. Y-Y in Fig. 2.
Fig. 6 ist ein Schnitt, der eine abgeänderte Ausführungsform des Apparates zeigt.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie Z-Z der Fig. 6.
Fig. 8 ist ein senkrechter Schnitt durch den Rauchfang eines Schiffskessels, der mit der
neuen Einrichtung ausgestattet ist.
In den Fig. 1 bis 5 der Zeichnungen ist a
ein Ventilator von der Schraubentype, der an geeigneter Stelle im Kamin oder dem Rauchkanal
b angebracht und auf einer Welle c befestigt ist. Die Welle c ist in Lagern d gelagert
und kann mittels einer biegsamen Welle e oder in sonst geeigneter Weise durch
irgendwelche zweckmäßig erscheinenden Antriebsvorrichtungen von außerhalb des Kamins
b angetrieben werden. Die Welle c ist über einen Teil ihrer Länge hohl und mittels
eines Rohres f mit einem geeigneten Wasserzufluß verbunden. Die Flügel g des Ventilators
α sind ebenfalls hohl und mit dem hohlen Teil der Welle c verbunden. Sie besitzen
Sprengdüsen h, vorzugsweise solche, die kegelförmige Strahlen erzeugen. Die Düsen sind
an oder auf der Vorderfläche oder Kante der Flügel angebracht, so daß sie die Strahlen
tangential in der Drehrichtung ausströmen lassen; die Drehrichtung ist in den Figuren
überall durch einen Pfeil angedeutet. Jeder Flügel g kann nach Belieben nur eine einzelne
oder auch zwei oder mehr Sprengdüsen erhalten.
Unterhalb der Flügel g des Ventilators wird eine Ablenkungsvorrichtung j angebracht, die
den Rauch von der Welle c weg zu den Schaufeln g leitet. Auch die Ablenkvorrichtung
j ist hohl und mit dem hohlen Teil der Welle c verbunden. Sie ist mit einer oder
mehreren Reihen von Sprengdüsen k ausgestattet. Wie am besten aus den Fig. 4 und 5
erkennbar ist, sind die Düsen k in solcher Weise gestaltet und angeordnet, daß das
Wasser vom Innern der Ablenkvorrichtung näherungsweise in der Richtung der Tangente
zu dessen Drehrichtung zugeführt wird und von den Düsen o. dgl. in der Drehrichtung
ausströmt.
Statt die Vorrichtung im Kamin oder dem Rauchkanal b anzuordnen, kann sie in der
in Fig. 6 gezeichneten Weise in einem Abzweigkanal oder besonderen Raum m angebracht
werden, der mit dem Fuchs η und dem Kamin oder Rauchkanal b in Verbindung steht.
Absperrschieber 0, f dienen dazu, den Rauch nach Wunsch entweder durch den Kanal m
oder unmittelbar zum Kamin b zu leiten. Bei dieser Anordnung wird vorteilhaft mit dem
drehbaren Verteiler und Ventilator α eine zweite Vorrichtung verbunden, die einen Fliehkraftventilator
q besitzt (Fig. 6 und 7), dessen Schaufeln r von der hohlen Welle c Wasser
zugeführt wird, und die mit Sprengdüsen s versehen sind, die das Wasser tangential in
der Drehrichtung austreten lassen. Der Ventilator q liefert den gewaschenen Rauch in
den Kamin bzw. Rauchfang b ab, und er und die Welle c können zweckmäßig durch einen
Elektromotor t angetrieben werden.
Um das Mauerwerk des Kamins b (Fig. 1) und des Raumes m (Fig. 6) zu schützen, wird
vorteilhaft in der Nähe des Dreh Verteilers a
Wellblech oder eine sonstige metallische Wandbekleidung (nicht dargestellt) angebracht, die
mit einer Wanne oder einem Sammelbecken zum Aufsammeln des Wassers versehen ist.
Das aufgesammelte Wasser wird von der Wanne aus durch ein Rohr zu einem Sammelbehälter
geleitet oder sonst abgeführt, um filtriert oder in anderer Weise zwecks Ausscheidung
des Rußes, Teeres o. dgl. weiter behandelt zu werden. Das von dem Fliehkraft ventilator q verstäubte Wasser wird aus
dessen Gehäuse für die nachfolgende Behändlung mittels eines Auslasses u entfernt.
