DE274135C - - Google Patents

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DE274135C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Jig 274135-KLASSE 35 c. GRUPPE
Bremse für Hebezeuge. Zusatz zum Patent 273479.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Mai 1913 ab. Längste Dauer: 21. April 1928.
Die vorliegende Erfindung gibt eine weitere Ausbildung zum Patent 273479.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß zwischen dem Bremsbackenpaar außer dem Ansatz der Lastwelle noch ein schräg zwischen den beiden Flächen der Bremsbacken liegender Hebel angeordnet ist, dessen mittlerer Drehzapfen mit dem Antriebsteil, d. h. der Kurbel 0. dgl. derart verbunden ist, daß beim Drehen des Antriebsteiles in der Heberichtung durch Auseinanderspreizen der Bremsbacken mittels des Hebels die Bremswirkung vergrößert wird, während beim Drehen des Antriebsteiles in der Senkrichtung diese Bremswirkung nachläßt und, falls die durch das Lastmoment hervorgerufene Bremskraft allein zum Festhalten der Last nicht hinreicht, so weit herabgemindert werden kann, daß ein regelbares Senken der Last eintritt. Es sind Bremsvorrichtungen bekannt geworden, bei denen mehrere Bremsen zusammen wirken, z. B. eine elektromagnetische Bremse mit einer selbsttätig mechanischen. Diese Anordnungen haben den Zweck, die abzubremsende Energie so zu teilen, daß der größere Teil derselben von der einen, der kleinere von der anderen, gewöhnlich der elektromagnetischen Bremse aufzunehmen ist. Solche Konstruktionen mit Doppelbremse sollen auch ein unbeabsichtigtes Niederstürzen der Last und ein Nachlaufen des Motors in der Heberichtung verhüten, indem bei Fehlern an der einen Bremse die andere Bremse in Wirksamkeit tritt.
Von diesen Ausführungen unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß nur eine Bremse vorhanden ist, die durch zwei verschiedene Vorrichtungen zu verschiedenen Zwecken beeinflußt wird, wobei das ganze Bremsgetriebe aber überaus einfach bleibt, was eine Erhöhung der Sicherheit bedeutet.
Durch die Erfindung kann man die Bremse des Hauptpatentes so einrichten, daß der durch das Lastmoment hervorgerufene Bremsdruck nur so groß wird, daß die angehängte Last selbsttätig ablaufen kann.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch die Bremse und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B.
Die Buchstaben sind im wesentlichen entsprechend der Zeichnung des Hauptpatentes gewählt worden, e, d sind die Bremsbacken, h ist die Lastwelle mit ihrem Ansatz g, der sich zwischen die Kurven der beiden Bremsbacken legt, b ist. das Sperrad und m der Antriebsteil.
Abweichend von der Einrichtung des Hauptpatents besitzt der Antriebsteil m gemäß der neuen Erfindung einen mit ihm verschraubten Bolzen q, auf dessen Ende sich ein Hebel 0 befindet. Dieser liegt schräg zwischen den Flächen v, w der Bremsklötze d bzw. e. Aus Fig. ι ist ersichtlich, daß, wenn der Bolzen q
nach unten gedrückt wird, der Hebel ο das Bestreben hat, die Bremsklötze d und β auseinanderzupressen ; wird dagegen auf den Bolzen q eine nach aufwärts gerichtete Kraft ausgeübt, so findet eine Lockerung statt, indem der Hebel ο nach rechts herüberkippt.
Mit dieser Bremse kann man die Last an jedem gewünschten Punkte zum freischwebenden Halten bringen, wenn man durch einen
ίο Zug an der Handkette des Antriebsteiles im Sinne des Hebens den Hebel anzieht und hierdurch die Bremsbacken etwas auseinanderpreßt. Der bereits vom Lastmoment hervorgerufene Bremsdruck wird hierdurch um so viel gesteigert, daß die Last in jeder Lage frei schweben kann. Das Senken geschieht ebenfalls durch die Handkette, und zwar durch einen leichten Zug im Sinne des Senkens, wobei der zwischen den Bremsbacken liegende Hebel etwas gelüftet wird. Durch mehr oder . minder starken Zug an der Handkette läßt sich nun die Senkgeschwindigkeit regeln, da der Bremsdruck mehr oder weniger verringert wird.
Während des normalen Senkens kann man die Zugkette leicht durch die Hand gleiten lassen, um an dem· gewünschten Haltepunkt durch einen leichten Zug im Sinne des Hebens die Last augenblicklich zum Stillstand zu bringen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bremse für Hebezeuge mit nur in der Heberichtung drehbarem Bremsbackenpaar nach Patent 273479, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bremsbackenpaar außer dem Ansatz (g) der Lastwelle noch ein schräg zwischen den beiden Flächen der Bremsbacken liegender Hebel (0) angeordnet ist, dessen mittlerer Drehzapfen mit dem Antriebsteil (Kurbel o. dgl.) verbunden ist, derart, daß beim Drehen des Antriebsteiles in der Heberichtung durch Auseinanderspreizen der Bremsbacken mittels des Hebels (0) die Bremswirkung vergrößert wird, während beim Drehen des Antriebsteiles in der Senkrichtung diese Bremswirkung nachläßt und, falls die durch das Lastmoment hervorgerufene Bremskraft allein zum Festhalten der Last nicht hinreicht, so weit herabgemindert werden kann, daß ein regelbares Senken der Last eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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