DE975489C - Vernebelungseinrichtung fuer mit Spuelvorrichtung versehenes Nasselektrofilter - Google Patents

Vernebelungseinrichtung fuer mit Spuelvorrichtung versehenes Nasselektrofilter

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DE975489C
DE975489C DEM15872A DEM0015872A DE975489C DE 975489 C DE975489 C DE 975489C DE M15872 A DEM15872 A DE M15872A DE M0015872 A DEM0015872 A DE M0015872A DE 975489 C DE975489 C DE 975489C
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DE
Germany
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water
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flat jet
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Expired
Application number
DEM15872A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl-Ing Ruckelshausen
Hans Wachter
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GEA Group AG
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Metallgesellschaft AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/74Cleaning the electrodes
    • B03C3/78Cleaning the electrodes by washing

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

Es ist bekannt, außer der dauernden Befeuchtung der Rohgase durch Vernebelungsdüsen in Naßelektrofiltern eine periodische Abwaschung der Elektroden bei eingeschalteter Hochspannung vorzunehmen, um die oft zementartig festen Staubansätze unter großem Aufwand an Waschwasser abzulösen. Im Hauptpatent ist für den letztgenannten Zweck eine Spülvorrichtung mit oberhalb der (in Gasgassen angeordneten) Niederschlagselektroden befindlichen Düsen beschrieben, die durch die Verwendung bekannter Flachstrahldüsen gekennzeichnet ist, deren wesentlich in einer Ebene sich jeweils fächerartig ausbreitende Strahlen von auseinander getrennten Flüssigkeitsteilchen bestehen, und eine solche etwaige Anordnung der Flach-
strahlen zueinander oder zu den Elektrodengassen, daß die Strahlen sich oberhalb der Oberkanten der Elektroden kreuzen und daß die linearen Durc.idringungszonen dieser Strahlen der gleichen Eiektrodengasse von der durch die Oberkante der Niederschlagselektroden bestimmten Ebene noch mindestens im Abstand einer Elektrodengassenbreite verlaufen.
Die Erfindung ergänzt die der periodischen Abwaschung dienenden Flachstrahldüsen des Hauptpatents durch eine an sich bei Naßelektrofiltern (wie eingangs hervorgehoben) bereits bekannte Vernebelungseinrichtung, indem für jede Elektrodengasse eine Flachstrahldüse an sich bekannter Bauart in einem solchen Winkel zur Waagerechten
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oberhalb der Kraftfelder angeordnet ist, daß der im wesentlichen in der Ebene der Sprühelektroden liegende Flachstrahl die ganze Länge der Elektrodengasse beaufschlagt. Diese auf den ersten Blick sehr einseitige Wasservernebelung auf der Gaseintrittsseite der Gasgassen bringt folgende Vorteile mit sich: Erstens wird eine Verstopfung der Düsen dadurch vermieden, daß infolge der Anordnung von nur einer Düse je Gasgasse eine sehr große Wassermenge durch diese einzige Düse und infolgedessen auch eine größere Bohrung gegenüber den kleineren Bohrungen bei Anordnung mehrerer Düsen erforderlich wird; zweitens kommt die ungleichmäßig stärkere Beaufschlagung der Gaseintrittsseite der Gasgasse mit Wasser dem Umstand entgegen, daß gerade auf dem ersten Drittel der Gasgassen die größte Staubmenge niedergeschlagen wird; drittens bewirkt die unipolare elektrische Aufladung des Flachstrahles beim Eintritt in das elektrische Feld der Gasgasse eine überraschende Ausbreitung des Flachstrahles senkrecht zu seiner Längenerstrekkung, d. h. nach den Niederschlagselektroden hin. Der Flachstrahl behält also beim Eintritt in das elektrische Feld durchaus nicht seine flächenhafte Ausdehnung bei, sondern zerstäubt augenblicklich nach den beiden Niederschlagselektroden hin, wodurch eine über die ganize Länge der Gasgasse hin unerwartet gute Wasserverteilung trotz Anordnung nur einer einzigen Düse erzielt wird; viertens entsteht trotz dieser einseitig angeordneten starken Wasserberieselung kein elektrischer Überschlag, da der aus der Flachstrahldüse austretende Flüssigkeitsstrahl in sich so stark aufgerissen ist, daß er nicht wie ein gewöhnlicher Wasserstrahl elektrisch leitend wirkt, wie eingehende Versuche gezeigt haben. Die unipolare Aufladung und die dadurch bedingte Zerreißung des Strahles in feine Tröpfchen tragen des weiteren zur Verhinderung des Überschlages bei.
An Hand der Zeichnung sei die neue Düsenanordnung gemäß der Erfindung des näheren erläutert.
Fig. ι zeigt im Maßstab 1 : 20 schematisch in Seitenansicht die Ausbildung des Streukegels durch die erfindungsgemäße Anordnung der Flachstrahldüse über einer Gasgasse zwischen zwei Niederschlagselektroden des elektrischen Feldes eines Elektrofilters;
Fig. 2 zeigt die Anordnung im Querschnitt. Mit ι sind die Längsträger bezeichnet, an denen die Niederschlagsplatten 2 in bekannter Weise herabhängen. Zwischen den Niederschlagsplatten 2 befinden sich in einem Rahmen 3 zusammengefaßt die Drähte der Sprühelektroden (vgl. Querschnitt Fig. 2) in der Mittelebene der Gasgasse. Also über dem Rahmen 3 der Sprühelektroden ist in jeder Gasgasse erfindungsgemäß eine bekannte Flach- j strahldüse 4 angeordnet, die mit ihrem Mundstück | in einem den elektrischen Überschlag verhindernden I Abstand von den Rahmen 3 der Sprühelektroden j angeordnet ist. Diese Flachstrahldüse 4 wird nach ; der Erfindung unter einem solchen Winkel zur Waagerechten auf der der Gasrichtung zugekehrten Seite der Elektroden angeordnet, daß ein langgestreckter Streufächer in Gasrichtung nach der Darstellung der Fig. 1 entsteht, der die ganze Länge des elektrischen Feldes von beispielsweise 3,20 m bestreicht. Um die Mundstücke der Düsen 4 am Gaseintrittsende über den Elektroden so anordnen „zu können, daß der steil nach unten gerichtete Teil des- Flachstrahles bereits den Anfang der Niederschlagsplatten bestreicht, ist es gegebenenfalls erforderlich, den Fußpunkt der Düsen bzw. die Gehäusewände 5 seitlich hinauszurücken, wie dies in Fig. ι angedeutet ist. Es kann aber auch die senkrecht durchgeführte Gehäusew-and an dieser Stelle nischenartig nur über eine kurze Höhe ausgebuchtet sein.
Aus f uhr unigsbei spiel