Gegebenenfalls kann der Kamin b oder der Raum m an der Stelle, wo der vereinigte
Verteiler und Ventilator untergebracht ist, erweitert werden, um mehr Raum für die
Verteilung des von ihm ausgesprühten Wassers zu gewinnen.
Bei der Anwendung der neuen Vorrichtung für den Rauchfang eines Schiffskessels findet
in der Regel eine Vorrichtung Anwendung, die der oben mit Bezug auf Fig. 1 beschriebenen
ähnlich ist; diese wird in der in Fig. 8 dargestellten Weise in einen Raum ν des
Rauchfangs w eingebaut. Ein Schirm χ dient dazu, das Wasser in eine ringförmige Wanne y
zu leiten, von der aus es mittels eines Rohres ζ abgeleitet wird.
Gegebenenfalls kann die Vorrichtung in einer besonderen Kammer untergebracht werden,
die mit dem Rauchfang w in Verbindung steht, und es können Absperrschieber angebracht
werden, die entweder dazu dienen, den Rauch zu der Kammer oder unmittelbar in den Rauchfang zu leiten, ähnlich wie das mit
Bezug auf Fig. 6 erläutert wurde. iao
Wie ohne weiteres erkennbar ist, kann die neue Vorrichtung auch zum Reinigen und
Waschen von Luft und anderen Gasen, ferner zur Ausscheidung von Kohlen- und sonstigem
Staub in Minen o. dgl. Anwendung finden.
Findet die Vorrichtung Anwendung zum Abscheiden des Kohlenstaubes in der Luft
von Minen, so wird sie im Hauptluftschacht oder einem sonstigen Luftwege untergebracht,
und es wird ein Mauerbogen oder eine Kammer rings um die vereinigte Verteiler-Ventilatorvorrichtung
gebaut. In dieser wird ein mit einer Tür versehener Seiteneingang angebracht, um Personen zu gestatten, an der Vorrichtung
vorbeizugehen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Waschen von Rauch, Luft und anderen Gasen mittels Ventilators und umlaufender Flüssigkeitsverteiler, gekennzeichnet durch die Anordnung von Sprengdüsen (h) o. dgl. auf der vorderen Fläche oder Schneide der hohlen Ventilatorschaufeln (g), so daß die aus diesen Düsen austretende Flüssigkeit tangential in der Umlaufrichtung der Schaufeln ihren Weg nimmt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Gasablenkvorrichtung (/), der Flüssigkeit zugeführt wird, und die mit Sprengdüsen (k) o. dgl. von solcher Gestalt und Anordnung ausgerüstet ist, daß diese die Flüssigkeit in tangentialer Richtung von dem Innern der Ablenkvorrichtung aus führen und in der Umlaufrichtung der Ablenkvorrichtung austreten lassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274602C true DE274602C (de) |
Family
ID=530956
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274602D Active DE274602C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274602C (de) |
Cited By (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746815C (de) * | 1941-03-23 | 1944-12-27 | Gaswaescher | |
| DE1045862B (de) * | 1953-11-14 | 1958-12-04 | Schilde Maschb Ag | Vorrichtung zum Farbnebelabsaugen bei Farbspritzstaenden |
| DE1109146B (de) * | 1953-07-07 | 1961-06-22 | Aeromix Ets | Vorrichtung zum nassen Abscheiden von festen und fluessigen Teilchen aus Gasen oder Daempfen |
| DE975489C (de) * | 1952-10-15 | 1961-12-07 | Metallgesellschaft Ag | Vernebelungseinrichtung fuer mit Spuelvorrichtung versehenes Nasselektrofilter |
| DE1191397B (de) * | 1956-09-12 | 1965-04-22 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Vorrichtung zum Ansaugen und Nassabscheiden von Schwebeteilchen aus Ofenabgasen |
| DE1205494B (de) * | 1953-11-20 | 1965-11-25 | Aeromix Ets | Vorrichtung zum nassen Abscheiden von festen und fluessigen Teilchen aus Gasen oder Daempfen |
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| US5902520A (en) * | 1995-06-20 | 1999-05-11 | Vomm Impianti E Processi S.R.L. | Scrubber-condenser for gas and vapour streams from industrial processes |
-
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- DE DENDAT274602D patent/DE274602C/de active Active
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