DE2734580C2 - Verfahren zum Herstellen eines Originals eines Informationsträgers - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Originals eines Informationsträgers

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DE2734580C2
DE2734580C2 DE2734580A DE2734580A DE2734580C2 DE 2734580 C2 DE2734580 C2 DE 2734580C2 DE 2734580 A DE2734580 A DE 2734580A DE 2734580 A DE2734580 A DE 2734580A DE 2734580 C2 DE2734580 C2 DE 2734580C2
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    • GPHYSICS
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Originals eines Informationsträgers bei dem die Aufzeichnungsschicht informationsmäßig und gittermäßig zu einem Reliefbild belichtet und entwickelt wird, wobei die Aufzeichnungsschicht durch getrennte Farbauszugsvorlagen hindurch informationsmäßig belichtet wird, die in den Bereichen der jeweiligen Projektionsfarbe der einzelnen Farbauszugsvorlage transparent sind und deren Teilbilder-Bereiche der Projekt ionsf a rben überlappungsfrei aneinander angrenzen, und bei dem zeitlich getrennt von der Teilbilder-Belichtung mit Gittermustern belichtet und wäßrig alkalisch entwickelt wird, nach dem Patent 26 57 243.
Mit der aus der Zeitschrift Laser u. Opto-Elektronik Nr. 3/1976, Seiten 16/17 bekannten ZOD-(Zero-Order-Diffraction-JTechnik werden gittermäßig gerasterte Bilder erzeugt. Von den Reliefbildern, die beispielsweise drei Grundfarbengittermustern in Gelb, Magenta und Cyan in einem Fotolack entsprechen, werden drei
ι« Nickelmatrizen hergestellt, mit denen farblose thermoplastische Folien aus beispielsweise Polyvinylchlorid geprägt werden. Diese Folien werden mechanisch überlagert und bei der Projektion mit konventionellen Projektoren werden von den farblosen Reliefbildern
i> farbige Projektionsbilder erhalten. Die gitterförmige Rasterung erfolgt mit Reliefgittern von rechteckförmigem Querschnitt, wobei die Gitterperiode etwa 1,5 μπι beträgt. Für jeden Farbauszug in Magenta, Gelb und Cyan werden getrennt je eine Nickelmatrize mit unterschiedlicher Relieftiefe erstellt, mit der die getrennten Prägebilder erzeugt werden. Die Relieftiefen sind unterschiedlich, wobei die Relieftiefe beim Cyanausztig am größten und beim Gelbauszug am kleinsten ist. Diese Farbauszugsbilder sind gerastert.
2rj Die Prägebilder werden zu einem dreischichtigen Reliefbild überlagert, von dem farbige Bilder projiziert werden können. Die beschriebene Technik ergibt sehr helle Farbbilder großer Auflösung. Die Reliefbilder können durch Prägen relativ billig uns schnell
jo vervielfältigt werden.-
Ein Nachteil, der die Einführung dieser Technik erschwert, ist der aufwendige Herstellungsprozeß mit drei vollständig getrennten Arbeitsgängen zur Herstellung der einzelnen, den Farbauszügen entsprechenden
i"> geprägten Reliefbilder. Ein weiterer Nachteil ist das paßgerechte Zusammensetzen der drei getrennten Reliefbilder zu dem für die farbige Projektion erforderlichen Duplikatbild.
In dem Patent 26 57 246 ist bereits eine Lösung
4Ii angegeben, die diese Nachteile vermeidet. Danach setzt sich das Reliefbild aus den den einzelnen Farbauszügen entsprechenden Relief-Teilbildern in der Weise zusammen, daß verschiedenfarbige Bereiche, das können bei gerasterten Bildern auch Rasterpunkte sein,
4r> in einer Ebene angeordnet sind, wobei sich die verschiedenfarbigen Bereiche jedoch nicht überschneiden, sondern höchstens berühren. Derartige Reliefbilder eignen sich sehr gut zur Darstellung von flächenhaften mehrfarbigen Vorlagen, wie graphischen Darstellungen,
w in Form von Reliefgitterstrukturen in einer Ebene.