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Das Abstandsmaß zwischen Sprührahmen und Düse muß bei einer mit statischem Hochspannungsvoltmeter gemessenen Gleichspannung von 71 bis 72 kV und bei 300 mm Plattenabstand mindestens 600 mm betragen. Sitzt die Düse zu dicht über dem Sprührahmen (z. B. 480 mm), dann kommt es zwar zwischen Düse und Sprührahmen nicht unmittelbar zu Überschlagen, jedoch mittelbar durch den harten Aufprall des Wassers und das hierdurch hervorgerufene Abspritzen von dem Sprührahmen. Ein höherer Wasserdruck als 2 atü ist für die Wasserverteilung ungünstiger. Mit dem Druck des Wassers steigen lediglich Wassermenge und Vernebelungsgrad, nicht aber die Reichweite des Strahles. Wesentlich ist der Anstellwinkel der Düse gegen die Horizontale. Bei 600 mm Düsenabstand von dem Sprührahmen sind 25 ° und bei 700 mm sind 280 zu wählen. Die oben beschriebene Wirkung des elektrischen Feldes macht erst die äußerst günstige Wasserverteilung dadurch möglich, daß sämtliches Wasser auf die Niederschlagsplatten abgeschieden wird.
    Vernebelungseinrichtung für nach dem Patent 975 017 mit Spülvorrichtung versehene Naßelektrodenfilter, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Elektrodengasse eine Flachstrahldüse an sich bekannter Bauart in einem solchen Winkel zur Waagerechten oberhalb des Kraftfeldes angeordnet ist, daß der im wesentlichen in der Ebene der Sprühelektroden liegende Flachstrahl die ganze Länge der Elektrodengasse beaufschlagt. H5
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 274 602, 343 587, 316, 538 545. 571 158, 747 "8, 850 598, 877889; britische Patentschriften Nr. 418 551, 672458; USA.-Patentschrift Nr. 2 555 216.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 609 547/487 6.56 (109 741/5 11.61)
DEM15872A 1952-10-15 1952-10-15 Vernebelungseinrichtung fuer mit Spuelvorrichtung versehenes Nasselektrofilter Expired DE975489C (de)

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