Bei dem in den Patentansprüchen 12 bis 17 des Patents 26 57 246 offenbarten Verfahren werden die gittermäßige Belichtung und die bildmäßigen farbauszugsweisen Belichtungen zeitlich getrennt durch-
r>r> geführt, wobei die gittermäßige Belichtung durch die Fotolackschicht hindurch bis zum Trägermaterial erfolgt. Dieses Verfahren arbeitet mit drei Grundfarben.
Eine Weiterentwicklung der Gitterbildaufzeichnung,
die gleichzeitig mit der vorliegenden Erfindung
W) angemeldet wird, verwendet vier Grundfarben, für die entsprechende Farbauszugsvorlagen für die Farbauszugsbelichtuzngen durch einfache Kontaktbelichtung eingesetzt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, das eingangs beschrie-
h') bene Verfahren so zu verbessern, daß es bei zumindest gleichbleibender Qualität der Projektionsbilder in bezug auf Helligkeit und Bildschärfe zu einer Zeitersparnis bei den Belichtungen der Aufzeichnungsschicht kommt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die gittermäßige Belichtung des Aufzeichnungsmaterials über den gesamten Bildbereich bis zu einer einheitlichen Reiieftiefe zuerst erfolgt und daß die Teilbilder-Belichtung ohne Gitterstruktur mit abgestuften Lichtenergien, die kleiner als die Lichtenergien für die Teilbilder-Belichtung ohne vorangehende Gitterbelichtung sind, anschließend durchgeführt wird.
Es wird dabei so vorgegangen, daß bis zu einer einheitlichen Relieftiefe, die einer bestimmten Projektionsfarbe entspricht, gittermäßig belichtet wird. Die Anpassung der Gittertiefe für das jeweilige Farbauszugsbild erfolgt somit bei der gitterfreien bildmäßigen Belichtung. Die Erklärung hierfür scheint zu sein, daß zunächst in einer Gitteraufbauphase die Relieftiefe zunimmt, da die anbelichteten Schichtteile schneller ausbelichten als die bis dahin durch Stege des Strukturgitters abgedeckten Schichtteile, und dann eine Gitterabbauphase folgt, in der die Reiieftiefe wieder abnimmt, besonders bei der Annäherung an den Träger in der Endphase der Belichtung. Abgesehen von der Endphasc ist der Gitteraufbau und Gitterabbau weitgehend unabhängig von der Schichtdicke des Aufzeichnungsmaterials, beispielsweise eines Fotolakkes. Die Reproduzierbarkeit und die Leuchtkraft der Projektionsfarben sind jedenfalls gleich oder sogar besser als bei sofortiger gittermäßiger Belichtung des Aufzeichnungsmaterials bis zum Erreichen des Trägers.
In Ausgestaltung der Erfindung wird bis zu einer einheitlichen Relieftiefe, die der Projektionsfarbe Grün oder Rot entspricht, gittermäßig belichtet. Die Anzahl der bildmäßigen farbauszugsweisen Belichtungen kann dadurch um eins reduziert werden, wodurch sich eine Zeitersparnis ergibt.
Es ist offensichtlich, daß für die reproduzierbare Erzeugung vorgegebener Relieftiefen und damit bestimmter Projektionsfarben alle Aufzeichnungsparameter mit großer Genauigkeit konstant gehalten werden müssen. Um Schwankungen in den Projektionsfarben durch schwer erfaßbare Einflüsse zu berücksichtigen, wird eine Eichkurve aufgenommen, der dann für einige Zeit die effektiven Belichtungszeiten des Aufzeichnungsmaterials entnommen werden können.
Zur Herstellung eines Originals werden etwa 2,5 μιη dicke Schichten eines Fotolacks auf einem Träger bildmäßig und gittermäßig belichtet. Die bildmäßige Belichtung erfolgt vorzugsweise im Kontakt mit der jeweiligen Farbauszugsvorlage bzw. einer Schwarzauszugsvorlage, die gittermäßige Belichtung im Kontakt mit einer Gittervorlage, beispielsweise einer Glasplatte mit lichtdurchlässigen Stellen und durch Metallstege lichtundurchlässig abgedeckten Stellen. Bei den bevorzugten positiven Fotolacken mit o-Chinondiaziden, bei denen die belichteten Schichtteile bei der Entwicklung weggelöst werden, wird aktinisches Licht eingestrahlt, beispielsweise paralleles Licht einer 200-Watt-Quecksilberhochdrucklampe durch eine Quarzlinse mit der Brennweite I= 15 cm und durch ein Blauglasfilter mit maximaler Transmission von 75% der Lichtintensität bei 400 nm Wellenlänge. Zur Herstellung einer Metallmatrize zum Prägen des Informationsträgers wird das Original mit einer dünnen elektrisch leitenden Schicht beschichtet, auf der galvanisch ein Metallüberzug abgeschieden wird. Anschließend werden das Original und der Metallüberzug, dessen Kontaktfläche mit dem Original das Negativ-Reliefbild des Originals darstellt, voneinander getrennt. Ein verformbares Material, aus dem der Informationsträger erzeugt wird, beispielsweise Polyvinylchlorid, wird mit der so hergestellten Metallmatrize in an sich bekannter Weise unter Druck und unter meist temperaturbedingter Viskositätserniedrigung geprägt.
Anhand der nachstehenden Beispiele sind die auftretenden Projektionsfarben bei bestimmten eingestrahlten Lichtenergien ersichtlich.
Beispiel 1
Zunächst wird eine Eichkurve für eine etwa 2,5 μπι dicke Schicht aus einem bekannten positiv arbeitenden Fotolack aufgenommen. Hierzu wird der Fotolack durch Schleudern und Trocknen auf einer blanken transparenten Polyesterfolie aufgebracht. Anschließend wird diese Schicht in Kontaktanordnung mit einem Gitter von 600 Linien/mm aus Metailstegen auf einer Glasplatte mit aktinischem Licht bestrahlt, wäßrig alkalisch entwickelt und mit weißem Licht durchstrahlt. Dabei treten in Abhängigkeit von der zugeführten Lichtenergie die in Spalte 2 von Tabelle 1 zusammengestellten Projektionsfarben der Eichkurve auf.
Tabelle 1 Projektionsfarben Homogene Nachbelichtung Projektionsfarben
Gitterbelichlung Lichtenergie
Lichtenergie Gelbbraun (mj/crn?) Grün (sehr hell)
(mj/cm^) Rotbraun 0 Gelbgrün (sehr hell)
75 Blauviolett (sehr hell) 15 Blaugrün (hell)
85 Gelb (sehr hell) 45 Magentarot (sehr hell)
95 Magentarot (sehr hell) 70 Gelb (sehr hell)
135 Blaugrün (sehr hell) 90 Blauviolett (hell)
155 Grün (sehr hell) 120
185 Magenta
240
360
Soll nun beispielsweise bei der späteren bildmäßigen Belichtung die Projeklionsfarbe Grün erhalten werden, ohne hierzu eine homogene Nachbelichtung mittels einer Farbauszugsvorlage für Grün vornehmen zu müssen, so wird eine neue gleichartige Aufzeichnungsschicht mit 240 mj/cm2 gittermäßig belichtet und anschließend ohne Gittervorlage nachbelichtet. Dabei treten in Abhängigkeit von der homogen zugeführten Lichtenergie für die Nachbelichtung die in Tabelle 1 in Spalte 4 angeführten Projektionsfarben auf.
Wie ein Vergleich zeigt, weicht die Projektionsfarbc Magenta, das ist ein Rot mit einer Tonung ins Blaue, die einer eingestrahlten Lichtenergie von 360 mj/cm? bei der Gitterbeleuchtung entspricht, von der Projektions-
farbe Blauviolett, die einer eingestrahlten Lichtenergie von 12OmJZCm- bei der homogenen Nachbelichtung entspricht, ab, obwohl durch die Nachbelichtung auf die Aufzeichnungsschicht eine Lichtenergie von 240 mj/ cm2 + 120 mJ/cm2 = 3bO mj/cm2 insgesamt appliziert wurde, d. h die gleiche Menge wie bei der Gitterbe-Uüchtung allein. Dieser Farbunterschied ist darauf zurückzuführen, daß bei der Gitterbeleuchtung die unterhalt der Gitterstege liegenden Schichtteile des Fotolacks nicht direkt ausbelichtet werden, sondern durch Streulicht nur geringfügig abgebaut werden, während bei der homogenen Nachbelichtung das Gitter entfernt ist und die nicht mehr abgedeckten Schichtteile durch Belichtung abgebaut werden.
Die Biidhersiellung erfolgt in der Weise, daß eine neue Schicht aus Fotolack mit 240 mj/cm2 gittermäßig belichtet wird. Anschließend wird unter paßgerecht aufgelegten Farbauszugsvorlagen belichtet, die nur an den Bildstellen der jeweiligen Farbauszugsfarbe und an den weißen Bildstellen transparent sind, und zwar werden zum Erzielen der Projektionsfarben Rot/Gelb/ Blau die Farbauszugsvorlagen mit Lichtenergien von 70/90/120 mj/m2 durchstrahlt. Einer Schwarzauszugsvorlage wird gekreuzt zum Gitter bei der Vorbelichtung ein Gitter von 138 Linien/mm aufgelegt und es wird eine Lichtenergie von 140 mJ/cm2 eingestrahlt.
Nach der wäßrigalkalischen Entwicklung wird das erhaltene Original mit weißem Licht durchstrahlt und mittels einer Optik der Lichtstärke 1 : 2,8 ein buntes Bild entsprechend der Vorlage projiziert. Die schwarzen Bildstellen sind eher als dunkelbraun denn als schwarz
Tabelle 2
zu bezeichnen. An den farbigen Biidsiclltn wurden die spektralen Transmissionen gemessen, die in der Figur dargestellt sind. Über einem Streulichtanteil von e'u-a 3% bauen sich Transmissionen mit Maximalwerten um 50% auf, wobei die Kurve A für Blauviolett in Maximum bei ungefähr 460 nm, die Kurve B für Grün ein Maximum bei etwa 510 nm, die Kurve Cf'ir Gelb ein Maximum von ca. 620 nm und die kurve D für Rot, mit einer Orientierung nach Magenta, ein Maximum bei
in ungefähr 650 nm besitzen.
Bu Weiterverarbeitung des Originals zu einer Prägematrize durch Herstellung einer Metallform, mit der PVC-Folien geprägt werden können, müssen für entsprechende Farbwiedergabe von den geprägten PVC Folien die Belichtungszeiten mit einem Faktor 1,06 multipliziert werden, um die unterschiedlichen Brechungsindizes zwischen PVC-Folie und der Fotolackschicht zu berücksichtigen.
2(1 B e i F ρ i e 1 2
Eine etwa 3,5 μηι dicke Schicht aus dem gleichen Fotolack wie im Beispiel 1 wird in Kontaktanordnung mit einem Gitter von 138 Linien/mm aus Metallstegen auf einer Glasplatte mit aktinischem Licht bestrahlt, wäßrigalkalisch entwickelt und mit weißem Licht durchstrahlt. Das Projektionslicht wird durch eine langbrennweitige, abgeblendete Optik geführt. Dabei treten in Abhängigkeit von der Größe der zugeführten
so Lichtenergien die in Tabelle 2, Spalte 2 zusammengestellten Projektionsfarben auf.
Gitterbelichtung Projektionsfarben Homogene Nachbelichtung Projektionsfarben
Lichtenergie Lichtenergie
(mj/cm2) Gelbbraun (ml/cm3) Gelb
70 Rotbraun 0 Magentarot
80 Blauviolelt 30 Blau
90 Gelb 50 Grün
120 Magentarot 80
140 Blaugrün -
165 Grün
195 Magenta
260
Soll bei der späteren bildmäßigen Belichtung die Projektionsfarbe Gelb ohne Nachbelichtung erhalten werden, so wird eine gleichartige Aufzeichnungsschicht mit einer Lichtenergie von 120 mj/cm2 gittermäßig belichtet und anschließend ohne Gittervorlage nachbelichtet. Dabei treten in Abhängigkeit von den homogen zugeführten Lichtenergien die in Tabelle 2. Spalte 4 angegebenen Projektionsfarben auf.
Die bildmiißige Belichtung erfolgt analog zu dem anhand des Beispiels 1 beschriebenen Verfahren.
Beispiel 3
Eine etwa 2,5 μίτι dicke Schicht aus einem sensitometrisch härteren Fotolack als in den Beispielen 1 und 2 wird in Kontaktanordnung mit einem Gitter von 600 Linien/mm aus Metallstegen auf einer Glasplatte mit aktinischem Licht bestrahlt, wäßrigalkalisch entwickelt und mit weißem Licht durchstrahlt Das Projektionslicht wird durch eine Optik der Lichtstärke 1 :2,8 abgebildet Dabei treten in Abhängigkeit von den zugeführten Lichtenergien die in Tabelle 3, Spalte 2 folgenden Projektionsfarben auf.
Tabelle 3 Projektionsfarben Homogene Nachbelichtung
Lichtenergie Projektionsfarben
(mj/cm2)
Grünblau
Magentarot
Gitterbelichtung
Lichtenergie
(mj/cm-)
Braun
Blauviolett
25
45
90
90
l-onsetzunp I'll»ick ι iiiiisliirhcn
Cii'.ii.-i'hcln.hi.-·^
l.i,hl.HLT.,-,c Gelb
(ni| cm) Magentarnt
S3 Blau
105 Magentaroi
120 Gelb
160 Blauviolett
180
225
I I<PI1N>}.VIK'
I .idiicncrj-'i
(m| .in')
Gelb
Blauviolett
An der im Vergleich zum im Beispie! ! verwendeten , Fotolack kleinen Abstufung der Belichtungsenergien untereinander ist ersichtlich, daß der eingesetzten Fotolack sensitometrisch hart arbeitet. Zur Farbabstufung durch homogene Nachbelichtung wird zuerst mit 90m)/cm2 durch ein Gitter von 600 Linien/mrr Pro'ekticnsfarhe
erhalten. Anschließend wird homogen nachbelichtet. Dabei treten in Abhängigkeit von den zugeführten Lichtenergien die in Tabelle 3, Spalte 4 zusammengestellten Projektionsfarben auf.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen eines Originals eines Informationsträgers, bei dem die Aufzeichnungsschicht informationsmäßig und gittermäßig zu einem Reliefbild belichtet und entwickelt wird, wobei die Aufzeichnungsschicht durch getrennte Farbauszugsvorlagen hindurch informationsmäßig belichtet wird, die in den Bereichen der jeweiligen Projektionsfarbe der einzelnen Farbauszugsvorlage transparent sind und deren Teilbilder-Bereiche der Projektionsfarben überlappungsfrei aneinander angrenzen, und bei dem zeitlich getrennt von der Teilbilder-Belichtung mit Gittermustern belichtet und wäßrig alkalisch entwickelt wird, nach Patent 26 57 246, d a -durch gekennzeichnet, daß die gittermäßige Belichtung des Aufzeichnungsmaterials über den gesamten Bildbereich bis zu einer einheitlichen Relieftiefe zuerst erfolgt und daß die Teilbilder-Belichtung ohne Gitterstruktur mit abgestuften Lichtenergien, die kleiner als die Lichtenergien für die Teilbilder-Belichtung ohne vorangehende Gitterbelichtung sind, anschließend durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bis zu einer einheitlichen Relieftiefe, die einer bestimmten Projektionsfarbe entspricht, gittermäßig belichtet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bis zu einer einheitlichen Relieftiefe, die der Projektionsfarbe Grün entspricht, gittermäßig belichtet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bis zu einer einheitlichen Relieftiefe, die der Projektionsfarbe Gelb entspricht, gittermäßig belichtet wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach der gittermäßigen Belichtung zumindest einmal teilbildmäßig belichtet wird.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach der gittermäßigen Belichtung mit abgestuften Lichtenergien (n— l)-mal teilbildmäßig gitterfrei durch Farbauszugsvorlagen belichtet wird, wenn π die Anzahl der im Farbsystem verwendeten Projektionsfarben ist.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine Vorlage für einen Schwarzauszug hindurch belichtet wird.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbauszugsvorlagen für die jeweilige betreffende Projektionsfarbe und für weißes Licht transparent sind.
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